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Grüne Steuerpläne

Erstellt von Henk, 29.04.2013, 07:23 Uhr · 304 Antworten · 15.990 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Frankie

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    "Das beste soziale System ist dort, wo sich der Sozialstaat raushält."

    Den "Knarfi" hielt ich ja immer fur etwas irre. Ich stelle hiermit fest, dass er in manchen Dingen klarer tickt als ich gedacht hätte.

    Ich möchte es noch dahin ergänzen, dass ein Staat basierend auf Raubrittertum auf Dauer nicht existieren kann. Ein Staat mit dem Ziel der vollkommenen Gleichheit auch nicht. Dummerweise gibt es genug Dumme, die daran glauben.

  2.  
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  3. #172
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Fahr mal durch Estland. Dann weißt du, wie gut deutsche Straßen selbst nach 10 ungepflegten Jahren ist.

    Ähnliches gilt für Krankenhäuser. Hier von Luxus zu sprechen wäre natürlich ein glatter Witz. Aber man könte die staatlichen Krankenhäuser etwas entlasten, indem man mehr Privatkliniken bauen lässt (auch wie in Thailand). Wer unbedingt Luxus will, soll halt etwas mehr bezahlen. Ansonsten reicht der Mindeststandard.

    Und zu Altenheime brauche ich ja wohl gar nichts zu schreiben. Diese Sterbehilfehäuser gehören abgeschafft!
    Tja, solange man allgemein vom Sparen spricht, wird man viel Zustimmung bekommen. Wenn dann aber konkrete Sparvorschläge gemacht werden, wird schnell klar, dass man dies dann doch nicht machen sollte. Zumindest deine Sparvorschläge sind sicher nicht mehrheitfähig:

    3 Jahre keine Straßenreparaturen: Wenn 3 Jahre die Risse und die kleinen Schlaglöcher nicht ausgebessert werden, dann sammelt sich dort das Tauwasser im Winter, das dann über Nacht gefriert. Aus den Rissen und kleinen Schlaglöchern werden dann große Schlaglöcher und nach 3 Jahren brauchst du dann mit dem Reparieren nicht mehr anzufangen, sondern du mußt einen völlig neuen Belag aufbringen. Aus der vermeintlichen Einsparung wird dann eine erhebliche Mehrausgabe.

    Staatliche Krankenhäuser: Natürlich kann man den Standard in den staatlichen Krankenhäusern einschränken. Statt der Zweibett-Zimmer kann man dann ähnlich wie in Thailand 20-Bett-Zimmer machen. Wer dies nicht will muss dann in ein Privatkrankenhaus und hierfür eine (teure) Privatkrankenkasse abschließen. Aber wer außer dir will das in Deutschland?

    Altenheime: Altenheime sollen also abgeschafft werden. Nur, wohin dann mit den alten Leuten? Willst du die Demenzkranken hilflos auf den Straßen umherirren lassen?

    Wie gesagt, es ist leicht, immer vom Sparen zu reden. Aber es hat schon seinen Grund, warum die Union und die FDP nicht sagen, wo sie sparen wollen.

  4. #173
    Avatar von Frankie

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    Du hast es nicht verstanden. Dem geht es nicht um "Kleinklein" sondern um das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit anstatt einer Dauerbetreuung. Was Du da bringst ist nur "Kleinklein" in alten Denkmustern.

  5. #174
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    Du hast es nicht verstanden. Dem geht es nicht um "Kleinklein" sondern um das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit anstatt einer Dauerbetreuung. Was Du da bringst ist nur "Kleinklein" in alten Denkmustern.
    Nein, das habe ich nicht verstanden. Was bedeutet denn bei einem Demenzkranken Eigenverantwortlichkeit? Kannst du mir das mal erklären?

    Was bedeutet den bei den Straßenreparaturen Eigenverantwortlichkeit? Müssen wir dann selbst die Schlaglöcher stopfen?

    Was bedeutet denn bei den Krankenhäuser Eigenverantwortlichkeit? Müssen wir uns dann selber aufschlitzen und dann wieder zunähen?

  6. #175
    Avatar von Frankie

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Nein, das habe ich nicht verstanden. Was bedeutet denn bei einem Demenzkranken Eigenverantwortlichkeit? Kannst du mir das mal erklären?
    Ei sischer datt. Der / die kann sich nicht selber helfen, da soll geholfen werden.

    Faulenzern und Drückebergern sollte nicht geholfen werden.

