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Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

Erstellt von Samuianer, 12.02.2010, 10:33 Uhr · 531 Antworten · 15.128 Aufrufe

  1. #381
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Hartz IV trotz Job
    Jeder zehnte Aufstocker arbeitet für den Staat

    Wegen Löhnen unterhalb des Existenzminimums stehen meist private Unternehmen am Pranger. Doch eine Anfrage an die Bundesregierung zeigt: Arbeitnehmer, die trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen sind, arbeiten häufig im öffentlichen Dienst.

    Jeder zehnte Erwerbstätige, der wegen seines geringen Arbeitseinkommens zusätzliche Hartz-IV-Leistungen bezieht, ist im öffentlichen Dienst oder in einem Unternehmen im öffentlichen Sektor beschäftigt. Das geht nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" aus einer Stellungnahme der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.
    Demnach beziehen 131.722 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im öffentlichen Dienst zusätzlich Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst die öffentliche Verwaltung, das Bildungs- und Sozialwesen sowie die Entsorgungswirtschaft.

    Insgesamt liegt die Zahl der so genannten Aufstocker nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 1,37 Millionen. "Es ist ein Skandal, dass zehn Prozent der Aufstocker direkt oder indirekt vom Staat beschäftigt sind", kritisierte die Arbeitsmarktexpertin der Linksfraktion, Jutta Krellmann.
    Kritiker des Niedriglohnsektors fordern seit langem die Einführung eines gesetzlichen Mindestohns. Dieser soll auch einen ausreichenden Abstand zu den Hartz-IV-Sätzen garantieren, deren Höhe das Bundesverfassungsgericht Anfang Februar verworfen hatte. Gegner von Mindestlöhnen warnen hingegen, diese würden zum Verlust von Arbeitsplätzen führen.

    http://www.ftd.de/politik/deutschlan.../50080175.html

  2.  
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  3. #382
    Avatar von aalreuse

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="829532
    Du hast schon echt merkwürdige Ansichten Ich glaube in Deutschland bist du der einzige, der meint, dass es hier jemals wieder Vollbeschäftigung und Arbeitskräftemangel wie in den 60er Jahren geben wird. Durch die immer weiter zunehmede Automatisierung werden im Gegenteil immer weniger Arbeitskräfte gebraucht.
    Der demographische Wandel und seine Folgen stehen doch schon lange auf der politischen Agenda, zur Zeit nur nicht in der ersten Reihe. Thematisiert auch schon unter der letzten schwarz/gelb Regierung als Nobbi Blüm Arbeitsminister war. Mit Kampagnen wie „die Rente ist sicher“ u. ä. wurde das Wahlvolk wieder beruhigt. Was aber nichts an den Tatsachen ändert. Unsere Herren Politiker und die verantwortlich in Wissenschaft, Forschung und bei den Arbeitgebern sind sich der Problematik voll bewusst.

    Zwei Beispiele

    Im Rahmen des letzten Bundestagswahlkampfes habe ich zufällig eine Talkrunde mit ein paar Politdinos gesehen. H.-J. Vogel, Genscher, Dohnany, Gerhart Baum…. Alles keine Dummschwätzer oder Idioten, sondern Politgrößen, die auf das Alltagsgeschäft nicht mehr unbedingt Rücksicht nehmen müssen und auch daher wenig populäres zur Sprache bringen können. Es war Vogel der die Diskussion darüber in Gange brachte, aber alle waren sich einig, dass die demographische Entwicklung und deren Folgen für Arbeitsmarkt, Sozialsysteme und der gesamten Gesellschafts- und Landesstruktur zu den aktuell dringlichsten Aufgaben zählt und es war Baum (FDP) der die Zahlen nannte (über die ich die ganze Zeit rede), die ich auch erst nicht glauben wollte, die aber jeder einfach nachrecherchieren kann..

    Auch gerade gestern Abend war die Demographie wieder Thema im TV. Auf N3 sprachen der Landesentwicklungsminister M-V und ein führender Mitarbeiter eines IFU Instituts (genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr) über die demographische Entwicklung und deren Folgen für die ländlichen Gegenden in M-V. Und der Landesminister hat dann auch indirekt gesagt warum das Thema unterm Deckel gehalten wird…. „wenn man all das was wirtschaftlich, umwelttechnisch und von der Infrastruktur her in diesem Zusammenhang logisch, notwendig und richtig wäre zum jetzigen Zeitpunkt auf Tisch brächte, wäre das politischer Selbstmord, die Öffentlichkeit ist noch nicht so weit“, wo dann auch der Wissenschaftler zustimmte

