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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 220.201 Aufrufe

  1. #3071
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Shiai Beitrag anzeigen
    Da frag ich mich aber WER denn profitiert hat?. Die Niedriglöhner, die sich keine medizin. Versorgung mehr leisten können, sind wohl eher nicht gemeint.
    Ich frag mal so: wie hoch waren denn die Löhne für die Trümmerfrauen nach dem 2. Weltkrieg? Wie gut war denn damals die medizinische Versorgung?
    Warum machst du den Staat, bzw. die Besatzungszonen von damals nicht verantwortlich, dass sie viel zu wenige bezahlt haben. Wie die Straßen damals aussahen. Wie Sau!

    Merkst du, worauf ich aus bin?
    Es gibt Situationen im Privatleben, aber auch gesellschaftlich, da ist es manchmal notwendig, Durststrecken zu überwinden.
    Das war also nach dem Krieg notwendig. Oder in Estland nach dem Wirtschaftskollaps der UdSSR, um neu anzufangen.
    In Deutschland ist es auch notwendig, um die logischen Korrekturen durch die Globalisierung auszugleichen.

    Entscheidend in allen Fällen ist ja das langfristige Ziel. Was haben die Trümmerfrauen daraus gemacht. Ein Wohlstandsland.
    Was wurde aus Estland? Ein Wohlstandsland. Was wird aus Deutschland trotz Globalisierung? Eind auerhaftes Wohlstandsland - es sei denn, dass die SPD nun Blödsinn macht.

    Die Frage ist also, ob man nur von heute auf morgen leben will und demnach guten Lohn für ein paar Tage fordert oder ob man lieber bereit ist, für kurze Zeit weniger zu verdienen, um danach im Gold zu schwimmen? Klugen Menschen gefällt die Entscheidung leicht.

    Die Nachkriegsmenschen und die Esten sind halt schlau.

  2.  
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  3. #3072
    Avatar von Shiai

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die Frage ist also, ob man nur von heute auf morgen leben will und demnach guten Lohn für ein paar Tage fordert oder ob man lieber bereit ist, für kurze Zeit weniger zu verdienen, um danach im Gold zu schwimmen?
    Du hast meine Frage nicht beantwortet, wer profitiert davon? Wer schwimmt im Gold?

  4. #3073
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Shiai Beitrag anzeigen
    Du hast meine Frage nicht beantwortet, wer profitiert davon? Wer schwimmt im Gold?
    Na, diejenigen, die für einige Zeit für wenig Lohn arbeiten. Also am Ende profitieren natürlich alle. Denn der Gesamtwohlstand teilt sich ja auf alle auf. Das geschieht natürlich nicht komplett gleich. Einige leisten ja mehr, andere haben dafür mehr Freizeit - je nach persönlicher Priorität. Die Infrastruktur wird durch die Leistungsträger bezahlt und für alle aufgebaut. So kann man sich entscheiden, zu Hause zu bleiben und kann trotzdem (oder gerade deshalb, weil man ja Zeit hat), durch den gepflegten Stadtpark schlendern, ein preiswertes und gesundes Eis essen und dann im bezahlbaren ÖNV auf schön geteerten Straßen ins hübsche warme Mehrfamilienhaus zurückkehren.

    Purer Luxus trotz einer völlig kaputten sozialistischen Vergangenheit ohne Bananen. Die DDR-Bürger können eine Lied davon singen. Auch sie können nun im Gold schwimmen und den Luxus der freien Welt genießen. Also bis gestern jedenfalls.

    Wenn jemand natürlich nicht bemerkt, wie gut es ihm eigentlich geht, dann kann ich ja nichts zu. Das sind halt dann psychische Probleme - eine Art Dauerdepression, die aber natürlich gerne mal von Politikern und Medien eingeredet wird.

    Fahr nach Estland und du wirst blühende Landschaften vorfinden wie in der BRD auch.
    Fahr dagegen nach Swaziland und du wirst sehen, wie eine Welt ohne Leiharbeit aussieht. Die Menschen sind zwar dort glücklicer als in Deutschland, aber sie haben viel weniger Geld. Obwohl sie ja gar nicht diese gemeinen Dinge haben wie Leiharbeit oder Hartz 4.

