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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 220.689 Aufrufe

  1. #2111
    Avatar von Leipziger

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    Hallo RAR

    Den Unterschied zwischen einem Mischlingskind - Thai Deutsch - und einem Türken kennen Sie also nicht -- war ja zu erwarten
    Mit rassischen Unterschieden bei Kindern befasse ich mich weniger und inwieweit da die rechten Kameraden geschult sind entzieht sich jetzt leider meiner Kenntnis ....... aber kannst mich gern darin aufklären .......

    Normal sollte man eigentlich hier im Osten froh sein über jedes Migrantenkind das verhindert dass aus Kindermangel wieder eine Schule geschloßen wird .......

    ....... aber bei manchen steht die Ideologie eben über dem Pragmatismus , richtig ?

  2.  
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  3. #2112
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo RAR



    Mit rassischen Unterschieden bei Kindern befasse ich mich weniger und inwieweit da die rechten Kameraden geschult sind entzieht sich jetzt leider meiner Kenntnis ....... aber kannst mich gern darin aufklären .......

    Normal sollte man eigentlich hier im Osten froh sein über jedes Migrantenkind das verhindert dass aus Kindermangel wieder eine Schule geschloßen wird .......

    ....... aber bei manchen steht die Ideologie eben über dem Pragmatismus , richtig ?
    Im Osten ? Was immer auch der Osten sein mag - wenn es dort so ist na bitte.
    Es handelt sich nicht um rassistische Unterschiede - auf weitere Erläuterungen verzichte ich aber hier.

  4. #2113
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ....... aber bei manchen steht die Ideologie eben über dem Pragmatismus , richtig ?
    Mir sind die einen grundsätzlich sympathischer als die anderen. Bin ich deshalb ein Rassist?

  5. #2114
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo RAR



    Mit rassischen Unterschieden bei Kindern befasse ich mich weniger und inwieweit da die rechten Kameraden geschult sind entzieht sich jetzt leider meiner Kenntnis ....... aber kannst mich gern darin aufklären .......
    Der Untoleranteste, Radikalste, Duemmste und Unverschaemteste hier bist Du und niemand anders.

    Pack Dir an Deine Nase, lass die Leute in Frieden, ess kein Reis mehr und verabschiede Dich aus Thaiforen, zu deren eigentlichen Themen Du noch nie irgendwas betragen konntest.

  6. #2115
    Avatar von Leipziger

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    Hallo RAR

    .... - auf weitere Erläuterungen verzichte ich aber hier.
    Wie schade und ich dachte du machst mal den Erklärbär am rechten Rand ........

    ......... so werde ich wohl den thai/deutsch türkischen Kindsunterschied nie erfahren , oder ?

  7. #2116
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo RAR



    Wie schade und ich dachte du machst mal den Erklärbär am rechten Rand ........

    ......... so werde ich wohl den thai/deutsch türkischen Kindsunterschied nie erfahren , oder ?
    Nein Sie werden dies wohl nie erfahren - außer Sie öffnen mal Ihre Augen und vorallem Ihren hoffentlich vorhandenen Verstand - dann wissen Sie es sowieso.

  8. #2117
    Avatar von kcwknarf

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    Zum Thema der Kritik an nicht angepasten Migranten zur deutschen Kultur sind mir mal wieder ein paar Erinnerungen gekommen, die man als Vergleich sehr gut verwenden kann.

    Gehen wir doch mal zurück in die 60er.
    Friedlich lag das deutsch Volk mit seiner Kultur dahin. So plätscherte unseren Vorfahren Freddys "Heimweh" aus den Äthern. Hier mal eine Catarina Valente, ein Gerhardt Wendland oder eine Lale Andersen.
    Im Fernsehen gab es Volkstheater, Heimatfilme und auch gerne mal deutsche Krimis und Familienserien.
    Heinz Erhardt begeisterte das Volk mit seinen lustigen und bis heute unvergesslichen Sprüchen.
    Ja, es war alles schön gemütlich und heimatlich. Deutsche Kultur pur.

