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Geldsystem = Schuldensystem

Erstellt von Waitong, 06.08.2011, 11:32 Uhr · 140 Antworten · 13.129 Aufrufe

  1. #71
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Das Wort passt gut zu der heutigen Gesellschaft in Deutschland, Thailand oder sonstwo im Kapitalismus. Konsumismus statt Hirn.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    bei einem kurs von 42 bath je euro immerhin satte 1285,71 euro je feinunze! wenn erkennbar ist, das der maximum peak erreicht ist werde ich einen teil verkaufen und das geld in thb parken. später brauche ich ja bekanntlich mindestens 400.000 bath auf einem konto.
    Mich würde doch sehr interessieren, woran für dich erkennbar sein wird, dass der Höchststand erreicht ist.

  4. #73
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Das Wort passt gut zu der heutigen Gesellschaft in Deutschland, Thailand oder sonstwo im Kapitalismus. Konsumismus statt Hirn.
    Du weichst dem ja immer wieder aus, aber warum orientierst du dich nach Thailand und nicht Kuba? Da hast du Hirn (hohen Bildungsstand), deinen geliebten Sozialismus und für Konsumismus besteht auch keine Gefahr, weil es nicht viel zu konsumieren gibt.

  5. #74
    Avatar von wingman

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    Schwer vorauszusagen, bei 1900 US$ dachte ich das schon einmal. Dann ist da noch ein guter Wechselkurs abzuwarten, das weis unsere Familie allerdingst. Ich habe ja noch viel Zeit, was ein immenser Vorteil ist.

  6. #75
    Avatar von Jarga

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    Staatsschulden der Euroländer - Bankrott des Sozialstaats

    verfasst von frosch, 22.09.2011

    Wo unsere Politiker und Staatsdiener über die Staatsschulden reden, dann meinen sie Griechenland oder andere Länder in Südeuropa.

    Wo unsere Politiker und Staatsdiener über Lösungen streiten, dann streiten sie über „Rettungsschirme“ und gemeinsam gesicherte Eurobonds.

    Sie streiten über die Höhe und Aufteilung von Unterstützungsgeldern, Garantien und Risiken. Sie unterstellen dabei, dass die Krise der europäischen Staatsschulden ein lokal begrenztes Problem sei, das durch einen Mix aus Dränage und Blutzufuhr aus dem kranken Europa verschwinden würde.

    Umgekehrt: Ausgesprochen oder nicht behaupten unsere Politiker, dass Europa das Schuldenproblem nicht (mehr) hätte, wenn das europäische Wirtschaftsgebiet von einem einheitlichen Staatsgebilde mit einheitlicher Regierung verwaltet würde. Diese Vorstellung ist falsch und naiv.

    In der Mathematik gibt es eine Beweisführung, die eine Hypothese als wahr unterstellt, um dann zu prüfen, ob die Sache Bestand hat oder nicht. Diese Art Beweisführung ist auch mit den Euro-Schulden möglich. Wir unterstellen dabei, dass die Wirtschaftsleistung aller Euro-Länder in einen Topf fließt und alle ihre Staatsschulden aus diesem einen Topf bedient werden. Dabei zeigt sich folgendes:




    Die Staatsschulden der 17 Euroländer machten im Jahr 2010 gut 7.800 Mrd. Euro bei einem Bruttoinlandsprodukt dieser 17 Länder von 9.200 Mrd. Euro. Das ist ein Schuldenstand von 85 Prozent des BIP.

    Bei wem haben die Euro-Regierungen diese Schulden?
    Bei Banken, Versicherungen und anderen Finanzinstituten sowie bei reichen Einzelpersonen aus aller Welt, vorzugsweise aber aus dem europäischen Raum.

    Diese Gläubiger sind die „Finanzmärkte“, vor denen die Politiker und Staatsdiener zittern. Diese Gläubiger erwarten, dass „ihr Geld“ sicher ist und Zinsen trägt. Je unsicherer ihr Geld angelegt ist, desto höhere Zinsen erwarten und verlangen sie.

    Bislang lag die Verzinsung der Staatsschulden bei rund 3,5 Prozent. 3,5 Prozent von 7.800 macht jährlich 234 Milliarden Euro, die aus Steuergeldern in private Taschen wandern.

    Diese 234 Milliarden machen gut 2,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der Euroländer.

    Staatsschulden sind ein Mittel, mit dem öffentliche Gelder privatisiert und in kapitalistischen Profit verwandelt werden. Steigen die Zinsen, dann beschleunigt sich die Privatisierung von Steuergeldern.

    Man sieht an Griechenland, in welche Zwangslage eine Regierung dadurch gerät: Wenn sie ihre reichen Gläubiger bedient, dann muss sie ihre Untertanen stärker auspressen und öffentliche Leistungen einschränken.

    An Griechenland lässt sich exemplarisch verfolgen, was uns allen droht.

    Die Eurokrise ist keine Griechenlandkrise, sondern eine Krise des Sozialstaats. Der Sozialstaat ist bankrott.

    All die schönen Versprechungen unserer Politiker und Staatsdiener - „Die Rente ist sicher!“, „Krankheit ist bezahlbar“, „Armut ist kein Thema!“, „Soziale Gerechtigkeit und Wohlstand für alle!“ – all diese Phrasen sind in der Schuldenkrise nichts mehr wert. Das gilt heute für Griechenland, morgen für ganz Europa.

    In der folgenden Grafik sind neben den offenen Geldschulden an Staatsgläubiger (rote Säulen) noch alle Leistungsverpflichtungen in den dunklen Säulen aufgerechnet, zu denen die Staaten gegenüber ihren Bürgern sich gesetzlich verpflichtet haben (Renten, Pensionen, Krankengeld, Armenfürsorge etc.).




    Derzeit sind unsere Politiker und Staatsdiener in Europa nur mit den roten Säulen befasst.

    Schon dabei zeigt sich, dass sie heillos überfordert sind. Nur die griechische Regierung ist schon gezwungen, sich mit der lila Säule zu befassen.

    An Griechenland können wir sehen, was auf uns alle zukommt.

    Griechenland ist unsere Zukunft.

    Gruß frosch

    ___

    lohnt sich ab und an in diesem Board zu lesen, so Geld & wirtschaftliche Zusammenhänge sich einem erschliessen, abseits des Mainstreams.

  7. #76
    Avatar von Yogi

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    Die Börse spinnt. Heute schon wieder alles im Minus.
    DAX -5,25%
    Euro -1,1%
    Gold -2,6%
    Öl -3,0% (was ich als positiv betrachte)
    Dow Jones im Moment -3,7%

  8. #77
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Die Börse spinnt. Heute schon wieder alles im Minus. ...
    Findest Du?
    Ich bin ueberrascht, dass die bei all den Horrormeldungen der letzten Monate nicht schon laengst mehr abgeschmiert ist.
    Aber so unterschiedlich kann man das sehen ......


  9. #78
    Avatar von eber

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    Hallo, die Omi bekommt ein neues Spielzeug für sich zum rumreisen.

  10. #79
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von eber Beitrag anzeigen
    Hallo, die Omi bekommt ein neues Spielzeug für sich zum rumreisen.
    Questionmark.

  11. #80
    Avatar von wingman

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    schade das die politiker nicht mit ihrem privatvermögen und ihren diäten haften müssen für den ganzen mist den sie anrichten. da hätten viele nicht mal mehr den hartz4 satz.

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