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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 221.193 Aufrufe

  1. #351
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Toleranz und Akzetanz gegen über Homosesuellen, die Gleichberechtigung der Frauen und sämtliche freiheitliche Werte sind nicht islamkoform und werden langsam durch die Hintertür immer mehr abgebaut. Wer das nicht sieht hat ein ideologisches Brett vor dem Kopf.
    Hat Mama gesagt keine Worte mit X? War`n Joke okey. Nun die Christen, speziell die RK Vertreter, ja auch nicht so..... Lange. In dem Fall auf gleichgeschlechtliche Liebe und Gleichberechtigung der Frauen bezogen.
    Da hat sich die Entwicklung des aufgeklärten Bürgertums und auch wirtschaftliche und moralische Zwänge nach dem letzten großen Krieg Bahn gebrochen.

  2.  
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  3. #352
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Wer? und Wann?
    Nicht das Christentum, sondern die ,vor allem, katholische Kirche, haben intensiv "missioniert". In sofern die Religion als Mittel zum Zweck missbraucht wurde, hat sie was damit zu tun.
    Welche Christen meinst Du?
    Die katholische Kirche ist ja praktisch das Ur-Christentum, alles andere hat sich ja daraus ergeben.
    Hier wird ja auch immer von den Islamisten als Einheit gefaselt.
    Und wann? Erst kürzlich hat der Papst davon gesprochen, das Christentum noch weiter in die Welt hianuszutragen. Die Missionierung ist also weiterhin voll im Gange. Man braucht ja nur an die Strände Thailands zu schauen, um immer mal wieder ein paar Jesus-Bekehrer zu treffen.
    Ist ja auch nichts gegen einzuwenden, wenn man das ohne jeglichen Zwang macht.
    Aber in Deutschland wird es alleine schon dadurch gemacht, dass die christliche Regierung die christliche Kultur mit Vorschriften durchsetzen möchte.
    Integration ich eine christliche Gesellschaft ist also im Grunde Missionierung.

  4. #353
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Ja es gibt in den Räumen der staatlichen Schule, christlichen Religionsunterricht. Wenn Du richtig lesen könntest, habe ich dieses in dem von Dir zitierten Text abgelehnt, sogar mit nachvollziehbarer Begründung. Buddhistischer Religionsunterricht, dürfte schwierig werden, da dies keine Religion ist, sondern eine Philosophie, auf die zum Beispiel im Ethikunterricht eingegangen wird, wie auch auf andere Religionen. Einfach mal ins Ethiklehrbuch schauen.
    Religion ist im Grunde auch nichts anderes als Philosophie. Das ist nur eine Frage der Definition.
    Ethikunterricht oder wie es bei uns früher hieß "Werte und Normen" steht als Konkurrenz zum Religionsunterricht. Es gibt genügend Eltern, die von ihren Kindern verlangen, "selbstverständlich" am Religionsunterricht teilzunehmen. Da gibt es ja schon Kleinkrieg in Bezug auf Katholiken und Protestanten. Bei uns auf dem Dorf wurde mir als Katholik gesagt, mit den ungläubigen Protestanten gibst du dich nicht ab. So wie heute vor den Moslems gewarnt wird. Da Kinder in der Gesellschaft entmündigt sind, haben die dann auch keine große Wahl und lernen halt andere Religionen nie kennen, sondern nur als Haßelement durch Eltern, Politiker und Medien.
    Das ändert sich dann auch kaum. Es wird zwar ständig über den Islam hergezogen, aber ich denke, 99% aller deutschen Christen haben noch nie den Koran gelesen. Aber sie meinen, sich trotzdem ein Bild machen zu können: Islam = Terrororganisation.

