Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 41 bis 48 von 48

"Heilige" Buecher

Erstellt von Kumanthong, 16.09.2012, 07:23 Uhr · 47 Antworten · 2.351 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von MadMac

    Registriert seit
    06.02.2002
    Beiträge
    22.410
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Deshalb gelten ... Juden für Muslime nicht als Ungläubige!
    Interessante These. Warum wollen die sich dann gegenseitig ausloeschen? Wegen der Versionsnummer?

  2.  
    Anzeige
  3. #42
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Interessante These. Warum wollen die sich dann gegenseitig ausloeschen? Wegen der Versionsnummer?
    Nein, nur wegen Streitereien um Länderein. Das hat mit Religionen überhaupt nichts zu tun. Hätte man ein buddhistisches Land in Palästina platziert wäre es sicherlich auch zu gegenseitigen Auslöschungsversuchen gekommen.
    Die Religionen werden im Grunde selbst nur ausgenutzt. Es geht nur um Macht, Geld und Politik - ganz weltliche Dinge.
    Es ist nur so wunderbar einfach, alles auf die Religionen zu schieben oder auch sich dahinter verstecken zu können.

  4. #43
    Avatar von MadMac

    Registriert seit
    06.02.2002
    Beiträge
    22.410
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Nein, nur wegen Streitereien um Länderein. Das hat mit Religionen überhaupt nichts zu tun. Hätte man ein buddhistisches Land in Palästina platziert wäre es sicherlich auch zu gegenseitigen Auslöschungsversuchen gekommen.
    Die Religionen werden im Grunde selbst nur ausgenutzt. Es geht nur um Macht, Geld und Politik - ganz weltliche Dinge.
    Es ist nur so wunderbar einfach, alles auf die Religionen zu schieben oder auch sich dahinter verstecken zu können.
    Leider daneben, Knarf. Nokhu hatte es ja eigentlich schon mit den Zitaten belegt, ich hab mal kurz Google bemueht. Keine Ahnung was genau das fuer ein Forum ist, irrelevant, aber ging ja auch um die Koranzitate. Fuer Moslems sind Juden und Christen Unglaeubige.

    ayat wo allah christen und juden als ungläubige erwähnt

  5. #44
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Leider daneben, Knarf. Nokhu hatte es ja eigentlich schon mit den Zitaten belegt, ich hab mal kurz Google bemueht. Keine Ahnung was genau das fuer ein Forum ist, irrelevant, aber ging ja auch um die Koranzitate. Fuer Moslems sind Juden und Christen Unglaeubige.

    ayat wo allah christen und juden als ungläubige erwähnt
    Auch das sind nur Interpretationen.
    Ein Beispiel hierfür: "Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift". Hier wird in Klammern dazugestetzt, wer damkit gemeint sein soll: (Juden/Christen)

    Hierzu geht das Islaminstitut ein:
    Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich, Schweiz: Wie Muslime Christen sehen - Teil 1

    Christen als Ungläubige?

    Außerdem urteilt der Koran in dieser Zeit der vermehrten Distanzierung über die Christen, daß sie auf ihren (irrigen) theologischen Ansichten beharren und "verschroben" sind (5,75). Sie "verdunkeln die Wahrheit mit Lug und Trug" (3,71) und darum "bekämpfe Gott sie!", denn sie halten an der Gottessohnschaft fest (9,30).
    Auch Aufforderungen, die "Ungläubigen" zu "töten", enthält der Koran an etlichen Stellen (z. B. 2,191; 4,89); ebenso die Aussage, daß die Ungläubigen "Insassen der Hölle" seien (98,6). Wer allerdings unter den "Ungläubigen" zu verstehen ist, ob Christen als "Schriftbesitzer" überhaupt als Ungläubige aufzufassen sind oder nicht, ob sich dieser Vers - gewissermaßen zeitbedingt - auf Ungläubige zu Muhammads Zeiten bezieht oder damit heute diejenigen gemeint sind, an die der Ruf des Islam ergangen ist, die ihn jedoch abge­lehnt haben, darüber gibt es weder im Koran noch in der islamischen Theologie eine klare, einheitliche Auffassung. Gerade die Dehnbarkeit und Vielschichtigkeit der koranischen Anweisungen im Umgang mit Andersgläubigen macht ihre Interpretation und die daraus zu ziehenden Folgerungen für die heutige Anwendung so abhängig von Voraussetzungen, die nicht im Text selbst zu finden sind, sondern vielmehr in der persönlichen Haltung des Betrachters.

