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Flughafen BER nur Attrappe: Trickbetrüger "Wowi und Platze" mit Milliarden untergetau

Erstellt von MadMac, 04.02.2013, 19:44 Uhr · 240 Antworten · 15.413 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von uwalburg

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    Das ist nicht leicht daher gesagt, sondern das ist die Rechtslage. Jeder der investiert hat hat dies letzlich auf eigenes Risiko getan.
    Wowie kann zwar unbürokratische Hilfe zusagen, doch wenn diese erfolgt erolgt sie nicht über das BER-Konto sondern über das Stadtsäckelkonto.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von uwalburg Beitrag anzeigen
    Das ist nicht leicht daher gesagt, sondern das ist die Rechtslage. Jeder der investiert hat hat dies letzlich auf eigenes Risiko getan.
    Es ist ebend keine Rechtsgrundlage.
    Verträge mit der FBB - Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

    Der Flughafen BER verspricht gute Geschäfte. Darauf bauend haben Unternehmer Mietverträge über Restaurants, Verkaufsgeschäfte oder Verträge über Dienstleistungen abgeschlossen. Die Unternehmer haben investiert und Personal eingestellt. Es müssen Waren abgenommen und bezahlt werden, Fahrzeuge werden angeschafft, sogar Busse für einen Shuttle-Service, Leasing-Raten laufen.


    Risiko Verspätung bei Inbetriebnahme des Flughafens BER


    Jeder Unternehmer stimmt zu, dass sein Risiko darin besteht, ob es gute Geschäfte werden. Die solide kaufmännische Kalkulation muss eine gewisse Anlaufzeit berücksichtigen. Dazu sollte auch ein Risikoposten gehören, dass sich Öffnung und Betriebsaufnahme verzögern können.
    Doch ab einem gewissen Zeitpunkt muss der Unternehmer die erforderlichen Waren und Betriebsmittel ordern. Schließlich sieht er sich verpflichtet, sein Geschäft und seine Dienstleistung rechtzeitig zur Eröffnung des Flughafens anzubieten. Seitens der Flughafengesellschaft wurde bis zuletzt beteuert, dass der Eröffnungstermin zu halten sei …


    Haftungsausschluss für verspätete Inbetriebnahme – über 18 Monate?


    Die rechtliche Beurteilung eines Vertrages kann nur erfolgen, wenn er dem Anwalt komplett vorliegt. Auch ganz allgemein sind ein paar Gedanken zum Thema erlaubt. Gewerbliche Mietverträge in Shopping-Zentren enthalten häufig Betriebs- und Öffnungspflichten über bestimmte Zeitspannen.
    Andererseits hält sich der Vermieter von in Bau befindlichen Gewerberäumen weitestgehend von dem Verspätungsrisiko für den Fall frei, dass Räume nebst Infrastruktur nicht zum geplanten Termin fertiggestellt werden.
    Doch Klauseln haben Grenzen. Selbst unter Kaufleuten ist nicht alles ohne Rücksicht auf den anderen Vertragspartner und zu dessen Lasten regelbar. Die Vorschriften über allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) gelten zwar nur dem Schutz für Verbraucher, nicht aber für Handelsgeschäfte. Dennoch finden sich im Vertragsrecht unter Kaufleuten Regelungen gegen Vertragsklauseln, die unangemessen, unverhältnismäßig oder gar sittenwidrig sind. Die Folge davon können Ansprüche auf Schadenersatz sein, wenn dadurch ein Schaden entstanden und nachweisbar ist.


    Schadenersatz wegen verspäteter Öffnung, Inbetriebnahme des Flughafens BER


    Allzu lang gesteckte Ausschlussklauseln für Schadenersatz bei der Inbetriebnahme des Flughafens BER (Schönefeld) wälzen ein übermäßig hohes Risiko auf die BER-Firmen und Vertragspartner der Flughafengesellschaft (FBB) ab. Die viel zitierte 18-Monatsklausel dürfte zu lang und nicht wirksam sein. Nicht ganz zu Unrecht verlangen die Betroffenen eine Entschädigung.
    Zitat Zitat von uwalburg Beitrag anzeigen
    Wowie kann zwar unbürokratische Hilfe zusagen, doch wenn diese erfolgt erolgt sie nicht über das BER-Konto sondern über das Stadtsäckelkonto.
    Genauso wie die der Typ Dreck ist sind auch seine Aussagen Dreck. Was sich ja zwischenzeitlich bewahrheitet hat das es nie einen solchen Fond gegeben hat.

  4. #83
    Avatar von uwalburg

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    Keinem der Geschädigten ist es verwehrt seine Ansprüche zu konkretisieren und versuchen zu titulieren.
    Ob er letztlich mit dem Titel was anfangen kann, bleibt dahin gestellt.

