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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 220.949 Aufrufe

  1. #2601
    Avatar von Schwarzwasser

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Immer interessant, wie engstirnig hier argumentiert wird. Hab schon vor 20 Jahren Türkische Frauen ca. 35 Jahre kennengelernt. Geschieden vom türk. Ehemann, weltoffen, ... . Gibt auch hinreichend weltoffene Türken mit muslimischen Glauben die in D geboren wurden.
    Deutschland ist ein mehr als weltoffenes Land, in welchem eine große Zahl verschiedener Kulturen in Frieden leben kann. In kaum einem anderen Land werden solch weitreichenden Freiheiten gerne in Anspruch genommen als hier. Andererseits haben sehr viele junge Migranten ein völlig falsches Bild von Deutschland - oft negativ geprägt von ihren Eltern und Umfeld, was dann im Regelfall hier nach kurzer Zeit des Aufenthaltes revidiert wird. Das Land übt nach wie vor einen großen Reiz aus, aber diejenigen, von denen hier die kritische Rede ist, bringen in aller Regel nicht viel mehr mit, als das, was sie auf dem Leib tragen. So ähnlich muss es sich bei der Besiedelung Amerikas zugetragen haben. Aber mit dem Unterschied, dass die meisten ihren Namen schreiben konnten, aus einem ähnlichen kulturellen Umfeld stammten und mit Begeisterung an ihrem Traum vom besseren Leben gearbeitet haben.

    Das kann man gerade bei vielen muslimischen Migranten aus einfachen Verhältnissen auch in zweiter Generation immer noch als Hauptkritikpunkt äußern. Wer sich derart ausgrenzt, sich von uns abspaltet und in seiner religiösen Verblendung auch noch gegen das Land, die Gesetze und die hier vorherrschende Religion agitiert und religiöse Hetze verbreitet, hat schlechte Karten.

  2.  
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  3. #2602
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Immer interessant, wie engstirnig hier argumentiert wird. Hab schon vor 20 Jahren Türkische Frauen ca. 35 Jahre kennengelernt. Geschieden vom türk. Ehemann, weltoffen, ... . Gibt auch hinreichend weltoffene Türken mit muslimischen Glauben die in D geboren wurden.
    Wenn man heute Fotos sieht aus dem Ägypten der 70er Jahre, dem Iran der 60er oder frühen 70er, sogar aus dem Afghanistan der 60er Jahre und das mit heute vergleicht, dann sieht man, dass die islamische Welt damals sehr viel stärker westlich orientiert war als heute. Auszumachen v.a. am Kleidungsstil der Frauen.

    Eine Bekannte von mir, pensionierte Lehrerin aus Izmit in der Nähe von Istanbul, erzählte mir schon vor 4 Jahren, dass es eine sehr starke Rückbesinnung auf traditionelle und islamische Werte in der Türkei gibt, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Nicht umsonst wurde das Kopftuchverbot, das jahrzehntelang an türkischen Universitäten bestand hatte, zurückgenommen.

  4. #2603
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Wenn man heute Fotos sieht aus dem Ägypten der 70er Jahre, dem Iran der 60er oder frühen 70er, sogar aus dem Afghanistan der 60er Jahre und das mit heute vergleicht, dann sieht man, dass die islamische Welt damals sehr viel stärker westlich orientiert war als heute. Auszumachen v.a. am Kleidungsstil der Frauen.
    Das kann ich nur bestaetigen. Am Ende der 70iger Jahre des letzten Jahrhunderts unterschieden sich die Maedels auf der Corniche in Casablanca von denen europaeischer Staedte hoechstens dadurch, das ihr Outfit etwas gewagter und noch mehr 5exy war.

    Als ich in den 90iger Jahren, ich glaube es war 1996, nochmal dort war trugen die Maedels auf der Corniche die Burka.

    Eine der Ursachen fuer diese Rueckwaertsbewegung ist die grenzenlose Enttaeuschung ueber die westliche Politik in der Palaestinafrage.

