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Gleiches Geld für alle

Erstellt von strike, 23.02.2010, 15:34 Uhr · 41 Antworten · 2.578 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Ban Bagau

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von DisainaM",p="829161
    der Fehler in dem Konzept,

    die Lebensbedingungen sind in Deutschland nicht gleich,

    ein Zimmer im Ostdeutschen Land kostet 150 Euro,
    in Muenchen 350.
    In allen Ehren, aber das glaubst du selber nicht mehr. Weder bekommst du in einer Ostdeutschen Stadt eine Wohnung mit getrennter Küche und Bad, noch in München, für das Geld.
    Allenfalls in einer Studenten WG.

  2.  
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  3. #32
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von DisainaM",p="829161
    der Fehler in dem Konzept,

    die Lebensbedingungen sind in Deutschland nicht gleich,

    ein Zimmer im Ostdeutschen Land kostet 150 Euro,
    in Muenchen 350.
    Wobei Disaina Recht hat.
    Bei 3-Zimmer (2 Personen) Leipzig- Zentrum Platte 390 Warm
    Bei 3-Zimmer (2 Personen) Leipzig Altbau fast Zenrum 450 Warm


    Bei 3-Zimmer (2 Personen) München- Zentrum Platte-West 900 Warm

  4. #33
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von oberhesse",p="829115
    Glaubst Du etwa, die Schöpfung habe die Arbeit erfunden?
    Oder das vererben teilweise zusammengeklauten Vermögens?
    Glaubst Du z.B. Thurn & Taxis hätten jemals richtig gearbeitet und das Vermögen davon angespart?
    Allerdings sind solche Beispiele als Begründung für dieses bedingungslose Grundeinkommen wohl kaum geeignet. Mit dem Hinweis auf ein paar gesellschaftliche Versager und Abzocker vergangener Jahrhunderte auf der einen Seite kann man kaum schlüssig begründen, damit das Recht zu haben auch Abzocker sein zu dürfen.
    Weder plädiere ich für's abzocken, noch geht es in diesem Abschnitt meiner Antwort um's Grundeinkommen.

  5. #34
    Avatar von schimi

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    Re: Gleiches Geld für alle

    "Gleiches Geld für alle"....was für eine schwachsinnighe Idee, kann auch nur von Linken kommen...schöne Theorie...haben sie ja auch schon leider zu viele von in der Praxis gegen die Wand gesetzt.

  6. #35
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von schimi",p="829196
    "Gleiches Geld für alle"....was für eine schwachsinnighe Idee, kann auch nur von Linken kommen...schöne Theorie...haben sie ja auch schon leider zu viele von in der Praxis gegen die Wand gesetzt.
    Man muss schon eine Intelligenzbestie sein wie Du, um solche Forderungen zu interpretieren. Mir als Mitglied der LINKEN ist solch ein Schwachsinn jedenfalls nicht bekannt. Auch hatte die LINKE bisher keine Gelegenheit, praktisch etwas "gegen die Wand zu setzen". Das bleibt aktuell schwarz/gelb vorbehalten.

    Hingegen eine Grundsicherung für Alle wird sogar von der FDP
    propagiert. Und die denken gewiss auch nicht an "gleiches Geld für Alle".




    Bürgergeld und Grundeinkommen
    Besser als Hartz IV?

    Bürgergeld und bedingungsloses Grundeinkommen sind Vorschläge für den Umbau des Sozialstaates. n-tv.de erklärt die verschiedenen Modelle.

    http://www.n-tv.de/politik/dossier/B...cle729730.html

  7. #36
    Avatar von Samuianer

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="829034
    40 % abgaben für alle, keine MWST mehr , keine Vermögenssteuet,
    keine Erbschaftssteuer

    [highlight=yellow:84209b0cc3]Nur einmal zahlen
    und wir können uns den ganzen Wasserkopp sparen[/highlight:84209b0cc3]




    Mein reden!