    Nein, ich lehne Religionsunterricht in der Schule nicht ab. Im Gegenteil. Aber es sollten darin alle Religionen besprochen werden. Und zwar sowohl aus dem geschichtlichen Hintergrund als auch dem aktuellen Stand der Dinge. Hierbei würden dann auch Moslems und Christen lernen, miteinander zu diskutieren und sich gegenseitig zu verstehen. Aber das wird meiner Meinung nach bewusst verhindert. Denn dann besteht ja tatsächlich die Gefahr, dass Christen Moslems verstehen und umgekehrt. Die Angst "Islam" könnte die deutsche Regierung ja dann nicht mehr als Waffe nehmen, um weiteren Ausländerzugang zu verhindern.

    Integration wird nämlich von der Regierung verhindert! Denn ein gemeinsamer Religionsunterricht wäre genau der Anfang dafür und nicht die gemeinsame Sprache. Wer kein deutsch kann, überlebt in der Schule eh nicht. Aber als intoleranter nicht aufgeklärter Moslem kommt man auch bis zum Abitur. Da sollte man mal drüber nachdenken!

    Ich spreche da - wie gesagt aus Erfahrung. Bis zu meinem 18. Lebensjahr galten Protestanten und erst recht andere Religionen als niedere Personen, weil es mir immer wieder von Eltern, Priestern, katholischen Lehrern suggeriert wurde.
    Ähnlich, wie Schwule als krank hingestellt worden sind oder auch Frauen als zweitrangig. Und so erging es ja nicht nur mir. Das wird gerade in bayerischen Bergdörfern heute noch der Fall sein.

    Und wenn man das als deutsche Kultur ansieht, an die sich dien Zuwanderer anpassen solen - also an absolute Intoleranz - dann wird mir richtig schlecht.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Wir können uns auf Mittwoch..... Was soll denn das, werde jetzt nicht kindisch, die Kinder am Mittwoch zuhaus und die Eltern am So.?.
    Ich meine natürlich, dass auch die Firmen und Behörden mittwochs schließen statt sonntags. Der Familien-Ruhetag wird auf den Mittwoch gelegt. Dann würde man keine Religion bevorzugen. Und das in der gesamten westlichen Welt. Denkbar?

  5. #354
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Muslimischer Religionsunterricht ist dann kein Problem, wenn die Religionslehrer an einer deutschen Hochschule ausgebildet werden und eine ordentliche Lehrerlaubnis erlangen. Ist aber schon längst bekannt.
    Das wäre so, als wenn mich ein Tauchlehrer in Judo ausbilden würde.
    Wie gesagt bin ich gegen einen muslimischen Religionsunterricht, wie auch gegen einen christlichen. Den Islam oder die Bibel lernt das Kind schon genug im Elternhaus oder in der religiösen Stätte. Die 5exualkunde in Bio wird ja auch nicht getrennt für Jungen und Mädchen durchgeführt. Es kann durchaus sinnvoll sein, zu wissen, warum die Frauen hin und wieder mal bluten. In Bio sieht man es also ein, gemeinsam zu unterrichten. Warum nicht in Religion oder meinetwegen auch Ethik oder Philosophie? Religion kommt von innen. Da braucht es ohnehin keine Lehre, was den eigenen Glauben angeht. Aber man sollte wissen, was andere glauben und weshalb.

  6. #355
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Da kann man sich sicher sein, dass wenn man Islamkritik äussert, ganz schnell jemand das Christentum als Universalargument einbringt. Warum können diese Leute nicht ohne das Christentum argumentieren?
    Ganz einfach:
    es wird ja Integration in die Gesellschaft - defacto also in die christliche Gesellschaft (oder nach christlichen Merkmalen entwickelten und von einer christlichen Regierung geführten Gesellschaft, um korrekt zu sein) gefordert.
    Es kommt halt immer blöde rüber, wenn ich als Massenmörder jemanden davon abhalten will, eine Bank auszurauben.
    Ich finde es auch immer absurd, wenn eine rauchende Mörder ihren Kind verbietet, zu rauchen.
    Daher sollte man sich jalt immer erstmal selber überprüfen und eine Vorbild geben, bevor man einem anderen etwas vorhält.
    Der Islam ist ja damals als Kritik auf das Christentum entstanden, weil sich die Christen an ihre eigenen Gebote nicht mehr gehalten haben. Damals konnte Mohammed die Christen kritisieren, weil er ja selbst noch nichts mit seiner neuen Religion gemacht hat.

