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Grüne Steuerpläne

Erstellt von Henk, 29.04.2013, 07:23 Uhr · 304 Antworten · 15.954 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von strike

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    Seit 2011 werden letztendlich die gleichen "Steuerverbesserungen" vorgeschlagen.
    Man koennte also erwarten, dass es irgendwann mal konkreter wird, als die Formulierung der üblichen Phrasen, die sich dann nach einer Wahl oft genug als Missverstaendnisse rausstellen.

    Es wird immer so getan, als ob 80.000 Euro der Ansatz seien, in einigen Fällen 60.000 Euro.
    Dabei greift man den Menschen schon ab 47.250 Euro brutto im Jahr in die Tasche!
    Das wird ja schamhaft kleingehalten.

    Aber ja: natuerlich nur fuer Gutes, fuer Investitionen in Bildung und soziale Gerechtigkeit.



    Ich bin nur ein einfacher Buerger, kein Steuerexperte und auch nicht in der Politik unterwegs.
    Aber ich kann lesen, vermag zu denken und rechnen, habe einiges an Wahlkampfversprechen gehoert und die Konsequenzen gespürt.

    Die GRÜNEN waren mir sogar mal sympathisch.
    Seitdem sie aber ihren Opportunismus und Machtgeilheit leben (eine angeblich pazifistische Partei die Auslandseinsaetzen der Bundeswehr zustimmt!), sind sie fuer ich mindestens genauso verkommen wie all die anderen etablierten Parteien auch.

    Nun kommt auch noch die komplette ideologische Verblendung der Altkommunisten zum tragen.
    GRÜN - nein, Danke!

    Zettels Raum: Kurioses, kurz kommentiert: Grüne Dialektik

    http://www.gruene.de/fileadmin/user_...e_haushalt.pdf

  2.  
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  3. #202
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Nun kommt auch noch die komplette ideologische Verblendung der Altkommunisten zum tragen.
    GRÜN - nein, Danke!
    Zettels Raum: Kurioses, kurz kommentiert: Grüne Dialektik
    Dieses Zitat gilt eigentlich für alle Parteien und hat mir am besten gefallen:

    Die Steuersätze in Deutschland liegen schon deutlich über dem EU-Durchschnitt. Steuern von Bürgern mit Wohnsitz und Bankverbindung in Deutschland werden zudem auch deutlich konsequenter eingetrieben als in anderen EU-Staaten. Dem deutschen Staat mangelt es nicht an Steuergeld, sondern an Augenmaß bei dessen Verwendung. (besser Verschwendung!)

  4. #203
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Es wird immer so getan, als ob 80.000 Euro der Ansatz seien, in einigen Fällen 60.000 Euro.
    Dabei greift man den Menschen schon ab 47.250 Euro brutto im Jahr in die Tasche!
    Hier wirfst du bzw. der von dir zitierte Hr. Zettel (wer immer das ist) aber etliches Durcheinander.

    Wir diskutieren hier die Steuerpläne der GRÜNEN. Der Hr. Zettel spricht aber von den Beitragsbemessungsgrenzen bei der Kranken- und Pflegeversicherung. Diese Beitragsbemessungsgrenze liegt für die Kranken- und Pflegeversicherung derzeit bei 47.250 Euro im Jahr.

    Die Beitragsbemessungsgrenzen haben nichts mit den Steuerplänen zu tun. Die Beiträge der Sozialversicherung landen ja auch nicht im Bundeshaushalt. Diese Beitragsbemessungsgrenzen werden jährlich angepasst (das war auch in den letzten Jahren unter der Regierung Merkel so). Im Wahlprogramm der GRÜNEN habe ich hierzu keine Aussage entdeckt (aber vielleicht habe ich es auch überlesen).

    Deshalb bitte nicht einfach alles durcheinanderwerfen und dann der Steuerpolitik der GRÜNEN anlasten.

  5. #204
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Im Wahlprogramm der GRÜNEN habe ich hierzu keine Aussage entdeckt (aber vielleicht habe ich es auch überlesen) .... Deshalb bitte nicht einfach alles durcheinanderwerfen und dann der Steuerpolitik der GRÜNEN anlasten.

    Zudem heben wir die Beitragsbemessungsgrenze auf das in der Rentenversicherung geltende Niveau“, heißt es in dem Entwurf des Vorstands für ihr Wahlprogramm. Das hieße, der Beitrag von 15,5 Prozent würde nicht auf 3937,50 Euro, sondern auf 5800 Euro erhoben, zumindest im Westen. Das entspricht einer Mehrbelastung von 288 Euro, etwas mehr als die Hälfte entfiele auf die Arbeitnehmer, den Rest hätten die Arbeitgeber zusätzlich zu stemmen.
    Parteitag: Steuerpläne der Grünen am Pranger - Wirtschaftspolitik - FAZ

  6. #205
    Avatar von beran

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    Das ist ein Zeitungsbericht über einen Entwurf zum Wahlprogramm. Aber wurde dieser Entwurf dann tatsächlich in das Wahlprogramm aufgenommen? Es gibt beispielsweise auch Entwürfe zum Wahlprogramm, wo eine Anhebung des Spitzensatzes auf über 50% gefordert wurde. Aber die wurden auf dem Parteitag abgelehnt, sind also nicht in das Wahlprogramm eingeflossen.

