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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 221.061 Aufrufe

  1. #401
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Hallo @ kcwknarf
    Lese dich gerne,
    Ja, schade eigentlich, dass er sich hier immer so kurz hält. Wenn er wenigstens etwas mehr schreiben würde, dann müsste ich mir um meine Freizeitplanung gar keinen Kopf mehr machen.

  2.  
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  3. #402
    Avatar von strike

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    Respekt, Frank, fuer Deine Muehe und sachliche Darstellung Deiner Sicht.
    Hier moechte ich mir allerdings eine Anmerkung leisten:

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... ich könnte ja auch die Bibel auseinanderpflücken und nach Sätzen forschen, die die Moslems vor der Gefahr der Christen warnen. ...
    Den permanten Verweis auf die Bibel finde ich unangebracht.
    Die Zeiten der Inquisition sind laengst vergangen, Christ sein laengst Privatsache.
    Und GottseiDank sind die religioesen Vorgaben sowohl privat als auch politisch nicht bindend.
    Das scheint mir beim Islam anders .....

  4. #403
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich meine, ich könnte ja auch die Bibel auseinanderpflücken und nach Sätzen forschen, die die Moslems vor der Gefahr der Christen warnen.
    Da wirst Du nichts finden, weil es in biblischen Zeiten noch keine Moslems gab, sondern erst 600 Jahre später.

    Solch einen Fauxpas hätte ich in dieser detaillierten Analyse nicht erwartet.


    Gruß

    Micha

  5. #404
    Avatar von Uns Uwe

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    Weil ja hier so gern das Christentum als Universalargument dient, frage ich jetzt mal:
    Gibt es Jugendbanden die aus christlichen Jugendlichen bestehen?
    Gibt es Flugzeugentführungen von Christen?
    Gibt es Bombenanschläge von Christen ?
    Gibt es christliche Steinigungen in Stadien(und bitte jetzt nicht mit Beispielen kommen die von vor acht Milliarden Jahren stattfanden)?
    Werden Homo5exuelle von Christen an Kränen öffentlich aufgehängt?
    Gibt es "Ehrenmorde" von Christen?

  6. #405
    Avatar von Nokhu

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  7. #406

  8. #407
    Avatar von wingman

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    Was mich eher und viel mehr aufregt........unser Hosenanzug schmeisst dem korrupten Karsai in Afghanistan für weitere Jahre Milliardenhilfe in den Hals. Keinen Cent würde dieses korrupte Gesockse von mir bekommen.

  9. #408
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Was mich eher und viel mehr aufregt........unser Hosenanzug schmeisst dem korrupten Karsai in Afghanistan für weitere Jahre Milliardenhilfe in den Hals. Keinen Cent würde dieses korrupte Gesockse von mir bekommen.

    Moooment!
    Am Hindukusch wird Deutschlands Freiheit verteidigt.
    Fuer nichts anderes haetten wir unsere Verfassung geaendert.
    Also bitte nicht so kleinlich.

    Und wenn uns die weitere Demokratisierung und gleichzeitige Einbindung Afghanistans in die EU gelingt, wird dies auch unsere Integrationsleistungen in D reduzieren.
    "Kommt der Euro nicht zu uns, so kommen wir zu ihm" oder so aehnlich .....

    demo-dm.jpg

  10. #409
    Avatar von Thaimax

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    Damit habe ich echt ein Problem. Und zwar das Problem, dass man sich immer sehr viel Mühe gibt, zu belegen, dass Immigration viel mehr Geld kostet, als sie bringt, und dann passieren bei solchen Sachen Anfängerfehler, die mir beim blossen Überfliegen des Textes sofort ins Auge gesprungen sind.

    Da steht zum Beispiel (ab da habe ich zum Lesen aufgehört):

    Laut Bundesanstalt für Arbeit kostet ein Hartz IV Empfänger mit allen anfallenden Versicherungen, Miete, Heizung und Hilfe zum Lebensunterhalt 1.003 Euro (Stand 2007) monatlich. (statistischer Durchschnitt)
    Im letzten Sommer gab die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, zusammen mit der BfA bekannt, das 40% der 6,7 Millionen Hartz IV Empfänger Migranten oder “Menschen mit Migrationshintergrund” sind. Das sind 2,68 Millionen. 12 Monate hat das Jahr.

    Rechenformel: 2.680.000 x 1003 x 12 = 32.256.480.000
    Das ist einfach sehr dreist, denn die Rechnung von diesen 1.003 Euro betrifft "reine" Hartz4-Empfänger, aber die 6,7 Mio., von denen hier die Rede ist, beinhaltet ausnahmslos alle H4-Empfänger, also auch jene, die 600 Euro verdienen, und die restlichen paar Euro aufstocken.