  5. #3074
    Avatar von wingman

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    Diese Zeit und Leiharbeitsgeschichte, 400,- Euro Jobs, Niedriglöhne sind dermassen eingerissen, das ich sie fast als ein Verbrechen am Volk bezeichne. Der einzige, der davon etwas hat ist der Unternehmer. Das unser Merkel das erst jetzt zur Kenntnis genommen hat (Zeitarbeit)
    zeigt wie realitätsfremd Politiker sind.

    Knarfi wie kommst du darauf Swaziland mit Deutschland zu vergleichen? Afrika ist ein ganz anderes Thema und mit Deutschland in keinster Weise zu vergleichen. Wenn die EU ihnen ermöglichen würde ihre eigenen Agrarprodukte zu verkaufen, wäre schon was erreicht................

  6. #3075
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Knarfi wie kommst du darauf Swaziland mit Deutschland zu vergleichen? Afrika ist ein ganz anderes Thema und mit Deutschland in keinster Weise zu vergleichen. Wenn die EU ihnen ermöglichen würde ihre eigenen Agrarprodukte zu verkaufen, wäre schon was erreicht................
    Das gehört doch aber zusammen. Wie du richtig erkennst, hat die weiße Welt die restliche Welt immer noch voll im Griff.
    D.h. WIR leben auf Kosten anderer. Und genau deshalb ist Deutschland ein Luxusland trotz zweier bitterer Niederlagen und Totalvernichtung durch die selbst verschuldeten Weltkriege.

    Swaziland hat noch keine Weltkriege geführt und ist trotzdem ärmer. Ist das gerecht?

    Mag es evtl. daran liegen, dass Deutsche so viel geackert haben, dass sie vor allem für sich selbst eine bessere Zukunft gestaltet haben. Und das unter weitaus schlimmeren Zuständen und niedrigeren Löhnen als heute in Leiharbeitsfirmen.

    Warum vergleichen sich die Menschen eigentlich immer mit der ganz geringen Zahl von Superreichen im eigenen Land?
    Da steht man auf Platz 4 in der Welt. Und anstatt sich zu freuen, dass 193 Nationen unter einem liegen ist man neidisch auf die Top 3.
    Darunter leiden doch die Deutschen am meisten. das hat nichts mit Niedriglöhnen zu tun, sondern mit einer Selbstbemitleidung.

    Jeder Deutsche könnte jeden Tag Luftsprünge und eine Party machen, weil es ihm im weltweiten Vergleich super geht. Ich mache es jedenfalls. Positiv denken hilft viel mehr als ein paar Euro mehr. Man sollte nicht immer nur an Geld denken. Man sollte auch einfach mal den Wohlstand genießen. Sonst hat man nichts davon.

    Ich habe in dden letzten tagen jetzt mehrere leute meine Frage von neulich mal gestellt. Was wäre dir lieber: als H4-Empfänger in Deutschland oder als einer der Wohlhabendsten in Äthopien?
    Alle haben gesagt, sie würden dann Deutschland vorziehen, auch wenn sie "nur" H4 beziehen würden. Dann sagt doch alle aus.

    Und dank der vielen Chancen mit Minijobs, Leiharbeit etc. kann man auf schnellem einfachen Weg an die ganz großen Töpfe kommen. Denn immer boch werden gute Jobs zu 70% durch Beziehungen vergeben. Leiharbeit und natürlich auch soziale Netwzerke we Xing oder Facebook bieten heutzutage die Chance, ganz schnell zu Topjobs zu gelange. Man muss sie eben nur nutzen.
    Das Geld und das Glück liegt auf der deutschen Straße. Man muss sich nur mal für einen Moment bücken. Aber wem das immer noch zu anstrengend oder zu demütigend ist... tja, dem ist dann auch nicht mehr zu retten.

    Auch du lebst im Paradies. Abgesehen von der Freiheit natürlich - seit gestern.

  7. #3076
    Avatar von wingman

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    Kcwknarf schrieb: Und dank der vielen Chancen mit Minijobs, Leiharbeit etc. kann man auf schnellem einfachen Weg an die ganz großen Töpfe kommen. Denn immer noch werden gute Jobs zu 70% durch Beziehungen vergeben. Leiharbeit und natürlich auch soziale Netwzerke wie Xing oder Facebook bieten heutzutage die Chance, ganz schnell zu Topjobs zu gelange. Man muss sie eben nur nutzen.


