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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 221.183 Aufrufe

  1. #1191
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Eben so ist Deutschland , genau wie z.B. Südafrika oder die Südstaaten der USA , rassistisch "vorgeprägt" und dies zieht sich wenn auch abgeschwächt und vielleicht auch unbewußt bis in die heutige Zeit .......

    ........ bzw. dieses bewirkt dann eben schon dass es da ein paar kleine Unterschiede gibt zu z.B. Frankreich oder England .
    Diese Aussage ist dumm.

    In Suedafrika und den Suedstaaten der USA gab es generationenlang schwarze Sklaven, in Deutschland gerade mal 12 Jahre Nationalsozialismus und in Deutschland wurzelt ganz sicher weit weniger Rassismus als in England, Frankreich oder Deinem Herkunftsland.

  2.  
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  3. #1192
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo kcwknarf

    Ist doch Quatsch ........ Eben so ist Deutschland , genau wie z.B. Südafrika oder die Südstaaten der USA , rassistisch "vorgeprägt" und dies zieht sich wenn auch abgeschwächt und vielleicht auch unbewußt bis in die heutige Zeit .......
    Dem widerspreche ich ja nicht. Dass die Deutschen und was man dafür hält und hielt schon seit über 1000 Jahren rassistisch geprägt sind, ist ja nicht zu verkennbar. Schon lange vor ...... und heutiger Konsorten hielten sich die Deutschen für den Nabel der Welt. Im Grunde tun das aber ale Nationen. Der Unterschied besteht eben dabei in der Ausprägung und den Folgen. Während es sich bei Thailand und vielen anderen auf das Mitsingen der Hymne und dem Schwenken von Nationalflaggen beschränkt und keine Gefahr für andere Nationalitäten ausgeht, ist in Deutschland (wie auch z.B. in England) nicht nur das PRO Deutsch vorzufinden, sondern mindestens genauso stark das GEGEN andere. Und das hat eben meiner Ansicht nach den Grund der übertriebenen historischen Ängstlichkeit der Deutschen gegenüber allen Fremden.

    Das ist auch der Grund, warum es in Deutschland eine natürliche positive nationale Grundhaltung (wie z.B. in Norwegen, in der Schweiz, in Thailand, in Japan etc.) niemals geben kann.
    Das ist halt vergleichbar mit einem Fußballspiel Deutschland gegen Thailand: der Thai brüllt "Go Thailand Go", der Deutsche brüllt "Scheiß Thailand". Abstatt sich also auf sich selbst zu konzentrieren, versucht man den "Gegner" zu demoralisieren. Man kann auch von einem fehlenden Selbstbewusstsein der Deutschen sprechen. Vielleicht zurecht? Denn oft ist ja das Sein nur Schein.

    Es kann aber auch daran liegen, dass Deutschland als künstlich erstelltes Land (wird ja alle paar Jahrzehnte neu abgegrenzt) niemals so richtig existiert hat. Es ist gar nicht so lange her, da waren Bayern und Preußen noch tief verfeindet, von Ossis und Wessies mal ganz zu schweigen. Im Grunde ist Deutschland das Hoffenheim der Staaten. Ein künstlich erzeugtes Produkt, um mehr Erfolg zu haben. Hat wirtschaftlich auch geklappt. Aber es kommt eben kein Herz ins System. Und daher hat der Deutsche halt auch ein Identitätsproblem. Das alles sind dann eben die Gründe, die in Ausländerfeindlichkeit ausufern. Im Grunde nur Frust. Da hat es ein Thai schon einfacher.

  4. #1193
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Dass die Deutschen und was man dafür hält und hielt schon seit über 1000 Jahren rassistisch geprägt sind, ist ja nicht zu verkennbar..
    Aber warum kommen Fremde dann hier hin - wo ich nicht erwünscht bin, da fahr ich doch nicht hin,
    oder kommen nur Masochisten in dieses radikale Land ?