    Ähnlich wie bei Schröders Agendapolitik. Von wenigen als notwendig und richtig begrüßt, war sie für die SPD politischer Selbstmord. Es traut sich einfach keiner, das Thema vorzuholen und die notwendige öffentliche Diskussion anzustoßen (auf den H4lern rumhacken ist ja viel einfacher und bequemer und lenkt so wunderbar ab)

    Und was die Zahlen angeht, so glaube ich tatsächlich, das Statistische Bundesamt ist eigentlich eine zuverlässige Quelle, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich durch die demographische Entwicklung das Thema Arbeitslosigkeit von selbst erledigt und es, von einer strukturell bedingten Restarbeitslosigkeit abgesehen, wieder zur Vollbeschäftigung der arbeitsfähigen Bevölkerung und darüber hinaus zum Arbeitskräftemangel kommt. Das ich dabei die derzeitigen Arbeitslosen und den durch Strukturwandel und Automatisierung hervorgerufenen Jobabbau mit einkalkuliert habe, sieht man daran, dass ich (angestoßen von Herrn Baum) davon spreche das man lediglich etwa 50% derer die in der nächsten Zeit dem Arbeitsmarkt verloren gehen tatsächlich ersetzen müsste, um unterm Strich den wirtschaftlichen Status Quo zu halten. Es kann von einem weiteren Bevölkerungszuwachs also keine Rede sein. Bei dem Konzept der Zuwanderung würde lediglich der rapide Abfall der Bevölkerungzahl verlangsamt und die wirtschaftlichen Folgen erträglich gemacht. Insgesamt würde sich im schon erwähnten Zeitraum die Bevölkerung trotzdem um etwa 9 Millionen Menschen [highlight=yellow:4260a9230b]verringern[/highlight:4260a9230b] und geht anschließen weiter zurück.

    Das Arbeitslosenproblem wird sich ohne Gegenmaßnahmen neben dem Arbeitskräftemangel zur Rentnerproblematik und später zu einem Platzproblem in den Altenheimen und auf den Friedhöfen wandeln. Will heißen, ein erheblicher Teil der jetzt bestehenden Problematik erledigt sich irgendwann auch auf biologische weiße, trotzdem bleibt das Problem der Alterstruktur erhalten, weil auch die nachfolgenden Generationen hierzulande zu wenige Kinder in die Welt setzen, um diesen Teil der Welt ohne Zuwanderung am leben zu halten. Wenn man die Zuwanderung soweit wie möglich verhindern will, muss man die Wirtschaftspolitik mittel bis langfristig nicht bei den Unternehmen, sondern bei den Frauen und ihren Familien ansetzen. Man muss Hausfrauen und Mütter wirtschaftlich den „Karriereweibern“ gleichstellen und ihr gesellschaftliches Image aufpolieren, damit Kinder nicht mehr das Armutsrisiko Nr. 1 sind. Man muss endlich eine vernünftige Tageskinderbetreuung realisieren und wieder mehr Geld in die Schulen und die Bildung stecken, damit hierzulande endlich wieder genug Kinder geboren werden. Die Situation in die wir jetzt hineinschlittern zeigt deutlich, wie viel Wahrheit und welche Tragweite im folgenden einfachen Satz liegt: „ ein Volk ohne (ausreichend) Nachwuchs ist ein Volk ohne Zukunft". Will das Volk aber trotzdem eine Zukunft haben, muss es den Nachwuchs dort herholen wo er im Überfluss vorhanden ist und ihn bei sich integrieren.... das ist einfache, geradlinige Logik .... auch wenn die (noch) unpopulär ist und (leider noch) als Zukunftsproblem abgetan wird.

    Jetzt könnte man noch in Ruhe und überlegt die Gegenmaßnahmen und den Strukturwandel einleiten, ohne das es wesentliche wirtschaftliche Schmerzen verursacht..... vermutlich wird aber wieder bis zum letzten Moment gewartet, bis auch dem letzten Querkopf die Notwendigkeiten einleuchten. Dann wird irgendein Notkonstrukt mit der heißen Nadel zusammengestrickt, welches dann der Situation nicht voll gerecht wird, politische Unruhen bringt, etc. Das täte alles nicht Not, wenn man rechtzeitig, und das heißt jetzt, das Problem im vollen Umfange anginge ...

  4. #383
    Avatar von Thaimax

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Die von Conrad angesprochene Automatisierung hat rasend schnell stattgefunden, ohne jedoch das Denken zu beeinflussen...

    Es wird noch immer von einer höheren Lebensarbeitszeit gesprochen, als Vollzeitjob gelten noch immer 40h-Wochen.... hat man da vielleicht was verschlafen?

