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Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

Erstellt von Paddy, 09.02.2010, 10:34 Uhr · 1.777 Antworten · 43.222 Aufrufe

  1. #1751
    Avatar von aalreuse

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="834704
    Und dafür sind 3 EUR pro Kunde durchaus angemessen.
    Die kann der der Touranbieter ja auch selbst vom Kunden zahlen lassen, wenn diese so angemessen sind..... Eine Dienstleitung für umsonst anbieten und die Einnhahmen vom Partnerunternehmer generieren, der dann das volle Risiko trägt... wirklich ein absolut sauberes und seriöses Geschäft

  2.  
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  3. #1752
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von aalreuse",p="834743
    Du gehst in deinen Vorherigen Postst davon aus das der Guide kein Angestellter sondren ein Freibertufler also ein selbständiger Unternehmer und warum soll der ander dann einhöheres Risiko tragen...?
    Nein, in dem Fall trägt er als Selbstständiger natürlich auch das Risiko, dass er höhere Trinkgelder bekommt als er vorher bezahlt. Daher ist er ja kein echter Angestellter im traditionellen Sinne. Denn Angestellte haben einen Festlohn. In dem Fall trägt der Unternehmer das komplette Risiko. Ob der Chef dann Kunden findet und diese auch zahlen, wäre dem Angestellten ja piepschnurzegal. Er muss sich bei der Führung nicht aml anstrengen. Denn ob die Touris Trinkgeld geben oder nicht, wäre ja auch egal.
    Denn er bekommt ja einen Festlohn.

    Das ist natürlich völlig unfair, da der Chef das Risiko trägt, die Kunden beschaffen muss und sich zudem auf die Qualität der Angestellten verlassen muss. Das ist in der heutigen Zeit durch den globalen Konkurrenzdruck kaum noch möglich.
    Daher bleibt nur diese Variante mit der Aufteilung des Risikos, dafür aber mit einer hohen Qualität (was ja auch gut für Kunden/Verbraucher ist) und hohen Gewinnchancen für alle.
    Jeder gewinnt!

    Zitat Zitat von aalreuse",p="834743
    Und 10% sind ein Witz? Nun, das kommt auf die Berechnungsbasis an. Da ja nach deinen Vorstellungen alle Gäste so gerne freiwillig Hohe Trinkgelder von 30- 60 Euro pro Nase geben läge man mit 3-6 Euro genau in den Bereich, wo in diesem Fall die Festprovision angelegt ist aber das ist dann ja auf einmal zu wenig wenn man das Risiko selbst tragen soll.... HEUCHLER
    Wer zahlt denn für eine Besichtigungstour 30-60 EUR???
    Ich habe ja schon einen realitischen Wert genannt. Der liegt meines Erachtens bei 10 EUR. Vielleicht geben auch manche nur 5 EUR. Sagen wir einfach mal 9 EUR als Schnitt.
    Wieviel sind 3 EUR von 9 EUR? Richtig, 33,3%. Und das liegt eben deutlich höher als 10%.

    Man kann es auch umgekehrt rechnen: wieviel möchte ich im Monat verdienen? Sagen wir mal 3000 EUR. Ich mache 30 Führungen im Monat. Pro Führung müsste ich dann 100 EUR verdienen. Sagen wir mal, die Firma bringt mir 20 Kunden pro Führung. Dann wären das 5 EUR, die ich pro Person verdienen müsste. Wenn jeder Kunde im Schnitt 9 EUR gibt, kann ich also sogar 4 EUR an die Firma vorher abgeben, um den Wert zu erreichen.

    Das kann man wunderbar kalkulieren, nachdem man einige Führungen gemacht hat und den wirklichen Durchschnitt der Trinkgelder kennt. Verdient man zu wenig, lässt man es.
    Ich sehe da nichts unseriöses dran. Im Gegenteil: es ist eine Riesenchance für Leute, die gut reden und unterhalten können.

  4. #1753
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von aalreuse",p="834748
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="834704
    Und dafür sind 3 EUR pro Kunde durchaus angemessen.
    Die kann der der Touranbieter ja auch selbst vom Kunden zahlen lassen, wenn diese so angemessen sind..... Eine Dienstleitung für umsonst anbieten und die Einnhahmen vom Partnerunternehmer generieren, der dann das volle Risiko trägt... wirklich ein absolut sauberes und seriöses Geschäft
    Wenn die Tour 3 EUR statt 0 EUR kostet, kommen erst gar nicht so viele. Denn Trinkgeld "müssen" sie ja dann zusätzlich noch zahlen. Die Frage ist aber, ob sie dann bereit sind, so viel zu zahlen wie bei 0 EUR.
    Wenn ich zu einer Tour gehe, die kostenlos ist, geben ich dem Tourguide 10 EUR. Kostet die 3 EUR gebe ich als Trinkgeld natürlich nur noch 7 EUR. Der Kunde ist ja nicht blöd.
    Und wenn weniger Kunden kommen, verdient der Tourguide natürlich insgesamt weniger.

    Es ist einfach marktwirtschaftlich viel trickreicher, die Tour kostenlos anzubieten - auch und gerade zum Vorteil des Tourguides.

