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Hooligans gegen Salafisten

Erstellt von alder, 26.10.2014, 19:08 Uhr · 389 Antworten · 15.557 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Das sehe ich sehr ähnlich wie du.



    Es wird in dem Moment gefährlich, wenn diese Minderheit die Meinungshoheit in ihrer Gruppe übernimmt und deutsche Verantwortliche denen das Wort redet.

    Welche Legitimation haben diese zugereisten Provokateure Deutschland und die Deutschen heraus zu fordern?
    Die Meinungshoheit werden sie nicht bekommen, da soetwas nur was für frustrierte Loser ist, der Gegenwind aus den gemäßigten moslemischen Kreisen wird in dem Maße stärker in dem Maße indem jetzt der unreflektierte Groll auf alle Moslems überzuschwappen droht

    was die Legitimation angeht, die generieren Loser aus ihrer Weltanschauung, sie haben die Wahrheit und der Rest ist zu blöd. Das legt sich wieder auf die eine oder andere Art.

  2.  
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  3. #192
    Avatar von strike

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    Aufbegehren - vielleicht, oder besser doch nicht?

    Es ist wichtig, mindestens beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Zumal, wenn das Vertrauen in die meinungsbildenden Medien kaum mehr vorhanden ist, die Deutungshoheit immer bei den links-rot-grünen Meinungsmachern liegt.

    Doch es darf nicht sein, was ist. Mein privates, berufliches und politisches Wirken wird von eifrigen Denunzianten untersucht, skanda.lisiert und in diskreditierende Massnahmen umgesetzt. Das Telefon klingelt ununterbrochen, Interview-Anfragen von ARD bis zur Zeit – doch ich sehe schlicht kein Presseorgan, das eine nachdenkliche, abwägende Haltung einnimmt. Alles, was nicht «linientreu» daherkommt, wird umgedeutet, sinnentstellt. Das Meinungskartell aus Politik und Medien lässt grüssen.

    Selbst in meiner Partei, der Alternative für Deutschland, die sich mit «Mut zur Wahrheit» rühmt, wird offen zur Denunziation aufgerufen. Abweichende Meinungen werden nicht geduldet. Und damit auch wirklich nie, nie wieder ein Bürgerlicher wagt, sich selber ein Bild davon zu machen, hat Parteichef Bernd Lucke allen Mitgliedern verboten, an Hogesa-Demonstrationen teilzunehmen. Man muss sich schon sehr bewusst machen, dass man Mitglied einer demokratischen Partei ist und nicht aus Versehen in einer obskuren, kontrollbesessenen Sekte mit geliebtem Anführer gelandet ist.
    Mal sehen, wann sich auch die Medien in der Schweiz dem Meinungsmonopol(-diktat) der GutDenk- und NeuSprech Menschen (©Die Zeit) beugen und andere Meinungen durch Veröffentlichungen wie diese nicht mehr billigen oder gar unterstützen.

    Aufbegehren unerwünscht | Die Weltwoche, Ausgabe 45/2014 | www.weltwoche.ch

  4. #193
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Die Meinungshoheit werden sie nicht bekommen, [...] der Gegenwind aus den gemäßigten moslemischen Kreisen wird [...] stärker [...]
    Die Meinungshoheit haben sie in Deutschland schon längst, zumindest bei der stärksten muslimischen Bevölkerungsschicht, den Türken.

    Mit Sicherheit gutheißen diese nicht die Gewaltaktionen der IS, aber die erzkonservativen Moralvorstellungen der Salafisten finden in der breiten Masse der älteren Generation große Zustimmung; passt sie doch perfekt in das archaische Familienstrukturdenken, welches die erste Generation der türkischen Gastarbeiter aus ihrer Heimat am schwarzen Meer als Gastgeschenk mitgebracht haben.

  5. #194
    Avatar von Nokhu

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    Ein guter Artikel, und so wahr.

  6. #195
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Die Meinungshoheit haben sie in Deutschland schon längst, zumindest bei der stärksten muslimischen Bevölkerungsschicht, den Türken.

    Mit Sicherheit gutheißen diese nicht die Gewaltaktionen der IS, aber die erzkonservativen Moralvorstellungen der Salafisten finden in der breiten Masse der älteren Generation große Zustimmung; passt sie doch perfekt in das archaische Familienstrukturdenken, welches die erste Generation der türkischen Gastarbeiter aus ihrer Heimat am schwarzen Meer als Gastgeschenk mitgebracht haben.
    wollen wir mal nicht vergessen das es vor ca 50 Jahren noch so war das eine deutsche Ehefrau keinen Arbeitsvertrag unterschreiben konnte wenn der Ehemann es nicht gestattete, erzwungener Beischlaf innerhalb der Ehe keine .............. war, der Schwulenparagraph 175 erst 1994 abgeschafft wurde, dieser stellte Schwulsein unter Strafe. Als ich in die Schule kam war erst grade die Prügelstrafe abgeschafft, trotzdem rutschte damals immer noch einem Lehrer mal die Hand aus.

    Es braucht also Zeit bis sich Dinge wie religiöse Moralvorstellungen oder Weltbilder wandeln und geht nicht völlig schmerzfrei über die Bühne, die Türken sind in der Tat ein Teil unserer Gesellschaft geworden, sie sind aber keine Deutschen. So wie ich die Sache betrachte entwickeln die sich in unsere Gesellschaft hinein, klar die Alten und immer noch ein Teil der Türken sind noch nicht ganz angekommen, aber es wird.

    Solche Dinge brauchen ihre Zeit. Kurz nach der Wende war es in Ostdeutschland zunächst auch so das sich verunsicherte junge Leute zunächst mal rechts orientierten weil sie mit der BRD nicht klarkamen und einfache Lösungen für ihre Probleme suchten. Junge Männer werden schonmal radikal, das passiert. Aber das legt sich auch wieder.

