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Euro(pa)kritisch gleich recht5extrem?

Erstellt von strike, 19.04.2011, 09:17 Uhr · 46 Antworten · 2.432 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Hans.K

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    Wenn es so weitergeht, wie bisher, schafft sich Deutschland wirklich ab. Niemand wünscht sich wirklich eine braune Brut, aber das kann passieren wenn’s so weitergeht.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von World

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    Das ist mein erster Kommentar hier. Vorstellen werde ich mich noch, versprochen.
    Aber das Thema ist zu ernst, als zu spät darauf zu antworten.

    Wer nationale (also egoistische) Interessen vor den Interessen der globalen Allgemeinheit (also seinen Mitbürgern) stellt, der darf sich halt nicht wundern, wenn man diese Auffassung als rechtsradikal ansieht. Denn der Rechtsradikalismus hat doch gerade das Voranstellen nationaler Forderungen als prägendes Element.

    Daher ist die EU natürlich ein Schritt in die richtige Richtung in Sachen Frieden, Gleichberechtigung, soziales Miteinander der Weltgemeinschaft und Aufhebung rechtsradikaler=nationaler Gesinnungen. Insbesondere, da jeder Bürger nun doch praktisch selber entscheiden kann, wo er auf der Welt leben möchte. Wenn der Finne meint, der Portugiese werde bevorzugt, kann er doch nach Lissabon ziehen. Oder der Deutsche entscheidet, nach Thailand zu ziehen. Gerade nationale, also rechtsradikale Interessen wie z.B. Ausländergesetze, Grenzen, Aussperren von armen Volksgruppen aus Afrika, Asien etc. schaffen derzeit noch Hürden - auch für EU-Bürger. Aber eine Ausweitung einer EU und anderer Weltgemeinschaften schafft eben viel mehr Freiheit für den Einzelnen und daher für alle potentielle Vorteile!

    Nationale Interessen sind vielleicht gut für rechtsradikale Grundprinzipien im Herzen des Einzelnen, aber realistisch betrachtet gerade für den Einzelnen völlig dumm.

    Und wer sich darüber aufregt, als rechtsradikal beschimpft zu werden, der sollte eben mal überlegen, welche vernünftigen Gründe dafür sprechen, dass nationale Interessen gut für die Weltgemeinschaft sein sollen. Es sei denn, es interessieren einen eben nur Deutsche (oder eben Finnen) und alle anderen Menschen dürfen verrecken. Eben das ist ist ja das gedankliche Wesen dieser Volksverhetzer wie Göbbels, Sarrazin & Co. Von wegen Deutschland schafft sich ab. Na und? Europa bleibt doch bestehen. Und ansonsten bleibt immer noch die Welt.

    Allerdings können auch Linke rechtsradikal denken. Wer Sozialismus fordert, der denkte leider immer nur bis an die Grenze. Soziales Engagement hört leider dort auf, wo Menschen kein deutsches Blut mehr haben. Und das ist dann die schöne christliche Leitkultur. Es ist eher eine rechtsradikale Leitkultur - anscheind auch in Finnland.

  4. #23
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ich bin einigermassen verbluefft.
    Da waehlen Menschen in anderen Laendern (Finnland) eurokritische Parteien.
    Diese sind fuer unsere Medien natuerlich per se zumindestens "rechtspopulistisch".
    das verblueffte mich ebenso, aber als Taktik gesehen mehr als verstaendlich, nur recht seicht und populistisch!




    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    .....Erinnert mich ein wenig an die Aufgeregtheit, nachdem die FPOE in Oesterreich in das Parlament kam ....
    Ja, NUR - war da nicht der Haider der Vorstand?


    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    ..Statt sich mal Gedanken zu machen, wie die Politik der EU beim Buerger ankommt, wie verheerend das Vertrauen in die EU-Buerokratie erschuettert ist, die Intransparenz bei den Finanzthemen Aengste ausloest, wird der Waehler als daemlich diskreditiert.
    Waru, die EU ist doch per se zumindest fuer F. und D. also fuer die Unternehmen "gut"...



