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Endlich mal wieder kriegen die "Umweltschützer" eins auf's Dach!

Erstellt von Clemens, 19.02.2014, 10:57 Uhr · 6 Antworten · 728 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Clemens

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    Endlich mal wieder kriegen die "Umweltschützer" eins auf's Dach!

    .........leider viel zu selten! Das heisst jetzt nicht, dass mein Vertrauen in die dt. Justiz stark gestiegen ist,aber dann und wann gibt es dann doch Anflüge von Vernunft!!!!!!!
    Urteil zur 3. Startbahn: Baugenehmigung rechtens, Tumult im Gericht | Nachrichten | BR.de

  2.  
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  3. #2
    Avatar von socky7

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    Das ist ziemlich selten, dass ein Planfeststellungsverfahren von Anfang bis Ende korrekt durchgeführt wurde.
    Meistens finden gute Richter(innnen) eine Schwachstelle im Verfahren.
    Gute Planer und gute Richter sind jedoch selten.
    In diesem Falle ging es offenbar um den Fluglärm. Welcher Rentner ist schon begeistert, wenn er um 6 Uhr morgens von einem startenden Flieger aus dem Schlaf geweckt wird ?

    Interessant ist, dass in jedem Planfeststellungsverfahren und in jedem Bebauungsplan-Verfahren die Kirchen als "Träger öffentlicher Belange" angehört werden müssen, die dann Anregungen und Bedenken vortragen können.
    So hatte z.B. eine Kirchengemeinde gegen den Bau eines 12 - geschossigen Gebäudes Einspruch erhoben mit der Begründung :
    "Der Neubau ist nicht zulässig, weil der geplante Baukörper verhindert, dass die Bewohner in einem Dorf dahinter am Sonntagmorgen die Kirchenglocken nicht mehr hören und die Gläubigen deshalb zu spät zum Gottesdienst kommen können".

  4. #3
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    ...aber dann und wann gibt es dann doch Anflüge von Vernunft!
    "Anflüge" war jetzt aber kein Freud'scher Versprecher, oder? Ich meine, weil es um eine Startbahn geht. Der Anflug der Vernunft gipfelte offensichtlich in dem Moment als im Verhandlungssaal die bayrische Hymne angestimmt wurde.

    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    "Der Neubau ist nicht zulässig, weil der geplante Baukörper verhindert, dass die Bewohner in einem Dorf dahinter am Sonntagmorgen die Kirchenglocken nicht mehr hören und die Gläubigen deshalb zu spät zum Gottesdienst kommen können".
    Da liegt die Lösung doch auf der Hand: größere Glocken! Außerdem kommen dann auch die Gläubigen aus dem 12-stöckigem Neubau in die Kirche, weil sie bei dem Glockenlärm ohnehin nicht schlafen können.

    Bayrische Probleme halt.

    Cheers, X-pat

  5. #4
    Avatar von Clemens

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    .....es gibt eben immer eine Quote von Leuten,die grundsätzlich gegen alles! Ob das jetzt nun neue Kraftwerke,Autobahn bzw Stromtrassen oder eben Startbahnen sind. Dabei wird man immer Leute finden, die dagegen sind! Nun kann ich letztlich diejenigen verstehen, die direkt betroffen sind..........das "Floriansprinzip" ist nun mal in uns allen! Aber es gibt eben auch die Gruppe von "Berufsdemonstranten", die gegen alles sind! Wenn man jetzt, wie in Deutschland , zu viel auf die Schreier hörst, dann kannst Du ausser der Rückkehr in die Steinzeit GAR nichts mehr machen!!!!!!!

  6. #5
    Avatar von pegasus

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    Diejenigen, die für solche Projekte sind, haben den Flughafen, das Atomkraftwerk oder welches Großprojekt auch immer, meist nicht direkt vor der Tür. Viele Befürworter solcher Projekte würden sich vermutlich auch in erbitterte Gegner verwandeln, wenn man in direkter Nähe ein Atomkraftwerk bauen wollte oder eine neue Startbahn durch den Garten.

    Aus der Ferne ist das immer in Ordnung. Protest hat nicht immer etwas damit zu tun, gegen den Fortschritt zu sein, sonder evtl. auch sein Eigentum und die eigene Gesundheit schützen zu wollen.

    Ich hatte mal das Vergnügen in Amsterdam in einem Hotel direkt in der Einflugschneise zu übernachten, seit dem verstehe ich die Flughafengegner etwas besser.

    Just my 5 cents.

  7. #6
    Avatar von hoko

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    Es gibt auch immer mal wieder welche die sich die angrenzenden Grundstücke erst vor wenigen Jahren gekauft haben... dann kommt die dritte Bahn und nun wird protestiert - jaa nee is klar!
    Übrigens war von vornherein klar, daß die dritte Bahn kommt... es wurden bereits vor Jahren Drainagen und Stromkanäle für die Beleuchtungen gelegt. Das macht keiner wenn die Chancen als aussichtslos einzustufen sind.
    Davon abgesehen, hat MUC doch eh ein Nachtflugverbot und so gut wie kein Cargo. Was sollen dann Anwohner von DUS oder FRA sagen!

    Und was Anwohner von z.B. Atomkraftwerken betrifft: ob ich so ein Teil in der Nachbarschaft habe oder 50km weg wohne - geht das Ding hoch, sitze ich in der Kacke... so oder so.

  8. #7
    Avatar von ChangLek

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    ..............zumal die angrenzenden Grundstücke an Flughäfen, Kraftwerken, Bahnanlagen usw oftmals um ein vielfaches billiger sind als die im ach so idyllischen Grünen. Oft demonstriert man aber als ehemaliger Beschäftigter bei Flughäfen, Kraftwerken, Bahnanlagen usw erst wenn man in Rente ist - vorher, wenn man den Job noch so dringend braucht um die Hütte abzuzahlen ist man zu feige das Maul auf zu machen..................

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