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Grüne Steuerpläne

Erstellt von Henk, 29.04.2013, 07:23 Uhr · 304 Antworten · 15.992 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Die GRÜNEN wollen beispielsweise das von der derzeitigen Regierung eingeführte Betreuungsgeld wieder abschaffen. Allein dies ist eine Einsparung in Milliardenhöhe.

    Wie sieht es aber mit den Einsparungen bei der derzeitigen Regierung aus? Angeblich hat Schäuble einen Auftrag erteilt, ein Sparprogramm zu entwerfen, das nach der Wahl umgesetzt werden soll. Warum aber wird dieses Sparprogramm nicht veröffentlicht? Man will hier offensichtlich etwas vor den Wählern verbergen.
    Die Pläne vom Waffenhändlerlobbyisten sind aber den Medien bekannt:
    - Gesundheits-Soli
    - Rente ab 67
    - Verringerung der Witwenrente
    - Sozialausgaben begrenzen
    - Abschaffung der 7%-MwSt.

    Das Renten- und Gesundheitssystem ist eh verkrustet und befindet sich in einer Sackgasse. Von daher sind das eh nur Stopfungsversuche eines sinkenden Bootes.
    Die Gesundheits-Soli ist Quark. Aber es gibt ja noch die FDP, die den Solidaritätsbeitrag abschaffen wollen. Mit einem guten Kompromiss kann man daraus ein kleines Plus für die Bürger machen und das Gesundheitssystem zumindest etwas verbessern.

    Im Grunde verstehe ich aber diesen Mist von alen Parteien nicht. Deutschland hat soviel Steuereinnahmen wie noch nie, sie zahlen praktisch keine Zinsen auf Schulden, das Land hat enorme Exportüberschüsse, die Bürger verbraten ihr Geld verhältnismässig zu viel im eigenen Land, die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie schon ewig nicht mehr, das Reichtum der Deutschen steigt täglich...

    Wer will sich also den Bauch noch voller machen? Wan hört diese Gier der Politiker endlich auf. Wo ist die Partei, die eine einheitliche Steuer für alle und auf alles von 10% fordert? Nur das wäre logisch, verständlich und würde auf Dauer die Bürgerkriege und den Hass zwischen Bürger und Politikern übewinden.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die Pläne vom Waffenhändlerlobbyisten sind aber den Medien bekannt:
    - Gesundheits-Soli
    - Rente ab 67
    - Verringerung der Witwenrente
    - Sozialausgaben begrenzen
    - Abschaffung der 7%-MwSt.
    Die Abschaffung der 7% MWSt wäre echt ein Hammer. Wenn auf die Lebensmittel statt 7% MWSt dann 19% MWSt zu zahlen wären, dann wäre dies eine Verteuerung um 12%, die vor allem die kleinen Einkommen schwer treffen würde.

    Soweit ich es gelesen habe wurden allerdings diese Pläne von Schäuble dementiert. Aber schlimm genug, wenn in diese Richtung gedacht wird. Im Vergleich dazu ist die Anhebung des Spitzensteuersatzes geradezu harmlos.

  4. #123
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Die Abschaffung der 7% MWSt wäre echt ein Hammer. Wenn auf die Lebensmittel statt 7% MWSt dann 19% MWSt zu zahlen wären, dann wäre dies eine Verteuerung um 12%, die vor allem die kleinen Einkommen schwer treffen würde.

    Soweit ich es gelesen habe wurden allerdings diese Pläne von Schäuble dementiert. Aber schlimm genug, wenn in diese Richtung gedacht wird. Im Vergleich dazu ist die Anhebung des Spitzensteuersatzes geradezu harmlos.
    Harmlos?
    Bei einem Wocheneinkauf von 50 EUR wären das gerade einmal 6 EUR mehr, also rund 25 EUR im Monat.
    Beim Spitzensteuersatz wären es mal locker 1400 EUR im Monat mehr für einen, der beispielsweise 20.000 EUR im Monat verdient.
    25 EUR Verlust siehst du also als Hammer an, während du 140 EUR als harmlos betrachtest. Das zeigt, wie verschroben die Sichtweise der linken Parteien ist - zumal ja beim Reichen die 12% ebenfalls zu zahlen sind, also wären es 1425 EUR!

    Abgesehen davon würde ich es auch besser finden, wenn die MwSt. für alle auf 7% gesenkt werden würde. Allerdings wäre die Einsparung dann ja auch nur 25 EUR. Besser also den Spitzensteuersatz auf 35% oder noch mehr senken.

  5. #124
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Die GRÜNEN wollen beispielsweise das von der derzeitigen Regierung eingeführte Betreuungsgeld wieder abschaffen. Allein dies ist eine Einsparung in Milliardenhöhe....
    Gute Idee.
    Aber sprechen wir wirklich ueber eine Einsparung oder nicht wieder ueber eine ledigliche Umverteilung?





    P.S.: Mit dem "angeblich" ist das so eine Sache: gestern hat mir jemand erzaehlt, dass DIE GRUENEN eine Zweitwagensteuer (78,9% Aufschlag auf die KFZ-Steuer), Zimmerpauschale (38,9% Zuviel-Platz-Abgabe wenn die Wohnung mehr Zimmer als dort lebende Personen hat) und BIO-Steuer (27,9% Aufschlag auf alle Nicht-BIO-Produkte) einfuehren wollen.

    Bis aus dem "angeblich" kein "gesichert" wird, glaube ich das erstmal nicht und werde dies auch nicht in die Diskussion einfuehren.