    Ich denke, dass fasst das Problem gut zusammen (gilt ja auch für die Bibel).
    Vieles lässt sich sehr unterschiedlich interpretieren. Und gerade zu dem Thema habe ich schon öfters mit Muslime gesprochen. Keiner von ihnen hält Christen und Juden für ungläubig. Viele halten jedoch Juden, oder besser gesagt Israelis für unangenehm aufgrund politischer Konflikte.
    Dazu kommen dann diejenigen, die sich zwar als Christen ausgeben, aber sich unchristlich verhalten (Frevler, Scheinheilige). Und sie bezweifeln, dass Jesus Gottes Sohn war - was sie aber mit den Juden gemeinsam haben.

  6. #45
    Avatar von alder

    Registriert seit
    29.12.2010
    Beiträge
    6.586
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Interessant, wie Leser der TAZ das Ganze kommentieren:



    Leserkommentare - taz.de

    Woran erinnert mich diese verlogene Debatte unserer Politiker?




    Hätte ich den TAZ-Lesern so nicht zugetraut.

    Jedenfalls verliere ich immer mehr den Respekt vor diesen Hosenscheissern in Berlin.

    Obwohl, das geht eigentlich gar nicht mehr, denn ich habe noch genau 0,00 Respekt für diese Clique!

  7. #46
    Avatar von tuxluchs

    Registriert seit
    13.08.2011
    Beiträge
    2.960
    He MadMac, hab in der Seite noch ein weng rumgelesen, ist glaube von den "freien demokratischen Islamisten"

    zumindestens dieses Zitat aus einem Post weist darauf hin.

    Alsdann werden wir schnell feststellen, dass die Demokratie intolerant, verlogen und menschenverachtend ist, während der Islam nichts als Gerechtigkeit bringt, auch wenn dies mitunter bedeutet, dass Wahrheiten ausgesprochen werden, die nicht jedem gefallen. Damit meine ich, dass das Verhältnis von Muslimen und Nichtmuslimen klar definiert ist, und wir keine heuchlerische Gleichheit vorgeben, die in Wahrheit nicht existiert.

    Der Islam verlangt die Unterwerfung unter die islamische Herrschaft, während der die Demokratie die bedingungslose Annahme des Glaubens an sie einfordert, und kein Leben ohne ein Bekenntnis zu ihr erlaubt. Der Glaube an sie wird durch Bomben und fremdbestimmte Terrorregime in die ganze Welt getragen. Was für ein Übel ist es also, für das wir unseren Islam eintauschen sollen?


    Könnte fast von knarfi sein.

  8. #47
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Provokation!
    Alles Provokation!


    Der Westen misst mit zweierlei Maß

    Insofern misst der Westen, der seine Freiheit nicht daheim, sondern am Hindukusch hinter den Karawanken verteidigt, mit zweierlei Maß.
    Wir sind moralisch dermaßen gefestigt, dass wir solche Provokationen aushalten können. Sie, die Moslems, müssen es noch lernen.
    Und weil das noch eine Weile dauern kann, sollten wir uns zurücknehmen.
    Innenminister Friedrich hat bereits angekündigt, er werde "mit allen rechtlich zulässigen Mitteln" eine Vorführung des Films "Die Unschuld der Muslime" verhindern, nicht etwa um das deutsche Publikum vor einem billigen Machwerk zu schützen, sondern damit nicht noch mehr "Öl ins Feuer" gegossen werde.
    Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, will sogar den Paragrafen 166 des StGB angewandt wissen, der die Störung des "öffentlichen Friedens" unter Strafe stellt.