    Wieso beträgt ein Vollzeitjob nicht 20h, das würde der Automatisierung gerecht werden, man müsste nicht Millionen von unnötigen Dienstleistungjobs "erfinden", die ausschliesslich dem Zweck dienen, dass die Leute Arbeit haben, und es würde auch Arbeit für alle geben....

    Ohne einem Umdenken werden auch die geburtenschwachen Jahrgänge nicht helfen die Arbeitslosigkeit zu besiegen, weil aufgrund der weniger vorhandenen Leute natürlich auch die Binnennachfrage, und somit Jobs, wegfallen werden.

  5. #384
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    [highlight=yellow:7100e7381f]Ethikverband der Deutschen Wirtschaft e.V.[/highlight:7100e7381f] zur Diskussion über Hartz IV

    25. Februar 2010

    Die Forderung nach Kürzungen bei Missbrauch ist populistisch Es ist richtig, dass Hartz IV von manchen Menschen missbraucht wird. Unsinnig ist es, so zu tun, als würden Hartz IV Empfänger ohne Konsequenzen das System missbrauchen können. Wer Hartz IV missbraucht z. B. durch Ablehnung zumutbarer Arbeit etc. wird mit Kürzungen des Bezugs bestraft. Forderung nach harten Strafen für den Missbrauch entbehrt jede Grundlage. Die Diskussion diffamiert sozial schwache Menschen. Die Veröffentlichungen über Hartz IV Empfänger sagen zwar sachlich richtig, dass überwiegend Alleinerziehende und Migranten zu den Empfängern, und ,Mittelstandmitglieder’ eher selten zu Hartz IV Empfängern gehören, gleichzeitig wird damit suggeriert, dass Hartz IV Empfänger zur Randgruppen des ,Präkariats’ gehören, und damit nicht zum ,Bürgertum’, zur ,Mitte’ unserer Gesellschaft. Die öffentliche Darstellung der Herkunft der Hartz IV Empfänger suggeriert, als seien sie keine ,wertvollen’ Mitglieder unserer Gesellschaft. Gerade sozial schwache Menschen bedürfen unserer Unterstützung und vor allem unseres Wohlwollens.
    Die Steuersituation unterstützt die Motivation, einer Regelarbeit nachzugehen, zu wenig. Wer Hartz IV bezieht, muss sich bereits ? 80,00 von 100 hinzuverdienten Euro anrechnen lassen. Hier können wir von anderen Ländern sehr gut lernen. Die Motivation, so schnell wie möglich wieder einer Regelarbeit nachzugehen, sollte ein so starker sozialer Staat wie die Bundesrepublik Deutschland durch steuerliche Anreize unterstützen. Das ist derzeit nicht der Fall.
    Hartz IV Empfänger haben sich im Regelfall ihre Situation nicht ausgesucht. Die Tatsache, dass mancher Hartz IV Empfänger mehr Geld erhält, als jemand, der einer Regelarbeit nachgeht, ist dem Hartz IV Empfänger nicht vorzuhalten. Der Druck auf Löhne, der zu extrem geringen Mindestlöhnen mit Zustimmung von Gewerkschaften geführt hat, muss Grundlage einer Diskussion über Mindestlöhne sein, nicht eine Diskussion über die Höhe der Bezüge von Hartz IV Empfängern. Sie haben sich Ihre Situation in aller Regel nicht freiwillig ausgesucht. Danach zu trachten, dass Hartz IV Empfänger weniger bekommen müssen, als jemand, der regelmäßiger Arbeit nachgeht, kritisiert den falschen Aspekt
    Die Forderung, Hartz IV Empfänger sollen für ihre Bezüge arbeiten, hat feudalistische Züge. Eine Solidargemeinschaft ist nach dem Subsidiaritätsprinzip für alle Mitglieder der Gesellschaft da. Eine Gesellschaft, die sich den Bezug von Hartz IV ,entgelten’ zu lassen, hat etwas von Sklaverei. Diese Überlegung folgt dem Gedanken: “Kostenlos darf es nichts geben.” Unsere Solidargemeinschaft sollte in der Lage sein, Menschen, die ohne Selbstverschulden in eine schwierige Lebenssituation geraten sind, unentgeltlich zu unterstützen.
    Die Diskussion verwechselt Ursache und Wirkung. Die Hauptursachen für Hartz IV sind in schlechter Ausbildung und fehlender Betreuung von Kleinkindern Alleinerziehender zu finden. Der Ruf nach schärferen Maßnahmen gegen den Missbrauch verwechselt Ursache und Wirkung. Schärfere Maßnahmen beseitigen nicht die Ursachen für Hartz IV. Ein besseres Betreuungsangebot für die Kinder Alleinerziehender auf er einen Seite, und intensive Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Niedrigqualifizierte auf der anderen Seite sind als einzige Maßnahmen geeignet, nicht nur den Missbrauch von Hartz IV zu bekämpfen, sondern Menschen sinnvolle Alternativen zu Hartz IV zu ermöglichen.
    Unsere Politiker sind aufgerufen. Alle Politiker sind dringend aufgerufen, so bald als möglich das Vertrauen in das politische Handeln gemeinsam wieder herzustellen. Noch ist Zeit dazu. Es wäre jetzt unbedingt an der Zeit, dafür Sorge zu tragen, dass wir auf falsche Diffamierungen verzichten, und die wahren Ursachen für Hartz IV Probleme bekämpfen.
    Ulf D. Posé (Präsident)
    (Pressemitteilung ETHIKVERBAND DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT E.V.)

