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EU-VerArsche - was wir uns alles gefallen lassen am Beispiel der Glühbirne.

Erstellt von K98, 07.03.2011, 00:26 Uhr · 68 Antworten · 5.309 Aufrufe

  1. #1
    K98
    Avatar von K98

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    EU-VerArsche - was wir uns alles gefallen lassen am Beispiel der Glühbirne.

    <<http://www.becklog.zeitgeist-online.de/2011/02/27/gluhbirne-im-september-kommt-das-aus/>>

    Glühbirne: Im September kommt das Aus

    Die giftige "Quecksilberglühbirne"

    Viele von uns verdrängen es: Die beliebte, umwelt- und augenfreundliche Glühbirne wird nach dem Willen der EU dieses Jahr im September endgültig sterben.
    Das Sterbelämpchen leuchtet für folgende Typen:

    • die 100 und 75 Watt-Birne (klar)

    sowie ALLE mattierten Glühlampen,

    • 25 W,
    • 40 W,
    • 60 W,
    • 75 W

    Wer bei sich schon einmal eine “Energiesparlampe” eingedreht hatte, wird es bemerkt haben: Die Lebensdauer hält nicht das, was sie verspricht. Diese persönliche Erfahrung von manch einem wurde jetzt von Ökotest in einer Versuchsreihe überprüft. Fazit: Die Lebensdauerangaben der Leuchtmittelhersteller entsprechen nicht der Realität. Angeblich leben die “Energiesparlampen” nämlich 12 mal länger als eine herkömmliche Glühbirne. “Falsch”, sagt Ökotest.
    Im Dauertest hielten sie allerhöchstens 2 mal länger. Im Stresstest (häufiges An- und Ausschalten) ging ihnen das Lebenslicht schon “viel früher” aus als angegeben aus!
    Das angebliche Sparpotential entpuppt sich also vielmehr als ein riesiges Gewinnpotential für die Leuchtmittelhersteller.
    Auch die Quecksilberproblematik ist nach wie vor ungelöst: Eine Sparbirne braucht ca. 2 mg Quecksilber, um zu zünden. Befürchtet werden jetzt Billigimporte aus Fernost, die bei der Herstellung nicht ganz auf dem letzten Stand der Technologie sind und bis zu 5 mg oder darüber enthalten können.
    Weiteres Problemfeld: Elektrosmog. Die “Energiesparbirnen” haben KEINE Grenzwerte für elektrische Abstrahlung. In einem Test wurden sie mit dem Grenzwert für Computermonitore verglichen. Ergebnis: Ihre Abstrahlung liegt ca. 12 mal höher als die von PC-Bildschirmen. Daher ist sie ungeeignet als Schreibti........, denn man sollte sie nicht in der Nähe des Kopfes benutzen.
    Energiesparlampen geben synthetisches Licht ab. Dies ist augenschädlich. Darüber wurde an dieser Stelle schon hier und hier berichtet. Die herkömmlichen Glühbirnen haben daher ein gesundes, sogar heilsames Lichtspektrum, das dem Sonnenlicht nachempfunden ist.
    Hier gehts zu einer sehenswerten Dokumentation von Spiegel-TV (25.2.2011)
    Hier ein Dokument der Bezirksregierung Köln v. 6.1.2011, dass einem Händler das “Inverkehrbringen” unter Androhung eines Zwangsgeldes von 5000 € untersagt.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ban Bagau

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    Lightbulb

    Es gab schon mal ein ausführlichen Thread dazu, in dem dies ohne Ökotest festgestellt wurde. http://www.nittaya.de/mitglieder-boa...Chbirne-28870/
    Die EU Beschlüsse werden nie zurückgenommen, da sie als unfehlbar gelten sollen. Einzig allein man kann Fehler auf andere schieben dann wird öffentlich mit nachbesserung abbeholfen. Negative Erfahrungen hatte man aus Australien ja schon zu hauf vor der Einführung im EU Raum. Momentan und zur Einführungzeit weiß und wußte man um die Problematik, daher werden viele Forschungsgelder in Projekte und die Weiterentwicklung der LED Technik gesteckt, damit diese Technik die Energiesparlampe, die ja keine sind, abzulösen und sich das Thema/Fehler von alleine erledigt. Die EU hat vieles beschlossen gegen den gesunden Menschenverstand was sich im Laufe der Zeit im stillen wieder erledigt hat. Von Lehrnphase kann man nicht sprechen da die Folgen der Einseitigeit meist vorher bekannt sind. Es sind mehr die Intressenslagen. Nicht umsonst wird die EU in Brüssel als Lobbyistenparlament bezeichnet.

  4. #3
    Avatar von wingman

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    Das nächste Desaster ist schon da. Nach der Glühbirnenverarsche nun die E10 Brühe an den Tanksäulen. Nur war der Bürger diesmal hart und kauft den Mist nicht.