    Da hilft nur eines: Der Besuch in einer Oase der Vernunft, dem arabischen Sender Al-Jazeera.
    Der meldet, immer mehr Syrer wunderten sich darüber, dass ein Video über Mohammed in der islamischen Welt für mehr Aufregung sorgt als das Blutbad in Syrien. "Liebe Moslems", schreibt ein Leser, "unser Prophet wäre über die Morde, die Assad in Syrien begeht, viel mehr beleidigt als über irgendeinen respektlosen Film".
    Die Erwaehnung der Preisverleihung fuer den Film "Paradies: Glaube", eine Co-Produktion von WDR und arte mit Unterstuetzung etlicher Filmfonds, der bei den diesjaehrigen Filmfestspielen in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, ist ebnefalls eine schwere Provokation.
    Nein, sie beschreibt nicht anschaulich die Doppelmoral in unserem Land.
    Sie ist und bleibt nur eine ganz boesartige Provokation von diesem Broder!

    In dem Film geht es um eine "missionarische Krankenschwester" namens Anna Maria, "die ihre Liebe zu Jesus bis ins Extrem treibt".
    Soll heißen: Anna Maria masturbiert mit einem Kruzifix.

    Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Reaktionen in der moslemischen Welt ausgefallen wären, wenn Anna Maria nicht ein Kruzifix sondern einen den Moslems heiligen Gegenstand benutzt hätte.
    Keine Jury der Welt hätte es gewagt, einen solchen Film auch nur ins Programm zu nehmen.
    Und man braucht noch weniger Fantasie, um sich die Reaktionen von Claus Kleber und der Kommentatoren beim "Stern", bei der "SZ" und der "FR" vorzustellen: "Dumm-dreist, primitiv, eine Provokation".

    Moslem-Proteste: Wie unerzogene Kinder aus dem 7. Jahrhundert - Nachrichten Kultur - DIE WELT

  9. #48
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Der Vergleich mit "Paradies: Glaube" ist nicht korrekt.
    Hier zitiere ich mal einen Moslem, der sich zu den Vorfällen vor kurzem in einem Fernsehinterview wie folgt geäußert hat: "Es kommt nicht darauf an, dass jemand den Propheten beleidigt hat, sondern wer es getan hat".

    Alle Filme, die aus christlicher Sicht für Unruhe sorgten, stammten aus den eigenen Reihen (Christen oder zumindest Menschen aus dem westlich-christlich geprägten Lebensraum). Ich kenne keinen Film von Muslimen, die Christen beleidigt hätten.

    Und das ist eben der springende Punkt: hätte ein Moslem den Film gedreht, wäre der vielleicht von seinen Landsleuten um einen Kopf kürzer gemacht wordem aber es wäre niemals zu solchen Massenprotesten gekommen.

    Und das zeigt ja auch, worum es hier geht. Für den Moslem steht eben die westliche Welt für Respektlosigkeit und Scheinheiligkeit. Und damit haben sie ja nun auch mal recht.
    Nur die Gegenreaktion ist natürlich falsch. Ebenso wie der Westen, wenn er denn seine theroretischen Modelle wie Demokratie, soziales Verhalten und Menschenrechte auch mal in die Relität umsetzen könnte, könnten die Muslime zeigen, dass sie bereits die besseren Menschen sind.

    Es bleibt also festzuhalten, dass beide Seiten zum großen Teil aus Vollpfosten bestehen und somit Brüder im Geiste sind und sich gegenseitig nichts nehmen.

Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.04.13, 02:24
  2. Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 30.08.12, 18:02
  3. Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 22.09.11, 22:37