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Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

Erstellt von Samuianer, 12.02.2010, 10:33 Uhr · 531 Antworten · 15.073 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="824614


    ..........: im Gegensatz zu Paddy selber setze ich mich für Paddy mit meinem Modell (das ja in etwas der FDP entspricht) ein! Klingt komisch, ist aber so.


    Dann hast du Paddy's neue Signatur nicht gelesen oder gelesen aber nicht verstanden:

    "Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat.Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden". -

    H.Geissler

  2.  
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  3. #62
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="824605
    Zitat Zitat von Paddy",p="824594
    Warum lässt man eigentlich Arbeitgeber nicht zahlen, für Schule und Ausbildung die vorher von der Allgemeinheit finanziert wurden, deren Früchte aber allein ihm zukommen?
    Na, du bist ja ein Käsekuchen...
    Wer zahlt denn im Moment für alle? Die Arbeitgeber! Sie zahlen mehrfache direkte Steuern, zahlen Löhne und somit dann auch noch indirekte Steuern.
    Was sollen denn die Arbeitgeber noch alles zahlen?

    Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich mur das schon lange nicht mehr gefallen lassen. Ach, bin ich ja theoretisch. Gut, dass ich mich daran nochmal erinnert habe.

    Zitat Zitat von Paddy",p="824594
    Und merk Dir endlich mal: Es gibt keine einmaligen Beihilfen für Schränke, Waschmaschinen und Kühlschränke.
    Natürlich gibt es die. Habe ich selber gesehen.

    Zudem findet man entsprechede Gesetezstexte überall, z.B. hier:

    Erstausstattung einmalige Beihilfen
    Abweichend von § 20 Abs. 1 SGB II und § 28 Abs. 1 SGB XII werden nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 – 3 SGB II und § 31 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 SGB XII einmalige Leistungen festgeschrieben, die nicht von den Regelleistungen/-sätzen erfasst und somit bei Bedarf ergänzend zu gewähren sind. Hierbei handelt es sich um Leistungen für:

    Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräte ,
    Erstausstattungen für Bekleidung einschließlich bei Schwangerschaft und Geburt ,
    mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen.
    Neben den Beziehern von Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld und Sozialhilfe haben auch solche Personen einen Anspruch auf einmalige Beihilfen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 bis 3 SGB II oder § 31 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 SGB XII, die keine Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts erhalten, aufgrund ihres geringen Einkommens und Verm46;gens zur Deckung dieses Bedarfes jedoch nicht in der Lage sind.


    Quelle:
    http://www.sozialticker.com/erstauss...lige-beihilfen
    Ach ne, die Arbeitgeber zahlen auch noch "Löhne und damit dann auch noch indirekte Steuern".

    Dass sie dafür nicht nur einen Gegenwert, sondern zusätzlich einen Mehrwert erhalten, verschweigst Du aber lieber.

    Erstausstattung erhalten nur diejenigen, die vorher noch nie einen eigenen Haushalt hatten oder denen komplett die Bude abgebrannt ist. Sonst niemand.

    Eine komplette Wohnungseinrichtung inkl. Haushaltsgeräte bis hin zum Kaffeelöffel, Geschirrtuch und Zahnbürste, wird in Hamburg mit einer Pauschale von 800 € abgewickelt. Soviel kostet allerdings bereits der Transport der Gegenstände durch einen Billiganbieter.

    Ein kaputter Kühlschrank bzw. Waschmaschine wird nicht mal einer Familie mit 5 kleinen Kindern ersetzt.

  4. #63
    Avatar von

    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Micha",p="824611
    Es mag ja irgendwo Länder geben, wo dem abhängig Beschäftigten sein dazu verdientes Geld bzw. eine Erhöhung des Einkommens in voller Höhe in der eigenen Tasche verbleibt.
    In Deutschland wäre mir das vollkommen neu.
    Auf den ersten Blick natuerlich richtig.
    Aber das was zusaetzlich in die Sozialabgaben fliesst fuehrt auch dazu, dass diese prozentual sinken koennen. Das bleibt also durchaus den AN.
    Und die Steuern dienen ja auch der Infrastruktur, was auch fuer bessere Wettbewerbsbedinguingen sorgt. D waere wirtschaftlich nie so erfolgreich gewesen wenn nicht die Infrastruktur besser gewesen waere als in den Wettbewerbslaendern. Dazu kommen die sehr niedrigen Streiktage.