  5. #4
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Das nächste Desaster ist schon da. Nach der Glühbirnenverarsche nun die E10 Brühe an den Tanksäulen. Nur war der Bürger diesmal hart und kauft den Mist nicht.
    Sind denn die technische Bedenken gerechtfertigt?
    Oder weiss man dies erst in ein paar Monaten, Jahren?

    Wenn tatsaechlich die Motoren frueher krepieren, ist dies ja irgendwie auch ein Konjunkturprogramm und damit per se gut fuer die deutsche Wirtschaft und so weiter und so fort .....

  6. #5
    Avatar von Ban Bagau

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    @wingman

    Die E10 Masche ist aber Hausgemacht. Jedes Land kann selber entscheiden wie es die Vorgaben der EU umsetzt. War natürlich auch ein Fehler. Da von einer vormals guten Idee, ohne klarer Regelung grenzenloser Wildwuchs zu erwarten war.
    Vorgabe war nur "bis 2020 soll der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase um 20 Prozent gesenkt werden, während die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert und der Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent des Gesamtverbrauchs gesteigert wird."
    Die Bundesregierung und noch andere Staaten haben wieder auf die einfachste Variante gesetzt und den steuerzahlenden Bürger damit betraut. Eine wesentliche effektivere Umsetzung hätte in der Industrie stattfinden können. Aber das wollte man ja nicht. Es könnte ja sein das durch die erhöhten Kostern und der Leistungsminderung des Zusatzes Arbeitsplätze in Gefahr wären. Dann lieber den dummen Michel anpumpen. Günstiger Nebeneffekt, durch den Mehrverbrauch kommen auch mehr Steuern rein.
    Hintergrund: E10 wird nicht von EU verlangt: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Nachrichten aus Stadt und Region Hildesheim, Anzeigen, Abo-Services und mehr
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/...88:0113:DE:PDF


  7. #6
    Avatar von wingman

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    Aus technischer Sicht sehe ich für meinen 23 Jahre alten GolfII keine bedenken. Das E10 verträgt er klaglos, Ölwechsel mache ich eh alle 10000km. Ich habe jetzt eine Tankstelle mit E85 Sprit gefunden. Diesen Treibstoff fahren einige aus dem Golf2 Schrauberforum schon geraume Zeit ohne technische Ausfälle.
    Ich werde diesen Sprit mal testen. In Gross Hehlen gibt es eine Tankstelle die diesen Kraftstoff verkauft. Preis heute 99,9 Cent.
    E85 hat 104 Oktan! Aus dieser Hinsicht dürfte der Sprit klopffest genug sein.

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    schoen ist ja auch, dass wir wieder ein paar neue Verwaltungen bekommen

    die Mitgliedsländer müssen eine eigene Abteilung aufbauen

    EU-Kommission legt Pläne vor
    19 Angaben zu jedem Fluggast für Terrorfahnder?

    Bei Flügen in Länder außerhalb Europas sollen Passagierdaten künftig automatisch an die Sicherheitsbehörden weitergeleitet werden. Einen entsprechenden Vorschlag hat die EU-Kommission vorgelegt. Dabei geht es um 19 verschiedene Angaben zu jeder Person.

    Von Christoph Prössl, NDR-Hörfunkstudio Brüssel

    Was amerikanische Behörden fordern, soll nun auch in Europa erfasst werden: Angaben zu Fluggästen.
    Geht es nach der EU-Kommission, dann müssen Fluggesellschaften ihre Kunden-Datensätze künftig in weit größerem Umfang als bisher Ermittlern zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen 19 verschiedene Angaben über Personen weitergegeben werden, die Europa auf dem Luftweg verlassen oder einreisen. Bislang gilt diese Regelung nur für Passagiere, die in die USA fliegen.

    Reisende innerhalb Europas nicht betroffen

    "Es geht um Informationen, die von den Fluggesellschaften aus wirtschaftlichen Gründen bereits seit Jahren gesammelt werden. Zum Beispiel Abflugdaten, Informationen über das Ticket, Name und Anschrift des Passagiers, Name der Reiseagentur, Sitzplatz-Nummer und Informationen über Gepäck", erklärte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström das Vorhaben. Nicht betroffen sind Passagiere, die innerhalb der europäischen Union reisen.