    [QUOTE=strike;875737]...Viele in meinem Bekanntenkreis lehnen die praktizierte EU ab: Euro(pa)kritisch - Ja, bitte![?QUOTE]

    ja bitte ich auch, nur will das einer der macher hoeren, haben die sich von des Volkes Wunsch und Stimme nicht laengst abgenabelt und brauchen nur noch die Waehlerstimmen fuer ihr Mandat?


    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Muss ich mich von denen fernhalten, sind dies alles verkappte "Recht5extreme"....
    stehte es der BND auf der Leitung und liest mit!

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Mir persoenlich gefaellt diese Tabuisierung bestimmter Themen bzw. Stigmatisierung nicht.
    Bin ich damit allein?
    Ich bin dabei!

  5. #24
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von World Beitrag anzeigen

    Gleichberechtigung, soziales Miteinander der Weltgemeinschaft und Aufhebung rechtsradikaler=nationaler Gesinnungen. Insbesondere, da jeder Bürger nun doch praktisch selber entscheiden kann, wo er auf der Welt leben möchte. Wenn der Finne meint, der Portugiese werde bevorzugt, kann er doch nach Lissabon ziehen. Oder der Deutsche entscheidet, nach Thailand zu ziehen.
    Von welcher "globalen EU" redest du?

    und wo "auf der Welt" kann Mensch einfach so, leben?




    Zitat Zitat von World Beitrag anzeigen
    Gerade nationale, also rechtsradikale Interessen wie z.B. Ausländergesetze, Grenzen, Aussperren von armen Volksgruppen aus Afrika, Asien etc. schaffen derzeit noch Hürden - auch für EU-Bürger. Aber eine Ausweitung einer EU und anderer Weltgemeinschaften schafft eben viel mehr Freiheit für den Einzelnen und daher für alle potentielle Vorteile!
    Auslaendergesetze. Grenzen, "Aussperren" wegen der hunderttausende zaehlende Wirtschaftsfluechtlinge dringend notwendig geworden!

    Eine Ausweitung der EU wird bald seine Grenzen finden!





    Zitat Zitat von World Beitrag anzeigen
    ....wer sich darüber aufregt, als rechtsradikal beschimpft zu werden, der sollte eben mal überlegen, welche vernünftigen Gründe dafür sprechen, dass nationale Interessen gut für die Weltgemeinschaft sein sollen.
    die "nationalen" Interessen stehen bei der Gruendung der EU hinten an, es sind hauptsaechlich Marktwirtschaftlich/Oekonomische Gruende, den in seinen Ursprungsjahren hiess EU noch noch etwas unverholener oder ehrlicher (wie du willst) EWG "Europaeische Wirtschaftsgemeinschaft"!


    A
    Zitat Zitat von World Beitrag anzeigen
    Allerdings können auch Linke rechtsradikal denken. Wer Sozialismus fordert, der denkte leider immer nur bis an die Grenze. Soziales Engagement hört leider dort auf, wo Menschen kein deutsches Blut mehr haben. Und das ist dann die schöne christliche Leitkultur. Es ist eher eine rechtsradikale Leitkultur - anscheind auch in Finnland.
    Das ist z.B. in der Tuerkei, vielen Ursprungslaendern der Wirtschaftsfluechtlinge die in D. und der EU aufschlagen "ihre Rechte" versuchen geltend zu machen, in Thailand und vielen anderen Laendern auch der Fall, das hat bestenfalls was mit Nationalismus zu tun aber auf keinen Fall automatisch auch was mit Faschismus oder der Wortschoepfung "Sozialnationalismus" des 3. Reiches!

    mal nachdenken!

  6. #25
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Mir persoenlich gefaellt diese Tabuisierung bestimmter Themen bzw. Stigmatisierung nicht.
    Bin ich damit allein?
    Nein, da stimme ich voll und ganz mit Dir überein. Die EU-Kritiker als "Rechtspopulistisch" zu bezeichnen, ist nur der plumpe Versuch, kritische Meinungen zur EU-Politik zu diskreditieren und Kritiker der EU-Politik mundtot zu machen.

