Seite 8 von 31 ErsteErste ... 67891018 ... LetzteLetzte
Ergebnis 71 bis 80 von 305

Grüne Steuerpläne

Erstellt von Henk, 29.04.2013, 07:23 Uhr · 304 Antworten · 15.994 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    16.512
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Kann dem Mann mal jemand erklaeren, dass es um eine optimalere Gerechtigkeit geht?
    Nur und ausschliesslich darum.



    Jan Fleischhauer: Grüne Steuerpläne - SPIEGEL ONLINE
    Hatte ich gestern auch gelesen, der Mann bringt es, wie meist, auf den Punkt. Interessanter Gedanke auch, dass die 60.000 in etwa das sind, was ein Studienrat und andere im gehobenen Dienst verbeamtete als Einkommen haben (von verdienen möchte ich nicht sprechen).

  2.  
    Anzeige
  3. #72
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nee, nicht paedophil sondern naiv.

    Ja, es ist zwischenzeitlich so, dass mancher volljaehriger Erwachsener genauso daemlich wie ein pubertierender, pickliger Teenager ist.
    Ist ja auch logisch. Ein Teenager kann ja nicht schlau werden, weil er sich bevormunden lassen muss und nicht selbst denken darf.
    Ist er dann 18 hat er sich bereits so stark an die Leine gewöhnt, dass er diese von den Eltern direkt an den Staat übergibt und sich dann von ihm leiten lässt. Fazit: das späte Volljährigkeitsalter, das bereits seit gefühlten Jahrhunderten unverändert ist (obwohl die biologischen und mentalen Uhren sich längst um 3-5 Jahre nach vorne verschoben haben), führt genau zu dem Szenario, das du durchaus zurecht kritisiert. Ich habe dafür die Lösung gefunden, während du dich wohl mit dem Status Quo abfindest.

    Für uns beide ist das persönlich sicherlich egal, da wir den Aus-Knopf gefunden haben.

  4. #73
    Avatar von beran

    Registriert seit
    09.12.2012
    Beiträge
    607
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Interessanter Gedanke auch, dass die 60.000 in etwa das sind, was ein Studienrat und andere im gehobenen Dienst verbeamtete als Einkommen haben (von verdienen möchte ich nicht sprechen).
    An dieser Aussage ist mal wieder alles falsch.

    Studienrat ist das Eingangsamt im höheren Dienst. Voraussetzung ist ein Hochschulstudium.

    Das Grundgehalt eines Studienrates liegt etwa zwischen 3100 und 4000 Euro monatlich, somit zwischen 37.000 und 48.000 Euro im Jahr. Selbst wenn man den Familienzuschlag bei Verheirateten noch dazunimmt ist man deutlich unter 60.000 Euro im Jahr.

    Dabei muss man noch berücksichtigen, dass die 60.000 Euro sich auf das zu versteuernde Einkommen beziehen. Da werden somit noch verschiedene Beträge abgezogen (Vorsorgeausgaben, Kosten Arbeitsmittel, Arbeitszimmer, Fahrkosten zum Arbeitsort usw.).

  5. #74
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    An dieser Aussage ist mal wieder alles falsch.
    Da bin ich mir alles andere als sicher.
    Vielleicht einfach nochmal lesen?

    Also noch mal:

    ... Dies kann vor allem durch eine Deckelung des Splittingvorteils erreicht werden, der die Belastung aus der Reform des Ehegattensplittings am Anfang auf Haushalte mit einem Einkommen von mindestens 60.000 Euro begrenzen würde. Dieser Splittingdeckel soll dann schrittweise abgebaut.
    Es geht um Haushalte!

    Das könnten also 2 Mittelschichtler sein: einer mit 18.000 € (1.500 € im Monat) und einer mit 42.000 € ( 3.500 € im Monat) zu versteuerndes Einkommen.

    Oder ein Ober- und ein Unterschichtler - 55.200 € (4600 € im Monat) und 4.800 € (400 € im Monat).

    Die guenstigste und sozialste Konstellation (lt. GRUENE) waere natuerlich beide Mittelschichtler erarbeiten je 30.000 € ( 2.500 € im Monat).

    Aber auch das nur fuer den Anfang, denn es gilt:

    ... Dieser Splittingdeckel soll dann schrittweise abgebaut werden.
    Soweit und endlich klar?
    Ansonsten ist dem nachfolgend formulierten wenig hinzuzufügen:

    In Wirklichkeit zielt die Finanzpolitik der Opposition aber weniger auf eine Sanierung des Staatshaushalts als vielmehr auf die Aufblähung des Sozialstaats. So soll der Hartz-IV-Satz kräftig angehoben werden, wodurch viele Familien mit geringem Einkommen erst zu Bedürftigen werden. Auch bei der Rente geht es um teure Wohltaten auf Kosten künftiger Generationen.