    Dreist deswegen, weil die Absicht, die dahintersteckt, offensichtlicher nicht sein könnte, schreibt der Autor doch 2 Absätze weiter oben:

    ....Millionen Menschen gibt, die mit ihrer Arbeit ihre Existenz ohne staatliche Zuschüsse nicht mehr bestreiten können (“working poor”), Hartz4....
    Also weiss er(der Autor), dass von den 6,7 Mio. Hartz4-Beziehern die meisten einfach nur eine Lohnaufstockung bekommen.

    Da hilft auch die Standardfloskel zu Beginn dieses schlecht recherchierten Artikels
    Der folgende Bericht erhebt nicht den Anspruch einer vollständigen Aufarbeitung der Kosten islamischer Immigration.
    relativ wenig.

    Das ist einfach eine sehr schwache Leistung, und man sollte, wenn man etwas gegen die Islamisierung unternehmen möchte, solche Leute wie diesen Autor flehentlich darum bitten für die Linken Artikel mit ähnlich guter Recherche zu schreiben.

  11. #410
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Den permanten Verweis auf die Bibel finde ich unangebracht.
    Die Zeiten der Inquisition sind laengst vergangen, Christ sein laengst Privatsache.
    Und GottseiDank sind die religioesen Vorgaben sowohl privat als auch politisch nicht bindend.
    Das scheint mir beim Islam anders .....
    Aber das liegt ja nicht an den Vorgaben (Bibel), sondern eben an den Menschen selbst, dass sie gemerkt haben, dass eine wörtliche Auslegung der Bibeltexte nicht ratsam ist, sondern viel Unheil bringt. So langsam beginnt man, den wirklichen Sinn der Texte zu interpretieren und zu folgern "Seid einfach lieb".
    Allerdings ist es nicht so, dass es Privatsache ist. Gerade letzte Woche gab es eine Talkshow mit einem CSU-Politiker. Da ging es um von und zu Gutenberg. Sollte man ihm eine Rückwehr verwehren und ihm die Angriffe an die CSU in seinem Buch verzeihen. Da kam als Antwort, dass man ja eine christliche Partei sei und als Christ müsse(!) man verzeihen.

    Hier sprach er als durchaus nicht als Privatmensch, sondern als Vertreter einer Regierungspartei. Zudem sprach er eben von einer Pflicht als Christ.
    Auch bei vielen Vorgaben des Papstes (Kondomverbot, Schwulenumkehr, weitere Ausbreitung des Christentums usw.) fühlen sich viele Menschen zumindest moralisch bindend. Und ich kenne genügend - vorwiegend Protestanten - die mir ständig einen Vortrag halten, ich möge mich doch aus der Sünde des Buddhismus befreien, sonst könne mich Jesus Christus nicht erretten. Es gibt noch genügend solcher Menschen.

    Der Einfluss auf die Politik der Kirchen erscheint mir jedenfalls noch groß zu sein. So habe ich selbst erlebt - als ich noch Anfang der 80er Meßdiener in einer katholischen Kirche war - dass unser Pfarrer die gemeinde vor den Gefahren der damals aufkommenden Grünen gewarnt hat. Diese Kommunisten würden die christlichen Werte in Deutschland untergraben. An einem Wahlsonntag empfahl er die christlichen Parteien zu wählen.

    Natürlich könnte man sagen, dass trotz einer religiösen Regierung in den letzten Jahrzehnten wenig Unheil passiert ist (mal von den Kriegen in Afghanistan, A1-Deutschtestzwang usw. abgesehen). Aber genau deshalb muss man auch keine Angst haben, wenn es in anderen Ländern eine muslimisch bestimmte Regierung gibt. Das alleine bringt noch keine Gefahr. Erst die falsche Auslegung des Glaubens bringt das Unheil. Und in der Tat, für wie wichtig man die Gebote des eigenen Glaubens hält.

    An dem Punkt gibt es aber ein kaum lösbares Problem. Wer wirklich an Gott und an einige seiner" Vorgaben" glaubt, der wird diese natürlich immer den irdischen Gesetzen bevorzugen. Das liegt halt in der Natur der Sache. Das mache ich ja auch. Wenn ich z.B. eine moralische eigene Vorschrift habe, die mir entweder von einem Gott oder von meinem eigenen Gewissen vorgegeben wird, ich solle nicht töten. Und dann schickt mich ein Staat zwangsweise in den Kriege, weil es so in einem Grundgesetz steht und ich steh dann plötzlich vor einem "Feind" und der Staat zwingt mich, ihn zu töten, dann mache ich das nicht. Somit stelle ich in dem Fall mein Gesetz oder Gottes gesetz vor dem des Staates und der Gesellschaft.