    Eines ist jedenfalls Fakt....Leih und Zeitarbeit, 1 Euro Job, 400 Euro Job bieten keinerlei Chance auf eine feste reguläre Anstellung. Die Regel ist eher jahrelanges Verharren in den Fängen eines oder mehrerer Zeitarbeitsgeier. 1 Euro Jobs sind eben kommunale Ausbeuterjobs und 400,- Euro Jobs das Taschengeld für nebenbei.

  8. #3077
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Eines ist jedenfalls Fakt....Leih und Zeitarbeit, 1 Euro Job, 400 Euro Job bieten keinerlei Chance auf eine feste reguläre Anstellung. Die Regel ist eher jahrelanges Verharren in den Fängen eines oder mehrerer Zeitarbeitsgeier. 1 Euro Jobs sind eben kommunale Ausbeuterjobs und 400,- Euro Jobs das Taschengeld für nebenbei.
    Natürlich. Jedoch muss man dann eben auch die Angebote während der Leiharbeit annehmen. Ich war selbst mal Zeitarbeiter. Nach 3 Tagen hatte mich der Chef gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in der Firma fest einzusteigen.
    Ist ja auch logisch: Zeitarbeit kostet eine Firma sehr viel Geld.

    Ich habe damals abgelehnt. Hätte ich damals keinen anderen Job bekommen als immer nur Zeitarbeiter, wäre also ganz alleine ICH Schuld gewesen. Ich weiß, dass es sehr viele gibt, dass Zeitarbeiter schnelle Festangestellte werden.
    Ich kenne auch einen Chef einer Zeitarbeitsfirma persönlich, Der klagt, weil er entsprechend ständig neue Leute suchen muss. Denn kaum ein Zeitarbeiter bleibt länger als 3 Monate Zeitarbeiter.

    Auch klar, die Unternehmer sehen, wie sich einige zeitarbieter gutv reinhängen und ideal zur Forma passen. Es ist also eine Art Probezeit. Aber es soll ja Zeitarbeiter geben, die lustlos sind und ihre Chance nicht sehen.

    Also: Zeitarbeit ist kein Dauerzustand. Es ist für die meisten Leute eine reine Übergangszeit, um auf einfache Art eine Festanstellung zu finden.

    Und bei den 450 EUR-Jobs sind viele Menschen froh, dass es so etwas gibt. Sie wollen ja nur ein Taschengeld nebenbei und haben ja auch nur 2 Stunden am Tag Zeit zu arbeiten. Ist doch super für alle.

  9. #3078
    Avatar von Shiai

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    @kcwknarf
    Deine Darstellung in Ehren, nur verträgt sich sich nicht mit der Realität. Niedriglöhner bleiben statistisch gesehen im Niedriglohnbereich hängen. Es gibt im weniger soziale Aufstiegschancen. Die Reallöhne in DE sind in der letzten Dekade gesunken. Das heißt sich halten nicht mal mit der Infaltionsrate, geschweige denn mit der Produktivitätsrate mit. Selbst die Lohnquote in DE ist rückläufig. Die europ. Krisenstaaten holen diese dt. Lohndumping nun im Eiltempo nach, wodurch deren Wirtschaft eingebrochen ist. Selbst Frankreich und die Nordeurop. Staaten werden sich diesem Trend nicht entziehen können. Erste Anzeichen sind schon zu sehen. Da das dt. Wirtschaftsmodell aber auf Export ausgerichtet ist würde dadurch, dass die anderen europ. Ländern ihre Lohn-Stück-Kosten senken dieses Modell in Wanken geraten. Also wird man auch in DE wieder gezwungen werden die Lohnkosten zu senken.
    Wo soll das enden? Wo ist denn die goldene Zukunft, der Luxus für jeden? Solange DE auf Exportüberschüssen beharrt, die dann sowieso nur der Steuerzahler finanziert wird sich daran nichts ändern.

  10. #3079
    Avatar von Nokhu

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    Was haben die letzten xx Beiträge mit dem Thema Integration zu tun ?

  11. #3080
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Was haben die letzten xx Beiträge mit dem Thema Integration zu tun ?
    Die Integration Deutschlands in Europa.





    PS: Ich liebe deine Signatur!

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