    Doch plötzlich.. was war das? Schreckliche grausige Musik aus Übersee drang in das Wohnzimmer ein wie man es seit dem Dresdner Bombenangriff nicht mehr kannte: widerlicher Krach (Musik konnte man das ja nicht nennen - wenn es nach den damaligen Kultuwächtern ging) von den Beatles, Bill Haley, Elvis Presley, Rolling Stones zerstörte die schöne Ruhe.
    Ja, der Teufel persönlich drang in die Hörgänge der Jungend ein. Diese Musik würde den Untergang Deutschlands bedeuten. Soviel war klar.

    In der DDR fand man schnell die nötige Gegenwehr gegen die Gefahr aus dem imperalistischen Amerika.
    Wie sagte Walter Ulbricht damals "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen."

    Auch in der BRD haben nationalbewusste Deutsche lange Zeit gegen diesen "Dreck" angekämpft. Doch vergeblich. Aber es kam ja noch schlimmer. Auch das Fernsehen blieb nicht verschont: Bonanza und Raumschiff Enterprise waren ja nur der Anfang. Amerikanische TV-Serien verdrängten die Heimatserien. Im Kino gab es plötzlich Star Wars statt Sissi. Wenn das der alte Bismarck noch erlebt hätte....

    Deutschland war praktisch schon längst am Ende. Aber es sollte doch noch schlimmer kommen: erst waren es langhaarige Hippies, die jeglichen Respekt vor den alten Kriegsgenossen ablegten und sich gegen deutsche kulturelle Werte wie Wehrpflicht usw. aufbäumten und dann kamen sogar Punks, die sich die Haare färbten und wie Irokesen aussahen. Mitten in Deutschland! Und amn konnte sie nicht mal ausweisen.

    Ich kann mich persönlich an meine Schulzeit Mitte der 80er erinnern. Ein Klassenkamerad färbte sich die Haare komplett grün. Das war damals ein Riesenskandal. Ein Kulturschock sondergleichen. Es gab ernsthaft eine Schulkonferenz, in der über Konseqenzen nachgedacht wurde. Schulverweis, Strafen für die Eltern oder ähnliches. Nur der Weisheit einiger weniger Lehrer brachte Vernunft rein.

    Und was gab es nicht noch alles. Welch Aufschrei, als Trio "Da Da Da" in der Hochburg der deutschen Kultur, der ZDF-Hitparade vortrug. Aber auch in deutschen Theatern, in TV-Shows usw. gab es immer wieder ein großes Geschrei. Dann kamen die Anglozismen, Spaghetti wurde plötzlcih das Lieblingessen der Deutschen.

    Und nun sind es eben Kopftücher.

    Aus heutiger Sicht kommt einem vieles so lächerlich vor. Die Beatles sind schon längst von fast allen deutsche ins Herz gschlossen worden. Von Spaghetti habe ich schon gesprochen. In den deutschen Charts liegen Madonna und Andrea Berg verlinkt nebeneinander, gerne auch mal neben Tarkan oder Placido Domingo. Ähnliches gilt für Kino und Theater.
    Nichts ist eingetroffen von der angeblichen Gefahr aus den USA, England und anderen Nationen. Zumindest weint der größte Teil der Bevölkerung weder den Heimatfilmen der 50er, noch den alten Schlagern oder sonstigen kulturellen Werten hinterher. Sie bleiben ja trotzdem ein Teil der Gesellschaft. Aber im Grunde ist doch jeder über die neue Vielfalt froh.

    Und genau so ist das auch mit der angeblichen Islamisierung. Es gibt sehr wohl viele Dinge, die die Migranten (ob nun aus der Türkei, Ukraine, Russland, Vietnam oder sonst wo) mitbringen: Speisen, Musik, sonstige Kultur und positive Eigenschaften wie Treue, Zuverlässigkeit, feste Freundschaft, Familiensinn, äußere Attraktivität, die es bislang in Deutschland so noch nicht gab.
    Und umgekehrt werden sie von deutschen oder amerikanischen Dingen profitieren.

    Diese ganze Integrationsdebatte ist also genauso sinnlos wie damals der Aufruhr gegen die Rockmusik unserer Großeltern.
    Klar gab es immer auch mal Ärger mit Rockern, Punks, Friedensaktivisten usw. Doch zählt das nicht auch etwas zur Kultur der letzten Jahrzehnte, sich gegen die Obrigkeit aufzulehnen und eben nicht die deutsche Leitkultur 100% zu akzeptieren? Integrieren sich die Migranten deshalb nicht geradezu perfekt?
    Viele Punks sind jetzt keine mehr. Vieles war temporär. Wollen wir nur Einheitsmenschen - gedrillte Roboter nach Schema F?