    Den Steuererhöhungen stehen im Wahlprogramm somit noch üppigere Ausgabenpläne gegenüber, sodass es am Ende um die öffentlichen Finanzen noch schlechter bestellt sein dürfte als heute. Hinzu kommt, dass Rot-Grün ein Ende der Sparpolitik in den europäischen Krisenländern einläuten und stattdessen auf milliardenschwere Wachstumsförderung setzen will.

    Der Staat nimmt derzeit so viel Steuern ein wie nie zuvor. Wenn trotz der Rekordeinnahmen Schulen und Infrastruktur bröckeln, dann liegt das an Verschwendung und vielen überflüssigen Ausgaben. Es wäre absurd, hier noch draufzusatteln.
    http://www.welt.de/debatte/kommentar...ufblaehen.html

  6. #75
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.014
    Ich kenne in der Geschichte kein einziges Beispiel dafuer, dass hoehere Steuern etwas anderes als hoehere Armut bewirkt haetten.

  7. #76
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Ich kenne in der Geschichte kein einziges Beispiel dafuer, dass hoehere Steuern etwas anderes als hoehere Armut bewirkt haetten.
    Wer so niedlich Baelle ins Publikum werfen und mit so was seine Juenger gluecklich machen kann, der kann es nur gut mit uns meinen ;)


  8. #77
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    16.512
    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    An dieser Aussage ist mal wieder alles falsch.

    Studienrat ist das Eingangsamt im höheren Dienst. Voraussetzung ist ein Hochschulstudium.

    Das Grundgehalt eines Studienrates liegt etwa zwischen 3100 und 4000 Euro monatlich, somit zwischen 37.000 und 48.000 Euro im Jahr. Selbst wenn man den Familienzuschlag bei Verheirateten noch dazunimmt ist man deutlich unter 60.000 Euro im Jahr.

    Dabei muss man noch berücksichtigen, dass die 60.000 Euro sich auf das zu versteuernde Einkommen beziehen. Da werden somit noch verschiedene Beträge abgezogen (Vorsorgeausgaben, Kosten Arbeitsmittel, Arbeitszimmer, Fahrkosten zum Arbeitsort usw.).
    Danke, zum einen hast du gerade meine Vorurteile gegenüber Beamten bestätigt, zum anderen hast du das Argument von Fleischhauer ja bestätigt, dass die Beamten unter der von den Grünen genannten Grenze liegen.

  9. #78
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    16.512
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das könnten also 2 Mittelschichtler sein: einer mit 18.000 € (1.500 € im Monat) und einer mit 42.000 € ( 3.500 € im Monat) zu versteuerndes Einkommen.

    Oder ein Ober- und ein Unterschichtler - 55.200 € (4600 € im Monat) und 4.800 € (400 € im Monat).

    Die guenstigste und sozialste Konstellation (lt. GRUENE) waere natuerlich beide Mittelschichtler erarbeiten je 30.000 € ( 2.500 € im Monat).
    Weder gehört man mit 18.000 Euro Jahreseinkommen zur Mittelschicht, noch mit 55.200 zur Oberschicht, außer bei ideologisch verblendeten Grünen oder Linken vielleicht.

  10. #79
    Avatar von Henk

    Registriert seit
    23.06.2004
    Beiträge
    1.342
    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    h... Frau Roth... da fallen mir Ton Steine Scherben zu ein... was sie einst gemanagt hat, ist schon lange nicht mehr das, ...

    Gemanagt? Die Musiker in die Pleite getrieben würde es besser umschreiben.

  11. #80
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Die guenstigste und sozialste Konstellation (lt. GRUENE) waere natuerlich beide Mittelschichtler erarbeiten je 30.000 € ( 2.500 € im Monat).
    Es ist ja eh der Plan aller linken Parteien, dass die totale Gerechtigkeit herrscht. Das hieße dann, dass praktisch jeder dasselbe verdient (vom Hartz 4-Bezieher bis zum Topmanager), von der weiblichen Schulabgängerin bis zum trans5exuellen Senioren.
    Wenn das dann der Fall ist, macht das Ehegattensplitting eh keinen Sinn mehr, da es ja nur sinnvoll ist, wenn einer mehr verdient als der andere.
    Dahinter steckt also durchaus eine gewisse Logik. Jedoch ist das Basisdenken zum jetzigen Zeitpunkt völlig beknackt, da die Leistung des Einzelnen völlig unberücksichtigt bleibt. Gewinnen werden asoziale Faule - also wohl die Zielgruppe von Rot-Grün. Reine Klientelpolitik.

Seite 8 von 31 ErsteErste ... 67891018 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Bangkok - grüne Stadt oder Betonwüste
    Von Chak im Forum Treffpunkt
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 17.11.11, 13:45
  2. Grüne fordern höhere Flugpreise....
    Von Simmi im Forum Touristik
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 14.01.05, 21:42
  3. Grüne Stinker, blaue Renner & orange Gefrierboxen
    Von abstinent im Forum Touristik
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 06.07.04, 20:11
  4. Ich sehe grüne Männchen !
    Von MichaelNoi im Forum Forum-Board
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 11.02.03, 21:17