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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 221.231 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von strike

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    Integration - das unbekannte Wesen?

    2005 Geschwister-Scholl-Preis
    2006 Mercator-Professur der Universität Duisburg-Essen
    2006 Corine-Sachbuchpreis für Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
    2008 Frauenpreis des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland
    2009 Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik
    2009 Jurorin für den Ludwig-Börne-Preis. Der von ihr benannte Preisträger: Frank Schirrmacher
    2010 Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

    Also nicht ein irgendwer, die Necla Kelek.
    Ein Grund mehr ihre Ausfuehrungen zum Thema Integrationsforschung ernst zu nehmen?
    Vielleicht auch eine Erklaerung fuer die offensichtliche Differenz in der Wahrnehmung der Thematik durch den Buerger und die Politik?

    ..... Der Sachverständigenrat berät die Politik auf Bundes- und Landesebene, beurteilt auch seine eigenen Empfehlungen in einem jährlichen Gutachten, in diesem Jahr heißt es „Migrationsland Deutschland 2011“ und fiel besonders positiv, ja überraschend aus. Als Kontrast zum „deutschen Integrationsgejammer“ beschrieb Klaus Bade im Interview mit der „Welt“ die allgemeine Zustimmung zur Migration. Kaum jemand aber überprüfte diese vermeintlich repräsentative Studie: 5600 Personen wurden dafür am Telefon befragt, davon hatten 80,5 Prozent einen Migrationshintergrund und nur der Rest von 19,5 Prozent der Befragten gehörte zur Mehrheitsbevölkerung.
    .....
    .....
    Ich bezeichne diesen Rat als Politbüro, weil hier offenbar nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien geforscht, sondern nach ideologischen Kriterien Politik betrieben wird. Forschung als Machtpolitik, denn die geforderte Unabhängigkeit gibt es zwar formell, inhaltlich wird aber nicht nur mit einer „Stimme“ gesprochen, sondern ist auch nur eine Meinung zugelassen. Der Sachverständigenrat ist so auch das Kontrollorgan der politischen Korrektheit in Sachen Integration. Probleme, die nicht in das Gedankenschema passen, werden ignoriert oder wie zum Beispiel die Entwicklungen bei der Familienzusammenführung, die nach eigener Aussage immerhin 44 Prozent der Zuwanderung ausmachen, relativiert.

    Anträge oder Personen, die nicht das Wohlwollen dieser Institution oder seiner Mitglieder erlangt haben, haben in der institutionalisierten Migrationsforschung in Deutschland keine Chance auf Förderung oder Karriere. Ein Mitglied des Sachverständigenrats war sich nicht einmal zu schade, meinen Verlag in einem Brief aufzufordern, doch bitte keine Bücher mehr von mir zu verlegen. Ich weiß von Professoren, Doktoranden und Studenten, dass in den Instituten bestimmte kritische Fragestellungen, Bücher und Personen tabu sind, dass auf Medien und Politik und Institutionen informeller Druck ausgeübt wird. Wer sich mit diesen Themen oder Kontakten beschäftigt, wird quasi ausgeschlossen. Engländer nennen das „blacklisting“. Kritische Geister an Universitäten und Instituten werden gemobbt, es herrscht ein Common sense darüber, was und wie geforscht wird. ....


    http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E...~Scontent.html

  2.  
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  3. #2
    Avatar von strike

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    Ging ja schneller als ich dachte.
    Der Uebeltaeter ist - vermutlich wissenschaftlich - ausgemacht: die Medien.

    Frau Boehmer hat eingeladen.
    Und wir duerfen auf viele positive Beispiele der Integration in den Medien gefasst sein.
    Hatte zwar schon verstanden, dass man Nationalitaeten bei Verbrechensberichte nicht mehr erwaehnen darf, aber nun werden sie wohl gaenzlich durch Stories ueber den erfolgreichen Hauptschulabschluss oder gar ein Abitur in Neukoelln ersetzt.



    In den vergangenen Monaten wurde oft pauschalisiert und ein Zerrbild der Integration in Deutschland gezeichnet.
    .....
    .....
    Hauptthema bei der Bundeskonferenz ist das Bild von Zuwanderern in den Medien. "Die Berichterstattung über Integration in Deutschland ist teilweise zu negativ", kritisierte Neumeyer. "Die Medien dürfen Kriminalität und Arbeitslosigkeit nicht verniedlichen. Aber nur die Probleme zu beschreiben, bringt uns nicht weiter."