  5. #2604
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Schwarzwasser Beitrag anzeigen
    Deutschland ist ein mehr als weltoffenes Land, in welchem eine große Zahl verschiedener Kulturen in Frieden leben kann.
    Ist es wirklich so weltoffen? Es gibt da schon eine gewaltige Anzahl die jeden Kontakt meiden, was ihr persönliches Recht ist. Dann aber an Stammtischen die großen Reden schwingen, was wichtig und richtig ist.

    In kaum einem anderen Land werden solch weitreichenden Freiheiten gerne in Anspruch genommen als hier.
    Da sind andere Länder häufig viel offener. Schau mal wer so alles nach Südamerika auswanderte und wandert, ....

    Andererseits haben sehr viele junge Migranten ein völlig falsches Bild von Deutschland - oft negativ geprägt von ihren Eltern und Umfeld, was dann im Regelfall hier nach kurzer Zeit des Aufenthaltes revidiert wird.
    Die zweite und dritte, mittlerweile fast die 4. Generation der Türken wurde doch in D sozialisiert. In der Türkei sind es auch keine Türken mehr, ...

    Das Land übt nach wie vor einen großen Reiz aus, aber diejenigen, von denen hier die kritische Rede ist, bringen in aller Regel nicht viel mehr mit, als das, was sie auf dem Leib tragen.
    auf die, die freiheitlich leben wollen und es auch tun, übt D keinen besonderen Reiz aus.

    So ähnlich muss es sich bei der Besiedelung Amerikas zugetragen haben. Aber mit dem Unterschied, dass die meisten ihren Namen schreiben konnten, aus einem ähnlichen kulturellen Umfeld stammten und mit Begeisterung an ihrem Traum vom besseren Leben gearbeitet haben.
    Im wilden Westen gab es keine Trunken- und Raufbolde? Und heute? Da erklärt auch keiner, dass für ihn 47 % der Bevölkerung eher uninteressant ist, .... ?


    Das kann man gerade bei vielen muslimischen Migranten aus einfachen Verhältnissen auch in zweiter Generation immer noch als Hauptkritikpunkt äußern. Wer sich derart ausgrenzt, sich von uns abspaltet und in seiner religiösen Verblendung auch noch gegen das Land, die Gesetze und die hier vorherrschende Religion agitiert und religiöse Hetze verbreitet, hat schlechte Karten.
    Dass es bei der Integration von Muslimen Probleme gibt, streitet fast niemand ab. Die Frage ist, ob das permanente, da ist ein Fall in der Zeitung und dort ist ein Fall in der Zeitung der Realität gerecht wird, dass sehr viele Muslime sehr wohl ihr eigenes Dasein geschaffen haben.

    Die Rückbesinnung auf irgenwelche alten Werte gibt es doch auch unter Deutschen. Okkultismus, Satanismus, ... das sind doch auch Strömungen die es unter Deutschen gibt. Ich käme nie darauf, deshalb alle religiösen christlich orientierten Menschen in die gleiche Schublade zu stecken.

    Du sprichst von abspalten. Da muss ja erst mal ein Zusammensein vorher dagewesen sein! War es das? In welcher Zeit wurden die Türken nach D geholt und mit weitreichenden Rechten ausgestattet? Verteufeln die Konservativen deshalb ihren damaligen bornierten "Leitwölfen" in der Partei?

    Aus meiner Sicht gibt es Parallelen zwischen der Situation der Spätaussiedler in ihren Enklaven und den Türken in D.

    Sag mir mal wieviele Bürger - das sollte der Maßstab für eine offene Gesellschaft sein - offen mit der Problematik umgehen. Deutschland hat vielleicht eine weltoffene Rechtsordnung. Doch die Menschen? Sind die wirklich so weltoffen?

  6. #2605
    Avatar von Dieter1

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    Duffy, da schreibst Du mal wieder einen kompletten Bloedsinn zusammen, der an der Realitaet nichts aendert.

  7. #2606
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Eine der Ursachen fuer diese Rueckwaertsbewegung ist die grenzenlose Enttaeuschung ueber die westliche Politik in der Palaestinafrage.