    All diese Wettbewerbsvorteile hat man jetzt feur den kurzfristigen Profit ein paar weniger ueber dden Jordan gehen lassen.

    Eine BEteiligung der ARbeitnehmer am Wertzuwachs ist Grundvoraussetzung fuer eine langfristig funktionsfaehige Marktwirtschaft. Bei sinkender Kaufkraft crast das ganze System, wie wir die letzten Jahre beobachten konnten.

  5. #64
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="824614
    Man darf nicht vergessen, dass 10% der Bürger 90% der Umsätze produzieren, nämlich die Reichen. Also auch von daher ist es doch völlig egal, ob ein Arbeitsloser 10 EUR mehr in der Tasche hat. Entscheidend sind die Nettolöhne der eher Besserverdienenden. Die müssen angehoben werden, damit der Rubel rollt. Klingt zwar unsozial. Ist aber wirtschaftlich ein Fakt.
    Das ist mal wieder typisch für gewissenlosen Neokapitalismus: 90 % der Bevölkerung sollen sich bitteschön 10 % des gesamten Konsums teilen.

    Das klingt nicht nur unsozial. Das ist unsozial in höchstem Maße.

    Fakt ist: dieses System ist nicht Gott gegeben, sondern immer politisch und von Interessen geprägt. Schaffen wir es ab! Es stinkt schon!

  6. #65
    Avatar von Samuianer

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Paddy",p="824625
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="824614
    Man darf nicht vergessen, dass 10% der Bürger 90% der Umsätze produzieren, nämlich die Reichen. Also auch von daher ist es doch völlig egal, ob ein Arbeitsloser 10 EUR mehr in der Tasche hat. Entscheidend sind die Nettolöhne der eher Besserverdienenden. Die müssen angehoben werden, damit der Rubel rollt. Klingt zwar unsozial. Ist aber wirtschaftlich ein Fakt.
    Das ist mal wieder typisch für gewissenlosen Neokapitalismus: 90 % der Bevölkerung sollen sich bitteschön 10 % des gesamten Konsums teilen.

    Das klingt nicht nur unsozial. Das ist unsozial in höchstem Maße.

    Fakt ist: dieses System ist nicht Gott gegeben, sondern immer politisch und von Interessen geprägt. Schaffen wir es ab! Es stinkt schon!


    Das ist nicht unsozial, das ist krank!

    Es gibt nun mal nicht nur "Achiever", es gibt nicht nur Unternehmer und nicht alle Arbeitslosen oder Sozialfaelle sind faul oder arbeitscheu!

    Diese Einstellung ist wiederlich ignorant und selbsherrlich!

  7. #66
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Paddy",p="824625
    Das ist mal wieder typisch für gewissenlosen Neokapitalismus: 90 % der Bevölkerung sollen sich bitteschön 10 % des gesamten Konsums teilen.

    Das klingt nicht nur unsozial. Das ist unsozial in höchstem Maße.

    Fakt ist: dieses System ist nicht Gott gegeben, sondern immer politisch und von Interessen geprägt. Schaffen wir es ab! Es stinkt schon!
    Was nicht Gott gegeben ist ist die Einteilung. Die nehmen nämlich die Betroffenen zumeist selber vor.

    Und daher ist es dir selber überlassen, ob du zu den 90% oder zu den 10% zählen willst. Es hindert dich keiner, reich zu werden und 90% zu komsumieren.
    Ebenso hindert es dich nicht, dein Leben lang Angstellter zu werden. Ein kleiner Gewerbeschein genügt, um ins Lager der superreichen Abzocker (wie du ja Unternehmer bezeichnest) zu wechseln. Auch darin hindert dich niemand!

