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Es spricht einiges dafür das Cannabis-Verbot in Deutschland aufzuheben

Erstellt von socky7, 11.09.2014, 00:22 Uhr · 161 Antworten · 8.816 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Eutropis

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    Also ki ff en nicht ab 18 oder 20 sondern nach
    abgeschlossener Berufsausbildung wäre ne Maßnahme

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Dune

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    Die Frage ist, welchen Nutzen die Gesellschaft davon haben soll. Verstehen tue ich es bei Schmerzpatienten... Vergabe von Cannabis an weitere 'bestimmte' Kreise sind schwierig. Erinnerlich ist mir, dass dieses Thema schon vor längerer Zeit aufgegriffen wurde, aber doch etwas in Entgleisung ging. Ich meine, ein Member war der Meinung, Drogenerfahrungen sollte jeder einmal machen. Dementsprechend wurden die Gegner der Legalisierung durch die Mangel gedreht.

  4. #13
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    "Legalize it! Don' criticize it!" sang Bob Marley for fast 40 Jahren. Ich war in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer der gleichen Meinung wie Bob Marley (und socky7), weil ich in der Entkriminalisierung und der verbesserten Kontrolle von Cannabis eigentlich nur Vorteile sehe. Nun ist Bob Marley an Lungenkrebs gestorben; einen Tatsache die schnell zum Gegenargument führt.

    Cheers, X-pat
    abgesehen davon ,dass die Rastas das Zeug sehr stark und ungestreckt rauchen ,wäre dann ein logischer Schritt ,auch das Rauchen unter Verbot zu stellen.

  5. #14
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von peter1 Beitrag anzeigen
    moin moin

    in Israel ist Cannabis bereits seit Jahrzenten legalisiert und wird in der Medizin eingesetzt, z.B. bei Aelteren, die an Alzheimer leiden.
    In D ist nur die Pharmalobby, die hier Front macht, weil Sie Angest um Ihre Profite hat, die verloren gehen.

    MfG
    Peter1
    so ist es ,war doch vor Jahren mal ne Diskussion im Fernsehen über eine Frau ,die ihrer Mutter ,MS-Patientin, Pott zu rauchen gab, weil es sehr gut gegen Schmerzen wirkt.
    da kam der Hinweis diese Stoffe gäbe es ja auch in der Pharmazie ,natürlich zu einem Preis ,der jeden Otto-Normal schnell an die Monatsbudget-Grenze treibt.

  6. #15
    Avatar von Eutropis

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    abgesehen davon ,dass die Rastas das Zeug sehr stark und ungestreckt rauchen ,wäre dann ein logischer Schritt ,auch das Rauchen unter Verbot zu stellen.

    Ich denke das hochgezüchtete Gras von Heute hat mitunter ein Vielfaches des THC Gehaltes von dem Gras was
    die Wailers und Freunde in den 1970ern geraucht haben.
    Genau wie bei Nikotin ist man im Volk häufig der irrenden Ansicht, Dieses wäre krebserregend.
    Krebserregend sind aber insbesondere ca.70 von insgesamt ca. 4000 Giftstoffen die bei der Verbrennung entstehen.
    Das für viele Kranke THC ein probates Medikament wäre und bereits ist steht ja völlig außer Frage.

  7. #16
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, welchen Nutzen die Gesellschaft davon haben soll.
    Das wäre ja schlimm, wenn in Deutschland nur Dinge erlaubt würden, die der Gesellschaft nutzen. Auch wenn die Tendenz ohnehin schon in diese Richtung geht, wäre eine derart restriktive Gesellschaft mir viel zu unfrei.

    Aber greifen wir dann mal dein Argument auf. Siehst du irgendeinen Nutzen darin das Rauchen von Tabak zu erlauben?

  8. #17
    Avatar von Eutropis

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    Wer noch mehr Verbote will
    sollte einfach immer Grün wählen.

  9. #18
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, welchen Nutzen die Gesellschaft davon haben soll.
    Der Nutzen wäre erst mal, wie bereits erwähnt, eine Entkriminalisierung die Dealern die Grundlage entzieht und den Konsumenten eine strafrechtliche Verfolgung erspart. Darüber hinaus wäre der Konsum einfacher zu kontrollieren, und folglich Probleme einfacher zu identifizieren. Schließlich gäbe es dem Staat bzw. der Gemeinschaft eine zusätzliche Einnahmequelle.

    Darüber hinaus gibt es die Frage welchen Nutzen Cannabis-Konsum überhaupt hat. Da wir von "recreational use" sprechen, ist der Begriff des Nutzens ähnlich nebulös wie bei vielen anderern "recreational activities", von Karten spielen, über Musik hören, bis Parties und Filme gucken.

    Sagen wir einfach, das sind Dinge die Leute gerne tun. Solange Dritten daraus keine ernsthaften Schäden/Nachteile entstehen ist das für mich OK. Schwierig wird es mit der Kosten/Nutzen-Rechnung immer bei Aktivitäten die gefährlich für den Ausführenden selbst sind. Das muss man individuell entscheiden.

    Grundsätzlich verbietet die Gesellschaft auch Hochrisiko-Aktivitäten wie Basejumping, Bergsteigen, oder ungeschützten 5ex mit wechselnden Partner nicht. Daher ist die Frage warum sog. "weiche Drogen" wie Cannabis verboten sind, berechtigt.

    Cheers, X-pat

  10. #19
    Avatar von peter1

    Registriert seit
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    in den Niederlanden wurde das Gesetz Cannabis legal wieder geaendert und auf die Entscheidungsgrundlage der Kommunen verlagert, die den Gebrauch verbieten koennen oder nicht.

    MfG
    Peter1

  11. #20
    chrima
    Avatar von chrima
    Der Staat könnte an den Steuern profitieren, wie man am Beispiel USA sieht:

    Der Steuersatz auf Cannabis, so viel aber ist schon klar, soll happig ausfallen: 25 Prozent. Die Regierung rechnet damit, dass sich im Durchschnitt ein Gramm nach der Ernte für drei Dollar verkaufen wird, im Zwischenhandel für sechs und schließlich im Laden für zwölf Dollar. Vor Steuern.

    Immerhin ist das billiger als auf dem Schwarzmarkt, wo meist noch ein großzügiger Risikozuschlag eingepreist ist. Für viele Befürworter der Legalisierung ist aber genau das das entscheidende Argument: Mit einer Entkriminalisierung so genannter weicher Drogen werde der Organisierten Kriminalität ein Stück weit der Boden entzogen. Wie in den 30er Jahren, als die US-Regierung die Prohibition aufhob.

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