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Hamburg-Wahl 2011

Erstellt von phimax, 20.02.2011, 19:58 Uhr · 74 Antworten · 4.057 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Micha L

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    Diese Zitate sind mir wohlbekannt und sie zeugen von viel Weisheit.

  2.  
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  3. #52
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    aber wenn Sozialismus die Vorstufe zum Kommunismus ist
    Das haben ein paar Leute früher behauptet, ich nicht.

    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    man uns in der Schule weismachen wollte von irdischen Paradies?
    Die Erste Stufe zum Kommunismus, der Sozialismus, sollte demnach schon das halbe Paradies sein und sich schließlich zum Kommunismus entwickeln.
    Noch einer.
    Nochmal: Die Leute die das propagiert haben, waren so kommunistisch wie etwa du oder Dieter.

    Du bist dermaßen verbittert über die damalige Zeit, dass du jetzt ins andere extreme verfällst und Kapitalismus in jedem deinen Posting lobst. Nur merken die Menschen in diesem Land immer mehr, dass die Realität doch anders ist.

  4. #53
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    ... Du bist dermaßen verbittert über die damalige Zeit...
    Komm, Bajok Tower, lass uns mal teilhaben an Deinen praktischen Erfahrungen im real existierenden Sozialismus der besten aller DDRen.
    Klaer uns mal auf, warum Menschen in diesem System gluecklich werden konnten und was bei denen schief lief bzw. diese falsch machten, die es nicht wurden.

    Anschliessend beschreib uns mal, wie Du Dir den Weg zum Kommunismus ohne Zwischenstation im Sozialismus vorstellst.
    Danke.

  5. #54
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Deine Ironie in allen Ehren, aber ich bin kein Sozialist. Ich glaube, einige verstehen den Unterschied nicht, da die Medien die Begriflichkeit (absichtlich) mißbrauchen.

    Ein Weg ohne Zwischenstation? Ich glaube, Mahatma Gandhi sagte einmal "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg". Frieden - diesen Zustand mögen aber Kapitalisten nicht. Kriege ohne Ende und so wird es in diesem menschenverachtenden System bleiben. Man sollte sich übrigens von der Tatsache nicht blenden lassen, dass es in D eine Weile keinen Krieg gibt, die kapitalistische Welt besteht nicht nur aus Deutschland.

    Übrigens waren selbst die selbsternannten Sozialisten nicht schlimmer als Kapitalisten. Heutzutage betreibt man Geschichtsrevisionismus und schiebt die Schuld für die beiden Weltkriege den Sozialisten zu. Man vergisst dabei (bewusst?), dass es eigentlich nicht die Sozialisten diejenigen waren, die das kapitalistische Deutschland überfielen, sondern genau umgekehrt. Aber Tatsachen passen ja manchmal nicht ins Bild...

  6. #55
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    ... Ich glaube, einige verstehen den Unterschied nicht, da die Medien die Begriflichkeit (absichtlich) mißbrauchen....
    Den vielen Menschen, denen schon mal erzaehlt wurde, dass sie sich auf dem Weg zum Kommunismus befinden und die die Konsequenzen dieser Wanderung ausbaden durften, wird es ziemlich wurscht sein, was Du glaubst.

    Die, die in den Arbeiter- und Bauernparadiesen tatsaechlich Opfer - auf welche Art und Weise auch immer - wurden, fuehlen sich wohl eher verhoehnt.
    Hast Du schon mal darueber nachgedacht, dass Du mit Deiner permanenten Besserwisserei und Preisung einer Vision, die von den bisherigen Visionaeren im schlimmsten Falle den Menschen auch mit Gewalt eingetrichert wurde, auf dem Holzweg sein koenntest?

    Woher beziehst Du die Sicherheit, dass Du weisst wie es geht?
    Oder einfach nur dagegen?

  7. #56
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Das haben ein paar Leute früher behauptet, ich nicht.



    Noch einer.
    Nochmal: Die Leute die das propagiert haben, waren so kommunistisch wie etwa du oder Dieter.

