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Google Street View zeigt Leichen in Brasilien

Erstellt von Red_Mod_Ant, 04.10.2010, 21:24 Uhr · 7 Antworten · 2.954 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Red_Mod_Ant

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    Google Street View zeigt Leichen in Brasilien


    Google Street View zeigt jetzt auch Aufnahmen aus Brasilien, hier Rio de Janeiro (Foto: Google)

    Makaberer Fund auf Google Street View: Kaum hat Google angekündigt, auch Brasiliens Straßen auf den Bildschirm zu holen, verstört der Kartendienst mit schockierenden Bildern. Zwei Szenen zeigten offensichtlich tote Menschen, die am Straßenrand lagen. Erst als Nutzer und Medien Google auf diese schaurigen Szenen hingewiesen hatten, entfernte das Unternehmen die Bilder.
    Wer am vergangenen Donnerstag auf Google Street View die Straße Avenida Presidente Varges in Rio de Janeiro ansteuerte, dem bot sich ein schreckliches Bild. Auf einer Straße lag eine Leiche, daneben waren Blutlachen zu sehen. Das Gesicht des Toten war nicht verpixelt. Auch an einer Straßenkreuzung in Belo Horizonte war eine ähnlich schaurige Szene zu sehen. Hier lag eine in einen blauen Müllsack verhüllte Leiche, umringt von Polizeifahrzeugen und Schaulustigen. Gerade in den Armenvierteln, Favelas genannt, ist Gewalt durch die Bandenkriege der konkurrierenden Drogenkartelle an der Tagesordnung. Google hat beide Szenen mittlerweile gelöscht und zeigt an den betreffenden Stellen ein leeres schwarzes Bild. Diese Panne wirft wieder die Frage auf, ob die automatische Verpixelung von Gesichtern genügt oder Google alle Bilder sorgfältiger prüfen sollte.
    Google Street View nach wie vor umstritten

    In Deutschland soll Google Street View im November 2010 starten. Im Vorfeld gab es massive Kritik von Datenschützern und Politikern, so dass der Internetkonzern Bürgern die Möglichkeit eingeräumt hat, noch vor dem Start von Street View Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Bildern einzulegen. Die Frist für den Vorab-Widerspruch läuft am 15. Oktober ab. Doch auch danach können Bürger noch Widerspruch einlegen. Was sie dabei beachten sollten, haben wir in unserem Ratgeber Google Streetview Widerspruch zusammengefasst

    Google Street View zeigt Leichen in Brasilien

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Pee Niko

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    Ist halt nicht ganz einfach, besonders in einigen Ecken Rios, eine "leichenfreie" Zone zu finden.

    Das muss man schon etwas nachsichtig sein.

  4. #3
    Avatar von JT29

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    Tja, that s live

    Selbst im beschlaulichen England findet man diese




    A body on Google Street View? Don't worry it's just a girl playing dead | Mail Online
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  5. #4
    Avatar von Uns Uwe

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    Glaubt mir, der Anblick meiner Nachbarn ist schlimmer....

  6. #5
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Glaubt mir, der Anblick meiner Nachbarn ist schlimmer....
    Glaub ich nicht, beweis es

  7. #6
    Avatar von Red_Mod_Ant

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    Vorabwiderspruch gegen Google Street View endet heute

    An diesem Freitag läuft die erste Widerspruchsfrist gegen die Abbildung von Wohnhäusern im umstrittenen Projekt Google Street View ab. Bis Mitternacht können Mieter und Hauseigentümer in 20 Städten im Internet oder per Post noch Anträge stellen bevor Bilder ihrer Häuser veröffentlicht werden. Betroffen von der gesetzten Frist sind nur die Einwohner der insgesamt 20 Städte, in denen der Dienst startet.
    Der Ablauf dieser Frist bedeutet indes keineswegs, dass Nutzer danach nie wieder Einspruch gegen die Darstellung von Häusern auf Google Street View einlegen dürfen! Dieser Widerspruch ist immer und jederzeit möglich. Jedes Street View-Bild auf Google Maps enthält einen Link Problem melden, mit dem Anwohner auch nach dem Start von Street View in Deutschland jederzeit die Löschung des eigenen Hauses veranlassen kann.