    Die westliche Lebensart ist für viele einfach nicht so überlegen wie sie der Ein oder Andere darstellt. Auch in anderen Ländern gibt es eine Rückbesinnung auf die Tracht. In Obb werden immer noch (oder wieder) viele Hochzeiten mit der Krachledernen gefeiert. Die ..... ist da immer noch ein wertvolles Bekleidungsutensil.

  8. #2607
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die westliche Lebensart ist für viele einfach nicht so überlegen wie sie der Ein oder Andere darstellt.
    Erzaehl doch keinen Bloedsinn! Deutsche Sozialkohle plus Nachwuchspraemie sind die Argumente fuer die Zuwanderer.

    Entsprechend sind eben auch die Zuwanderer schon in ihrer arabischen oder tuerkischen Heimat der fast perspektivlose Bodensatz ihrer jeweiligen Gesellschaften.

    Fast perspektivlos nur deshalb, weil ja noch die Immigration in die EU klappen koennte.

    Eine Ausnahme bilden die Iraner. Viele von denen sind nach der Machtuebernahme der Islamisten unter Ayatolla Khomeini um 1979 in den Westen geflohen und nicht wenige davon arbeiten in Muenchen als Taxifahrer oder Restaurantbetreiber, trotz ihres oft vorhandenen akademischen Titels.

    Diese Menschen betrachten die schleichende Islamisierung Europas uebrigens mit Entsetzen.

  9. #2608
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Erzaehl doch keinen Bloedsinn! Deutsche Sozialkohle plus Nachwuchspraemie sind die Argumente fuer die Zuwanderer.
    Du hast Scheuklappen. Wir hatten es doch auch von Casablanca, deine Rede, oder und die Palästinafrage. Wie nennt man das, wenn man das kürzlich gesprochene schon wieder vergessen hat?


    Entsprechend sind eben auch die Zuwanderer schon in ihrer arabischen oder tuerkischen Heimat der fast perspektivlose Bodensatz ihrer jeweiligen Gesellschaften.

    Fast perspektivlos nur deshalb, weil ja noch die Immigration in die EU klappen koennte.
    Das war doch so gewollt. Man brauchte Dumme für Arbeiten, die kein Deutscher machen wollte.


    Eine Ausnahme bilden die Iraner. Viele von denen sind nach der Machtuebernahme der Islamisten unter Ayatolla Khomeini um 1979 in den Westen geflohen und nicht wenige davon arbeiten in Muenchen als Taxifahrer oder Restaurantbetreiber, trotz ihres oft vorhandenen akademischen Titels.
    Gibt auch genügend Deutsche Akademiker die Taxi fahren.

    In deinem letzten Satz sprichst doch genau das aus, was ich hier kritisiere. Wenn ein Muslim einen Grünen mit Palin in einen Hut steckt, dann würde sich auch jeder Europäer fragen auf welchem Bidlungsniveau sich da der Muslime befindet, oder?

    Übrigens, gibt auch andere gebildete Muslime die Nichtiraner sind.

  10. #2609
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Immer interessant, wie engstirnig hier argumentiert wird. Hab schon vor 20 Jahren Türkische Frauen ca. 35 Jahre kennengelernt.

    .
    Warst Du damals schon notgeil oder wie kam man dazu,

    wuesste keine Gelegenheit wo man die haette kennen lernen sollen,
    jedenfalls naeher,
    aus welchem Milleu kommst du ?

  11. #2610
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Warst Du damals schon notgeil oder wie kam man dazu,

    wuesste keine Gelegenheit wo man die haette kennen lernen sollen,
    jedenfalls naeher,
    aus welchem Milleu kommst du ?
    Es gibt Gegenden und Gesellschaftsschichten, da werden Menschen nach ihrem Verhalten beurteilt, nicht nach ihrer Herkunft.
    Es gibt Gegenden, da durfte jeder zivilisierte Mensch ein und aus und da gingen auch Türkinnen ganz normal in eine Kneipe. Dass in deiner Schicht dies mehr oder weniger unbekannt ist, kann ja sein.

    Was soll daran notgeil sein, wenn man sich gelegentlich in einer Kneipe trifft und sich unterhält. Muss jeder ein Verhalten an den Tag legen, das man mit schwanzwedelndem Fischkopfgetue umschreiben kann?

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