  7. #196
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    [...]
    Solche Dinge brauchen ihre Zeit. [...]
    Solche Dinge brauchen den Einfluss des Äußeren, die sich der wandelnden Zeit angepassten Ansichten der Bevölkerung, die Modernisierungen, hervorgerufen durch Aufbegehren und Mainstream.

    Dieses gibt es aber innerhalb von Deutschland nicht, da die Gruppe der Türken zu klein und zu homogen ist.

  8. #197
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Solche Dinge brauchen den Einfluss des Äußeren, die sich der wandelnden Zeit angepassten Ansichten der Bevölkerung, die Modernisierungen, hervorgerufen durch Aufbegehren und Mainstream.

    Dieses gibt es aber innerhalb von Deutschland nicht, da die Gruppe der Türken zu klein und zu homogen ist.
    die Türken leben ja unter Deutschen und gehen in deutsche Schulen, von daher werden sie auch geprägt und beeinflusst von unserem System, aber wie gesagt, das ist ein langer Prozess und nicht jeder Türke ebenso wie nicht jeder Deutsche oder Russe, Spanier, etc wird in diesem System erfolgreich Fuss fassen. Die Verlierer wenden sich evtl dem Glauben zu, extrem oder nicht. Sie werden zu Harz4 Schnorrern, Drogendealern, Gangster oder oder.

    Die Masse jedoch lebt schon jetzt mehr oder weniger angepasst in Deutschland und respektieren diesen Staat so wie es Deutsche auch tun.

  9. #198
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    [...] und respektieren diesen Staat so wie es Deutsche auch tun.
    Den deutschen Staat als die Lebensrichtung bestimmende Umgebung: Ja.
    Die Deutschen als gleichwertige Menschen: Nein

    Allein die verschwindend kleine Anzahl von deutsch/türkischen Ehen und Beziehungen spricht schon Bände.
    Wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist, wer kann von sich behaupten, türkische Freunde zu haben? Nicht das Grüßen auf der Straße, der gemeinsame Grillabend auf dem Haushof oder der gelegentliche Besuch in der nachbarlichen Wohnung, ich spreche von richtiger Freundschaft?

    Ich habe mein ganzes Leben mit ihnen gelebt und gearbeitet, aber eine wirkliche Beziehung hat sich nur in den allerwenigsten Fällen entwickelt.

    Der Großteil der Türken möchten unter sich bleiben. Das ist ihr gutes Recht und stört mich herzlich wenig.
    Was mich stört, ist ihr steinzeitliches, moralisches Wertesystem, dass von Generation zu Generation weiter gereicht wird. Gegenteilige Beispiele sehe ich als absolut positiv, aber sie sind nicht mehr als ein leichtes Bröckeln am Rand dieser Gesellschaft.

  10. #199
    Avatar von rolf2

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    @Pee Niko

    nun, das ist der Stand heute. In 50 Jahren wird es anders aussehen, völlig normal das sich eine Gesellschaft durch Migration verändert.
    Diese Veränderungen finden jedoch nicht nur einseitig statt sondern es entstehen unterschiedliche Mischungen auf beiden Seiten durch gegenseitige Adaption.

    Wenn ich bedenke das meine Mutter weder Pizzeria, noch Dönerbude, China.- oder Thairestaurant kannte, geschweige denn Deutschland jemals für einen Urlaub verlassen hätte, ich heute mit einer Thai verheiratet bin und zwei Mischlingskinder habe, dann hat sich doch schon viel bewegt.

    Ein Freund von mir war mit einer etwa 30jährigen sehr modernen Türkin zusammen, und zwar mehr oder weniger war das ne Bumsbeziehung, einer meiner WingTsun ausbilder war Emin Boztepe ein moderner Türke in Deutschland aufgewachsen, lebt jetzt in Amerika und war mit einer französischen Schauspielerin liiert. Schau unsere Nationalmannschaft an, oder die Bundesliga.......

    es bewegt sich kulturell und mischt sich, deutsch bleibt nicht deutsch, türkisch nicht türkisch, das vermischt sich alles und wie ich finde ist das ganz ok so, diese Verschmelzungen gehen nicht konfliktlos vonstatten, aber sie passieren.

    Man muss da Zeiträume berücksichtigen von Jahrzehnten und klar alle Seiten haben zunächst ein Problem damit eigene Kultur zu verlieren, es wird aber passieren. Wir sind da mittendrin. Da gibts Optimisten und Pessimisten auf beiden Seiten, Fortschrittliche und
    im Gestern verharrende Konservative.

    Ich gehöre zu den Optimisten.

    ich bin Deutscher, mit einer Thai verheiratet, Tochter geht zum Gymnasium und seit kurzem hilft ihr ein schwarzer Mitschüler mit perfektem Deutsch und guten Manieren bei Mathe, in der Grundschule war sie mit einer Türkin befreundet, jetzt unter anderem mit russischen Aussiedlerinnen. tja, so läuft das.....

  11. #200
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen

    Wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist, wer kann von sich behaupten, türkische Freunde zu haben? Nicht das Grüßen auf der Straße, der gemeinsame Grillabend auf dem Haushof oder der gelegentliche Besuch in der nachbarlichen Wohnung, ich spreche von richtiger Freundschaft?

    .
    ich hab schon mal einen türkischen Freund gehabt, wir haben zusammen WingTsun trainiert und wollten sogar ne Firma zusammen gründen, dann fing er an ein Haus zu kaufen und umzubauen, das zweite Kind kam und so verlief sich das dann leider im Sande, aber......

    der war total integriert, hatte studiert und arbeitete in einer großen Klinik für geistig und körperlich Behinderte und engagierte sich außerdem im Personalrat.

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