    Auch kannst du als Arbeitsloser mal aufstehen und dir selber Arbeit suchen. Mit Fantasie und Einsatz gibt es sie oder du schaffst dir welche. Ich habe hier viele Möglichkeiten genannt.
    Daher liegt es an dir selber.

    Und daher diskrimiere oder beleidige ich auch keine Gruppen. Denn es gibt ja die Gruppe der Arbeitslosen von Geburt an ja nicht. Man steckt sich ja selber in die Schublade. Jeder hat die Chance reich, aber auch arm zu werden.
    Und das war schon seit der Entstehung der Erde so. Jeder ist seines eigen Glückes Schmied!

    An deiner Stelle würde ich jedenfalls schon längst zu den Besserverdienenden zähle, das versichere ich dir aber. Icvh habe es auch zweimal geschafft und ich habe auch einen Hang zum Faulsein. Aber ich weiß auch, wann es Zeit wird, etwas anzupacken.

    Wer als unterbezahlter Sklave behandelt werden will, der wird es auch! Wer kein Risiko auf sich nehmen will, der darf auch nicht erwarten, den Hauptgewinn zu ziehen.

    Noch ein Tipp:
    nach einer Studie werden rund 65% aller Jobs durch Beziehungen besetzt. Also sei nett und freundlich zu den Machthabern der Gesellschaft und schon wirst du vermittelt (selbst als Kranker, der ab und zu mal Pausen braucht).
    Dass das System nicht toll ist, ist klar. Aber es ist Realität.

  8. #67
    Avatar von Conrad

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Samuianer",p="824629



    Das ist nicht unsozial, das ist krank!

    Es gibt nun mal nicht nur "Achiever", es gibt nicht nur Unternehmer und nicht alle Arbeitslosen oder Sozialfaelle sind faul oder arbeitscheu!

    Diese Einstellung ist wiederlich ignorant und selbsherrlich!
    An dieser Stelle mein ehrliches Geständnis:

    Ich bin auch Arbeitsscheu.....

    aber Geldgier und Konsumgeilheit haben mich bisher immer noch aus dem warmen Bettchen getrieben

    Neuerdings kann man ja aber Konsumgeilheit rechtfertigen dass man ja durch erhöhten Konsum Arbeitsplätze schafft, wenn auch nicht in Deutschland sondern in den sog. "Billiglohnländern"..... ;-D

  9. #68
    Avatar von Silom

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="824682
    Zitat Zitat von Samuianer",p="824629



    Das ist nicht unsozial, das ist krank!

    Es gibt nun mal nicht nur "Achiever", es gibt nicht nur Unternehmer und nicht alle Arbeitslosen oder Sozialfaelle sind faul oder arbeitscheu!

    Diese Einstellung ist wiederlich ignorant und selbsherrlich!
    An dieser Stelle mein ehrliches Geständnis:

    Ich bin auch Arbeitsscheu.....

    aber Geldgier und Konsumgeilheit haben mich bisher immer noch aus dem warmen Bettchen getrieben

    ...

    Gleiche Einstellung wie uns Guido (arbeitslos = arbeitsscheu)

    Diese naive Einstellung muss an der Berliner Luft liegen.

  10. #69
    Avatar von Nokhu

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Dieter1",p="824520
    Wenn man mit Hartz besser faehrt als wie mit Arbeit liegt das nicht daran, dass die Hartzsaetze zu hoch sind, sondern daran, dass die Loehne laecherlich niedrig sind.
    Noch einer, der es begriffen hat. Danke!

  11. #70
    Avatar von Conrad

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Dieter1",p="824520

    Wenn man mit Hartz besser faehrt als wie mit Arbeit liegt das nicht daran, dass die Hartzsaetze zu hoch sind, sondern daran, dass die Loehne laecherlich niedrig sind.
    Echt so einfach ist das ?? Dass da noch keiner drauf gekommen ist

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