    Dann sind halt all die, die darueber entscheiden und verwalten (sollten) wer was erhaelt und wer, wer ist, sein darf, arbeitslos und werden zu Sozialempfaengern!

    38% muessten reichen!

    Jetzt sind es wohl eher 70% und es reicht nicht, weil weit zuviele dran haengen sieht man ja an dem Beitrag ueber "Treberhilfe", da faehrt man eben ganz "sozial" halt Maserati und das ist mit Sicherheit kein Einzelfall!

    Was Allein an der ganzen Verwaltung von dem Schiet verloren geht...



    Das Wichtigste bei dem Thema ist:


    ...Im Endeffekt ist dies eine politische Entscheidung, für die ein äußerst einfacher ökonomischer Zusammenhang gilt:

    Ein hohes Grundeinkommen erfordert hohe Steuersätze, ein niedriges Grundeinkommen ermöglicht niedrige Steuersätze. Hohes Grundeinkommen und hohe Steuersätze verringern den Anreiz zu arbeiten, niedriges Grundeinkommen und niedrige Steuersätze verstärken den Anreiz zu arbeiten. Je höher der Anreiz zu arbeiten ist, desto einfacher wird das Grundeinkommen zu finanzieren sein. Je geringer die Arbeitsanreize sind, desto weniger wird das Grundeinkommen finanzierbar sein.


    ....ist aber auch logisch, wobei sich die Katze in den Schwanz beisst und wir ebenfalls wieder bei der Forderung nach Grund/mindestloehnen waeren - Catch22!

    Frage sich doch mal Einer warum es sich fuer etliche nicht mehr "lohnt" arbeiten zu gehen, nicht weil die Sozialleistungen "zu hoch" sind, sondern, weil es keine Grundlohnverordnung gibt und spmit die Loehne die die Arbeitgeber zu zahlen bereit sind, ganz einfach, zu NIEDRIG sind!

    Das Eine macht ohne dem Anderen keinen Sinn und die Politiker von Heute dazu zu bringen GEGEN IHRE BROETCHENGEBER Lobby zu entscheiden, wird eine Sysiphus-Aufgabe"und ohne radikale Waehlerentscheidungen ewige Zukunftsmelodie!

  8. #37
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von DisainaM",p="829161
    der Fehler in dem Konzept,
    die Lebensbedingungen sind in Deutschland nicht gleich,
    ein Zimmer im Ostdeutschen Land kostet 150 Euro,
    in Muenchen 350.
    Und was hindert dich - vor allem, wenn man nicht arbeitet - von München nach Ostdeutschland zu ziehen?
    Niemand!

    Mir gefällt die Idee des Grundeinkommens durchaus, wenn es Hand und Fuß hat. Aber unter 1500 EUR sollte man darüber nicht sprechen.

    Der Vergleich mit dem Steuerfreibetrag stimmt nicht ganz, wenn ich das richtig verstehe. Denn das Grundeinkommen kommt ja immer oben drauf. Beim Freibetrag kann man ein Teil seines Einkommens von der Steuer befreien. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.

    Der Vorteil liegt also ganz klar bei der Bevölkerung, die ncht arbeiten wollen und denjenigen, die ein bisschen arbeiten, um die 1500 noch etwas aufzustocken.

    Die Gutverdienenden und harten Arbeiter werden natürlich benachteiligt, sofern ihnen die Arbeit keinen sonderlichen Spaß macht. Die werden eher ins Ausland auswandern. Und das Problem der Grenzkäufer und Zuwanderer wurde auch schon angesprochen.

    Aber dafür gibt es eine elegante Lösung: das System müsste überall eingeführt werden, nicht nur in Deutschland. Vor allem zunächst mal in allen EU-Ländern.
    Am besten wäre es aber, wenn das Grundeinkommen weltweit identisch wäre. Dann müsste man nur noch sehen, ob die übrig gebliebenen Arbeitskräfte alles alleine wuppen können, ggf. mit Unterstützung von Maschinen.