  7. #176
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    ... Faulenzern und Drückebergern sollte nicht geholfen werden.
    Hier koennte man mit noch mehr Steuergeld - 28 Millionen haben erstmal nicht gereicht - gruene Energiepolitik staerken, Profitabilitaet nachweisen und es den Chinesen mal richtig zeigen:

    Die EU-Kommission will hohe Schutzzölle auf chinesische Solarmodule erheben. Treibende Kraft hinter der Anti-Dumping-Offensive ist Solarworld-Chef Frank Asbeck. Der Vorstoß ist typisch für ihn: Sein größtes Talent war schon immer, mit Hilfe des Staats reich zu werden.

    Frank Asbeck hat Erfolg mit Anti-Dumping-Vorstoß gegen China - SPIEGEL ONLINE

  8. #177
    Avatar von Henk

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    Jetzt wird vom fetten Gabriel ein Tempolimit von 120 gefordert (Im Wahlprogramm der grünen Spinner wird es ebenfalls gefordert, zudem 80 auf Landstrassen)....Staatliche Reglementierung und Gesetze für jede Kleinigkeit...Ich könnte kotzen!

  9. #178
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Jetzt wird vom fetten Gabriel ein Tempolimit von 120 gefordert (Im Wahlprogramm der grünen Spinner wird es ebenfalls gefordert, zudem 80 auf Landstrassen)....

    Die Verluste bei der Mineraloel- und Mehrwertsteuer auf Benzin muessen dann aber aufgefangen werden.
    Schliesslich muessen die Renten weiter sicher sein.

    RASEN FUER DIE RENTE! war einmal ------

  10. #179
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    3 Jahre keine Straßenreparaturen: Wenn 3 Jahre die Risse und die kleinen Schlaglöcher nicht ausgebessert werden, dann sammelt sich dort das Tauwasser im Winter, das dann über Nacht gefriert. Aus den Rissen und kleinen Schlaglöchern werden dann große Schlaglöcher und nach 3 Jahren brauchst du dann mit dem Reparieren nicht mehr anzufangen, sondern du mußt einen völlig neuen Belag aufbringen. Aus der vermeintlichen Einsparung wird dann eine erhebliche Mehrausgabe.
    Ich bezweifle, dass eine neuer Grundbelag mehr kostet als ständige Rumflickerei.
    Mir ist schon klar, dass Winterwetter die Straßen schädigen können. Aber dann muss ja in der DDR immer Superwetter gewesen sein, da dort die Straßen parktisch nie gepflegt worden sind. Dennoch hielten das die meisten Autos durch.
    In Thailand sind auch nicht alle Straßen top. Wer das will, der soll eben die kostenpflichtigen Mautstrecken fahren.
    Darum geht es mir. Also 3 Jahre keine Reparatur für allgemeine Straßen, aber durchaus Topzustand für Highways, die privat finanziert werden (entweder mit Maut oder eben werbefinanziert wie in den USA).

    Warum sollte ich als Hamburger Radfahrer, der keinen Führerschein hat, eine Autobahn um München herum mitfinanzieren?
    Klar kann man argumentieren, dass Unternehmer ihre Waren ausliefern können. Aber das kann auch über die Unternehmen, bzw. die Kundenendpreise finanziert werden. Wer als als Hamburger z.B. Münchener Weißwürste kaufen will, bezahlt dann eben 3 Cent mehr, damit der Unternehmer seine Mautstrecke befahren kann. So aber bleibt der radfahrende Hamburger Vegetarier außen vor und erhält dadurch Steuerersparnis und kann sich dann auch mal einen leckere Veggieburger leisten.

    Mein Ziel ist also, mehr auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und die allgemeine Grundversorgung auf einen nötigen Mindeststandard zu senken. Dann wäre trotzdem allen gedient, aber jeder hätte eben mehr in der Kasse für private Genüsse (die dann ja auch Fahren auf einer kostenpflichtigen Straße bedeuten könnte, wenn derjenige denn möchte).


    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Staatliche Krankenhäuser: Natürlich kann man den Standard in den staatlichen Krankenhäusern einschränken. Statt der Zweibett-Zimmer kann man dann ähnlich wie in Thailand 20-Bett-Zimmer machen. Wer dies nicht will muss dann in ein Privatkrankenhaus und hierfür eine (teure) Privatkrankenkasse abschließen. Aber wer außer dir will das in Deutschland?
    Nein, das will ich auch nicht. Du verstehst das auch falsch.
    im Gegensatz zu Straßen halte ich den Zustand in deutschen Krankenhäusern für katastrophal. Das liegt aber vor allem an der Überlastung des Personals. Das liegt wiederum an den Personalkosten, die beschränkt sein müssen (sonst müsste ja jeder höhere Versicherungsbeiträge zahlen) und zum anderen, dass das Personal eine andere Einstellung zur Arbeit hat als z.B. in Thailand (Karmaverbesserung) und somit möglichst hohe Löhne fordert.
    Das bedeutet eigentlich, dass eine Pflegekraft (egal, ob Krankenhaus, Altenpflege oder sonst was) so viel verdient wie der Patient selbst. Im Mittel gibt also jeder Bürger bei einer 100%-versorgung ales ab und es bleibt ihm gar nichts zum Leben.
    Das Konzept kann natürlich nie und nimmer funktionieren.

