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Feindbild USA

Erstellt von strike, 24.07.2011, 07:20 Uhr · 12 Antworten · 1.299 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von strike

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    Feindbild USA

    ... der norwegische Friedensforscher Johan Galtung, kritisierte die westliche Außenpolitik, besonders die der Vereinigten Staaten: „Die USA haben seit 1805 weltweit 17 bis 20 Millionen Menschen getötet, das sind viel mehr als ......, wenn auch in einem größeren Zeitraum“, sagte der 80-jährige Träger des Alternativen Nobelpreises.

    Deutschland sei „Teil des US-Imperialismus“, fügte er an. „Der Herr Deutschlands sitzt seit 1945 in Washington und der heilige Geist ist die Nato.“


    Friedensforscher Johan Galtung mit harscher Kritik an den USA - Tübingen - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

    Fuer mich eine seltsamer Vergleich.
    Aber offenbar ist es wieder "chic" alles an den USA festzumachen.
    Und sind die Vergleiche noch so bloed.

    Ich bin sicherlich kein Fan des US-Systems, aber manche Vergleiche verbieten sich von selbst.
    Dachte ich jedenfalls.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Leipziger

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    Hallo strike

    Die USA haben seit 1805 weltweit 17 bis 20 Millionen Menschen getötet, das sind viel mehr als ......, wenn auch in einem größeren Zeitraum[/B]“, sagte der 80-jährige Träger des Alternativen Nobelpreises.
    Meines Wissens gingen gut 50 Millionen Tote auf das Konto der ......ära aber vielleicht ist der alte Mann schon etwas dement .......

  4. #3
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ...Meines Wissens gingen gut 50 Millionen Tote auf das Konto der ......ära .......
    Vielleicht hat er ja auch noch die gefallenen gegnerischen (deutschen und japanischen) Soldaten beim Kampf der Amerikaner im I. und II. Weltkrieg gegen ......deutschland als Opfer mitgerechnet?

    Ich habe auch andere Zahlen in Erinnerung, aber sei es drum:
    ich halte den Vergleich als solches hirnrissig - vor allem wenn schon ein Vergleich ....... mit Stalin nicht erlaubt bzw. politisch korrekt ist.
    Damit hat sich der gute Mann m.E. sofort disqualifiziert.

  5. #4
    Avatar von Micha L

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    Auf das "Schwarzbuch des Kommunismus" folgte das "Schwarzbuch des Kapitalismus" und in beiden ist Grauenvolles aneinandergereiht.

    Bezüglich der USA werden viele im Zwiespalt sein. Aber Ideologen, die Fakten für ihre eigenen Zwecke ausnutzen, sollte man nicht auf den Leim gehen.

    Gruß

    Micha

  6. #5
    antibes
    Avatar von antibes
    Wenn man ehrlich ist, ist das Bild der USA seit den Siebzigern irgendwie immer zwiespältig. Auf der einen Seite der Eindruck der Protestbewegung gegen den Vietnam, die vielen Konflikte an denen das Land beteilligt ist oder war, wie z.B. die Militärdiktaturen in Lateinamerika, und auf der anderen Seite die Kultur, hier besonders die Musik, die Weite des Landes, die Möglichkeiten in der freien Wirtschaft und letztendlich auch "ihre" Stabilität, die dieses Land auf der Welt gewährleistet, selbst wenn einige Ideale der amerikanischen Verfassung schon ziemlich verwaschen sind.

    Zwei Seelen in einer Brust.

  7. #6
    Avatar von clavigo

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    Genau, Antibes. Das Problem dieser 2 Seelen ist aber schon viel älter. Eigentlich schon seit der Monroe-Deklaration. Natürlich endete der Spanisch-Amerikanische Krieg in der Befreiung Kubas und Hispaniolas. Aber mit welchem Recht eigneten sie sich dann Puert Rico und die Philippinen an? Der ganz normale Kolonialismus!

    Sinclair Lewis, der erste US-Nobelpreisträger hat schon 1932 oder '34 in seinem Buch "It can't happen here" for einer faschistischen egierung in den USA gewarnt.
    Etwas frei zitiert (finde das Buch im Moment nicht) sagte er "If fascism comes to America, it will carry the cross wrapped in the US-flag".

    Trotzdem liebe ich das Land, seine Literatur und seine Musik!

  8. #7
    antibes
    Avatar von antibes
    Geht mir auch so Clavigo.

  9. #8
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo strike



    Meines Wissens gingen gut 50 Millionen Tote auf das Konto der ......ära aber vielleicht ist der alte Mann schon etwas dement .......
    ....meinte es waren eher 60 Millionen Opfer des 2. WK... ja klar ist es "schick" besonders in der "Linken" dieses" Feindbild zu haben... dann kommen wir ueber die "Kapitalisten" , zu den Rothschilds und Rockefeller's zu den "Zionisten" und dem unterschwelligen, vehement geleugneten Antisemitismus, somit zum Erzfeindbild der "Rechten" - Kreis geschlossen!

  10. #9
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Die USA haben seit 1805 weltweit 17 bis 20 Millionen Menschen getötet
    Sie haben mehr getötet, die Zahlen stimmen nicht. Ich muss mal einen Link finden, da hatte ich ganz andere Zahlen.

  11. #10
    Avatar von Micha L

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    Jeder findet die ihn passenden Zahlen.

    So klaffen bekanntlich bei jeder Demo die Teilnehmerzahlen auseinander, je nachdem wie die Zählenden dazu stehen.

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