    Also die Idee an sich finde ich sehr gut. Nur, wer glaubt, man könne das mal wieder als reine nationale Lösung implentieren, der denkt nicht weit genug.

    Ich persönlich würde jedenfalls meine Frau und meine Tochter in Deutschland anmelden, die 4500 EUR nehmen und mich dann in Thailand und anderen Orten der Welt als Tourist zur Ruhe setzen. Denn mehr brauchen wir nicht.
    Vielleicht ist das dann ja auch nicht npötig, weil Thailans das Grundeinkommen ja auch zahlen würde, bzw. müsste (wenn es wirklich klappen sollte).
    Vielleicht schreibe ich in der Zeit ein paar Bücher, weil ich dazu Lust habe und verdiene noch etwas oben drauf.
    Aber das wär's.

    Von daher: persönlich und für die Gesellschaft durchaus eine reizvolle Idee. Doch an die Umsetzung müssen echte Weitblicker, die an alles denken. Und natürlich nicht die linken Politiker, die viel zu kurzsichtig sind.

  9. #38
    Avatar von oberhesse

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Die Gutverdienenden und harten Arbeiter werden natürlich benachteiligt, sofern ihnen die Arbeit keinen sonderlichen Spaß macht. Die werden eher ins Ausland auswandern.
    An dieser Aussage, der du gleich im folgenden widersprichst, da das Grundeinkommen ja weltweit gezahlt werden soll, siehst du du doch wie hirnrissig das ganze ist.
    Ich habe bis jetzt etwa 40 Jahre gearbeitet und schaffe die 50 wenn ich bis 65 mache. Ich verdiene nicht schlecht und zahle Steuern - wenn auch mal mit Murren.
    Wer glaubt denn im Ernst, dass ich bereit bin freiwillig ein Volk von Schmarotzern zusätzlich zu ernähren, die sich mit ihrem Grundeinkommen ein schönes Leben machen während ich Döskopp weiter "hart arbeite" um dieses Volk zu finanzieren?
    Träumt weiter.

  10. #39
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Zitat Zitat von oberhesse",p="829289
    Wer glaubt denn im Ernst, dass ich bereit bin freiwillig ein Volk von Schmarotzern zusätzlich zu ernähren, die sich mit ihrem Grundeinkommen ein schönes Leben machen während ich Döskopp weiter "hart arbeite" um dieses Volk zu finanzieren?
    Träumt weiter.
    Ich nicht. Man muss aber unterscheiden zwischen "hart arbeiten", um mehr zu verdienen oder "hart arbeiten", weil einem die Arbeit richtig Spaß macht (also eher als Hobby).
    Die erste Gruppe wird sioch natürlich überlegen, ob es nicht besser wäre, mit dem Arbeiten aufzuhören. Die zweite Gruppe aber nicht, da sie sich ja ohne Arbeit eher langweilen würde. Bei denen ist es ja eh egal, was sie verdienen.

    Die große Frage ist halt, wie große die zweite Gruppe ist. Bleiben dann noch so viele Leuet übrig, die den Rest der Bevölkerung ernähren kann? Wenn das so wäre, dann ist das Konzept ja gut. Wenn nicht, ist es Mist.

    Man muss also mal eine weltweite Umfrage stellen: macht euch eure Arbeit Spaß und würdet ihr sie auch praktisch für umsonst machen? Anhand dieser Antwort könnte man dann kalkulieren, ob das Konzept hinhaut.

    Bei mir wäre die Antwort z.B. schwierig. Mir macht meine Arbeit zwar Spaß, aber ich finde viele Dinge toll. Ich würde also die Chance nutzen, viele neue Dinge auszuprobieren - ob die nun Geld bringen oder nicht.

  11. #40
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Gleiches Geld für alle

    Ich würde versuchen, weltweit moeglichst viele nationale Grundeinkommen bedingungslos und gleichzeitig zu bekommen. Das wäre zwar ein schönes Stück Arbeit, aber was tut man nicht alles, um nicht mehr arbeiten zu müssen.

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