    Neumeyer ermutigte die Medien, sich mehr zu öffnen und öfter auch über Beispiele gelungener Integration zu berichten: "Die Menschen müssen peu à peu darauf vorbereitet werden, dass wir Zuwanderung in Deutschland brauchen." Angesichts des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels sei die Wirtschaft künftig auf Qualifizierte aus dem Ausland angewiesen.
    ......
    ......
    Für entsprechende Programme müsse der Staat mehr Geld investieren, betonte Neumeyer. In Seminaren sollten Eltern lernen, wie das deutsche Schulsystem funktioniert, und Tipps für eine gesunde Ernährung erhalten. Dieses Wissen könnten sie dann an ihrer Kinder weitergeben.


    http://www.swr.de/international/de/-...0ei/index.html

    Naja, Hauptsache die Integrationsindustrie hat zu tun.
    Der Staat soll zahlen, ist ja nicht mein Geld, gelle?

  4. #3
    Avatar von Conrad

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    Qualifikation? Sie ist doch Deutsch-Türkin!

    Von Jan Fleischhauer

    Wenn am Donnerstag in Baden-Württemberg die neue Regierung vereidigt wird, bekommt das grün-rote Musterland ein eigenes Integrationsministerium mit einer gebürtigen Türkin an der Spitze. Ein klarer Fall von Diskriminierung.
    ---------------------------------------------------------------------------------------
    Wenn am Donnerstag im Stuttgarter Landtag der erste grüne Ministerpräsident gewählt wird, nimmt nicht nur der ökologisch-soziale Aufbruch seinen Lauf, von dem nun schon allenthalben so viel die Rede war - auch im Verhältnis zwischen Einheimischen und Zugezogenen beginnt dann ein neues Kapitel. Zu den ersten Amtshandlungen der Regierung Kretschmann gehört die Einrichtung eines eigens zu gründenden Ministeriums für Integration mit der Berliner Migrantin Bilkay Öney an der Spitze, ein Novum in der verwaltungstechnisch nicht eben unterentwickelten Bundesrepublik.



    Natürlich kann man sich fragen, ob nicht auch eine gut ausgestattete Abteilung im Sozial- oder Kultusministerium ausgereicht hätte, den wohl dokumentierten Missständen in der Ausländerpolitik beizukommen. Schon jetzt ist ja nicht ganz klar, wie die grün-rote Musterkoalition die vielen Wohltaten bezahlen will, die sie den Bürgern in Aussicht gestellt hat.



    S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Qualifikation? Sie ist doch Deutsch-Türkin! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Rot-Grün startet als Tiger und endet als Bettvorleger Jedenfalls ein gelungenes Beispiel für Integration

  5. #4
    Avatar von franky_23

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    Eins sollten wir nicht vergessen, dass Frauen wie Necla Kelek, das Gewissen all derjenigen Baupinseln, die Sprachanforderung für alle Fordern, Integrationskurs für alle, auch wenn wie bei den Thais auch bisher ein hohes Integrationsniveau erreicht wurde.

    Meistens fukusiert Necla Kelek auf ihre türkischstämmigen Migranten. Ein objektives Bild und Probleme bei der Migrations sollten sehr viel differenzierter gesehen werden.

  6. #5
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Eins sollten wir nicht vergessen, dass Frauen wie Necla Kelek, das Gewissen all derjenigen Baupinseln, die Sprachanforderung für alle Fordern, Integrationskurs für alle, auch wenn wie bei den Thais auch bisher ein hohes Integrationsniveau erreicht wurde.

    Meistens fukusiert Necla Kelek auf ihre türkischstämmigen Migranten. Ein objektives Bild und Probleme bei der Migrations sollten sehr viel differenzierter gesehen werden.
    Mag sein, franky_23.
    Sie mahnt aber auch an, dass die Integrationsdebatte einen schein-wissenschaftlichen Mantel umgehangen bekommt und die Ergebnisse sozusagen vorgegeben sind.
    Dies erklaert dann auch den verblueffenden Unterschied in der Wahrnehmung der Problematik durch die meisten Buerger und die durch die pseudo-wissenschaftlichen Gutachten bestaetigte Sicht der Politik.

    Leuten wie einer Naika Forotoun auf die Finger zu schauen halte ich fuer wichtig.
    Auf diese "Integrationswissenschaftlerin" bin ich das erste Mal aufmerksam geworden, als sie dreist und plump Sarrazins Aussagen faelschte.
    Unwidersprochen lange Zeit auch in wikipedia als Beleg fuer die Unserioesitaet von Sarrazins Zahlen aufgefuehrt.
    Alles bezahlt durch VW und HU.
    Wohlklingende Namen, aber hier wohl nur (und hoffentlich) missbraucht.
    Und natuerlich durch uns aufzuklaerenden Steuerzahler.