  5. #84
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Das läßt sich leicht sagen.
    Aber wenn man, wie übrigends alle im unklaren gelassen werden wie, wann und ob eröffnet wird, ist es für ein Gewerbetreibenden wenig erfreut der Bank die anfallenden Zinsen zu zahlen wenn man keine Einahmen hat. Um das zu kompensieren mußten viele nicht nur ihre neuen/zukünftigen Mitarbeiter entlassen.
    Das übliche Risiko aller selbständiger Unternehmer!
    Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber es sind doch jährlich zigtausende neuer Unternehmen bzw. Pleiten!

    Wie ist doch die weitverbreitete Meinung: Mach dich selbständig und du bist in kurzer Zeit Millionär!

  6. #85
    Avatar von wingman

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    wäre es nicht an der zeit das die verantwortlichen farbe bekennen und erklären, das der BER eine schrottige bauruine ist? jeder euro mehr in dieses "kunstwerk" kann man auch gleich ins klo werfen.
    warum musste überhaupt so ein klotz her? milliarden nutzlos vergeudet............abreissen und noch einmal versuchen mit leuten und unternehmen die etwas davon verstehen.

  7. #86
    Avatar von Eutropis

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    wäre es nicht an der zeit das die verantwortlichen farbe bekennen und erklären, das der BER eine schrottige bauruine ist? jeder euro mehr in dieses "kunstwerk" kann man auch gleich ins klo werfen.
    warum musste überhaupt so ein klotz her? milliarden nutzlos vergeudet............abreissen und noch einmal versuchen mit leuten und unternehmen die etwas davon verstehen.

    Damit ne neue Truppe geldgieriger Kompetenzträger noch mehr Geld unter sich verteilt ?
    Nee laß mal. Jetzt müssen wir da durch.
    Man hätte einfach nur ein größeres Tegel 2 ( Ein eigentlich genialer - nur zu kleiner Flughafen ) im Umland dazubauen müssen und alles wäre schick gewesen.

  8. #87
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    wäre es nicht an der zeit das die verantwortlichen farbe bekennen und erklären, das der BER eine schrottige bauruine ist? jeder euro mehr in dieses "kunstwerk" kann man auch gleich ins klo werfen.
    warum musste überhaupt so ein klotz her? milliarden nutzlos vergeudet............abreissen und noch einmal versuchen mit leuten und unternehmen die etwas davon verstehen.
    Das sehe ich genauso !
    Es kommen auch jede Woche neue Geschichten beim "modernsten Flughafen Europas" ans Tageslicht, die unglaublich klingen :

    "Wie das Magazin Stern in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der im Frühjahr geschasste Alfredo di Mauro, der ehemalige Planer der sogenannten Anlage 14, kein Ingenieur, wie bisher in Berlin allgemein angenommen. Vielmehr bestätigte di Mauros Anwalt dem Magazin nach mehrmaligen Nachfragen, dass sein Mandant lediglich über einen Gesellenbrief als technischer Zeichner verfüge."

    Wie bekommt ein unfähiger Hochstapler den Auftrag zur Planung der Entrauchungsanlage, wenn nicht durch Korruption und Vetternwirtschaft ?

    Pannen-Airport: Berliner Flughafen-Planer war nur technischer Zeichner - Unternehmen - FAZ

  9. #88
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ...Wie bekommt ein unfähiger Hochstapler den Auftrag zur Planung der Entrauchungsanlage, wenn nicht durch Korruption und Vetternwirtschaft ?

    Pannen-Airport: Berliner Flughafen-Planer war nur technischer Zeichner - Unternehmen - FAZ
    Einer wird durch den anderen ersetzt.
    Das Bauprojekt Flughafen BER hat einen neuen Technik-Chef. Keine zwei Wochen nach der Entlassung des unter Korruptionsverdachts stehenden Jochen Großmann (56) wurde der Ingenieur Jörg Marks (46) als Nachfolger benannt.
    Fluchhafen BER: Neuer Technik-Chef von Siemens | Kiez&Stadt.- Berliner Kurier
    Bleibt alles schön im Hause.
    Siemens hatte 2009 den Auftrag für die elektronische Steuerung der Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen für das Terminal und die angrenzenden Gebäude erhalten. Dazu gehört auch die Steuerung des Rauchabzuges im Brandfall. Seit Oktober 2013 ist Siemens auch für die Steuerung der Frischluftzufuhr bei einem Feuer zuständig
    "Schwere Mängel" : Planer der BER-Entrauchungsanlage muss gehen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
    Warum nun der ehemalige Technikchef wirklich entlassen wurde ist fraglich.
    Da es bei Siemens eigentlich Usus ist öffentliche Aufträge mit gewissen Zuwendungen überall auf der Welt im eigenen Interesse zu begünstigen.
    Beispiele gibt es da zuhauf, daß sie in einigenen Ländern schon von der öffentlichen Auftragsvergabe generell ausgeschlossen werden.
    Siemens klagt gegen Auftrags-Ausschluss in Brasilien wegen Korruption - SPIEGEL ONLINE