    Du bist dermaßen verbittert über die damalige Zeit, dass du jetzt ins andere extreme verfällst und Kapitalismus in jedem deinen Posting lobst. Nur merken die Menschen in diesem Land immer mehr, dass die Realität doch anders ist.
    Das waren die "Klassiker" d.h. Marx und Engels. Wer sonst kann kommunistischer sein als die?
    Natürlich behauptest Du nichts, weil Du keine Lösung kennst, sondern nur eine vage Vorstellung von einem paradiesischen Endzustand hast.

    Aus meinen Beiträgen spricht gewiß keine Verbitterung, sondern Erfahrung mit beiden Systemen. Den Kapitalismus habe ich nirgendwo probagiert, bin schließlich kein Unternehmer. Es gibt Dinge, außerhalb der kapitalistischen Produktionsweise, die für manche scheinbar zu selbstverständlich sind, als daß sie die überhaupt noch wahrnehmen.
    Man braucht kein Theoretiker oder Prophet zu sein, daß der Weg zum Kommunismus mit Enteignungen beginnt (anders kann man den Kapitalismus nicht beenden. Wie man diese Phase nennt, ist egal).
    Selbstverständlich geht das nicht ohne Zwang und Gewalt, womit die Schweinereien anfangen, die den schönen Schein beenden. "Wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns" betrifft schnell die ganze Bevölkerung und schließlich "frißt die Revolution ihre Kinder". Mit Verlaub: Du hast nicht begriffen, daß diese Entwicklung gesetzmäßig ist und damit unausweichlich (gerade der Kommunismus betrachtet gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten mit der Unausweichlichkeit physikalischer Gesetze). Alles Andere ist Subjektivismus (Wunschdenken), welchen Kommunisten selbst kritisieren.

    Die Gesetzmäßigkeit zeigt sich an ähnlichen Entwicklungen zu allen Zeiten weltweit.
    Die griechischen Tyrannen beseitigten an der Spitze der "Volksmassen" die Oligarchie mit Gewalt. Recht schnell unterdrückten sie aber das Volk und gaben der Tyrannei die heutige Bedeutung.
    In Frankreich hatten die Jakobiner mit Gegenkräften derart zu kämpfen, daß sie nicht umhin kamen, die Köpfe rollen zu lassen. Jedes Zögern bedeutete Untergang, so daß bald auch Bedenkenträger in den eigenen Reihen aufs Schafott mußten. Der Terror führte letztendlich unausweichlich zum Ende der Jakobinerherrschaft.

    Gaddhafi ist gesetzmäßig zu dem geworden, was er ist, ebenso Fidel Castro.
    Mit Idealen sind sie angetreten - Aber es funktionierte objektiv nicht. Ursache sind keine subjektiven Fehler.
    Die Alternativen sind Untergang oder geordnete Rückkehr zum Kapitalismus (siehe China und Vietnam).

    Kommunismus ist in seinem Selbstverständnis nicht möglich.

  8. #57
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Übrigens waren selbst die selbsternannten Sozialisten nicht schlimmer als Kapitalisten. Heutzutage betreibt man Geschichtsrevisionismus und schiebt die Schuld für die beiden Weltkriege den Sozialisten zu. Man vergisst dabei (bewusst?), dass es eigentlich nicht die Sozialisten diejenigen waren, die das kapitalistische Deutschland überfielen, sondern genau umgekehrt. Aber Tatsachen passen ja manchmal nicht ins Bild...
    Dir fehlen ja grundlegende Geschichtskenntnisse.

    Was mich aber viel mehr interessiert, wie alt bist du denn nun?

  9. #58
    Avatar von Dieter1

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    Viel aelter als 22 waere bedenklich.

  10. #59
    Avatar von Chak

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    Deswegen ja. die Frage ist, Jungspund oder nachhaltig verwirrt?

  11. #60
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Kommunismus ist in seinem Selbstverständnis nicht möglich.
    Diesen Satz hört man von einigen Anhängern von Kapitalismus oft.
    Warum soll denn eine Gesellschaft nach Bedarf und nicht nach Profit unmöglich sein, was spricht denn dagegen? Was spricht denn gegen Frieden und Solidarität? Haben einige Kapitalisten etwa Angst ihre Kontrolle über die Gesellschaft zu verlieren?

    @ Chak

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