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Griechenlands Banken bald ohne Geld, ein Faß ohne Boden oder gehts doch noch??

Erstellt von hueher, 20.06.2015, 22:36 Uhr · 667 Antworten · 32.777 Aufrufe

  1. #371
    Avatar von chrissibaer

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Dagegen wettet wohl niemand. Die Griechen werden sogar "mit aller Gewalt" im Euro gehalten, koste es was es wolle.

    Die EU mit Oberzahlmeister Deutschland ( EU ist, wenn Deutschland zahlt..) könnte es sich überhaupt nicht leisten, dass sich Griechenland nach Insolvenzerklärung und damit verbundener Abschüttelung aller Schulden und dank ziemlich "wertloser" Drachme zu einem Aufschwung-Musterland entwickeln würde.
    Wieso sollte Griechenland nach einer Insolvenzerklärung bzw. Staatsbankrott schuldenfrei sein???

    Die Auslandsschulden bleiben auch bei einer Umstellung auf Drachme bestehen und zwar weiterhin in Euro.

  2.  
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  3. #372
    Avatar von peter1

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    hier waere ein volksbegehren absolut notwendig mit der frage : soll griechland weiterhin geld erhalten , nur wer beraumt so ein votum an ??

    mfgpeter 1

  4. #373
    Avatar von peter1

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    jedoch befuerworten 16 von 18 eurostaaten ein grr. auustritt, die werden entscheiden...International | The Guardian

    mfgpeter1

  5. #374
    Avatar von joachimroehl

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    Ist ein ´gewaltsamer Rausschmiss´ eigentlich gesetzlich verankert???

  6. #375
    Avatar von peter1

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    mein kenntnisstand die lissabonvertraege sehen nur einen freiwilligen austritt vor, es soll jedoch irgendwo eine klausel wegen ausserordentlicher
    ereignisse geben, die entsprechend interpretiert so etwas wie einen " rausschmiss " darstellten, aber natuerlichen offiziell keiner waeren.

    mfgpeter1

  7. #376
    Avatar von Micha L

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    Bekanntlich ist der gesetzlich unmöglich.
    Auch deshalb die endlose Eierei.
    Und wenn Staat und Banken kollabieren, ist die EU zur Nothilfe der Bevölkerung verpflichtet.

  8. #377
    Avatar von SED Chef

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    Jein.
    Vertraglich gesehen ist es schwer
    Griechenland raus zu schmeissen.
    Auf der anderen Seite sind Vertraege
    nichts wert und werden permanent ge-
    brochen.
    So ist explizit vertraglich geregelt, dass
    kein Land fuer die Schulden eines
    anderen Landes haftet.
    Man will auf keinen Fall eine Transferunion, die die EU aber bereits
    ist.
    Ferner hat sich GR. die Mitgliedschaft
    mittels gefaelschter Zahlen ergaunert.
    Ein Vertrag, der aufgrund vorsaetzlich
    falscher Behauptungen bzw. arglistiger
    Taeuschung zustande kommt, ist nicht
    nur nach dem BGB, sondern auch nach
    EU Recht sittenwidrig.
    Es kommt nur auf den Willen drauf an.
    Den haben Merkel und Hollande aus
    eigenem machtpolitischem Interesse
    jedoch nicht.

  9. #378
    Avatar von franki

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    Griechenland könnte gezwungen sein, eine eigene Währung einzuführen, u.a. um die Gehälter und Renten zu bezahlen, wenn die EU und die EZB den Geldhahn zudrehen. Das wäre dann erst mal eine zweite Währung parallel zum Euro. Da braucht es keinen formellen 'Austritt aus dem Euro' der in der Tat vertraglich nicht geregelt ist. Mir tun die einfachen Leute in Griechenland leid, auf die kommen mit Sicherheit schwere Zeiten zu.

  10. #379
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Und wenn Staat und Banken kollabieren, ist die EU zur Nothilfe der Bevölkerung verpflichtet.
    Uebernimmt im Gegenzug aber auch die komplette Kontrolle ueber Banken und Finanzen des betroffenen Landes, wenn ich richtig liege.

  11. #380
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von chrissibaer Beitrag anzeigen
    Wieso sollte Griechenland nach einer Insolvenzerklärung bzw. Staatsbankrott schuldenfrei sein???
    Die Auslandsschulden bleiben auch bei einer Umstellung auf Drachme bestehen und zwar weiterhin in Euro.
    Ein souveräner Staat kann selbstverständlich seine eigenen Schulden per Gesetz für null und nichtig erklären, und den Schuldendienst von heute auf morgen einstellen.

    Dieser Staat hätte dann zwar große Probleme in absehbarer Zeit wieder Gläubiger zu finden die ihm Geld leihen, aber die gibt es im Falle Griechenlands sowieso nicht.

    Aber die Agenda der griechischen Regierung ist ja gerade nicht dass das Land durch Insolvenz und eine neue, angemessen weiche Währung wieder wettbewerbsfähig gemacht werden soll. Marxisten glauben nicht an Wettbewerbsfähigkeit. Das Land soll dauerhaft in der Abhängigkeit vom europäischen Bankensystem gehalten werden, darin sind sich Tsipras und Merkel grundsätzlich einig. Gefeilscht wird nur um die Konditionen, deshalb ist ein Ende des Schreckens auch nicht absehbar.

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