    Heuet sieht die Sache schon anders aus. Die Moslems haben mittlerweile kein Recht mehr, die Christen zu kritisieren oder als ungläubig hinszustellen, wenn sie es selbst zulassen, dass einige aus ihren Reihen Selbstmordattentate im Namen Gottes verüben. Wenn sich da jemand hinstellt lachen wir den zurecht aus und nehmen den nicht ernst. Richtig so!

    Aber umgekehrt ist es eben genauso. Das Christentum hat in seiner Geschichte zusammen genommen noch weitaus mehr Schaden angerichtet als der Islam. Ganz Südamerika praktisch auszurotten hat schon eine andere Dimension als 2 Hochhäuser, auch wenn das dadurch nicht zu verzeihen ist. Das Problem der Moslems ist halt, dass deren Unheil noch relativ frisch ist während dei Verbrechen der Christen zumeist verjährt sind. Mittlerweile bestehen ja sogar die Deutchen darauf, nicht immer wieder auf den ......... rumzureiten. Es wäre ja eine alte Geschichte und was könne man für die Fehler seiner Großeltern. Solange man die Fehler nicht wiederholt ist ja durchaus was dran. Aber sie werden ja wiederholt, nur mit anderen Darstellern und Begriffen. Blitzkrieg wird jetzt "Verantwortung zeigen" genannt. Bücherverbrennung nennt man "Terrorabwehr". Und Missionierung nennt man halt Integration.

    Heute wie damals bekommt das Volk nichts mit und ich höre schon wieder alle jammern: "wir haben doch nichts gewusst". Die späteren Enkel werden sich dannvon uns distanzieren, aber aucvh wieder diselben Fehler machen mit neuen Begriffen. Vielleicht sind dann nicht die Naturvölker, Juden, Russen oder Moslems die Bösewichte, sondern Aliens. Irgendjemand wird sich schon finden.

    Eigentlich hatte ich mal angenommen, die ganzen Kiege und der ganze Haß unter den Völkern entsprang immer nur aus einer Langeweile, die die Menschen hatten. man kennt das ja. Ein langweiliger Nachmittag. Was machen wir heute? Ach greifen wir doch mal San Marino an.
    Heutzutage braucht ja keiner mehr Langeweile zu haben. Das Freizeitangebot ist gigantisch. Kriege sind also unnötig. Aber ich hatte vergessen, dass es ja noch Macht und Geld gibt. Dem kleinen Mann sind Kriege mittlerweile wurscht. Aber denen da oben kribbelt es im Urin, wenn sie nicht mal wieder Panzer bewegen können. Aber alleine in den Krieg zu ziehen ist halt gefährlich. Also muss man das Volk aufhetzen. Angst schüren gegen Moslems passt da wunderbar ins Bild. Denn die Moslem-Führer spielen ja zu gerne mit. Mit thailändischen Buddhisten macht es ja kein Spaß. Die sagen: kommt doch ruhig und werdet glücklich. Das ist so, als wenn ich gegen eine 2jährigen Tennis spiele. Aber gegen die Moslems ist es wie ein Boxkampf zweier Giganten. Ich hoffe nur, sie gehen beide gleichzeitig zu Boden und die Welt hat endlich Ruhe.