  5. #1194
    Avatar von Dieter1

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    "Die Bezeichnung Deutschland wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet, ist in einzelnen Schriftstücken aber schon davor bezeugt"

    wikipedia

    Nur so zur Orientierung knarf.

  6. #1195
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Dieter1

    In Suedafrika und den Suedstaaten der USA gab es generationenlang schwarze Sklaven, in Deutschland gerade mal 12 Jahre Nationalsozialismus .....
    "Nur" 12 Jahre richtig aber dafür war der anerzogene Hass um so extremer denn es sollten nicht fremdvölkische Menschen "nur" versklavt werden sondern vernichtet .......

    Warum denkst du ist ein Ossi auch heute noch im Schnitt fremdenfeindicher wie ein Westdeutscher bzw. wo liegen für dieses Verhalten die Wurzeln ?

  7. #1196
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    "Die Bezeichnung Deutschland wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet, ist in einzelnen Schriftstücken aber schon davor bezeugt"

    wikipedia

    Nur so zur Orientierung knarf.
    Das ändert aber nichts an meiner These. Deutschland in seinen heutigen Grenzen existiert gerade mal 22 Jahre. Selbst die DDR hat länger exisitiert. "Deutsch" ist nicht mal ein deutsches Wort, sondern eine als Beleidigung gedachter Kosename der Italiener. Das, was viele als Deutschland bezeichnen, war jahrhundertelang ein Sammelsurium zumeist verfeindeter Gruppierungen von Bayern über Franken, Sachsen bis hin zu Preußen. Und es verging kaum ein Jahrzehnt ohne innereuropäische Kriege, die zumeist von einem "deutschen" Volksstamm ausgingen. So etwas wie Frieden kennen die Deutschen im Grunde erst seit 1990. Damit kommen sie natürlich kaum klar. Daher dienten zunächst die Ossis (bzw. die Wessis) als Gegner und nun vermehrt die Ausländer, insbesondere die Muslime.

    Es gibt wohl ,kaum ein anderes land der Erde, in dem dauerhafte Kriege und der damit verbundene Haß auf andere (z.T. ja auf jetzt Einheimische) historisch so stark verwurzelt ist. Das mag dann ja auch durchaus als verständlicher Grund angesehen werden, warum in Deutschland die Ausländerfeindlichkeit stärker verbreitet ist als in vielen anderen Ländern. Da hilft es auch nicht, dass die Politik Heuchelaktionen startet, um Zuwanderung zu fordern. Da ist eh alles halbherzig. Es braucht einfach noch 100-200 Jahre, bis sich die Deutschen an ihre Rolle gewöhnt haben. Nur bis dahin wird Deutschland eh in der EU aufgegangen sein und so unbedeutend werden wie das Saarland für die BRD. Auch das muss der Deutsche dann erst wieder verkraften können. Auch nicht einfach.

    Zur Frage, warum trotz aller Gefahren so viele Ausländer kommen: Geldgeschenke. Ich reise auch gerne in Länder, die im Grunde gefährlich sind. Weil mich die Natur dort reizt. Das wiegt dann eben höher als dei Gefahr. Nicht alle Menschen (ebenso wenig wie ich) sind halt so ängstlich. Es gibt ja auch viele, die in Afghanistan oder im Irak arbeiten, weil es viel Kohle gibt. Ohne diese Geschenke würde es wohl mit Zuwanderen ganz dünn aussehen. Man kann ja nicht mal Deutsche heiraten, wenn man sich nicht integriert.
    Welchen Vorteile hat denn Deutschland sonst zu bieten? Wirtschaftlich, sprachlich und strukturell gibt es mittlerweile mit der Schweiz, Skandinavien, Kanada etc. reizvollere Länder. Das Wetter kann man vergessen. Landschaftlich haben die Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande und Dänemark mindestens genauso schöne Flecken zu bieten. Also mir fällt kein Grund ein, unbedingt nach Deutschland umzusiedeln. Selbst als Urlaubsland zählt Deutschland bei Ausländern nicht du den Topländern. Fast alle fahren nur nach Italien, Frankreich, Griechenland, die Schweiz und Norwegen, wenn man sich mal die internationalen Reiseprospekte (z.B. auf Touristikmessen im Ausland) anschaut.

