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Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

Erstellt von Paddy, 09.02.2010, 10:34 Uhr · 1.777 Antworten · 43.339 Aufrufe

  1. #1281
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Rooy",p="827582
    Die Löhne und Gehälter müssen angeglichen werden! Ein Unternehmen das einer Vollzeitkraft beschäftigt muss halt soviel Gehalt/Lohn zahlen das der Arbeitnehmer davon leben kann und nicht noch zum Amt rennen muss zum "Aufstocken" !
    Wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist das zu bringen ist es nichts Wert!
    Vollkommen richtig

  2.  
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  3. #1282
    Avatar von messma2008

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Rooy",p="827582
    Die Vergleiche die hier so gemacht werden mit Knast und wes der Geier wat, haben doch nichts mit der Realität zu tun!
    Die Löhne und Gehälter müssen angeglichen werden! Ein Unternehmen das einer Vollzeitkraft beschäftigt muss halt soviel Gehalt/Lohn zahlen das der Arbeitnehmer davon leben kann und nicht noch zum Amt rennen muss zum "Aufstocken" !
    Wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist das zu bringen ist es nichts Wert! Die Gewerkschaften und Betriebsräte die es hier gibt sind Nieten!!! Die Penner sind genauso Satt wie die Vorstände, Aufsichtsräte ....!
    Wenn die nicht so verkümmerte Eier hätten würde es mal einen Generalstreik geben! Ist ja kein Problem es gibt ja die Aufstockung b.z.w. H4 es muss keiner Verhungern ...!
    Aber die die am meissten rumschreien ziehen dann als erste den Schwanz ein weil sie abhängig von Banken sind und ihre Kreditraten nicht zahlen können! Ist echt so, man sitzt zusammen und diskutiert ... am Ende sind es die Verbindlichkeiten!
    Ich bin der Meinung wenn man einen Beruf gelernt hat muss es ein Lohn/Gehalt geben um Unabhängig vom Staat sein Leben führen zu können!

    ....

    Rooy
    zutreffender kann mans kaum sagen

  4. #1283
    Avatar von phimax

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Paddy",p="827571
    Der Vizechef der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt,[...]sagte
    Wenn das der ist/war, den ich vorhin im Radio gehört hatte, dann sagte er auch, dass die Leute auch Job unter ihrer eigentlichen Qualifikation annehmen und mittlerweile auch mobiler geworden sind (Umzug wegen neuem Job).

    Weiter sagte er aber auch, dass es eben nicht genug Jobs gibt, um alle Arbeitssuchenden unterzubekommen.

  5. #1284
    Avatar von phimax

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Rooy",p="827582
    Wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist das zu bringen ist es nichts Wert!
    Alle Unternehmen? Auch der Kleinbetrieb mit guten Produkten, dem die Aufträge auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage weggebrochen sind?

    Wenn ja, verstehe ich die beiden mit 'voller Zustimmung' nicht resp. sind sie momentan etwas realitätsfern.

  6. #1285
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Zitat Zitat von phimax",p="827595
    Zitat Zitat von Rooy",p="827582
    Wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist das zu bringen ist es nichts Wert!
    Alle Unternehmen? Auch der Kleinbetrieb mit guten Produkten, dem die Aufträge auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage weggebrochen sind?

    Wenn ja, verstehe ich die beiden mit 'voller Zustimmung' nicht resp. sind sie momentan etwas realitätsfern.
    Genau für eine solche Situation könnte es, ähnlich wie beim Kurzarbeitergeld, eine Subvention geben.

  7. #1286
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    @Phimax

    In so einer Situation war ich auch schon mal. Ein Großkunde abgesprungen, ein anderer komplett auf Internet gewechselt und plötzlich kaum noch Arbeit da. Habe dann zu einem ganz normalen Stundensatz erstmal mit meiner Halbtagskraft weitergemacht, meine "Vollzeitkraft" wenn auch ungern entlassen und entsprechend in Stoßzeiten länger gearbeitet. Nebenbei Marketing etc., war anstrengend.