    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Wenn es um Integration von ausländischen Mitbürgern geht, dann geht es fast auschlieslich um Muslime. Spanier, Italiener, Griechen, Amerikaner, Chilenen, Japaner usw., fordern komischerweise nichts vom Staat und der Bevölkerung und integrieren sich ohne Gejammer. Sie zeigen, dass es möglich ist sich zu integrieren ohne ein ganzes Land umzukrempeln und die eigenen Sitten und Kultur abzulegen.
    Nenne mir doch mal etwas, bei denen sich die Muslime nicht integrieren. Es werden doch immer nur Einzelfälle aufgezeigt, um Haß zu erzeugen. Ich kann mich noch an die 70er erinnern, als die Italiener ebenfalls als Itaker gebrandmarkt worden und ihnen immer wieder Fehlverhalten vorgehalten wurde. Und die Japaner waren den Deutschen (damals gerne als Japse tituliert) auch früher suspekt.
    Und die Amis sind in Deutschland so willkommen, dass die USA eine Reisewarnung für Deutschland herausgab.
    Also es liegt sehr viel im Auge des Betrachters (also des Deutschen).

  7. #356
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Was Knarfi nie verstehen wird, ist das die geforderte Integration, keine Aufforderung ist, seine eigene Kultur abzulegen, sondern lediglich die minimale Anpassung an Rechts-und Umgangsnormen darstellt.
    Gibt es in Deutschland Gesetze oder nicht?
    Wenn jemand eine Bank ausraubt, dann ist das kriminell. Dann sollte die Polizei ihn schnappen, der Richter ihn verurteilen, das Gefängnis die Öffentlichkeit vor ihn schützen. Wo ist hier eine Unterschedung nötig, ob jemand Deutscher oder ein Zuwanderer ist?
    Gesetze gelten für alle gleich. Es wird hier ja so getan, als wenn Moslems einen Freibrief erhalten, ständig Straftaten zu begehen.
    Klar tun sie das. Aber dann müssen sie dafür bestraft werden.

    Doch selbst wenn sie deutsch können und einen Integrationskurs erfolgeich durchlaufen könnte es doch trotzdem sein, dass sie eine Straftat begehen. Wieviel Deutsche verüben denn ständig Straftaten. Man sollte auch mal fragen, warum sie das tun.
    Warum ist denn die Kriminalitätsrate von Türken z.B. in Deutschland höher als in der Türkei?
    Mit Integration löst man diese Probleme nicht, sondern mit Nachdenken.

    Und Umgangsformen? Ein Türkei ist nicht integriert, weil er auf der Straße nicht "Grüß Gott" sagt? Das mache ich auch nicht. Bin ich jetzt ein Türke?
    Ich bin immer noch in der Lage, selbst entsprechend zu reagieren. Z.B. würde ich niemals mehr einem Türken mein Auto verkaufen. Das sind halt entsprechende Erfahrungswerte. Aber das hat nichts mit dem seinem Glauben, seiner Herkunft oder einem Ausländerhaß zu tun. Ich verkaufe z.B. auch keinem deutschen Soldaten mehr ein Veranstaltungsticket. Das sind alles Reaktionen auf Aktionen.
    Irgendwann werden die Türken dann schon merken, dass es nichts bringt, unehrlich zu sein. Aber eben nicht durch Zwang, sondern durch Lebenserfahrung und Eigenerkenntnis.

    Und es gibt natürlich auch einige Gesetze und Umgangsformen, die ich auch als Deutscher nicht hinnehmen würde. Wenn mir jemand vorschreibt, wie und wo ich zu beten habe, dann pfeif ich dem einen. Egal, ob das in Deutschland oder in der Türkei ist. Es gibt Dinge, die gehen dem Staat und der Gesellschaft nichts an (solange es niemanden schadet).
    Das gilt auch für Schleier oder sogenannte Zwangsehen, die häufig gar nichts mit Zwang zu tun haben, wie ich allerdings auch erst lernen musste. Ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.

    Ich sehe also keinerlei Integrationsproblem in Deutschland. Ich sehe nur ein Toleranz- und Angstmachproblem.