    http://www.forium.de/redaktion/ethik...eber-hartz-iv/

  6. #385
    Avatar von aalreuse

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Thaimax",p="829975
    weil aufgrund der weniger vorhandenen Leute natürlich auch die Binnennachfrage, und somit Jobs, wegfallen werden.
    Ein weiters Argument dafür für ausreichend Nachwuchs zu sorgen.... die Reste verteilen, wie z.B. die Arbeitszeit zu verkürzen, bringt gar nichts

  7. #386
    Avatar von Thaimax

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="829980
    Zitat Zitat von Thaimax",p="829975
    weil aufgrund der weniger vorhandenen Leute natürlich auch die Binnennachfrage, und somit Jobs, wegfallen werden.
    Ein weiters Argument dafür für ausreichend Nachwuchs zu sorgen.... die Reste verteilen, wie z.B. die Arbeitszeit zu verkürzen, bringt gar nichts
    Klar sollte der Weg über eine höhere Geburtenrate führen, aber die notwendigen Anreize zu schaffen ist politisch nicht durchführbar, weil in den Köpfen der Leute die Notwendigkeit einer höheren Geburtenrate nichtmal im Ansatz angekommen ist.

    Warum sollte man die Arbeitszeit nicht verkürzen? Ich fände es nicht schlecht, wenn auch mal der Bürger von den Errungenschaften der Automatisierung profitieren würde, und das wird er nicht, wenn man Arbeit lediglich der Arbeit wegen erfindet, da wird dann erst nur herumverteilt, ohne dass ein reeller, volkswirtschaftlicher Nutzen vorhanden ist.

  8. #387
    Avatar von aalreuse

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Thaimax",p="829986
    Warum sollte man die Arbeitszeit nicht verkürzen? Ich fände es nicht schlecht, wenn auch mal der Bürger von den Errungenschaften der Automatisierung profitieren würde, und das wird er nicht, wenn man Arbeit lediglich der Arbeit wegen erfindet, da wird dann erst nur herumverteilt, ohne dass ein reeller, volkswirtschaftlicher Nutzen vorhanden ist.
    ein weiser Mann hat mal gesagt, automatisierung soll die Arbeit des Menschen erleichtern ohne ihm die Arbeit wegzunehmen.

  9. #388
    Avatar von Thaimax

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="829990
    Zitat Zitat von Thaimax",p="829986
    Warum sollte man die Arbeitszeit nicht verkürzen? Ich fände es nicht schlecht, wenn auch mal der Bürger von den Errungenschaften der Automatisierung profitieren würde, und das wird er nicht, wenn man Arbeit lediglich der Arbeit wegen erfindet, da wird dann erst nur herumverteilt, ohne dass ein reeller, volkswirtschaftlicher Nutzen vorhanden ist.
    ein weiser Mann hat mal gesagt, automatisierung soll die Arbeit des Menschen erleichtern ohne ihm die Arbeit wegzunehmen.
    Dann sollte man diesen weisen Mann auch fragen, ob er der Meinung ist, dass die Leute lieber 40 Stunden herumlungern müssen, oder ob sie nicht lieber 20 Stunden Gas geben und dann frei haben

  10. #389
    Avatar von Conrad

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="829990
    Zitat Zitat von Thaimax",p="829986
    Warum sollte man die Arbeitszeit nicht verkürzen? Ich fände es nicht schlecht, wenn auch mal der Bürger von den Errungenschaften der Automatisierung profitieren würde, und das wird er nicht, wenn man Arbeit lediglich der Arbeit wegen erfindet, da wird dann erst nur herumverteilt, ohne dass ein reeller, volkswirtschaftlicher Nutzen vorhanden ist.
    ein weiser Mann hat mal gesagt, automatisierung soll die Arbeit des Menschen erleichtern ohne ihm die Arbeit wegzunehmen.
    Ein Widerspruch in sich. Die Arbeit wird in Zukunft nicht mehr werden, sondern weniger.