    Denkt mal ernsthaft darüber nach, bevor wieder solche Sprüche kommen wie "Das kann man doch nicht vergleichen" oder "welches Gras hast du denn heute geraucht?".

  9. #2118
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wollen wir nur Einheitsmenschen - gedrillte Roboter nach Schema F?
    Nicht notwendig, doch sollte das Streben nach Freiheit und die Realisierung der eigenen Ideale und "Rechte" nicht mit dem seiner Mitmenschen kollidieren. Somit ist eine gegenseitige Ruecksichtnahme gefordert. Der Newcomer hat grundsaetzlich eine Bringschuld. Problematisch wird es dann, wenn new kids on the block das Zepter uebernehmen und missionieren wollen. Der Kreuzzug-Effekt, der anscheinend diesmal in umgekehrter Richtung erfolgen soll.

    Weiterhin sollen dann auch noch Probleme im Heimatland auf auslaendischem Boden geloest werden, siehe zum Beispiel PKK.

    Hierzu gesellen sich dann natuerlich in einem Sozialstaat dann auch Kreaturen (inlaendische wie auslaendische), die lediglich den eigenen Vorteil suchen auf Teufel komm raus und ohne jegliche Ruecksichtnahme. Gutmenschen sind fuer sie ein gefundenes Fressen, weil man sie so leicht vor den Karren spannen kann, aehnlich wie der jugendliche Punk die vertrauensselige Oma abledert und sich danach auch noch damit bruestet, dass die Alte doch selbst schuld ist, wenn sie das mit sich machen laesst. Hierauf gibt es dann sicherlich nur eine Antwort, die anschaulich von der fiktiven Gestalt "Dirty Harry" verkoerpert wurde.

    Es ist sicherlich muessig Auslaender mit Auslaendern zu vergleichen, wie eben auch Birnen mit Aepfeln. Play by the rueles ist essentiell und wer dieses tut, der wird dann auch gerne als gutes Beispiel bei kontraeren Diskussionen angefuehrt. Mir persoenlich ist Mustaffa, der tuerkische Gemuesehaendler an der Ecke, jedenfalls lieber als ein Pierre Vogel.

    Den radikalen Gestalten rechtzeitig Einhalt gebieten, damit dem friedliebenden Buerger das Leben nicht zur Hoelle gemacht wird. Friedliebende Buerger schliesst Mustaffa ein. ER verdient es geschuetzt zu werden. Auslaendische "Punks" jedoch nicht, genausowenig wie der deutsche Pierre Vogel und Konsorten. Herr Vogel ist unzweifelhaft in Deutschland am falschen Platz. Ist er einfach zu bloed das zu realisieren und hat in seiner vorangegangen Boxerkarriere vielleicht einen zuviel an die Dattel bekommen? In diesem Beispiel waere ware dann tatsaechlich "Vogel raus!" angebrachter als "Auslaender raus!".

    Wie auch immer, der groesste Fehler auf rechter aber auch auf linker Seite ist sicherlich, staendig Aepfel mit Birnen zu vergleichen. Extremismus ist das Kernproblem, egal welches Extrem auch vertreten wird. Brauner Sud (copyright Leipziger) ist somit nicht schlechter oder besser als roter Sud, was leicht am Beispiel der Herren ...... und Stalin veranschaulicht werden kann.

  10. #2119
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nicht notwendig, doch sollte das Streben nach Freiheit und die Realisierung der eigenen Ideale und "Rechte" nicht mit dem seiner Mitmenschen kollidieren. Somit ist eine gegenseitige Ruecksichtnahme gefordert.
    Da stimme ich ja vollkommen überein. Die Frage ist ja nur, wo fängt der "Extremismus" an. Ist das schon Extremismus und eine Verletzung anderer, wenn - wie in meinen Beispielen - plötzlich mehr Rock- oder Punkmusik gespielt wird statt deutscher Schlager, wenn die Anglozismen über 5% der deutschen Sprache ausmachen oder doch erst bei 30%?
    Ist es Belästigung, wenn jemand 1 oder 2 Tattoos öffentlich am Körper hat, wenn jemand seine Zunge pierct oder ist zusätzlich auch die Nase dazu notwendig.