  8. #357
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Toleranz und Akzetanz gegen über Homosesuellen, die Gleichberechtigung der Frauen und sämtliche freiheitliche Werte sind nicht islamkoform und werden langsam durch die Hintertür immer mehr abgebaut. Wer das nicht sieht hat ein ideologisches Brett vor dem Kopf.
    Homo5exuell ist ein gutes Beispiel. Durch Integration fordert man eigentlich von Zuwanderen so etwas, wie wenn man von Homo5exuellen fordert, hetero zu werden.
    Wie lange hat es denn gedauert, bis die Päpstin in der christlichen Gesellschaft Frauen oder bekennende Homo5exuelle als Priester zugelassen hat?
    Wie weit ist es denn in der Gesellschaft mit der Gleichberechtigung von Männern? Frauen durften zur Bundeswehr, Männer mussten.
    Also die freiheitlichen Werte stehen zwar alle auf dem Papier, aber in der Praxis sehe ich sie nicht.
    Natürlich wäre es schön, wenn die Freiheit des Einzelnen ohne Angriff auf andere überall auf der Erde gelten würde. Dann fangen wir doch mal damit an. Lassen wir alle Ausländer rein und sie dürfen eben diese Freiheit ausleben. Das wäre doch mal ein Zeichen.

    Es gibt natürlich Dinge, die unakzeptabel sind. Das Töten von Ziegen z.B. Aber ebenso das Töten von Kühen oder Schweinen. Es ist halt alles Mord. Nicht irdisch rechtlich nach christlichen Maßstäben, aber im Vergleich und nach meiner eigenen Moral ohnehin. Nur wenn in Deutschland selbst praktisch nichts zum Schutz der Tiere gemacht wird, kann ich es dem Moslem ja wohl kaum vorwerfen. Daher kritisiere ich alle gleichsam.
    Und jetzt komm mir niemand mit den Larifari-Gesetzen, dass bei uns Tiere zumindest betäubt werden, bevor sie getötet werden. Sie sind am Ende alle tot. Oder wäre es besser, wenn ein Kindermörder sein Opfer vorher eine Betäubungsspritze gibt, bevor er das Kind tötet? Dann sagt die Mutter bestimmt: "oh danke, lieber Täter. Dann brauchte meine Tochter ja nicht zu leiden".
    Diese Tierschutzgesetze sind alle für die Katz.
    Wenn ich also einen Moslem sehen, der eine Ziege ausbluten lässt, bekommt er von mir genauso einen vor Stirn wie ein Jäger, Angler, Schweineschlachter oder Kindermörder. Wenn die Justiz versagt, muss man eben mal selber handeln. Das ist Zivilcourage. Aber das gilt eben für alle. Ich mach da keine Herkunftsunterschiede. Und da man Deutsche nicht ausweisen darf, sollte man es auch nicht mit Ausländern machen. Aber eins vor die Mütze geben: klar, wenn sie es so haben wollen!

  9. #358
    Avatar von strike

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    @knarf
    Zu diesem Beitrag von Necla Kelek wuerde mich explizit Deine Meinung interessieren.

    Wenn Forscher die fatale Rolle des Islam leugnen
    Ungereimtheiten in einer Studie zum Thema Zwangsheirat: Über den bizarren Versuch von Migrationsforschern, den Islam als kulturell unbedeutend zu erklären.

    Auszuege:

    fast alle Ratsuchenden einen Migrationshintergrund und 83 Prozent als Religion den Islam angeben haben.

    Dass es nachgewiesenermaßen einen „Zwang zur Ehe“ in der islamischen Kultur gibt, wird von diesen Wissenschaftlern geleugnet.

    Wer die gesellschaftliche Dimension von Religion negiert, macht einen methodischen Fehler, kommt in der Analyse zu schrägen Ergebnissen und zieht die falschen Schlüsse.