    Soweit ich es verstanden habe, wurde für den Euro-Rettungsschirm der Vertrag zur EU-Währungsunion geändert und die "No-Bail-Out" Regel abgeschafft oder ausser Kraft gesetzt, die es anderen EU-Staaten ausdrücklich untersagte, anderen EU-Staaten die Schulden zu bezahlen.

    Es sind viele der Ansicht, dass die Ausserkraftsetzung der No-Bail-Out-Regel der wahre Grund war, warum Bundespräsident Horst Köhler zurückgetreten ist, denn er hatte zum großen Teil die Verträge zur europäischen Währungsunion für Deutschland ausgehandelt.

    No-Bail-out als wesentliche Grundlage des deutschen Euro-Beitritts

    Artikel 125 des EU-Vertrages verbietet es, dass die EU oder Mitgliedsländer für die Schulden eines anderen Mitgliedslandes einstehen (Nichtbeistands-Klausel). Deutschland setzte (nach zähem Ringen) durch, dass diese Regel und einige andere 1992 im Maastricht-Vertrag berücksichtigt wurden, um sicherzustellen, dass die europäische Währung ebenso stabil werden würde wie die D-Mark. Deutschland habe bei einer Währungsunion »viel zu verlieren«, sagte 1990 Hans Tietmeyer (damals Bundesbank-Vize und später Präsident), »nämlich eine der erfolgreichsten und besten Geldverfassungen der Welt«.

    Das Bundesverfassungsgericht billigte den Vertrag 1993 und schrieb dabei zur Nichtbeistandsklausel: Diese Konzeption der Währungsunion als Stabilitätsgemeinschaft ist Grundlage und Gegenstand des deutschen Zustimmungsgesetzes. .. Sollte die Währungsunion die bei Eintritt in die dritte Stufe vorhandene Stabilität nicht kontinuierlich im Sinne des vereinbarten Stabilisierungsauftrages fortentwickeln können, so würde sie die vertragliche Konzeption verlassen. Das Gericht kündigte damals an, in einem solchen Fall einzuschreiten.

    Darauf hofften einige Euro-Gegner um Joachim Starbatty, die 2010 erneut (wie schon 1998) vor dem Bundesverfassungsgericht vergeblich geklagt hatten – ein Eilantrag wurde abgelehnt. Von der kurz darauf erfolgten 123-Milliarden-Zusage der Bundesregierung wussten sie zum Zeitpunkt der Ablehnung noch nichts.[1]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bail-out_(Wirtschaft)

  7. #26
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Hatte ich so nicht formuliert.
    Gemeint ist:

    Tabuisierung = Europakritische (u.a.) Themen am besten ueberhaupt nicht angesprechen
    Stigmatisierung = Jede Non-Mainstream-Non-Gutmensch-Bewegung/Partei wird erstmal und vorsorglich "rechtspopulistisch" gestempelt
    Wo siehst du das Stigma?
    Ich habe eher den Eindruck, dass sich die Anhänger solcher Parteien recht schnell stigmatisiert sehen. Ich als Außenstehender empfand die Berichterstattung eher recht neutral.

    Auch ein Tabu kann ich nicht erkennen. Im Gegenteil, die Presse nutzt ganz gerne plakative BEispiele um die EU madig zu machen, auch wenn sie häufig aus dem Zusammenhang gerissen oder verfälscht dargestellt sind.

