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Griechenlands Banken bald ohne Geld, ein Faß ohne Boden oder gehts doch noch??

Erstellt von hueher, 20.06.2015, 22:36 Uhr · 667 Antworten · 32.718 Aufrufe

  1. #271
    Avatar von hueher

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    .........und so konnte er sich ( legal/illegal ) ein kleineres Geldpolster anlegen incl. Penthaus und sein Bike, mit dem er täglich ins Parlament fährt um eben sich "volksnah" zu zeigen. Aber alles nur Show eines abgehobenen Politclowns...........
    Das einfache Volk bettelt vor Bankschaltern und die Reichen protzen!

  2.  
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  3. #272
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    EU und der damit verbundene Freihandel ist doch sinnvoll für die griechische Wirtschaft, nicht aber der starke Euro. Insofern wäre das beste für Griechenland Schuldenschnitt und zurück zur Drachme.
    Ich frage mich ja gelegentlich ob diejenigen , die immer pro Schuldenschnitt argumentieren , daran denken dass andere Länder denen es auch nicht so rosig geht dann auch ihre Kohle in dem Moment abzuschreiben haben .....

    ansonsten , in Ergänzung zu # 265 Liegen natürlich noch beträchtliche Einsparmöglichkeiten beim Verteidigungshaushalt ......

    ich finde ja , das Referendum hätte deutlich mehr Sinn gemacht , wenn man das Volk befragt hätte , ob es dafür oder dagegen ist , sich mal ernsthaft die Schweizer Konten anzuschauen oder den Verteidungungshaushalt ordentlich zu beschneiden ......aber in der Politik ist es eben manchmal wie im Fußball ....und wie Oli Kahn schon sagte...".Eier ...wir brauchen Eier ....."

  4. #273
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von chonburi Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja gelegentlich ob diejenigen , die immer pro Schuldenschnitt argumentieren , daran denken dass andere Länder denen es auch nicht so rosig geht dann auch ihre Kohle in dem Moment abzuschreiben haben .....

    "
    Tja, das ist so - auch deren Geld ist weg. Bestenfalls kann man die Wahrheit mit kaufmännischen Gewurschtel schminken in dem man die Rückzahlung bis in alle Ewigkeit streckt.

    Die Euro-Geisteskranken wollen aber auf jeden Fall verhindern, dass Griechenland die vage Möglichkeit nutzt um mit der Drachme mittelfristig wieder auf die Beine zu kommen. Diese kleine Chance hätten sie nämlich, bei einem Austritt - mit dem Euro niemals!!!!!

  5. #274
    Avatar von peter1

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    tscha griechenlands kleinsparer werden enteignet, denn guthaben mit euro 8000 werden um 30 % gekuerzt. wann passiert so etwas in deutschland oder
    gar thailand.

    mit griechenland ist die transferunion realitaet geworden !!!!!

    mfgpeter1

  6. #275
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von peter1 Beitrag anzeigen
    tscha griechenlands kleinsparer werden enteignet, denn guthaben mit euro 8000 werden um 30 % gekuerzt. wann passiert so etwas in deutschland oder
    gar thailand.

    mfgpeter1
    Es wird passieren, weil es gar nicht anders geht. Es müssen ein paar Nullen gestrichen werden. Das geht bei Schulden aber nur wenn man auch die Nullen beim Guthaben streicht.

    Die 30% sind gar nicht mal schlecht geraten, diese Zahl veröffentlichte schon vor ein paar Jahren eine bekannte Unternehmensberaterfirma in den USA.

    Naturgemäss will da aber niemand dran, wer will schon in die Geschichte eingehen, als die Person, die das Geld vernichtet hat.

    Also werden wir wohl mit den 30% nicht mehr hinkommen, wenn der grosse Tag kommt.

  7. #276
    Avatar von peter1

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    lieber@alder

    dieser tag kommt naechste woche und noch mehr, guckst du bitte hier DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
    mfgpeter1

  8. #277
    Avatar von Nokhu

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    +++ Griechenland-Krise +++: Gericht in Griechenland macht Weg für Volksabstimmung frei - +++ Griechenland-Krise +++ - FOCUS Online - Nachrichten

    Zeitung: Griechische Sparer könnten rund ein Drittel verlieren

    07.30 Uhr:Um das griechischen Bankensystem zu stützen, könnten griechische Sparer einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 30 Prozent ihrer Guthaben verlieren. Anlegern mit einem Guthaben von mehr als 8000 Euro könnte ähnlich wieauf Zypernim Jahr 2013 eine Zwangsabgabe drohen, berichtete die "Financial Times" am Samstag unter Berufung auf mit denVerhandlungenvertraute Banker und Geschäftsleute. "Dies könnte im Rahmen einer Restrukturierung des gesamten Bankensektors geschehen, sobald Griechenland wieder in einem Hilfsprogramm zurück sein sollte", sagte einer von ihnen dem Blatt.
    Finanzminister Varoufakis ist überhaupt nicht erfreut über den Bericht: Es handle es sich um ein "böswilliges Gerücht", stellte er über den Kurznachrichtendienst Twitter fest.

  9. #278
    Avatar von siajai

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    Finanzminister Varoufakis ist überhaupt nicht erfreut über den Bericht: Es handle es sich um ein "böswilliges Gerücht", stellte er über den Kurznachrichtendienst Twitter fest.
    Ist überhaupt nicht erfreut über den Bericht, weil der den Plänen der Regierung vorgreift !

    Und ist Griechenland das Versuchslabor für später Europa ?

