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Geldsystem = Schuldensystem

Erstellt von Waitong, 06.08.2011, 11:32 Uhr · 140 Antworten · 12.865 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von eyeQ

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    Die Geschichte von BKK Fan... stimmt optimistisch, aber so war es ja gedacht, laut den 5 Filmchen, aber ab den Krediten hat das ganze system nicht mehr funktioniert. :-)

    Geld als Zahlungsmittel, also der erste Schritt die talerchen, war ein gutes system, da hätte die geschichte von BKK Fan noch funktioniert.
    Aber ab der Gier.... ohne Arbeit und Leistung Talerchen für sich zu wollen, fing der GAU seinen Anfang

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Jarga

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    Machttheorie des Geldes

    Wer sich wirklich intensiver mit beschäftigen möchte, der sollte Heinsohn/Steiger als Lektüre in Betracht ziehen.

    Hier mal zum Einstieg

    "Wir haben das Wirtschaften nicht verstanden!"


    danach mit entsprechendem Link;
    Der Aufsatz von Paul C. Martin, in welchem er die Grundzüge seiner “Machttheorie des Geldes” darlegt. Eine Weiterwentwicklung früherer Überlegungen auf Basis des Heinsohn/Steiger-Modells, die die exklusive Fähigkeit des Staates bzw. generell des “Souveräns” (also früher König, Fürst, etc), Schuldverhältnisse aus dem “Nichts” zu konstituieren, als den eigentlichen Ursprung von Geld, Kredit und Zins in den Vordergrund stellt.
    Machttheorie des Geldes

    Interview mit dem Verfasser;
    Sie vertreten eine "Machttheorie" des Geldes und des Zinses - könnten Sie die näher beschreiben?

    Der erste Zins (altdeutsch: „Zinnß") ist die sanktionsbewehrte Abgabe in Realien an die Macht, also eine Schuld ex nihilo ohne vorangegangene Kontrakte. Um die Realien vergleichbar zu machen, wurde vom jeweiligen Machthaber Silber als Standard eingeführt: in Mesopotamien 1 Schekel = 180 Gerstenkörner.

    Und wie entwickelte sich daraus dann unser modernes Geld- und Kreditsystem?

    Wurden die Abgaben nicht termingerecht geleistet, kam es zu Sanktionen: Wegnahme des Subsistenzlandes (ca. 1,5 ha), Schuldknechtschaft der Familienmitglieder, allgemeine Überschuldung, wovon Zehntausende von Tontafelurkunden Zeugnis geben. Um die Gemeinschaften nicht zu zerreißen, führten die Herrscher Erlassjahre ein („clean slates", in Rom „novae tabulae", vgl. noch Catilina) und die nächste Runde startete. Investivkredite gab es nicht, es gab weder freie Unternehmer, sondern nur Palasthändler und keine freien Lohnarbeiter.
    siehe hier Aufschwung ohne Ende oder Game over?

  4. #43
    Avatar von eyeQ

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    nICHT SCHLECHT.... die Cartoons waren die Erklärung auf dem Sendung mit der Maus Niveau ( sehr einfach aber wirksam und nachhaltig ) und Gunnar Heinsohn die Galileo Version....

    Beispiele wie Kutschenfabriken, die moderne Autofabriken werden wollen und müssen, damit Geld aufnehmen ...etc. DAS ist verständlich und macht das komplizierte Betriebswirtschafts BLAAH FASEL transparent.

    Die Zustände im Moment sind Apokalyptisch.
    Aus dem ganzen Thred ziehe ich als Info.... es werden die Schulden der Schulden aus den neuen Schulden bezahlt, die gemacht werden müssen.
    Betriebswirtschaftlich... ist alles längst verschuldet...
    Als Gewinn wird heute verstanden...wenn keine weiteren kredite aufgenommen werden müssen, was nicht heisst das die bestehenden zurück bezahlt werden.

    Geht ja auch gar nicht mehr, ohne Pfand...

  5. #44
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    ...die Cartoons waren die Erklärung auf dem Sendung mit der Maus Niveau ( sehr einfach aber wirksam und nachhaltig ) und Gunnar Heinsohn die Galileo Version....
    Letztendlich kommt es darauf an, was man persoenlich macht um diese Krise zu "ueberleben".


    Meine Entscheidung ist bereits vor Ausbruch dieser Krise gefallen - das war 2003 als ich aus dem "Hamsterrad" gesprungen bin .

  6. #45
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Letztendlich kommt es darauf an, was man persoenlich macht um diese Krise zu "ueberleben".


    Meine Entscheidung ist bereits vor Ausbruch dieser Krise gefallen - das war 2003 als ich aus dem "Hamsterrad" gesprungen bin .
    Du lebst jetzt also vollkommen außerhalb dieses Systems? Wovon lebst du dann und wer bezahlt die Internetverbindung, auf der du diese lustigen Ideen verfasst?

  7. #46
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du lebst jetzt also vollkommen außerhalb dieses Systems?
    Das System hat weniger Einfluss, weil ich die Tretmuehle (Hamsterrad) verlassen habe. Meine Abhaengigkeit vom System ist wesentlich geringer als frueher. Beruehrungspunkte gibt es nur dort wo es nicht anders moeglich ist, oder wo es sinnvoll gehandhabt wird.

    Geld hat fuer mich keinen Inhalt mehr, es dient mir nur als "Transfer-Medium".

    Mein Geld habe ich zu 97% in Sachwerte ueberfuehrt. Von Zeit zu Zeit wird etwas "rueckgetauscht" - das ist alles.

    Sachwerte sind und bleiben real !

    Das ist meine Basis.

  8. #47
    Avatar von Chak

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    Was für Sachwerte sind denn das? Ich stelle mir dauerhaft wertbeständige Sachwerte wie Immobilien ein wenig unflexibel beim "Rücktausch" vor.

  9. #48
    Avatar von wingman

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    gold ist erheblich besser zu handhaben.
    inzwischen habe ich mehrere kilos an alten cpus gesammelt. keramik und plastikbauform mit vergoldeten beinchen. jetzt lohnt sich das sortieren und der verkauf beim recycler.....................

  10. #49
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    gold ist erheblich besser zu handhaben.
    Absolut.

    Demnächst steht evtl. bei mir ein Umtausch an.

    Schulden vom Kumpel, mit Goldmünzen, u.a. dem mex. Peso, minimal bei mir abgedeckt.. ( hab damals 15 000 DM cash gegeben ) gegen Euros.

    Hab mir die Gramms, der einzelnen Münzen, noch nicht angeschaut.

    Zinsen sind für ~ 20 Jahre Kredit auch seitens Kumpel kein Thema, heisst nicht seinerseits im Gespräch.

    Morgen..check ich die Münzen, gewichtsmässig, sind alle verpackt, bzw, schau im NET was die Einzelmünzen wiegen, dann gehts zum Internet - Goldrechner..

  11. #50
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    gold ist erheblich besser zu handhaben.
    Aber nicht gerade ein sicherer Sachwert, sondern stark schwankend.

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