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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 220.398 Aufrufe

  1. #3111
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Also, wenn man jeden der sich nicht gern in Tasche greifen lässt als N.azi, Heuchler o. ä. bezeichnen wollte ...
    Müsste ja niemand. Einfach das Recht auf Sozialunterstützung abschaffen. Es gibt genügend freiwillige Hilfsorganisationen. Die meisten wüprden Jobs machen, für die sich Deutsche zu fein sind oder die dringend benötigt werden.
    Wenn man sie freundlich behandelt, würden sie auch nicht kriminell werden.
    Wenn man will würden die Zuwanderer also ale nützlich sein und niemanden auf der Tasche liegen - sondern nur denjenigen, die gerne helfen wollen.

    Genau das sollte die EU erkennen und endlich die Blockade Sozialhilfe abschaffen. Denn die schafft keine Würde, sondern sie zerstört die Würde.

    Die Frage ist nur, ob Nokhu nichts gegen Zuwanderer hätte, wenn sie ihm nicht auf der Tasche liegen, keine Arbeitsplätze wegnehmen und auch nicht kriminell wären. Und da habe ich so meine Zweifel. Und das liegt eben an einer Vielzahl seiner Äußerungen. Was muss denn geschehen, um jemand zurecht als rechtsradikal zu bezeichnen? Definiere doch mal.

  2.  
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  3. #3112
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Einfach das Recht auf Sozialunterstützung abschaffen. ...
    Uppps, Dir ist schon klar, dass Du damit die aktuellen Ideen zu einem noch besseren und noch erfolgreicherem Europa unterläufst?

    Andersherum wird ein Schuh draus: nicht nur die eigenen Bürger mit Sozialleistungen absichern, nein, die Bürger in der Euro(!!!)-Zone absichern:


    Frankreich fordert deutschen Mindestlohn
    AfD: „Keine Anpassung nach unten“

    Berlin – Statt im eigenen Land Reformen anzuschieben, fordert der französische Industrieminister Arnaud Montebourg einen deutschen Mindestlohn, um vermeintliche Wettbewerbsvorteile Deutschlands abzuschwächen.

    Und wenn das alleine nicht hilft, so Überlegungen Brüssler Bürokraten, müssen die erfolgreicheren Länder eben die Sozialkosten der schwächeren übernehmen. „Das Denken ist in seiner Falschheit durchaus konsequent“, so kommentiert Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland, die jüngsten Vorstöße aus Paris und Brüssel.

    Montebourg hatte jüngst das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland scharf kritisiert und als „unfaire Konkurrenz“ bezeichnet. Der fehlende Mindestlohn schädige „die Rechte der europäischen und insbesondere der französischen Angestellten“. Darüber hinaus forderte er, die deutschen Haushaltsüberschüsse sollten „zum Wohle Europas eingesetzt“ werden.

    Dieser Perspektive schließt sich der neuerliche Vorschlag des EU-Sozialkommissars Laszlo Andor an: eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung für die Euro*-Zone. Unter bestimmten Bedingungen sollten Euro-Mitgliedsstaaten die Hälfte ihrer Sozialleistungen an Arbeitslose aus einem EU-Fonds ersetzt bekommen.

    „Im Endeffekt läuft es immer auf dasselbe hinaus: Da das Euro-Regiment die nationalen Handlungsmöglichkeiten einschränkt, sollen sich die anderen Euro-Staaten nach unten anpassen“, so Lucke weiter. Am Ende wäre es wieder der deutsche Steuerzahler, der erst den eigenen Mindestlohn und anschließend die Sozialkosten der anderen übernähme.

    Das aber könne eigentlich niemand wollen: eine Anpassung nach unten und die gemeinsame Haftung für die Fehler der anderen, denn mit dieser Politik werde Europa langfristig seine Zukunftsfähigkeit verlieren. „Nur wenn jeder wieder die Verantwortung für seine eigene Währung, seine Banken, seine Sozialgesetze und seine Wirtschaftspolitik habe, kann Europa gerechter werden, erfolgreicher wirtschaften und insgesamt besser funktionieren“, so der AfD-Sprecher abschließend.



    * geiler Vorschlag. Das wird auch andere EU(!!!)-Länder von der Teilnahme am "Euro-Projekt" überzeugen


    Frankreich fordert deutschen Mindestlohn

  4. #3113
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... nichts gegen Zuwanderer hätte, wenn sie ihm nicht auf der Tasche liegen, keine Arbeitsplätze wegnehmen.
    Also gegen Zuwanderer die wem auch immer Arbeitsplätze weg nehmen habe ich persönlich nichts. Denn das bedeutet ja, dass sie für ihren Unterhalt arbeiten und eben nicht von anderer Leute Arbeit leben.