    Sorry, ich bin an einer sauberen Beschreibung und nuechternen Ananlyse interessiert und nicht an vorgegebenen, suggestiven Zahlen.
    Das alles hatten wir naemlich schon mal - muss ich nicht noch einmal haben.

    Wen es interessiert:

    .... Zunächst einmal fällt auf, dass Foroutan in beiden Sendungen verschiedene Zahlen angab. Bei Beckmann sprach sie davon, dass die Abiturquote der Türken in Deutschland in den 60ern noch 3% betrug, mittlerweile aber auf 18% gestiegen sei. Diese – wenn die Zahlen stimmen – Versechsfachung bezeichnete sie fälschlich als „Steigerung von 900%“. Bei Illner hielt sie wiederum ihrem Kontrahenten Henryk Broder vor, die Abiturquote der Türken betrüge 27% (verbunden mit der reichlich eigenartigen Frage „Sind das ein Drittel oder sind das nicht ein Drittel?“, die irgendwie leider unterging). Beide Zahlen widersprechen Angaben, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem Artikel im April 2010 macht: „Nur 13% der Türken in Deutschland haben das Abitur […].“ Der Spiegel spricht in einem Artikel aus dem Jahr 2009 von 14%. Sollten beide Zahlen stimmen, wäre die Anzahl der Türken mit Abitur sogar leicht zurückgegangen.

    Und hier sind wir bereits bei einem Grundproblem angelangt: Foroutan „widerlegt“ nicht nur einfach Sarrazin. Foroutan „widerlegt“ mit ihren Zahlen auch so ziemlich alle anderen, die sich jemals mit der Materie beschäftigt haben. Haben sich alle geirrt? Ist Foroutan hier tatsächlich eine Sensation gelungen, indem sie beweisen konnte, dass alles, was wir bisher als gesichertes Wissen zu haben glaubten, falsch ist?


    Man beachte die Polemik gegen die Vietnamesen.

    Broder: „Die erfolgreichste Bildungsgruppe in Brandenburg sind z. B. Kinder vietnamesischer Eltern.“
    Foroutan: „Ja, und die sind in der PKS an dritter Stelle… in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik an dritter Stelle. Obwohl sie prozentual die kleinste Gruppe sind. Was sagen Sie dazu?“
    Broder: „Als was sind sie an dritter Stelle?“
    Foroutan: „Bei den Gewalttätern. An dritter Stelle.“
    Broder: „Bei welchen Gewalttätern?“
    Foroutan: „Bei den jugendlichen Gewalttätern…“

    Man beachte: Broder spricht von Vietnamesen in *Brandenburg*. Foroutan allerdings bezieht sich auf die Polizeiliche Kriminalstatistik von *Berlin*. Das geht eindeutig aus der Dokumentation des ZDF-Chat hervor, der nach der Sendung stattfand. Dort beschwert sich nämlich ein Deutscher vietnamesischer Herkunft bei Foroutan über ihre Behauptung, Vietnamesen wären an dritter Stelle, woraufhin Foroutan u. a. antwortet: „Die Zahl steht in der aktuellen PKS für Berlin, die online verfügbar ist.“

    Also Berlin, nicht Brandenburg. Die erwähnte Statistik ist ohne weiteres im Internet abrufbar. Und tatsächlich belegen die Vietnamesen in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 des Landes Berlin den dritten Platz – allerdings nicht, wie Foroutan in der Sendung behauptet, im Bereich der Gewaltkriminalität, sondern bei Straftaten generell. Vietnamesen werden im Fließtext des Dokuments an keiner Stelle im Zusammenhang mit Gewaltkriminalität namentlich hervorgehoben, sondern mit vielmehr mit „bandenmäßiger Begehung des Ladendiebstahls“ (Seite 50) und Straftaten gegen Aufenthalts-, Asylverfahrens- und das Freizügigkeitsgesetz (Seite 106). Im Bereich der Jugendgruppengewalt (Seite 153f.) belegen von allen nichtdeutschen Nationalitäten die Türken den ersten Platz (33,1%), die Vietnamesen aber erst den siebten (nur 2,1%).


    Ist so etwas serioes?
    Demogogisch?
    Und so etwas gibt die Denkrichtung vor?