    Die monokausale Definitionen der Studie zeigen wie diese Migrationsforscherlobby in der Lage ist, Wissenschaft zu ideologisieren und wie immer Integrationsprobleme zunächst auf ein soziales, wenn dies nicht hilft auf ein ökonomisches und nun auf ein Bildungsdefizit zu reduzieren.

    Zwangsheirat: Wenn Forscher die fatale Rolle des Islam leugnen - Nachrichten Debatte - Kommentare - WELT ONLINE




  10. #359
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    @knarf

    Die monokausale Definitionen der Studie zeigen wie diese Migrationsforscherlobby in der Lage ist, Wissenschaft zu ideologisieren und wie immer Integrationsprobleme zunächst auf ein soziales, wenn dies nicht hilft auf ein ökonomisches und nun auf ein Bildungsdefizit zu reduzieren.

    Zwangsheirat: Wenn Forscher die fatale Rolle des Islam leugnen - Nachrichten Debatte - Kommentare - WELT ONLINE



    Die, die den Islam als so kritikwürdig ansehen und hinter gesellschaftlichen Gegebenheiten immer die Religion sehen, verkennen, dass es in vielen Gegenden normal ist Ehen zu arrangieren. Arrangierte- somit aufenthaltsrechtlich schutzwürdige Ehen - werden dann häufig mit Attributen wie Zwangsehen belegt. Das ist auch nicht unbedingt ein seriöser Umgang.

    Das Aufenthaltsrecht bietet größtmöglichen Schutz für Personen die zu einer Ehe gezwungen wurden. Wieviele Urteile auf Grund einer Zwangsehe kennst du?

    Gibt es auch das ein oder andere Mal eine falsche Anschuldigung wegen .............. allgemein oder .............. in der Ehe? Im Grunde müssen nur ein paar Schlagworte fallen und ansonsten kaum der dt. Sprache mächtige Personen können diese dann aber bestens. Ob sie sich der Unterschiedes der Worte arrangiert oder Zwang bewusst sind, mag dahingestellt bleiben.

    Gab auch schon viele Stimmen, dass Frauen vom Servicepersonal von Frauenhäusern indoktriniert werden. Vergleiche nur mal die Leiterin des Goetheinstituts zum A1, die von einer nicht namentlich genannten Person sprach, die sich absichtlich durchfallen ließ. Eine von x mal Tausend. Will diese Leiterin nicht eher die eigenen Probleme verschleiern einen vernüntigen adressatenbezogenen Sprachunterricht aufzubauen?

    Blicke doch einfach mal zurück in die Generation der 50 - 60 jährigen Frauen. Wie oft haben diese geheiratet, weil sie dem Diktat der Eltern entfliehen wollten. Verheiratet konnte man ausschlafen, wurde nicht angemacht wenn man nachts um 3 nach Hause kam, ... Mit 30 waren sie dann geschieden. Teilweise erklärten die Eltern, dass ein Zusammenleben ohne Heirat nicht in Frage kommt.

    Auch in D gibt es immer noch eine große Gruppe für die Religion oder Ersatzreligion handlungsleitend ist.

  11. #360
    Avatar von kcwknarf

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    @knarf
    Zu diesem Beitrag von Necla Kelek wuerde mich explizit Deine Meinung interessieren.

    Wenn Forscher die fatale Rolle des Islam leugnen
    Ungereimtheiten in einer Studie zum Thema Zwangsheirat: Über den bizarren Versuch von Migrationsforschern, den Islam als kulturell unbedeutend zu erklären.
    Ein interessantes Thema.
    Ich bin ja bekanntlich gegen jeglichen Zwang. Somit auch gegen einen Zwang zur Ehe, den es ja in jeder Kultur in irgendeiner Form irgendwie gibt. Man schaue nur mal in die Gruppe der Hochwohlgeborenen. Erst in der jüngsten Vergangenheit kommt es mal vor, dass ein Prinz eine Kindergärtnerin heiratet. Ansonsten gilt eher: Adel muß im Adel bleiben.
    Aber explizit zum Punkt Zwangsheirat im Islam, den ich noch bis vor weniger jahren scharf kritisiert habe. Ich war ja damals auch nur auf dem Stand der westlichen Medien.