    Hätte auch einen Langzeitarbeitslosen mit m. E. 70 % Bezuschussung vom Arbeitsamt einstellen können. Der hätte dann die ganzen Anrufe abfangen können, sich um Ablage, Aufräumarbeiten und andere Hiwiarbeiten, die ich hasse, kümmern können und das fast für lau. Hätte mich dabei aber unwohl ihm gegenüber gefühlt, da eine Vollbeschäftigung nie stattgefunden hätte. Und dazu waren diese Bezuschussungen ja gedacht.

    Und ich denke, daß geht in den meisten Kleinbetrieben auch so. Leute kündigen, weil keine Arbeit da ist und dann Leute für 4.- Euro einzustellen bzw. das Ganze über Änderungsverträge zu machen, nur um unangenehme Arbeiten weitergeben zu können - das kann es doch nicht sein. Mag Ausnahmen geben, aber momenten - evtl. zu früh oder zu spät - fallen mir keine ein.

    Normalerweise sollte sich so ein Betrieb gesundschrumpfen oder halt pleite gehen, macht volkswirtschaftlich i. d. R. doch nichts aus. Warum soll da der Steuerzahler zweifelhafte Rettungsaktionen finanzieren, mir wird heute noch schlecht, wenn ich an die Mrd. Euro denke, die an die Banken gingen.

    Zum Schluß bleibt dann der eigentliche Unternehmer übrig und der darf dann auch gern aufstocken, wenn er die Arge von einer positiven Perspektive überzeugen kann. Aber solange er noch Angestellte hat, soll er die gefälligst auch vernünftig bezahlen, statt das mir und anderen Steuerzahlern zu überlassen.

    Letzteres übrigens ein wichtiger Punkt: Ich selbst zahle fair, bezahle zusätzlich anteilig seine Billiglohnkräfte und er bietet dann die gleichen Dienstleistungen wie ich für kleineres Geld an. Klasse Konzept...

  8. #1287
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Soeben zeichnet sich eine nächste Runde Hartz IV ab.

    Nun geht die Hetze auch gegen Migranten. BILD wieder vornweg.

    Jetzt reden die Job-Vermittler
    Von DIRK HOEREN


    Auch die Berater in den Jobcentern diskutieren die Gründe dafür, dass 28 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger Migrationshintergrund haben und sie doppelt so häufig auf Stütze angewiesen sind wie Deutsche. In einer Studie des Arbeitsministeriums werden ihre Aussagen anonym zitiert. BILD druckt Auszüge:

    Mangelnde Sprachkenntnisse

    „Grundsätzlich stufen wir fehlende deutsche Sprachkompetenz erstmal auch als Vermittlungshemmnis ein. Weil ohne deutsche Sprache so gut wie nichts mehr möglich ist. Auch nicht bei türkischen Arbeitgebern.“ Ein anderer Mitarbeiter: „… die haben ihren Arzt in der Muttersprache, die haben ihren Einkaufsladen in der Muttersprache. Die haben alles in ihrer Muttersprache. Die müssen nicht deutsch sprechen.“

    Das Rollenverständnis

    „Es kommt auch vor, dass aufgrund der unterschiedlichen Kultur, gerade auch was den Bereich Türkei betrifft, dass die Männer eigentlich erst mal geschockt sind, wenn sie hören, dass die Frau auch mitarbeiten muss. Die haben eigentlich die Erwartung, dass sie das Geld bekommen und die Frau als Hausfrau weiterhin außen vor bleibt bei uns.“

    Kinder

    „Für viele sind Kinder ein Vorwand, um sich nicht mit dem Thema Arbeit auseinander zu setzen.“

    Mangelnde Bildung

    „Und dann sitzt hier die Frau mit 45, 50 Jahren, und die sind ja dann zum Teil schon sehr verbraucht, deutlich vorgealtert, können nicht richtig die Sprache, haben auch nie was gelernt, waren vielleicht zu Hause vier Jahre auf der Schule. Ihre Bestrebung war, heiraten, Kinder kriegen, sich um die Familie kümmern, den ganzen inneren Kreis zusammenhalten. Dann kommt irgendeine deutsche Behörde und sagt: ‚Gute Frau, dass ist ja alles schön und gut, aber nun gehst du mal arbeiten. …’ Dann bricht … ihre Welt zusammen.“

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010...ntergrund.html


    Böhmer nennt Hartz-IV-Zahlen alarmierend!
    Von P. RONZHEIMER

    BILD: Frau Böhmer, 28 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger in Deutschland haben ausländische Wurzeln. Wie kommt das?
    Hintergrund

    Maria Böhmer: Es ist alarmierend, dass Menschen aus Zuwandererfamilien doppelt so häufig Hartz IV beziehen wie Deutsche ohne Migrationshintergrund. Wir dürfen sie jetzt aber nicht pauschal als arbeitsunwillig abstempeln.