  10. #279
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Griechenland hat 320 Mrd € Schulden
    Pinuts, in China wurden in den letzten 20 Tagen 2,5 Billionen Dollar an den Aktienmärkten pulverisiert, in aller erster Linie Geld von Chinesen, da die Ausländer viel abgezogen haben

    Selbst die Rententräger die schon für über 100 Milliarden Aktien kaufen mussten schieben Verluste satt. In der nächsten Woche gibt es wohl ein Aktienkaufprogramm der Regierung von 150 Milliarden Dollar, dann können dann die letzten Ausländer noch mal Ihr Geld abziehen

  11. #280
    Avatar von Amsel

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    Zitat von Amsel Die Banken wurden nicht indirekt sondern direkt gerettet, um einen Banken-Crash abzuwenden.

    Diese Rettung ging zu Lasten der griechischen Bevoelkerung.

    Was glaubst du, wofuer die Banken den Griechen Geld geliehen habe?


    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    FALSCH! Wenn die griechischen Banken nicht gerettet worden wären, hätten die Griechen alle ihre Einlagen in diesen Banken verloren!
    Dann wäre damals schon die Staatspleite angestanden (wäre vielleicht für uns besser gewesen), so aber hatten die meisten Griechen Zeit, ihr Geld nach und nach in Sicherheit zu bringen!

    Es wurden also nicht nur ausländische Banken gerettet!
    Wie ich bereits schrieb: Diese Rettung ging zu Lasten der griechischen Bevoelkerung.

    Das es so ist und nicht anders, kann man hier nachlesen.


    4. Die "Griechenlandrettung" hat nicht Griechenland, sondern die Banken gerettet - dafür zahlen musste aber nicht der europäische "Steuerzahler", sondern die griechische Bevölkerung

    Als all diese Probleme der Finanzmarktliquidität und der fehlenden institutionellen Puffer im April 2010 endgültig aus der Kontrolle gerieten, wurde im Mai 2010 in einer Ad-hoc-Maßnahme ein "Rettungspaket" für Griechenland geschnürt, durch das der griechische Staat einen umfangreichen Kredit in Höhe von 110 Mrd. € zugesagt bekommen hatte (das Programm wurde später auf 240 Mrd. € erhöht und dabei um einen teilweisen Schuldenschnitt ergänzt; hierbei stießen die meisten privaten Gläubiger ihre Anleihen an die öffentliche Hand ab).

    Von diesem Geld haben die griechischen Bürger allerdings fast nichts gesehen: Nur 10% der 240 Mrd. € gingen tatsächlich an den griechischen Staat. 34 Mrd. € wurden an die Banken ausgezahlt, die sich am "Haircut" von 2012 beteiligten; 48,2 Mrd. € wurden benutzt, um griechische Banken notdürftig zu unterstützen. Die größte Summe, 140 Mrd. €, wurde benutzt, um die Investoren auszubezahlen, die vor der Krise Schulden des griechischen Staates hielten.

    Während die "Troika" - die EU-Kommission, die EZB und der IWF - diesen Kredit aufgibt und europäische Steuerzahler das Risiko dafür tragen, müssen ihn ultimativ der griechische Staat und die griechischen Bürger abbezahlen, inklusive Zins und Zinseszins. Für die enormen Turbulenzen, die die Risikopositionen der europäischen Investoren, die Spekulationen von Hedgefonds, die institutionellen Fehlkonstruktionen der Eurozone und der politische Bias in Richtung Finanzmärkten und Exportstaaten ausgelöst hatten, wurden alleinig der griechische Staat und die griechische Bevölkerung haftbar gemacht. Auf ihrem Rücken wurde die "Beruhigung der Finanzmärkte" durchgeführt.

    Dabei waren schon beim ersten "Rettungspaket" andere Optionen verfügbar. Bei den Beratungen des IWF etwa über seine Beteiligung an der Troika stellten einige Gremiumsmitglieder die Form und die Konditionen des Rettungspaketes in Frage. So stellte etwa der Schweizer Delegierte die Frage: "Warum ist eine Schuldenumstrukturierung und die Einbeziehung des Privatsektors in das Rettungspaket bisher nicht in Erwägung gezogen worden?"

    Der brasilianische Delegierte hingegen fand noch stärkere Worte: "Die Risiken des Programms sind immens. So wie es jetzt aussieht, riskiert das Programm, private in öffentliche Finanzierung umzuwandeln. In anderen, stärkeren Worten: Es könnte nicht als Rettung von Griechenland angesehen werden, das sich einem zermürbenden Anpassungsprozess würde unterziehen müssen, sondern als eine Rettung der privaten Gläubiger, hauptsächlich europäischer Finanzinstitute." Viele weitere Delegierte äußerten starke Zweifel an der Nachhaltigkeit des vorgeschlagenen Kreditprogrammes.

    Diese Aussagen, die geleakten Unterlagen der Gremiumstagung des IWF vom 9.Mai 2010 entstammen[7], zeigen auch, dass Christine Lagarde bis zum Juni 2013 schlicht log, als sie behauptete, dass der IWF keinerlei Kenntnis davon hatte, dass Griechenland eine Schuldenumstrukturierung benötigen könnte und dass sich die ökonomische Situation des Landes so rapide verschlechtern könnte, dass der Schuldenschnitt später nötig wurde (ebd.).

    Der etwas laengere Auszug (oben) stammt aus diesem sehr guten Artikel. Es handelt sich um den 4. Punkt in einer Reihe von 8 Punkten. Wer echtes Interesse hat die Krise um Griechenland besser zu verstehen kann hier weiterlesen...

    Wie man eine Finanzkrise auf die Bevölkerung eines gebeutelten Landes abwälzt | Telepolis

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