    Worauf ich anspielen möchte: die Aufregung über fehlender Rücksichtnahme oder nicht vorhandener Integration fängt ja schon bei ähnlichen Dingen an: Kopftücher, türkische Sprache, türkische Musik, Sitten und Gebräuche (die vor allen - wenn überhaupt - nur die eigenen Leute aus westlicher Sicht schädigt). Wenn sich die Forderung wirklich nur nach festgelegten rechtswidrigen kriminellen Aktionen richtet (z.B. Körperverletzung und Raub), dann würde sich ja auch niemand so sehr gegen die Ausländerfeindlichkeit aufregen. Denn das wäre dann ja keine. Weil es verständlich ist, dass man sich gegen Kriminelle wehrt.

    Nur geht es hier ja weit darüber hinaus.
    Und es ist für mich nicht ganz ersichtlich, dass z.B. ein Rainer Langhans, der mit seiner Frauen-Kommune zu damaliger Zeit auch keine Rücksicht auf gesellschaftliche Normen genommen hat und dadurch das Ehrgefühl vieler "anständiger" Deutschen verletzt hat (obwohl er ja ganz objektiv realistisch betrachtet NIEMANDEN wirklich geschadet hat) mittlerweile vom Volk und den Medien fast schon als deutsche Legende angehimmelt wird, während ein Türke, der lediglich in seinem Ghetto ein unauffälliges Leben führen möchte (allerdings teilweise auch nicht mit traditionellen deutschen Werten und Kultur) derart rausgemobbt wird.

    Das ist doch dasselbe - nur zu einem anderen Zeitpunkt mit anderen Akteuren.
    Würde sich mal einer als Repräsentant der Türken hervortun, würde der vermutlich in 20 Jahren ebenfalls von den Deutschen(!) als lebende Legende gefeiert werden. Bin ich mir sicher. Nur die sich hervortun sagen ja immer, wie toll sie Deutschland finden, wie wichtig die deutsche Sprache sei usw. Was bringt das? Bonuspunkte bei den Deutschen nicht, Motivation bei den Türken vielleicht, aber als Idol, so wie es ein Rainer Langhans war, sicherlich nicht.

    Und was die Kriminellen angeht: da sollte man mal lieber schreien "Polizisten raus". Die sind doch einfach zu dämlich, die Richtigen zu schnappen und vergreifen sich eher an Schwache. Wenn sie überhaupt was tun. Angeblich fehlt ja Geld. Wo fliessen denn die zig Milliarden Steuern hin, die man sich von Schweizer Krimimnellen aufgekauft hat?

  11. #2120
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Hm, ich persoenlich wuerde es so sehen, dass Anderssein absolut okay ist, solange man niemanden anderen dieses aufzwingt. Leider ist es aber oftmals so, dass mit dem Anderssein bewusst provoziert werden soll. Freikoerperfestischismus ebenfalls absolut okay, wenn dieser nicht gerade dahingehend ausgeuebt wird, nackt durch die Innenstadt gehen zu wollen. Manchen Menschen ist dieser Anblick einfach unangenehm und zwar nicht zwingend aus moralischen Gruenden sondern sie empfinden es einfach als stoerrend und abstossend.

    Selbst habe ich auch keinerlei Probleme mit Homo5exuellen, nur empfinde ich es als ausgesprochen "unappetitlich" wenn da zwei Kerle in meinem Sichtfeld einen Zugenkuss praktizieren.