    Und soviele Einwohner wie jetzt, hat Deutschland in seiner gesamten Geschichte noch nicht gehabt. Es sind viel zu viele, durch die Gastarbeiter die nicht mehr gebraucht werden, die aber entdeckt haben, dass man selbst ohne deutschen Paß und deutsche Staatsbürgerschaft ohne Arbeit sehr gut leben kann.

    Die Bevölkerung sollte und wird wahrscheinlich auf ein vernünftiges Level runtergehen, welches bei 60 Mio. liegt. Allein schon die Auswanderungswelle wird dies bewirken, nur leider sind es die intelligentesten und Besten, die hier in Deutschland keine Zukunft mehr sehen.

    Deutschland ist fast entindustrialisiert bis auf die Autoindustrie und die Zukunft liegt ohnehin in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wissen und Information sind das Öl der Zukunft oder auch das Gold, ein unendlich teurer Rohstoff.

    Das Verhältnis von Handarbeit zu Kopfarbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten umgekehrt. Früher waren es 60%, die ihr Geld mit ihrer Hände Arbeit erwirtschaftet haben, heute sind es 60% die mit kreativer Kopfarbeit ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Allein wenn man sich ansieht, in welcher Geschwindigkeit heutzutage gebaut wird....die Geschwindigkeit u. Effizienz hat sich in den letzten 50 Jahren sicher verdreifacht. Durch Automatisierung und neue Baustoffe. Und es gibt nichts, was nicht noch weiter verbessert werden kann.

  11. #390
    Avatar von aalreuse

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    Re: Er kam, sprach und patzte - Westerwave, der" Held"

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="829998
    Und soviele Einwohner wie jetzt, hat Deutschland in seiner gesamten Geschichte noch nicht gehabt. Es sind viel zu viele, durch die Gastarbeiter die nicht mehr gebraucht werden, die aber entdeckt haben, dass man selbst ohne deutschen Paß und deutsche Staatsbürgerschaft ohne Arbeit sehr gut leben kann.

    Allein wenn man sich ansieht, in welcher Geschwindigkeit heutzutage gebaut wird....die Geschwindigkeit u. Effizienz hat sich in den letzten 50 Jahren sicher verdreifacht. Durch Automatisierung und neue Baustoffe. Und es gibt nichts, was nicht noch weiter verbessert werden kann.
    Sicherlich wohnen in Deutschland jetzt so viel ewie nie zu vor...aber nicht durch die Zuwanderung von Ausländern sondern durch die Fussion zweier Staaten seit der Wiedervereinigung ist die Bevölkerungszahl rückläufig und ohne die jungen Leute aus den neune Ländern, hätte hier im Westen allein die Demographie schon längst auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen.

    Die Ausländerhetzte ist schlich Blödsinn, wenn alle diejenigen die als Gastarbeiter nach Deutschland kamen und ihre Nachkommen das Land morgen verlassen würden, ist Deutschland kaputt. So sieht es aus

    Das heute schneller gebaut wird täuscht. Wohnblocks, Hallen usw werden in Fertigteilen hochgezogen. Das geht schnell, klar, aber keiner sieht wieviel Zeit die Produktion der Fertigteile verschlingt. So hat ein Betonhauptträger eine Schalzeit von 14 Tagen und die Lagerkapazität von Teilefabriken hat auch ihre Grenzen. Bei meiner lezten Anstellung hat z.B. der Neubau eines Kleinen Hotels aus Betonfertigteilen einen Vorlauf von einem Jahr gehabt.

    Der Laie darusen auf der Straße siehst nur die Monatagephase

    Der Innenausbau ist nach wie vor fast klassisch

    Richtig, die Bevölkerung wird sich in der Prognose des Statistischen Bundesamtes auf etwa 64 Mio reduzieren. Auf Dauer evtl so gar gesund. Bei dem worüber ich rede geht darum den Vorgang sanft und wirtschaftlich erträglich zu gestalten in dem man ihn etwas verlängert. Um denen gerecht zu werden die jetzt unser System am laufen halten, die kann man nicht einfach von eben auf jetzt fallen lassen. Und es kommt auch den Arbeitgebern zu gute, deren Kunden dann nicht so schnell wegbrechen. Letzlich kommen wir beide ans gleiche Ziel, mein Konzept ist für die breite Masse des Volkes (64 Mio Rest ist auch nicht gerade wenig) nur weniger schmerzhaft.

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