    BILD: 75 Prozent der arbeitslosen Migranten haben keine Berufsausbildung. Wie sollen sie jemals hier Arbeit finden?

    Böhmer: Wer eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss über deutsche Sprachkenntnisse und eine gute Bildung verfügen. Wir wissen das, haben aber ein Umsetzungsproblem. Das muss jetzt dringend angepackt werden. Zum Beispiel brauchen wir mehr Geld für Schulen und Lehrer sowie eine bessere Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Noch in diesem Jahr muss es dafür eine gesetzliche Regelung geben. Aber auch die Migranten selbst sind gefordert. Es ist zum Beispiel dringend notwendig, dass mehr Kinder aus Zuwandererfamilien einen Kindergarten besuchen.

    BILD: Mitarbeiter der Arbeitsagenturen berichten von schwierigen Gesprächen mit Migranten, die nicht verstehen, dass ihre Frauen arbeiten gehen...

    Böhmer: Solche Fälle gibt es in der Tat. Hier ist dringender Handlungsbedarf. Dafür braucht es eine noch engere Verzahnung von Arbeitsagenturen, Sprachschulen und Integrationsbeauftragten.

    BILD: Es gibt offenbar Migranten, die sich den verpflichtenden Sprach- und Integra.tionskursen verweigern...

    Böhmer: Wer auf Dauer in Deutschland leben möchte, muss die deutsche Sprache beherrschen. Wer seiner Verpflichtung nicht nachkommt, muss auch mit Sanktionen rechnen.

    BILD: Ist unser Sozialsystem so attraktiv für Migranten, dass es eine Einwanderung in die sozialen Netze auslöst?

    Böhmer: Nein, diese Zeiten sind vorbei. 2008 kamen nur noch 10600 Mi.granten mehr als auswanderten, im Jahr 2007 waren es noch 99000.

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010...armierend.html

  9. #1288
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Wehe, wenn sie arbeiten wollen
    Warum drei Mitarbeiter der Herforder Tafel um ihre Job-Perspektiven bangen
    VON HARTMUT BRAUN

    Herford (va). Andreas Riebler kann zupacken. Er ist 57, Spätaussiedler, war lange arbeitslos, Hartz IV - aber er hat Freude an der Arbeit. Deswegen ist er bei der Herforder Tafel: Er macht dort die Einsatzplanung, fährt Supermärkte ab, schleppt Kisten mit Lebensmitteln. Das sollte bis zum Renteneintritt so bleiben - bis vorgestern. Da erfuhr er, dass er ab Juni wieder auf Hartz IV ist.

    Andreas Riebler, Wolfgang Lorenschat und Hans-Werner Schwak sind bald wieder ohne ihren Job.

    Riebler ist ein leiser, sehr zurückhaltender Mann. Er war langzeitarbeitslos, stieg irgendwann als Ehrenamtlicher bei der Tafel ein. Es folgte ein Ein-Euro-Job, dann eine Arbeitsgelegenheit mit Entgelt-Variante. Als die Arge ihm im Frühling 2008 einen festen Job anbot, war das für ihn und seine Familie wie das große Los. Riebler war einer der ersten Herforder, der von dem damals neuen Programm "Job-Perspektive" profitierte, das Langzeitarbeitslosen mit besonderen Problemen den Weg ins Arbeitsleben ebnen sollte. Job-Perspektive bedeutet: 75 Prozent der Lohnkosten übernimmt die Arge, den Rest muss der Träger auftreiben.