    .... Naika Foroutan aber unterschlägt neben ihren immerhin halbrichtigen achthundert Prozent eine andere Zahl, um die es in der ganzen Debatte allein geht. Der Anteil unter den einreisenden Türken auf Sozialhilfe lag zu Beginn der Einwanderung bei weniger als einem Prozent. Das kann auch gar nicht anders sein, weil sie ja für offene Stellen angeworben wurden. 2008 allerdings liegt in Berlin der Anteil an Sozialgeldempfängern unter Türkischstämmigen laut Auskunft des „Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung“ bei knapp fünfzig Prozent. Diese Verfünfzigfachung ist eine Steigerung um fünftausend Prozent. Nur weil sie dieses ungeheure Wachstum unterschlägt, kann Foroutan dann triumphierend nachsetzen: „Sarrazins Deutschland gibt es nicht.“

    Na da bin ich ja wirklich beruhigt.

    http://www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A...~Scontent.html
    Die Achse des Guten: Frau Foroutans Zahlenspiele


  7. #6
    Avatar von franky_23

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    stike was willst du?

    Vor ca. 20 Jahren hetzte man gegen Sinti und Roma. Die hohe Zahl in der Kriminalitätsstatistik wurde beklagt. Analysen ergaben z.B. in Freiburg, dass ca. 50 % Delikte waren wie Schwarzangeln, da sie es nicht kannten, dass man einen Angelschein und eine Lizenz brauchten.

    Ich will nichts beschönigen. Nehmen wir doch nur mal das Beispiel der Integrationsfähigkeit. Die Arbeitsgagentur macht dies an den HarzIV (ALG II) Beziehern fest. Deutschlandweit ca. 8 - 9 % und Thais 12 %. Es gibt für D aber keine Zahlen die sich auf Frauen beziehen. Doch jeder weiss, dass (alleinerziehende) Frauen häufiger auf Sozialleistungen zurückgreifen. Der Schluss drängt sich auf, dass der Anteil der Frauen höher ist, zumal der Lohn i.d.R. die Lohnhöhe des Mannes nicht erreicht.
    Nun sind es ja hauptsächlich Frauen aus Thailand die zu uns kommen.

    Wie kann man da seriös behaupten wir brauche für Thaifrauen einen Sprachnachweis vor der Einreise um die Integration zu fördern, wenn es bei adequater Gewichtung keinen hochsignifikanten Unterschied zwischen Deutschweiblein und Thaifrauen gibt.

    Vergiss bitte nicht, dass die über 30 jährigen Türken teilweise noch gezielt von der deutschen Bildungslandschaft ausgeschlossen wurden. Sie wurden in eigenen Schulen in D unterrichtet in denen Türkisch die Unterrichtssprache und Deutsch die Fremdsprache war.

    Ziel war es nicht diese in die Deutschland zu integrieren.

    Es gibt auch Zahlen über die von Türken geschaffenen Arbeitsplätze. Dies obwohl diese Leute in der Kindheit von der Teilhabe ausgesperrt wurden.

    Dies soll kein Loblied sein.

    Die Diskussion über die Höhe der Abiturienten. Dann wäre es somit ein Kriterium für die Bildungspolitik in HH, da dort mehr das Abi machen, währen in Bayern, die geringsten Abiquoten dokumentiert sind, dann die Dümmsten der Republik hausen????? Nur Dumm und Dümmer, dass bei Leistungswettbewerben dieses Argument ad absurdum geführt wird.

    Schau dir mal die Statistiken an wieviel Prozent vor Jahrzehnten eine Ausbildung bekamen und wieviel derzeit. Somit dürfte klar sein, dass die Betriebe reservierter gegenüber der Einstellung von Ausländern sind. Reserviert könnte man auch durch nicht so vornehme Worte ersetzen. Dies betrifft nicht nur Muslime in D.

    Mit deinen Zahlen zum Bandendiebstahl musst halt auch die Anzahl der hier lebenden berücksichtigen. Offiziell begehen die Deutschen in der Summe mehr Delikte als jede Gruppe von Ausländern. Wer sind nun die Rechtsbrecher Nr. 1?

    Ich gebe dir Recht, dass derzeit viele ihr Süppchen kochen und die Zahlen so darstellen wie es jedem in den Kram passt.

    Kennst du Vergleiche wo ein Deutsche Stichprobe mit vergleichbarer sozialer Ausgangslage mit denen der Türken verglichen wird? Ich nicht!

    Um den Kreis zu schließen, so nur noch eins, wenn dann die Thaifrauen, die meist aus dem sozial nicht gehobenen Schichten entstammen mit eben diesen in D verglichen werden, was sollte man dann folgern?
    Ich kann es dir vorwegnehmen, Assoziale deutsche Frauen. Die Gründe? Teilweise, weil assoziale deutsche Männer ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Kindern und der Gesellschaft nicht gerecht werden wollen.