    Nun kommt aber dieser provozierende Aspekt z. B. in Form einer Oeffentlichkeitsveranstaltung. Nein, nicht auf einem abgelegenen Festplatz bei dem es jedem freigestellt ist dort hinzugehen oder nicht, sondern es muss geradewegs durch die Innenstadt gehen. Schwulen und Lesbenumzuege, .......s, Freikoerper..........en, Salafisten oder was auch immer. Man pocht angeblich lediglich auf Gleichberechtigung, hat aber offen gesagt nur eines im Sinn. Provokation. Es wird etwas den Mitmenschen aufinstruiert ob diese nun wollen oder nicht. Lautstarkes Punkkonzert absolut okay wenn es auf der Waldbuehne im Nirgendwo aufgefuehrt wird oder in einem schalldichten Festsaal. Meist scheint dieses aber den ganzen "Spass" aus der Sache zu nehmen und am beabsichtigen Zweck vorbeigehen. Ruecksichnahme wird nicht nur ignoriert sondern soll im Gegenteil mit Fuessen getreten werden. Eine Taetowierung auf dem Koerper reicht nicht sondern sie muss mitten im Gesicht sein, dazu dann noch das Anlitz gespickt mit Metallknoepfen und Metallringen en masse, so dass kleine Kinder erschreckt nach Ihrer Mutter bei dem Anblick rufen. Ha, ha, ha... Zweck erreicht und diesen moralischen Spiessern mal gezeigt was eine Harke ist.

    Thema Religionen. Absolut okay, wenn sie im Privaten praktziert wird aber ich bekomme dann Probleme, wenn da in Nachbars Garten ein Schaf geschaechert wird oder einer schrille Laute von einem "Bruellturm" durch die abendliche Stille dringen laesst. Gilt natuerlich auch fuer eine christliche Kirche mit ueberlautem Glockengebimmel, einer juedischen Synagoge, einem buddhistischen Moench mit Megafon etc. Macht Euren Scheiss, okay, aber bitte Ruecksicht und ohne bewusste Provokation und/oder einer unterschwelligen Agenda.

    Habe im Laufe meines Lebens eine Menge Leute kennen und schaetzen gelernt. Muslime waren darunter, Farbige, Juden, Schwule, Katoeys... Eines hatte sie gemeinsam, sie waren ruecksichtsvoll. Habe ja sogar einen Bekannten, der ueberzeugtes Mitglied der NPD ist und respektieren ihn trotzdem obwohl wir in Sachen Politik niemals auf einen Nenner kommen werden. Er respektiert dieses jedoch und somit respektieren ich ihn auch.

    Ruecksichtsvoll sein und nicht seine Ideologien aufzwingen oder gar missionieren wollen. Nein, nicht erwarten, dass ein Auslaender den auf einem Akkordeon gespielten Schneewalzer moegen muss. Nicht notwendig. Ich kann in der Regel thailaendischem Mor Lam auch nichts abgewinnen, thailaendischem Fernsehen oder auch nicht dem mancherorts produzierten thailaendischem Pseudobuddhisms. Trotzdem bin ich gut integriert. Warum? Nun ja, weil ich niemanden meine Ansichten aufzwingen will und auch niemanden wegen seiner aus meiner Sicht praktizierten Idiotie gezielt provozieren will. Natuerlich koennte ich zum nahen Wat gehen und dort verkuenden, was man doch fuer ein Haufen von Deppen ist, wenn man sich durch wunderliche Praktiken ein besseres Leben durch Wiedergeburt erhofft. Tue ich nicht, sondern ich toleriere das Treiben. Jedenfalls solagen wie man mir nicht diese sonderbaren Gebahren unmittelbar in meinen Dunstkreis tragen will. Sei es, um mich provozieren oder missionieren zu wollen. Niemand muss meine Seele ungefragt retten und Seelenrettung lasse ich mir auch von niemanden ungefragt aufzwingen. Genau das, was ich auch praktiziere und somit von meinen Mitmenschen erwarte. I play by the rules und somit erwarte ich, dass meine Mitmenschen ebenfalls nach den Spielregeln spielen. Manche scheinen dazu absolut nicht in der Lage zu sein und sind somit die Basis fuer Probleme. Macht mir jemand gezielt Probleme, nun, dann muss ich dagegen angehen oder ich werde frueher oder spaeter einfach in die Gosse gedraengt. Abgekommen vom Mittelweg kann aber am Ende nur ins Disaster fuehren.

    Der deutsche Aussenminister ist schwul? Schoen dies ist seine Privatsache, die nichts in der Oeffentlichkeit zu suchen hat. Verkuende ja schliesslich auch nicht vor laufender Kamera, dass ich hetero und stolz darauf bin. Das kommt sehr schnell als eine bewusste Provokation rueber, die dann sehr leicht schlafende Hunde weckt. Der Reigen beginnt.

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