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europäischer Thai-Chinese?

Erstellt von berti, 23.08.2012, 02:40 Uhr · 1 Antwort · 628 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von berti

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    europäischer Thai-Chinese?

    Der griechische Premier Antonis Samaras verspricht den Deutschen, sein Land werde die Hilfskredite von weit mehr als 100 Milliarden Euro zurückzahlen. "Das garantiere ich persönlich", sagte Samaras der "Süddeutschen Zeitung"

    http://www.n-tv.de/politik/Samaras-g...le7034741.html

    Mit dieser Zusage vom 23.8.12 verhält sich Herr Samaras wie jeder Thai- Chinese: Er weiß sehr wohl, daß sein Land auf lange Sicht auch nicht annähernd jemals die Mittel zur Rückzahlung haben wird, Privatisierung u. Staats-/Steuerreformen werden bewußt hintertrieben, in allen Bereichen wird gelogen, daß sich die Balken biegen.

    Samaras scheint darüber hinaus ein mathematisches Leichtgewicht zu sein ähnlich wie unser hochverehrter Herr Plodprasob (Wissenschaftsminister), der deutliche Schwächen in der Prozentrechnung bewies: "DonMuang wird nicht überschwemmt, das garantiere ich zu 1000 Prozent (?!), nein - zu einer Million Prozent (?!!)"

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Jarga

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    Der Euro ist in sich selbst verschuldet

    Weshalb wird in inflationärer Weise laufend neue Threads für alte Schläuche eröffnet?
    Habe selbst die Übersicht schon länger verloren.
    Zum Thema selbst;
    Samaras hofft, dass ihm die europäischen Partner mehr finanziellen Spielraum einräumen werden und Griechenland das EU-Defizitziel von drei Prozent erst 2016 erfüllen muss - und nicht schon 2014, wie bislang von der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds vorgesehen. Er ließ aber offen, ob er dies schon bei Angela Merkel in Berlin konkret fordern wird.

    Ähnlich hatte sich Samaras zuvor bereits gegenüber der "Bild"-Zeitung geäußert. "Wir fordern kein zusätzliches Geld", sagte Samaras. Jedoch betonte er, Griechenland brauche "ein wenig Luft zum Atmen". Auf Samaras' Bitte um mehr Zeit für Reformen...
    Kein Politiker haftet für seine Ver-sprecher! Er verteilt nur das Geld anderer Leute. Wie Merkel als sie meinte, dass die Einlagen sicher seien. Ohne rechtliche Grundlage und Absicherung. Geschwätz halt um die Schafe weiterhin grasen zu lassen und danach umsomehr geschoren werden.

    Mit was will irgend ein verschuldetes Land bei seinen Gläubigern diese Forderungen um Begleichung erfüllen und im Verzugsfall in irgendwas vollstrecken lassen?

    Die auf Kredit erhaltenen Waffen den Herstellern zurück geben, den erneuerten Infrastrukturen, oder etwa die eigenen Politiker, Beamten und Rentner als Sklaven zum abarbeiten bei den Gläubigern abtreten?
    Ist doch alles schon längst verfrühstückt und zusätzliches steht als (uneinbringliche) Forderungen (Target) in den Büchern der Bundesbanken.

    Diese Ver-sprechen gelten nur dann, ist auch nur dann sinnvoll, wenn (Griechenland) Staaten auch weiterhin Kredite (Schuldenaufstockung) bekommen um die anstehenden Zinsforderungen zu erfüllen.


    Kein Staat tilgt seine Schulden, sondern jeder Staat nimmt neue Schulden auf, um die alten Schulden zu bezahlen. Die Schulden werden "überrollt". Fast ein jeder Leistender muss immer mehr an Abgaben bringen, doch die Gesamtverschuldung steigt trotzdem Jahr für Jahr deutlich an.

    Es geht nur darum Zeit heraus zu schinden. Dieses prozedere geht ohne Ende bis .....zum finalen Ende.

    Südeuropäische Staaten müssen für neue Schulden 6 oder 8 Prozent zahlen. Da diese Staaten gleichzeitig damit rechnen, dass ihre Staatseinnahmen sinken, fressen die Zinszahlungen einen wachsenden Anteil von den Staatseinnahmen weg. Das ist wirtschaftlich und politisch auf Dauer nicht tragbar. So ein Staat wird zahlungsunfähig.

    Was in den Medien immer als "Eurokrise" behandelt wird, ist tatsächlich eine Staatsfinanzkrise.
    Und in dieser Staatsfinanzkrise steckt nicht nur Griechenland, siehe Graphik.

    Tatsächlich stecken alle kapitalistischen Kernländer in einer Staatsfinanzkrise.
    Alle kapitalistischen Kernländer sehen vor sich wachsende Ausgaben durch Anwachsen der Armutsbevölkerung und gleichzeitig sinkende Einnahmen durch eine stagnierende und sinkende Wirtschaftsleistung wegen fehlender Abnehmer.

    Alle (bisherigen) Rettungsschirme hatten wenig mit dem Euro, aber viel mit der steigenden Zinslast einzelner Eurostaaten zu tun. Durch jeden neuen Rettungsschirme werden die Lasten innerhalb der Euro-Staaten umverteilt, dadurch frisst sich das Schuldenproblem langsam aber sicher von den Randstaaten in die Kernstaaten Europas vor, die als Kreditgeber ihre Waren nach Gesamteuropa lieferten und auch noch die Kohle dazu.


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