    Direkten Zugriff auf die Datenbanken der Airlines sollen die Ermittler jedoch nicht bekommen. "Der Vorschlag wird Fluggesellschaften dazu verpflichten, die Daten an spezielle Behörden in den jeweiligen Mitgliedsländern zu schicken", so Malmström. "Und die Mitgliedsländer müssen eine eigene Abteilung aufbauen." Eine eigene EU-Behörde will Malmström hingegen nicht
    Belgien und Schweden sammeln bereits Daten

    Malmström betonte, die Daten seien sowohl im Kampf gegen den Terrorismus von Bedeutung als auch bei der Verbrechensbekämpfung. So habe ihr beispielsweise die belgische Polizei mitgeteilt, dass bereits 95 Prozent aller gefassten Drogenschmuggler durch die Auswertung von Fluggastdaten auffliegen würden, sagte die EU-Kommissarin. Auch Schweden verzeichne viele Erfolge. Beide Länder sammeln bereits Angaben zu Passagieren.

    "Alle Daten werden nach 30 Tagen anonymisiert"

    Malmström verteidigte ihren Vorschlag gegen die Bedenken von Datenschützern: "Wir werden alle Informationen nach einem Monat anonymisieren. Anschließend können die Angaben noch fünf Jahre gespeichert werden. Grundsätzlich verboten ist es, sensible Daten zu übermitteln - beispielsweise Angaben, die Rückschlüsse auf die ethnische Herkunft oder politische Überzeugungen geben.

    Datenschützer haben dennoch Bedenken

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte den Entwurf dennoch. Das Schwärzen der Datensätze könne jederzeit wieder rückgängig gemacht werden. Außerdem sieht Schaar die Gefahr, dass in einem nächsten Schritt die Daten aller Flugbewegungen gespeichert werden, also auch die Reisen innerhalb Europas.

  9. #8
    Avatar von wingman

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    Mit E85 läuft mein alter Golf nicht gut ohne Anpassung der Vergaserdüsen, der Beschleunigerpumpe des Vergasers sowie der Zündung.
    Kalt hält er kein Standgas und läuft deutlich zu mager. Warm läuft er fast normal.
    Ich werde mir also einen zweiten Vergaser besorgen und ihn umrüsten. Danach kann ich günstig tanken.

  10. #9
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    @Wingman

    "E" Treibstoffe sind wohl außer Frage das damit Motoren betrieben werden können. Die meisten Probleme enstehen bei den Dichtungen. Ein beschleunigtes herrauslösen des Weichmacheranteils durch den "Alkohol" sowie der vorschnellen Alterung der Verbrennungsrückstände im Öl durch das natürliche Produkt.
    E-10-Benzin kann bei Aluminium Korrosion hervorrufen. Der Prozess kann bereits durch einmaliges Tanken ausgelöst werden und ist dann nicht mehr zu stoppen. Die dadurch eventuell entstehenden Lecks im Kraftstoffsystem sind nach Einschätzung von Automobilverbänden ein hohes Sicherheitsrisiko. Ethanol kann Gummi lösen und es kann bei Modellen, die den Kraftstoff nicht vertragen, zu Problemen bei Dichtungen und Schläuchen führen.

    Wer haftet für Schäden, die durch E10 in Motoren angerichtet werden könnten?
    "Den Schaden trägt der Autofahrer", sagt Maximilian Maurer vom ADAC. Dabei ist die Rechtslage eigentlich anders, falls das Modell auf der Unbedenklichkeitsliste der Deutschen Automobil Treuhand steht. Dann kann der Autofahrer den Autohersteller auf juristischem Weg in Regress nehmen. "Wenn der Hersteller das Modell für die Liste freigibt, steht er in der Haftung", betont Maurer. Das Problem: Der Geschädigte muss nachweisen, dass die zerstörte Dichtung oder der korrodierte Tank wirklich durch das E10 beschädigt worden ist. Das ist schwierig. "Man muss lückenlos nachweisen, dass man immer richtig getankt hat", warnt Maurer. Doch wer bewahrt schon alle Tankbelege auf?
    Notfalls könnte man auch einen Sachverständigen beauftragen, aber das kostet. Außerdem führt die falsche Tankfüllung nicht sofort zum Motorschaden. Es kann Wochen dauern, bis der falsche Sprit das Auto zerlegt. Wie lange, will der ADAC jetzt herausfinden. Der Verband lässt einen Pkw, der den Biosprit nicht tanken darf, extra mit E10 füllen, um herauszufinden, was passiert. Beweisprobleme stellen sich übrigens auch in anderen Fällen. Wenn etwa der Tankwart oder die Werkstatt zum E10 raten, obwohl das Auto den Sprit nicht verträgt, haften sie für den Schaden. Allerdings, warnt Maurer, werden sie sich stets herausreden und behaupten, der Kunde habe sie falsch verstanden. "Und schriftlich gibt Ihnen sowieso niemand etwas."

    Quelle : Zeit Online
    Biosprit: Was Sie über E10 wissen müssen | Auto | ZEIT ONLINE

  11. #10
    KKC
    Avatar von KKC

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    Mit anderen Worten, der Autofahrer ist wieder mal der Gekniffene.

    Der Dreck sollte einfach boykottiert werden, und gut ist.

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