  5. #1754
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="834745
    ...deswegen wurde die Summe von 2500 € auch nicht genannt in der Sendung
    Nur gut, daß wenigstens Du diese Summe, mittels besonderer Beziehungen, ausfindig machen konntest.

    Ich verlasse mich auch lieber auf die 198 Beispielrechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, als auf den "Wahrheitsgehalt" Deiner Postings. BASTA!

  6. #1755
    Avatar von scijo

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Diese Beispielrechnungen sind auch problematisch.
    Da wird meistens zum Lohn noch Wohngeld, Kinderzuschlag und ergänzende soz-Hilfe (also auch staatl. Unterstützung) hinzugerechnet um dann auf 200-300€ mehr zu kommen als H4.
    Wenn die Person dann mit dem Auto zur Arbeit fährt kann man 50-100€ wieder abziehen und evtl. Kindergartengebühren auch noch abzieht bleibt nicht mehr viel übrig.
    Genausogut kann man einem H4 Empfänger einen Nebenjob (Zeitungsaustragen o.ä.)hinzurechnen.

  7. #1756
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von scijo",p="834766
    Diese Beispielrechnungen sind auch problematisch.
    Da wird meistens zum Lohn noch Wohngeld, Kinderzuschlag und ergänzende soz-Hilfe (also auch staatl. Unterstützung) hinzugerechnet um dann auf 200-300€ mehr zu kommen als H4.
    Wenn die Person dann mit dem Auto zur Arbeit fährt kann man 50-100€ wieder abziehen und evtl. Kindergartengebühren auch noch abzieht bleibt nicht mehr viel übrig.
    Genausogut kann man einem H4 Empfänger einen Nebenjob (Zeitungsaustragen o.ä.)hinzurechnen.
    Im 1. Fall gibt es zusätzlich km-Geld. Natürlich wird Wohngeld, etc. hinzugerechnet. Schliesslich betrifft das gleichfalls Hartz IV Empfänger (bei denen wird es gleich eingerechnet).

    Im 2. Fall wird jedes Einkommen grundsätzlich verrechnet (ab 100 Euro). Angegeben werden müssen selbst 10 Euro Zuverdienst. Und dann fällt z.B. schon die GEZ Befreiung ganz weg.

  8. #1757
    Avatar von scijo

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Wer bezahlt das km-Geld? Auch die Arge?
    An die GEZ-Befreiung habe ich noch gar nicht gedacht.
    Es gibt ja genug Alg2 rechner im Internet, da kann ja jeder selber ausrechnen wieviel Differenz bei ihm bleibt.

  9. #1758
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von scijo",p="834791
    Wer bezahlt das km-Geld? Auch die Arge?
    Was soll denn die ARGE damit zu tun haben? Welcher Hartz IV Empfänger fährt denn mit eigenem Auto zur Arbeit?

    Zudem geht's doch gar nicht darum, wo sich jemand individuell ausrechnen kann, wieviel Hartz IV er bekommt. Es geht um Gegenüberstellungen falscher Berechnungen, wobei einmal andere Sozialleistungen eingerechnet werden und in der Gegenüberstellung eben nicht.

  10. #1759
    Avatar von scijo

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    [quote="Paddy",p="834794"]
    Zitat Zitat von scijo",p="834791
    Wer bezahlt das km-Geld? Auch die Arge?
    Was soll denn die ARGE damit zu tun haben? Welcher Hartz IV Empfänger fährt denn mit eigenem Auto zur Arbeit?

    Du hast doch geschrieben, das bei Aufstockern noch km -Geld dazukommt. Von denen gibt es genug Leute die wenig Geld bekommen und trotzdem noch 10-20km Fahren müssen.Wenn du da das Benzingeld noch abziehst sieht die Rechnung nämlich ganz anders aus. Und mit dem Alg2 Rechner (und der Miete für die zulässige Wohnungsgröße)kann jeder für sich selber überprüfen wer richtig rechnet.

  11. #1760
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Paddy",p="834794
    Zitat Zitat von scijo",p="834791
    Wer bezahlt das km-Geld? Auch die Arge?
    Was soll denn die ARGE damit zu tun haben? Welcher Hartz IV Empfänger fährt denn mit eigenem Auto zur Arbeit?
    Zitat Zitat von scijo",p="834798
    Du hast doch geschrieben, das bei Aufstockern noch km -Geld dazukommt. Von denen gibt es genug Leute die wenig Geld bekommen und trotzdem noch 10-20km Fahren müssen.Wenn du da das Benzingeld noch abziehst sieht die Rechnung nämlich ganz anders aus. Und mit dem Alg2 Rechner (und der Miete für die zulässige Wohnungsgröße)kann jeder für sich selber überprüfen wer richtig rechnet.
    Es gibt wohl hier im Forum keine Experten, die rechtsverbindlich, bezogen auf alle denkbaren Fälle, Auskunft über Leistungen geben können.

    Ich vermute aber, daß ein Aufstocker Fahrtkosten geltend machen kann, die sein Einkommen in der Anrechnung schmälern.

    Klar kann ich individuell ausrechnen, ob meine Bezüge richtig sind. Aber das kann ich nicht in anderen Fällen, weil mir dazu die Daten fehlen.

    PS. Geh mal ins Testboard und lerne quoten.

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