  5. #3114
    Avatar von wingman

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    Im Augenblick beschränken sich die Hilfen innerhalb der EU Pleitestaaten und Banken über Wasser zu halten, die Bürger dieser Länder sehen keinen Cent davon. Im Gegenteil, Lohnkürzungen, Jobverlust...........

  6. #3115
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Also gegen Zuwanderer die wem auch immer Arbeitsplätze weg nehmen habe ich persönlich nichts. Denn das bedeutet ja, dass sie für ihren Unterhalt arbeiten und eben nicht von anderer Leute Arbeit leben.
    das Problem ist aber das diese Leute nunmal überwiegend keine adäquate Schul.- oder Berufsausbildung mitbringen und Unqualifizierte Arbeitnehmer hats hier schon jetzt mehr als genug.

    Inwieweit sich kriegstraumatisierte Flüchtlinge mit islamischem Background hier sozial integrieren lassen mal außen vor.

  7. #3116
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    das Problem ist aber das diese Leute nunmal überwiegend keine adäquate Schul.- oder Berufsausbildung mitbringen und Unqualifizierte Arbeitnehmer hats hier schon jetzt mehr als genug.

    Inwieweit sich kriegstraumatisierte Flüchtlinge mit islamischem Background hier sozial integrieren lassen mal außen vor.
    In D bekommt eigentlich jeder eine Chance. Doch wenn ein Deutscher nichts gelernt hat, bleibt ihm normalerweise nur harte körperliche Arbeit für wenig Geld. Als Deutscher Staatsbürger bekommt man das Recht auf Faulheit ganz klar abgesprochen. Aber ja, gerade die Rechtgläubigen, die uns Ungläubige wegen unserem Unglauben verachten, haben eine deutlich bessere Behandlung verdient - selbstverständlich auf Kosten des Steuerzahlers.

  8. #3117
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Hmmm, das nenne ich dann aber ein Dilemma.Gerade die müssten wir ja wieder zurückschicken:
    Ein Teufelskreis.

  9. #3118
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Also gegen Zuwanderer die wem auch immer Arbeitsplätze weg nehmen habe ich persönlich nichts. Denn das bedeutet ja, dass sie für ihren Unterhalt arbeiten und eben nicht von anderer Leute Arbeit leben.
    Völlig korrekt.

    Wenn aber ganze Generationen von deutschen Handwerkern, Metzgern, etc. arbeitslos werden, weil rumänische/bulgarische Hilfsschlachter kein Problem damit haben für 3€ zu arbeiten und wie Tiere zu siebt in einem Zimmer zu hausen, dann kann ich das nicht gut heissen.

    Und wer will heute noch Bäcker werden, wenn Tiefkühlbrötchen aus China billiger sind?

    Das ist doch der blanke Irrsinn!!!!


    Qualitätsoffensive : Der Kampf der Traditionsbäcker gegen Discounter - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

  10. #3119
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ... kriegstraumatisierte Flüchtlinge mit islamischem Background hier sozial integrieren lassen mal außen vor.
    Ich weiss von aus inoffiziellen Kriegsgebieten zurückkehrenden GIs und deutschen Soldaten, wie schwer die sich tun, bestimmte Erlebnisse zu verarbeiten. Das kann eine ganz schwierige Nummer werden.

    Und nun hält die Statistik (zufällig) fest, dass die meisten Flüchtlinge aus Afghanistan kommen.

    Habe neulich eine Begebenheit aus Afghanistan - die das Dilemma möglicherweise auch den Begriffsstutzigsten vermittelt - gehört, in der eine Frau, die für eine Steinigung vorgesehen war und in ein deutsches Feldlager flüchtete, wegen der "lokalen Gegebenheiten" an den hysterischen Mob vor dem Lager ausgeliefert und ihrer "gerechten" Strafe zugeführt wurde.

    Nein - eh die Frage der Relativierer kommt - ich war nicht dabei.
    Die Person ist für mich aber keine, die irgendetwas leichtfertig erzählt und sehr glaubwürdig.

    Vielleicht bin ich der Einzige, der glaubt, dass so etwas nicht jeder einfach mal so wegsteckt, selbst wenn er sich offiziell auf einer Friedensmission befindet und seine Hände in Unschuld waschen könnte.

  11. #3120
    KKC
    Avatar von KKC

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    Lt. UN hat Deu also fast 600 tsd Flüchtlinge aufgenommen; Asylantrag in 2012 haben ca 70 tsd gestellt, von denen ca 70% abgelehnt wurden.
    Frage: wo sind die 550 tsd Flüchtlinge geblieben, alle wieder in Afghanistan, etc zurück??

    Wohl kaum.

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