  8. #1197
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    *
    Siehste, und mir wird immer wieder - vor allem auch von Auslaendern - gesagt, dass man selten ein so geduldiges und hilfsbereites Volk wie die Deutschen gegenueber ihren Gaesten erlebt haette.
    Manchmal habe ich sogar das Gefuehl, dass die uns deswegen fuer bloed halten ......

    Nenn mir doch mal ein Land, in dem fuer Gaeste vergleichbar komfortable finanzielle, soziale Bedingungen und Akzeptanz wie in Deutschland herrschen.

  9. #1198
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Nenn mir doch mal ein Land, in dem fuer Gaeste vergleichbar komfortable finanzielle, soziale Bedingungen und Akzeptanz wie in Deutschland herrschen.
    Lass es Strike - die Parasiten haben sich hier eingelebt uns haben trotz alledem bessere Heimatländer

    wir haben verloren - und wenn doch ein Schuss fällt sind wir .......s

  10. #1199
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    ...die Parasiten haben sich hier eingelebt uns haben trotz alledem bessere Heimatländer.
    Die Frage ist, warum sie trotz aller "Fremdenfeindlichkeit" hierbleiben. Ist es der hinterhergeworfene Pass, die Kohle und Gesundheitsvorsorge ?


    ..und wenn doch ein Schuss fällt sind wir .......s
    Das sind wir auch ohne einen einzigen Schuss.

    ...wir haben verloren
    Sehe nicht nur ich so, denn :

    Ich könnte kotzen, wenn ich nur das Wort Islam höre.
    Wer den ganzen Dreck und die ganze üble Perversion, die uns als Religion verkauft wird, schön redet und diesen Kreaturen noch hinterher schleimt – wie die Laschets, Polenz, Wulffs, Röttgens, Böhmers, Leutheussers etc. pp. – macht sich mitschudig daran, niederste menschliche (besser: entmenschte) Triebe und Affekte hochleben und einer zivilisierten Gesellschaft überstülpen zu wollen.
    Von Bückbeten, Ramadan und Fastenbrechen ist es leider nur ein kleiner Schritt bis hin zum Kopfabschneiden, Steinigen, 5ex mit Kindern und zur Leichenschändung. Islam ist pure Perversion, das institutionalisierte Prinzip des Krankhaften.
    Pfui Teufel !!

    Ist nicht von mir sondern aus einem kritischen Blog.

  11. #1200
    Avatar von chang di

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    In Deutschland hat man leider eine Historie in der die Menschen , angefangen schon bei den Kindern , massiv erzogen wurden Fremdes als minderwertiges und schlechteres zu betrachten ........

    ........ bzw. der deutsche Michel sollte ja darauf abgerichtet werden ganze Völkerstämme auszurotten oder das wenigstens in Kauf zu nehmen und diese macht sich eben mit zu fremdenfreudlichen Leuten schlecht , oder ?
    Wir sprechen hier schon noch über die Deutschen, oder? Wo du menschenverachtende und Völker ausrottende Unmenschen siehst, sehe ich ein Volk, dass aus seinen Fehlern gelernt hat. Und das liegt IMO insbesondere daran, dass Deutschland auf eine starke humanistische Tradition zurückgreifen kann.

    Diese Tradition schätze ich ausserordentlich, und wenn du dich im Ausland mit gebildeten Leuten über Philosophie unterhälst, wirst du feststellen, dass diese Tradition auch in anderen Völkern gesehen und anerkannt wird. Es sind ja hauptsächlich die Deutschen selber (und natürlich die Engländer ) die ständig an uns rumnörgeln.

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