  6. #125
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Bei einem Wocheneinkauf von 50 EUR wären das gerade einmal 6 EUR mehr, also rund 25 EUR im Monat.
    Beim Spitzensteuersatz wären es mal locker 1400 EUR im Monat mehr für einen, der beispielsweise 20.000 EUR im Monat verdient.
    25 EUR Verlust siehst du also als Hammer an, während du 140 EUR als harmlos betrachtest.
    Von den absoluten Beträgen her ist natürlich die Belastung des Reichen höher (auch wenn deine Rechnung falsch ist, weil der höhere Spitzensteuersatz ja nur für den Einkommensanteil oberhalb von 80.000 Euro gilt).

    Aber die Oma mit einer Rente von 1000 Euro und einer Miete von 500 Euro sowie Mietnebenkosten von 100 Euro hat nur 400 Euro zum Leben. Die 25 Euro Mehrwertsteuererhöhung treffen die Oma viel mehr, als die ca. 1000 Euro mehr Steuer des Reichen durch den höheren Spitzensteuersatzes bei einem Monatseinkommen von 20.000 Euro. Der hat ja dann immer noch geschätzt 10.000 Euro zum Leben übrig, mit denen er weiterhin in Saus und Braus das Leben genießen kann.

  7. #126
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Gute Idee.
    Aber sprechen wir wirklich ueber eine Einsparung oder nicht dich wieder ueber eine ledigliche Umverteilung?

    P.S.: Mit dem "angeblich" ist das so eine Sache: gestern hat mir jemand erzaehlt, dass DIE GRUENEN eine Zweitwagensteuer (78,9% Aufschlag auf die KFZ-Steuer), Zimmerpauschale (38,9% Zuviel-Platz-Abgabe wenn die Wohnung mehr Zimmer als dort lebende Personen hat) und BIO-Steuer (27,9% Aufschlag auf alle Nicht-BIO-Produkte) einfuehren wollen.

    Bis aus dem "angeblich" kein "gesichert" wird, glaube ich das erstmal nicht und werde dies auch nicht in die Diskussion einfuehren.
    Wenn du diese Märchengeschichte, die dir irgendjemand erzählt hat, nicht in die Diskussion einführen willst, warum schreibst du dann hier darüber? Das ist doch unlogisch.

  8. #127
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Wenn du diese Märchengeschichte, die dir irgendjemand erzählt hat, nicht in die Diskussion einführen willst, warum schreibst du dann hier darüber? Das ist doch unlogisch.

    Einfach um zu erwaehnen, dass es viel "angebliches" Wissen gibt.
    Ich dieses aber fuer eine sachliche Diskussion nicht immer ziehlfuehrend halte.
    Oder magst Du tatsaechlich, dass Dein Einwurf eines "angeblichen Faktes" ernsthaft besprochen wird?

    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Angeblich hat Schäuble einen Auftrag erteilt, ein Sparprogramm zu entwerfen, das nach der Wahl umgesetzt werden soll. Warum aber wird dieses Sparprogramm nicht veröffentlicht? Man will hier offensichtlich etwas vor den Wählern verbergen.

  9. #128
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Aber die Oma mit einer Rente von 1000 Euro und einer Miete von 500 Euro sowie Mietnebenkosten von 100 Euro hat nur 400 Euro zum Leben. Die 25 Euro Mehrwertsteuererhöhung treffen die Oma viel mehr, als die ca. 1000 Euro mehr Steuer des Reichen durch den höheren Spitzensteuersatzes bei einem Monatseinkommen von 20.000 Euro. Der hat ja dann immer noch geschätzt 10.000 Euro zum Leben übrig, mit denen er weiterhin in Saus und Braus das Leben genießen kann.
    Ja, wenn man das so einseitig siehst wie du. Was soll denn ein Reicher alleine mit so viel Vermögen? Natürlich wird es viele geben, die den Überschuß an ihre Oma geben, da sie mit ihrer Rente nicht auskommt. Nimmt man also den Reichen das Geld, nimmt es praktisch den Hilfsbedürftigen.

    Denn du hast natürlich recht: die wirklich Reichen wird man mit Steuererhöhungen nicht treffen. Sie persönlich verlieren nichts. Sollten sie Unternehmer sein, werden sie die Erhöhung durch Preiserhöhungen an ihre Kunden weitergeben, bzw. ihren Angestellten keine Lohnerhöhungen geben. Wer ist also dann bestraft: Kunden und Arbeitnehmer.

    Und zum anderen fallen eben die sozialen persönlichen Leistungen weg. Dann bekommt die Krebsforschung eben nicht mehr genug Geld von Reichen, die Kinder- und Tierheime erhalten eben kein Geld mehr und die Oma muss mit Hartz 4 zuverdienen.

    Aber soweit denken die meisten ja nicht. Weil eben gerade die linken Parteien besonders egoistisch sind. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass es leute gibt, die etwas von ihrem Geld abgeben, sozial eingestellt sind und aktiv helfen. Ihre Klientel sind ja eh Leute, die immer nur die Hände aufhalten und von anderen etwas haben wollen.

  10. #129
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Der hat ja dann immer noch geschätzt 10.000 Euro zum Leben übrig, mit denen er weiterhin in Saus und Braus das Leben genießen kann.
    Niemand bekommt etwas geschenkt. Ich sehe in solchen Menschen weniger diejenigen die "in Saus und Braus das Leben genießen" als vielmehr die Leistungsträger unserer Gesellschaft denen das Land seinen Lebensstandard zu verdanken hat. Wer diese Leistungsträger demotiviert sägt auf dem Ast auf dem wir alle sitzen.

  11. #130
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    ... Wer diese Leistungsträger demotiviert sägt auf dem Ast auf dem wir alle sitzen.
    Das wird die ideologisch Verblendeten wenig interessieren.

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