    Dann zog ich aber in die Welt hinaus und hatte Gelegenheit, mal persönlich mit den Menschen zu sprechen.
    Und ich habe es hier ja schon mal erwähnt, was z.B. in Kambodscha geschah. Es war zwar keine Muslimin, aber das Prinzip ist gleich.
    Sie erklärte mir, dass es in Kambodscha üblich sei, dass Eltern die Männer für ihre Töchter aussuchen. Für mich eine fürchterliche Vorstellung. Das passt nicht in mein westlich geprägtes und auch moralisch freiheitliches Wunsch-Weltbild. Doch sie begrüsste es. Denn sie saget: wenn die Ehe scheitert könne sie ihren Eltern einen Vorwurf machen. Wenn sie sich den Mann aber selbst aussucht, dann würde sie sich den Rest ihres Lebens einen Vorwurf machen und könne das wohl kaum aushalten.
    Das Gespräch war kein Einzelfall. Vor kurzem hatte eine Frau (diesmal in der Tat eine Mulimin) in einer größeren Runde dieselbe Meinung. Allerdings muss man das noch etwas ausdehnen. Die Ehe spielt in mulimischen Ländern - ähnlich wie ja auch in Thailand - eine ganz andere Rolle, als in der westlichen Welt. Sie dient vor allem der finanziellen Abdeckung. Was im Westen der Staat durch sein Sozialsystem übernimmt, trägt ansonsten der Ehemann für die Familie.

    Das scheint für uns ein veraltetes konservatives Modell zu sein, ist aber wohl in der Mehrheit aller Länder noch üblich.
    Eine Ehe ohne Liebe? Im Grunde für uns unvorstellbar. Wenn man aber sieht, was in deutschen Ehen so passiert und die Scheidungsrate bei über 50% liegt, dann kann man von dauerhafter Liebe in deutschen "freien" Ehen ja auch nicht die Rede sein, nur in Einzelfällen.
    Was ich jedenfalls dadurch für mich erkannt habe ist, dass ich ein Vorurteil hatte durch die westlich geprägte Sichtweise. Zwang ist dann Zwang, wenn sich jemand gezwängt wird. Zwang ist aber dann kein Zwang, wenn jemand mit dem scheinbaren Zwang einverstanden ist, auf wenn andere es als Zwang ansehen.

    Ich weiß aber, dass es natürlich auch Ausnahmen gibt. Nicht jede Frau im Islam sieht die Vorteile einer Zwangsheirat. Und denen darf eine Ehe nicht aufgezwungen werden. Und dann sollte man diese speziellen Eltern auch ihre Grenzen deutlich aufzeigen - ob nun Moslem oder deutscher Adel. Es ist also eine Einzelfallentscheidung notwendig. Aber genau das wird ja beim Thema Integration nicht gemacht. Hier wird pauschalisiert. Ähnlich wie beim Kopftuchverbot. Es wird einfach behauptet, Frauen werden gezwungen, sich zu verschleiern. Aber dass es ein Großteil aus religiöser Überzeugung tut, wird verdrängt. Auch Klosterschwestern tragen Kopftücher und Kutten. Die werden auch nicht dazu gezwungen.

    Ich kann das aber nur schreiben, weil ich entsprechende Kontakte hatte und schon etwas in der Welt herumkam. Ich kann schon verstehen, dass ein Otto Normalverbraucher, der außer Deutschland kaum etwas kennt und daher auf die deutschen Medien und Vorurteile angewiesen ist, diese Möglichkeiten nicht hat. Ging mir früher ja ganz genauso. Daher sehe ich aber die Gefahren so gut, wie leicht man sich beeinflussen kann und alles sehr einseitig aus der eigenen - scheinbar perfekten - Kultur sieht.

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