    Ich finde das aber nicht falsch. Solange ist es ja auch nicht her, dass Deutsche eine andere Religionsgemeinschaft beseitigt hat. Rein rechtlich damals in Ordnung. Wer sich dagegen gewehr hat, wurde erschossen. Auch rechtlich und gesellschaftlich damals wohl okay gewesen. Ich wäre froh gewesen, wenn mehr Menschen damals z.B. die 10 Gebote mehr geachtet hätten als die des Führers.

    Ich würde daher niemals wollen, dass staatliche Gesetze über allen anderen stehen. Alleine schon deshalb, weil irdische Gesetze mit dem Tod enden, religiöse nicht.
    Aber natürlich möchte ich auch nicht, dass bestimmte Glaubensgebote über allen anderen stehen. Der Mix machts.

    Das Christentum hat durchaus in den letzten Jahrzehnten positive Tendenzen gezeigt. Die Missionierung wird zumindest nicht mehr so offensiv betrieben, eher versteckt und diskret.
    Allerdings kann man auch nicht gerade behaupten, durch den Terror würde der Islam stärker verbreitet werden. Ich kenne niemanden, der sagt: och, 9/11 war so toll, jetzt werde ich gleich mal Moslem. Das ist eben nicht der Sinn, der dahinter steht. Diese Terror-Idioten sagen, es sei eine Verteidigungsmaßnahme für das Unheil, dass den Moslems angetan wurde.
    Aber damit will ich auch nicht sagen, dass die Chrsiten Schuld an den Terroranschlägen wären. Doch man sollte eben mal darüber nachdenken, wie Terror entsteht und welchen Beitrag man selber leisten kann, ihn zu verhindern.

    Ich habe z.B. einen Bericht gesehen, als man Menschen im Irak gezeigt hat, wie Nato-Soldaten ihre Familie aus der Luft ausgelöscht hat und sich dabei auch noch am Mikrofon drüber lustig gemacht haben. Was erwartet man von der Familie, die dadurch ihren Vater oder ihre Kinder verloren haben. Sagen die ".... happens" und "ich verzeihe euch, es herrscht ja Krieg" oder versuchen die bei nächster Gelegenheit als Gegenmaßnahme einen Terroranschlag zu verüben. Ich wüsste, was ich täte, selbst wenn ich mich als friedlichen Menschen bezeichnen würde.

    Provokation erzeugt halt Gewalt. Das gilt generell. Wie man die Provokation nun beurteilt, ist dann jedoch eine Einzelfallentscheidung. Häufig ist diese Maßnahme ja auch wieder eine Reaktion auf etwas anderes.
    Der ganze islamische Terror ist jedoch noch eine Folge von früheren Kreuzzügen der Christen. Da kann man sich hinstellen und sagen, das sei ja lange her. Aber die Folgen halten halt an.

    Auch der .......judenpolitik hat ja durchaus Auswirkungen auf den heutigen Terror. Dadurch wurde praktisch Israel mitten zwischen muslimischen Ländern errichtet. Anstatt sich in die Umgebung zu integrieren, ist jedoch ein Zündherd entstanden, das ebenfalls Auslöser von Gewalt ist - von allen Seiten.

    Natürlich kann man Vergangenes nicht ändern. Jedoch sollte man die Schuld nicht alleine auf den Koran schieben. Wichtig ist erstmal zu erkennen und dann auch dazu stehen, wie der Terror wirklich entsteht. Kein Islamist stellt sich hin und sagt: ach, heute habe ich mal Lust, ein Hochhaus in die Luft zu sprengen.
    Selbstverständlich ist solch eine Tat auch mit einem Grund zu verurteilen. Doch darum geht es ja gar nicht.
    Es geht darum, solchen Terror zu vermeiden. Doch das geht nicht durch Ausgrenzung oder Bestrafung, sondern nur durch die innere Überzeugung bei den Tätern selbst.

    Sie sehen sich ja als die Guten an, weil sie die Welt von Ungläubigen befreien. Das gleiche macht der Westen ja auch, indem er den Irak und Afghanistan von Ungestalten befreit. Das Motiv ist also identisch. Und je nachdem, von welcher Seite, Kultur, Erziehung es man sieht, kann es auch als richtig angesehen werden. Die Lösung ist daher, sich von dieser Einseitigkeit zu befreien und die ganze Sache praktisch objektiv zu betrachten. Das ist allerdings sehr schwierig, da ja jeder einen kulturellen Hintergrund hat und diesen natürlich auch verteidigt. Wenn ein Moslem als Sohn eines christlichen Deutschen aufgewachsen wäre, würde er wohl keinen Terroranschlag in den USA ausüben. Aber dafür evtl. Moslems in Aghanistan niederschießen. Es ist also weniger die eigene Überzeugung oder eine Religion, die einen treibt, sondern die Erziehung, bzw. auch die Intoleranz der Eltern.

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