    Daher haut uns auch das System mit rein staatlichen Einrichtungen komplett um die Ohren.

    Besser wäre daher eine Trennung in einen Mindeststandard für echte Hilfsbesdürftige und diejenigen, die sparen wollen und keinen Wert auf Luxus legen auf der einen Seite und die eher thematisch Anspruchsvollen viel besser.
    Zum Teil gibt es das ja auch schon. Leider nur ab einer gewissen Gehaltsgrenze. Da kann ich ja auswählen, ob ich Privatpatient werde (PKK) oder weiterhin GK-Patient bleibe. Dann habe ich ggf. ein Einzelzimmer oder eben ein 3-Bett-Zimmer.

    Für jeden Bürger ist es durchaus zuzumuten, wenn er mit dem Minimum versorgt wird, wenn er selbst keinen Verdienst hat oder eben es auch bewusst so will. Ob nun 20 Betten oder 3 als Minumium angesehen werden, darüber lässt sich durchaus streiten.
    In einem Krieg war man sicherlich froh, wenn man auf einer Pritsche mit 100 Kriegskameraden überhaupt verpflegt wird.

    Aber wer etwas mehr will (z.B. ein 1-Bett-Zimmer), der soll eben selbst etwas dazu bezahlen. Das würde insgesamt doch das gesamte System entlasten.
    Jetzt könnte man wieder mit Ungerechtigkeit kommen, da sich das ja nur Reiche leisten können.
    Zum einen: warum nicht? Wer hart arbeitet, soll sich auch durchaus mehr gönnen dürfen!
    Und zum anderen könnte die Steuer gesenkt werden. Und die Steuerersparnis kann dann jeder so verwenden, wie er will: er kann sie in Alkohol anlegen, in Champagner, aber eben auch in Mautgebühren oder Chefarztbehandlung. Das kann und soll dann jeder - je nah eigenen Vorlieben - selbst entscheiden dürfen. Das würde doch alle Bürger enorm motivieren.

    Eine Topbehandlung für alle ist jedenfalls illusorisch!

    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Altenheime: Altenheime sollen also abgeschafft werden. Nur, wohin dann mit den alten Leuten? Willst du die Demenzkranken hilflos auf den Straßen umherirren lassen?
    Auch Demenzkranke haben Familie und Freunde. Und es gibt private soziale Einrichtungen.
    Würdest du deine Eltern in ein Heim abschieben, weil sie dement sind? Ich nicht.
    Ich kenne die ganzen Horrormeldungen aus Altersheimen (aus mehrerer Sicht). Dagegen ist Guantanamo ein First-Class-Wellness-Hotel.
    Die Abschiebungseuphorie der Deutschen gegenüber älteren Mitbürgern kann nur gesellschaftlich gelöst werden. Natürlich versucht der Staat Alte loszuwerden, weil sie ja das Rentensystem belasten und wirtschaftlich unnütz sind. Selbst die Werbewirtschaft denkt ja fälschlicherweise so. Dieser Schwachsinn muss beendet werden. Alte gehören zu Deutschland! Dazu braucht es aber mehr Solidarität von den Jüngeren. Und die erreicht man eben nur durch weniger Staat und durch mehr Eigenverantwortlichkeit.

  11. #180
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    In Thailand sind auch nicht alle Straßen top.

    Auch Demenzkranke haben Familie und Freunde..
    Was glaubst du, wie die Straßen in Thailand aussehen würden, wenn es hier Frost gäbe?

    Es gibt ja auch viele Demenzkranke, die zuhause von den Angehörigen betreut werden. Nur in Deutschland haben immer mehr Alte keine eigenen Kinder, bzw. die eigenen Kinder sind mangels Berufstätigkeit nicht in der Lage, die Betreuung zu übernehmen.

    Aber das übersiehst du geflissentlich. Genauso wie du hier Standards vorschlägst, die sicher von einer überwiegenden Mehrheit im Lande abgelehnt werden. Deshalb sind deine Sparvorschläge schlichtwegs in Deutschland nicht Mehrheitsfähig.

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