  8. #27
    Avatar von World

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Von welcher "globalen EU" redest du?!
    Eine EU als Vorbild einer größeren Lebensgemeinschaft als nur einzelne nationale Länder. Auch Deutschland ist ja sozusagen als Union aus vielen Kleinstaat wie Bayern, Preußen usw. hervorgegangen. Das wird heute noch als Fortschritt gewürdigt (außer von den Bayern vielleicht). Und so wie Deutschland ein künstlisch erzeugtes Projekt ist, ist es auch die EU. Und wenn man das weiterdenkt, wird daraus dann so etwas wie eine Erd-Union.
    Natürlich darf man nicht den Fehler machen wie bei der Sowjetunion oder Jugoslawien, wo eine Union eher als Machtmittel einer Diktatur mißbraucht wurde. Aber das Problem ist bei der EU durch seine Struktur eher nicht zu sehen.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    und wo "auf der Welt" kann Mensch einfach so, leben?
    Innerhalb der EU haben Europäer ein Wohnwahlrecht - einfach so!
    Und zumindest Europäer, Australier und Amerikaner haben praktisch in jedem Land Möglichkeiten, sich zeitweise oder dauerhaft aufzuhalten. Nur umgekehrt verwehren sie es halt Afrikanern und Asiaten. Die Welt ist eben noch ungerecht. Zur Zeit muss man halt die richtige Hautfarbe haben und zufällig im richtigen Land geboren sein, um die Vorteile zu genießen. Das mag für viele Weiße zwar ein innerer ........ sein, aber für Menschen, die sich für Fairness oder soziale Gerechtigkeit einsetzen, ist das natürlich von Grund auf falsch.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Auslaendergesetze. Grenzen, "Aussperren" wegen der hunderttausende zaehlende Wirtschaftsfluechtlinge dringend notwendig geworden!
    Sind wir nicht alle Wirtschaftsflüchtlinge? Nicht wenige Deutsche leben in Thailand, weil die Lebenshaltungskosten hier günstiger sein. Sie sind also Wirtschaftsflüchtlinge. Nicht wenige Deutsche arbeiten im derzeit am stärksten wachsenden Wirtschaftsmarkt, in China. Warum soll man das auch verbieten? Ist es nicht ein Recht jedes Einzelnen, sich dort niederzulassen, wo es einem am besten gefällt und wo er die besten Möglichkeiten hat?
    Wie sah es denn zur Zeit der Wende in Deutschland aus? Viele ehemalige DDR-Bürger zogen in den Westen (auch nach der Vereinigung). Natürlich waren das auch alle Wirtschaftsflüchtlinge. Viele Bürger aus Dörfern auf dem Lande ziehen in Großstädte (Landflucht). Auch das sind Wirtschaftsflüchtlinge. Man stelle sich mal vor, Städte wie Hamburg oder München würden Zugangsgesetze erstellen, um den starken Zustrom aus Klein-Wimmersdorf einzudämmen.

    Es ist doch auch nicht zu erwarten, dass dann plötzlich alle nach Deutschland einwandern, wenn die Mauern fallen.
    Viele Europäer wandern ja auch nach Amerika, Asien oder Australien aus, weil sie dort mehr Möglichkeiten sehen.
    Und gerade in Afrika sehe ich ein großes Potential. Mich würde es nicht wundern, wenn in einigen Jahrzehnten Millionen Europäer nach Afrika einwandern, weil deren Wirtschaft dank Globalisierung, neuen Energiemärkten, Internet, Bildungsmarkt usw. enormen Zuwachs erhalten wird. Aber was machen die Europäer dann, wenn Afrika plötzlich seine Einwanderungspraktiken verschärft?

    Man kann eben nicht alles versuchen, um Marktführer Nr. 1 in der Welt zu sein, indem man auch andere Märkte der Welt durch Subventionen usw. ausbeutet und sich dann wundern, wenn zeitweise viele Menschen in das Land kommen wollen.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Eine Ausweitung der EU wird bald seine Grenzen finden!
    Ja, wenn sich die rechtsradikalen, egoistischen und kurzsichtigen Gedankenmuster der Bürger durchsetzen.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    die "nationalen" Interessen stehen bei der Gruendung der EU hinten an, es sind hauptsaechlich Marktwirtschaftlich/Oekonomische Gruende, den in seinen Ursprungsjahren hiess EU noch noch etwas unverholener oder ehrlicher (wie du willst) EWG "Europaeische Wirtschaftsgemeinschaft"!
    Ja, das ist ja auch richtig. In einer globalen Welt braucht man keine nationalen Interessen. Was das für Auswirkungen haben kann sehen wir doch täglich in Israel/Palästina. Auf privater Ebene leben so viel unterschiedliche Rassen friedlich und freundschaftlich nebeneinander. Und auf höherer Ebene soll das nicht gehen? Ist doch lächerlich!