    7,50 Euro ist der Stundenlohn - knapp 1000 Euro Nettoeinkommen, von dem er alle Ausgaben bestreitet, auch die Miete. Besonders wichtig war, dass Rieblers Job nicht befristet sein sollte. "Unter bestimmten Umständen ist eine Dauerförderung möglich", gibt Herfords Arge-Leiter Klaus Binnewitt den damaligen Sachstand wieder. Eine solche Dauerförderung stellte die Arge Riebler ausdrücklich in Aussicht: Er sollte bis zur Rente eine Arbeit haben, die ihn ausfüllte.

    Das war bis vorgestern. Da fragte Tafel-Vorsitzende Barbara Beckmann vorsichtig bei der Arge nach - [highlight=yellow:963ef07b2c]und erfuhr, dass die Bundesregierung die Mittel für das Programm Jobperspektive gekürzt habe. Eine Dauerförderung sei jetzt wohl nicht mehr möglich; Riebler müsse sich wieder arbeitslos melden.[/highlight:963ef07b2c] "Das heißt für mich Hartz IV, ich habe keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld I", sagt der 57-Jährige. Schlimmer ist: Es heißt für ihn Abschied vom Kollegenkreis, von Pflichten, Verantwortung, sinnvoller Beschäftigung.

    Seinen Kollegen Wolfgang Lorenschat (58) und Hans-Werner Schwak (48) soll es einige Monate später genau so gehen. Auch sie heuerten über die "Jobperspektive" bei der Tafel an, in der festen Erwartung, dass sie hier einen dauerhaften Job haben würden.

    Beckmann: "Es ist nur noch zum Heulen - da beschimpfen diese Politiker Arbeitslose als bequem - aber wehe, sie wollen arbeiten, dann dürfen sie nicht . . ."

    [highlight=yellow:963ef07b2c]Arge-Leiter Binnewitt zeigt Verständnis für den Unmut. "Wir haben ein Finanzierungsproblem, weil die Mittel gedeckelt wurden", bestätigt er.[/highlight:963ef07b2c] Doch die Arge werde jeden Einzelfall prüfen. Es gebe womöglich Alternativ-Lösungen aus anderen Förderprogrammen. Seine Empfehlung an die Träger: "In jedem Fall einen Antrag stellen und das Gespräch mit der Arge suchen, auch über mögliche Alternativen".

    Damit macht er den Job-Perspektivlern der Tafel Hoffnung. Beckmann: "So ganz verstehe ich das alles nicht. Aber natürlich suche ich am Montag sofort das Gespräch".

    http://www.vlothoer-anzeiger.de/loka...en_wollen.html

  10. #1289
    Avatar von Samurain

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    283

    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    Alle diese Politiker sollen einfach den Mund halten.
    Klar ist die Krankenversicherung kaputt wegen Zahlungen ins Ausland - während wir hier im Forum nix aus der KV bezahlt bekommen wenn wir im außereuropäischen Ausland sind.
    Aber diese Leckerli für bestimmte Ausländer haben doch genau diese Parteien alle gebacken, aus denen jetzt so getan wird als sei das alles neu und habe ja gar keiner gewußt bisher.

    Hier im Forum wird aber auch geheuchelt was das Zeug hält. Neulich hatte ich mal erwähnt, ich will daß meine Thai-Angehörigen gefälligst von der deutschen Krankenversicherung ihre Arzt-, Medikamenten - und Krankenhauskosten IN Thailand bezahlt bekommen. Da hieß es hier ich spinne. Also meint Ihr, bei Türken isses ok, bei meinen Leuten nicht?

    Das Gelaber der Politiker wegen fehlender Sprachkenntnisse jetzt in Deutschland lebender Ausländer ist alles böswillig gelogen zund geheuchelt, denn DIE haben schließlich dafür gsorgt daß die Formulare auf dem früheren Arbeitsamt, jetzt ArbeitsAgentur, und den JobCentern (HartzIV) in türkisch vorliegen. Während man von uns Deutschen verlangt, erst A1 Test der/des Thai und dann erst Einreise zum Partner.

    Ich wünsche allen Politkern und Parteien in deutschland die Pest an den Hals.

  11. #1290
    Avatar von messma2008

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    Re: Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig

    und was ewig Juckendes sollen sie bekommen

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