    Ob das nun ein Omen ist? Das die Bauunterlagen im Müll gelandet sind.
    ...Nun sind in zwei völlig unbewachten Müllcontainern geheime Aktenordner aus dem früheren Planungsbüro für den Pannen-Flughafen gefunden worden. Die sensiblen BER-Akten standen einfach so an der Marktstraße im Berliner Stadtteil Lichtenberg in der Nähe des Ostkreuzes und waren somit für jeden einsehbar. Nach Hinweisen stellte die Polizei die Dokumente sicher.
    .
    Der Fund ist eine absolute Datenschutz-Katastrophe: Daten, Zahlen, Namen und Fakten aus Kontrollberichten und Co. waren im Müllcontainer für jeden einsehbar.
    BER Hauptstadtflughafen Datenschutzpanne: Vertrauliche Bauakten im Müll entdeckt | 24.06.2014 | Wirtschaft | news.de
    Der BER-Experte Andreas Otto von den Grünen fügt hinzu: „In den Untersuchungsausschüssen wurden BER-Akten immer als Geheimsache eingestuft, die wir nur auf ständigen Druck einsehen konnten – und nun liegen sie auf der Straße.“
    Berliner Kurier.- BER: Vertrauliche Flughafen-Akten im Müll gelandet!
    Aber es geht weiter am BER. Der Haushaltsausschuss des Bundestags wolle noch vor der Sommerpause über die Freigabe von 85 Millionen Euro an Bundesmitteln entscheiden.
    Natürlich nur ein Trinkgeld für BER Verhältnisse.
    Pannenflughafen in Berlin: Eingefrorene Gelder für den BER? - N24.de

    Mit dem Urlaubsgeld ist wenigstens der Sommerurlaub des Aufsichtrats, der zahlreichen Resortchefs und vielleicht des einen oder anderen der an der Vergabe, Genehmigung, Planung und Bau beteiligten niederen und höheren Beamten gesichert.

  10. #89
    Avatar von pegasus

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    In der Tat eine unendliche Geschichte. Die ständigen Personal- und Zuständigkeitswechsel nach der Entlassung sämtlicher früheren Planer ist der Sache überhaupt nicht zuträglich. Der frühere Technikchef Amann, der versucht hatte Ordnung in das Chaos nach der Entlassung der Planer zu bringen, wurde ja als Erbsenzähler geschmäht und entlassen.

    Sich in so ein großes und schon seit Jahren laufendes Projekt einzuarbeiten, dauert schon allein eine sehr lange Zeit. Während dieser Einarbeitungszeit passiert dann auf dem Bau auch nicht viel, weil die neue Führung ja den eigentlichen Sachstand nicht kennt und sich erstmal einen Überblick verschaffen muss.

    Die Planer rauszuschmeißen, war meiner Ansicht nach der größte Fehler. Man hätte sich besser einen externen Bauüberwacher holen sollen, der auf die kritischen Teile des Bauwerks schaut und den Planer überwacht. Jetzt hat man nicht nur ein Problem mit den eigentlichen fehlgeplanten Bauteilen, sondern auch mit dem kompletten Projekt.

    Ich verstehe nicht, wer solche Entscheidungen trifft.

    Wie ich in dem Artikelt der FAZ gelesen habe, ist das Planungsbüro JSK mittlerweile Insolvent, somit können die auch nicht mehr reaktiviert werden. Gratulation and die schlauen Entscheidungen der Politiker in Berlin und Brandenburg.

    Projektarbeit sollte man wirklich Leuten überlassen, die etwas davon verstehen und nicht Politikern, die ein solches Projekt nur einmal im Leben begleiten.

  11. #90
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    In der Tat eine unendliche Geschichte.
    Projektarbeit sollte man wirklich Leuten überlassen, die etwas davon verstehen und nicht Politikern, die ein solches Projekt nur einmal im Leben begleiten.
    Wird am Hauptstadt-Airport BER nun doch noch alles gut?
    DPA
    Momentan sucht das BER-Management nur noch einen Korbflechter, zwei oder drei Drogisten und ein paar Winzer


    Immerhin gibt es endlich ein Zeichen der Hoffnung: Einem "Stern"-Bericht zufolge verfügt zumindest der (wenn auch nur ehemalige) Verantwortliche für die (leider noch funktionsuntüchtige) Entrauchungsanlage über eine absolut vollständige und ganzheitlich abgeschlossene Berufsausbildung, nämlich einen Gesellenbrief als technischer Zeichner, der wahrscheinlich sogar richtig echt sein könnte.
    Doch damit nicht genug: SPAM-Recherchen deuten darauf hin, dass es sogar bei aktuellen Managern und Planern des Projekts verschiedene Qualifikationen gibt: etwa einen Lehrer für Sport und Geografie (Sekundarstufe), einen Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung, zwei Steuerfachangestellte, eine Bestattungsfachkraft sowie drei Literaturwissenschaftler und 235 Mediengestalter.Flughafenchef Hartmut Mehdorn wollte unsere Informationen - wohl, um nicht zu große Erwartungen aufzubauen - allerdings noch nicht bestätigen: "Sagen Sie mir lieber, wo ich jetzt noch einen Hufschmied herkriege!"

    http://www.spiegel.de/spam/satire-sp...-a-977599.html

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