  8. #7
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    stike was willst du? ....
    franky_23,
    die Frage beantworte ich gleich, den Rest (eventuell) etwas spaeter.

    Ich fuehle mich verarscht, wenn ich das Gefuehl habe, dass mir eine Regierung vorgibt, was ich zu glauben habe.
    Hatte ich schon mal, ungern ein zweites Mal.
    Ich fuehle mich in meinem Argwohn bestaetigt, wenn honorige Leute wie Ralph Giordano, Henryk Broder oder Necla Kelek meine Besorgnis teilen.

    Ich gebe Dir recht, dass durchblickt kaum mehr einer.
    Aber gerade deswegen waere eine unideologische, sachliche und nuechterne Analyse angesagt.
    Nicht die Aufforderung an die Medien ab sofort nur mehr positiv zu berichten.
    Wo bin ich denn?

    Ja, was will ich?
    Klarheit, Ehrlichkeit.
    Kein Diktat der politischen Korrektheit.
    Ist dies tatsaechlich schon zuviel verlangt?


  9. #8
    Avatar von franky_23

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    Strike, ist dies nicht schon ein bisschen verträumte Wirklichskeitsbetrachtung?

    Wir sind in einer Informationsgesellschaft, da ist es Aufgabe eines mündigen Bürgers sich zu informieren und diese Infos zu filtern und zu bewerten.

    Einst waren die Grünen zur Zeit der Anti Atomkraftzeit jene die als Phantasten galten, ...

    Du darfst doch gerne deine Meinung haben, die kann gerne abweichen. Doch ist es normal, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft eine ordentliche Anzahl von unterschiedlichen Meinungen gibt.

    Im Prinzip sind es ja derzeit auch nur Hypothesen die deine Favoriten aufstellen. Ähnlich ob ich bei Technik sehe, dass sie Fortschritt, Wohlstand bringt, oder aber sage, dass dieser Fortschritt mit einem Raubbau der Natur einhergeht um nur eine Dialektik aufzuzeigen.

    Gerade hier haben viele Offizielle das Wesen der Informationstechnologie im Zeitalter von web 2.0 noch nicht registriert.

  10. #9
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... Du darfst doch gerne deine Meinung haben, die kann gerne abweichen. Doch ist es normal, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft eine ordentliche Anzahl von unterschiedlichen Meinungen gibt.
    Ueberhaupt keinen Widerspruch, franky_23.

    Aber mich bringen nicht unterschiedliche Meinungen aus der Fassung - im Gegenteil, die begruesse ich als Basis einer spannenden und fuer alle gewinnbringenden Auseinandersetzung zum Thema! - sondern das offensichtliche Verfaelschen, Manipulieren von Fakten, Daten sowie das Diktieren von Meinung unter dem Deckmantel von Wissenschaft und Objetkivitaet.
    Denn gleichzeitig ist dies ja auch immer ein Signal an den Buerger, dass man ihn nicht als den von Dir erwaehnten muendigen Buerger wahrnimmt, sondern als Idiot, der zu bloede ist 1+1 zusammenzurechnen.

    Da bin ich penetrant, so etwas kann ich einfach nicht locker sehen.
    Nenn es vertraeumte Wirklichskeitsbetrachtung.
    Vielleicht trifft es das ja wirklich.
    Und ja: hilfreich ist dies oft nicht.

    Habe mir die Tage den Film "Gesicht zur Wand" angeschaut.
    Dieses System betrieb systematisch Verfaelschung von Zahlen, Indoktrinierung und gab sich einen wissenschaftlichen Anstrich.
    Das Ergebnis kennen wir.
    An die Geschichten der Opfer - die heute fast vergessen sind - werden wir heute nur mehr ueber solche Raritaeten erinnert.
    Und alles fing mit "Meinungbildung" an ......

    Nein, ich sage nicht, dass wir naechstes Jahr eine DDR2.0 haben.
    Aber sensibel beim Thema Meinungsfreiheit und -vielfalt sollten wir vielleicht dennoch bleiben.

    Gesicht zur Wand - Link

  11. #10
    Avatar von Dieter1

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    "Angesichts des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels sei die Wirtschaft künftig auf Qualifizierte aus dem Ausland angewiesen."

    Das mag ja sein, aber in dem Fall haette die deutsche Wirtschaft eher Pech gehabt. Aus dem Ausland kommt alles ausser qualifizierten Fachkraeften.

    Die gehen einfach nicht in das Niedriglohnland Deutschland. Siehe "Computerinder
    ".

    Mist jetzt schreib ich kursiv. Wie schaltet man das wieder auf "normal"?

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