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    Vorabwiderspruch gegen Google Street View endet heute

    15.10.2010, 10:49 Uhr | dpa
    Auch nach dem Ablauf der Frist für den Vorabwiderspruch kann jederzeit der Darstellung des eigenen Hauses widersprochen werden (Screenshot: t-online.de)

    An diesem Freitag läuft die erste Widerspruchsfrist gegen die Abbildung von Wohnhäusern im umstrittenen Projekt Google Street View ab. Bis Mitternacht können Mieter und Hauseigentümer in 20 Städten im Internet oder per Post noch Anträge stellen bevor Bilder ihrer Häuser veröffentlicht werden. Betroffen von der gesetzten Frist sind nur die Einwohner der insgesamt 20 Städte, in denen der Dienst startet.
    Der Ablauf dieser Frist bedeutet indes keineswegs, dass Nutzer danach nie wieder Einspruch gegen die Darstellung von Häusern auf Google Street View einlegen dürfen! Dieser Widerspruch ist immer und jederzeit möglich. Jedes Street View-Bild auf Google Maps enthält einen Link Problem melden, mit dem Anwohner auch nach dem Start von Street View in Deutschland jederzeit die Löschung des eigenen Hauses veranlassen kann.


    Mehr zum Thema






    Google bot den Vorabwiderspruch nur in Deutschland an

    Nach heftiger Kritik von Politikern und Datenschützern hatte Google die Frist zuletzt im August auf acht Wochen verdoppelt. Geht ein Widerspruch ein, will Google die entsprechenden Häuser in den Panorama-Fotos der Straßen zum Start des Dienstes Ende des Jahres nicht anzeigen. Mietshäuser sollen vollständig mit Pixeln unkenntlich gemacht werden, auch wenn nur einer der Mieter Widerspruch eingelegt hat.
    Eventuell schärfere Regelungen für Geodienste

    Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat am Mittwoch zunächst offen gelassen, ob es schärfere gesetzliche Regeln für Geo- Dienste wie Street View geben werde. "Wir sind uns einig, dass wir bei der Nutzung und Verknüpfung von Geodaten rote Linien ziehen müssen, die nicht überschritten werden dürfen", sagte Aigner der Berliner Zeitung (Freitag). Zunächst müsse abgewartet werden, was vonseiten der Wirtschaft im Dezember als Selbstverpflichtung vorgelegt werde, hieße es aus Ministeriumskreisen.
    Google Street View bereits in 23 Ländern

    Google Street View gibt es bereits in 23 Ländern. Der neue Dienst ist in den Kartendienst Google Maps integriert, wo der Nutzer mit Hilfe eines kleinen Icons künftig in die Panoramasicht umschalten kann. Diese zeigt dann die Fotos einer Straße als reale Panorama- Umgebung an. Für die Fotoaufnahmen sind Google-Mitarbeiter auch in Deutschland seit geraumer Zeit mit Autos unterwegs, die mit einer Kamera ausgestattet sind.
    Auch in Frankreich und der Schweiz massive Kritik

    Neben Deutschland ist der geplante Dienst auch in anderen Ländern wie Frankreich und der Schweiz wegen großer Bedenken um Datenschutz und Privatsphäre in die Kritik geraten. Geodaten-Dienste gibt es allerdings schon viele. Auch Microsoft bietet in seinem Kartendienst Bing Maps - vorerst nur für ausgewählte Orte etwa in den USA - einen Panorama-Kartendienst ganz ähnlich wie Street View an. In Deutschland zeigt die Kölner Firma panogate in ihrem Dienst Sightwalk Panorama- Straßenansichten von mehreren Städten.
    Hunderttausende Widersprüche eingegangen

    Laut Medienberichten beantragten bereits bis Mitte September Hunderttausende Bürger, ihr Haus unkenntlich zu machen. Google selbst kann nach eigenen Angaben bislang noch keine Angaben über die Zahl der eingegangenen Anträge machen. Neben den Einsprüchen seien eine Menge Spam-Mails sowie Fragen und Anregungen zu anderen Themen eingegangen, hieß es.

    Google Street View: Vorabwiderspruch endet heute

  8. #7
    antibes
    Avatar von antibes
    Danke für die Info.
    Können Hausverwaltungen für alle ihre in der Verwaltung befindlichen Wohnanlagen pauschal das Erfassen von Googleview verweigern?

    Habe gesehen daß Leipzig auch zu den ersten 20 Städten gehört. Dann könnt ihr sehen wie schön Leipzig ist.

    Falls ich Sehnsucht nach Südfrankreich habe, dann schau ich mir per Googleview die alten Plätze Nizza`s, Antibes oder Cannes an. Gestern bin ich mit Googleview die alte Küstenstraße von Cannes entlang des Massif de l‘Esterel auf der Küstenstraße über Théoule sur Mer, Fréjus bis nach Saint-Raphaël virtuell gefahren. schon beiendruckend.

  9. #8
    Avatar von JT29

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    Beeindruckend ist auch www.mapjack.com . Wer da so alles an den Bars sitzt .....

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