  9. #28
    Avatar von Dieter1

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    World, Deinen Ansichten kann ich nicht Zustimmen.

    Wenn man Deinem Altruismus folgt mag das zwar edel und gut sein, aber ich wuesste nicht aus welchem Grunde sich die westliche Welt freiwillig auf ein globales Niveau einlassen sollte, das zwangslaeufig viel niedriger waere.

    Der Gedanke mag manchen Gruenen Friede, Freude, Teetrinken praktizierenden anheimeln, aber fuer die westliche Zivilisation und unsere Nation waere es die nackte Katastrophe.

    Du kannst gerne Dein Bett mit einem Bantu teilen und ihm versonnen beim polieren des Nasenrings zuschauen, aber bitte erhebe das nicht zum Dogma fuer alle.

  10. #29
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Eben hoere ich, dass die Islamdemonstration nicht erlaubt wurde.
    War ja dann leider doch anders.

    Der Hessische Verwaltungsgerichts in Kassel hat den Weg für den umstrittenen Auftritt islamistischer Prediger in der Innenstadt von Frankfurt freigemacht.
    Es sei nicht ersichtlich, dass durch die Kundgebung eine konkrete Gefährdung der öffentlichen Sicherheit drohe, hieß es zur Begründung.

    Wie konkret muss den Demokratie- und Grundgesetzfeindlichkeit noch sein?

    Bei einem Vortrag im Juni 2009 in Stuttgart wurde das Buch Frauen im Schutz des Islam angeboten, in dem Gewalt gegen (Ehe-)Frauen gerechtfertigt wird und Ratschläge für spurenlose Misshandlungen gegeben werden. Bei einem Vortrag am 25. April 2010 in Dillingen/Saar sagte er im Hinblick auf die Steinigung von Ehebrecherinnen, dass dieser Befehl Allahs ausgeführt werden müsse.

    Ehrlich - ich kann das nicht begreifen:

    20. April 2011: Die Videos vom Mittwoch | Fernsehen | hr

    Da wird zugelassen, dass nach letzten Mitteilungen 2.000 Leute diesen bekannten Hasspredigern zujubeln koennen und eine Ausweisung erst nach dem Auftritt ausgesprochen.
    Und dies so kurz nach dem Mord an amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen durch einen radikalisierten Muslim im letzten Monat.
    Ich tue mich damit echt schwer.

    Der radikal-islamistische Prediger Bilal Philips muss Deutschland bis Samstagabend für immer verlassen.
    Das sieht die Ausweisungsverfügung der Frankfurter Ausländerbehörde vor.
    Sie war dem als Hassprediger kritisierten Salafisten am Mittwochabend nach einer Kundgebung in Frankfurt zum Thema "Islam - die missverstandene Religion" übergeben worden.
    Allerdings kann der in Jamaika geborene und in Kanada aufgewachsene Philips gegen die Verfügung beim Verwaltungsgericht Frankfurt innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.
    Das teilten Polizei und Ordnungsamt am Donnerstag in Frankfurt auf Anfrage mit.


    Aber vielleicht uebersehe ich nur irgendetwas, bin zu alt, nicht tolerant genug, was weiss ich, was ich alles nicht bin .......

    Bilal Philips darf nicht zurück nach Deutschland | Hessen - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt
    Gerichtshof weist Beschwerde ab: Islamisten-Prediger können in Frankfurt auftreten - Frankfurt - Rhein-Main-Zeitung - FAZ.NET
    Pierre Vogel

  11. #30
    Avatar von Dieter1

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    Bei "world" frag ich mich, ist das eine Frau, ein Minderjaehriger oder einfach nur ein Depp?

    "Globalisierte Standards", also Steinigungen in Muenchen Haidhausen? Oder Stammeskaempfe in Sachsen Anhalt oder wie darf man sich das vorstellen?

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