  7. #206
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Das ist ein Zeitungsbericht über einen Entwurf zum Wahlprogramm. Aber wurde dieser Entwurf dann tatsächlich in das Wahlprogramm aufgenommen? Es gibt beispielsweise auch Entwürfe zum Wahlprogramm, wo eine Anhebung des Spitzensatzes auf über 50% gefordert wurde. Aber die wurden auf dem Parteitag abgelehnt, sind also nicht in das Wahlprogramm eingeflossen.
    Wie muehsam.
    Also dann:

    Zudem heben wir die Beitragsbemessungsgrenze auf das in der Rentenversicherung geltende Niveau. Das schafft mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen in dem es Gutverdienende fairer beteiligt, macht die Finanzierung zukunftsfest und schafft Raum für Beitragssatzsenkungen.
    35. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Berlin, 26.-28. April 2013
    Beschluss (vorläufig)
    Bundestagswahlprogramm 2013
    Kapitel G) Teilhaben an sozialer Sicherung


    Seite 4/13

    http://www.gruene.de/fileadmin/user_..._Sicherung.pdf

  8. #207
    Avatar von kcwknarf

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    Die Debatte ist eh überflüssig. Die Grünen werden ja immer nur der kleine Partner der SPD sein. Daher ist nicht wichtig, was die Grünen fordern, sondern die SPD. Üblicherweise addiert man das dann irgendwie (wie damals bei der Mwst-Steuererhebung von Union und SPD). Aber der Beitrag der Grünen wird dann nicht so entscheidend sein. Auch die FDP konnte ja leider ihre Steuersenkungspläne wegen der übergroßen Union nicht durchsetzen.

    Ein Dilemma haben wir aber trotzdem: die SPD will ja den Bürgern ja auch ans Geld.
    Aber auch das ist kein Problem: denn erstens gewinnen Rot-Grün eh nicht. Und wenn sie es tun, dann gibt es traditionell erstmal aufgedeckte Wahllügen (ist ja bei der SPD schon Tradition), so dass die Leistungsträger der Gesellschaft evtl. doch noch aufatmen können - zusammen mit allen anderen Bürgern, die dann aber lieber wütend sein werden anstatt sich über ihr Glück zu freuen.

  9. #208
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wie muehsam.
    Also dann:

    35. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz Berlin, 26.-28. April 2013
    Beschluss (vorläufig)
    Bundestagswahlprogramm 2013
    Kapitel G) Teilhaben an sozialer Sicherung


    Seite 4/13
    Danke für den Link, das hatte ich bisher überlesen. Trotzdem handelt es sich hier nicht um eine Steuerangelegenheit sondern es geht um den Beitrag zur Krankenversicherung. Hier wollen also die GRÜNEN die Bemessungsgrenze anheben, womit Einkommen über 42.500 Euro mehr Beitrag an die Krankenversicherung zahlen müssen. Die Mehreinnahmen sollen aber dann für eine Senkung des Beitragssatzes verwendet werden, so dass alle Einkommen unter 42.500 Euro dann weniger Beitrag zahlen würden.

  10. #209
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Trotzdem handelt es sich hier nicht um eine Steuerangelegenheit ...
    Es ist Teil des Wahlprogrammes und das Geld - egal wie man die Methode nennt - ist weg.
    Und auch nicht erst ab 60.000 Euro brutto.

    Wenn man sich dann noch ueberlegt, welch beschissenen "Service" man oft fuer über 10.000,00 Euro Beitrag im Jahr bekommt (und bei vielen Dingen auch noch zuzahlen muss!), dann kommt einem das Grauen.

  11. #210
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wenn man sich dann noch ueberlegt, welch beschissenen "Service" man oft fuer über 10.000,00 Euro Beitrag im Jahr bekommt (und bei vielen Dingen auch noch zuzahlen muss!), dann kommt einem das Grauen.
    Über 10.000 Euro Beitrag bei der GKV? Was hast du denn da nun schon wieder unterstellt? Außerdem kann man ja jenseits der Versicherungspflichtgrenze in die Private Krankenkasse wechseln.

    Aber die insbesondere durch die FDP betriebene Lobbyarbeit der Pharmaindustrie und der Ärzteverbände kostet nun mal ihr Geld.

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