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Eine Krise jagt die nächste !

Erstellt von Conrad, 27.04.2010, 09:10 Uhr · 441 Antworten · 13.783 Aufrufe

  1. #361
    Avatar von DisainaM

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    als wir Griechenland 2 U Boote verkauft haben, wussten wir schon,
    dass sie die Dinger nicht bezahlen können.

    Welcher Hartz4 Empfänger bekommt von einem Autohaus schon einen Neuwagen ausgeliefert ...

    Das ganze Spiel geht um die Erkenntnis,
    dass wir Deutsche nicht alle in einem Boot sitzen,
    sondern dass es ein kleiner Kreis als Yachtbesitzer eigene Interessen vertreten,
    die durch ihre Lobbiisten in der Politik umgesetzt werden,
    und eine Masse des Volks, das sich an der Nase rumführen lässt.

    Griechische Rente ab 50, 100 % der Bezüge,
    jetzt werden nur noch 70 % ausgezahlt,
    Protest, dennoch geht es ihnen besser, als den meisten Deutschen, die die Zeche zahlen dürfen.

    Die USA oder einige Hedge Fonds greifen der Euro an, mit dem Ziel, dass am Ende der Euro an den Dollar gekoppelt wird,
    wär der Angriff nicht politisch gesteuert,
    sondern nur Profitorientiert, wär es schon längst zu einem Angriff auf das britische Pfund gekommen,
    aber nein, da besteht schliesslich ein Bündnissabkommen.

    Werden wir schon von den USA angegriffen, wozu dann noch aus Loyalität Kohle in Afgahnistan rausschmeissen,
    machen wir es wie die Holländer, und ziehen ab,
    spart Geld, was wir nicht mehr haben.

  2.  
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  3. #362
    Avatar von Thaivaria

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="858241
    Zitat Zitat von Thaivaria",p="858012
    Und die ganze Kacke mit den Leiharbeitern geht schon wieder von vorne los. Das ist sooo zum kotzen...
    Du musst nur mit deinem Chef einen außertariflichen Deal ausmachen und schon greifst du die volle Kohle ab.
    Ich verstehe dieses Rumgejammere nicht.

    ...
    Um mich geht es hier nicht. Ich hab eine Festanstellung und verdien mein Geld...

    Ich schreib hier über die Situation, wie mit den Anderen, den Leiharbeitern hier umgegangen wird. Und da gibt es bestimmt keine außertariflichen Deals mit dem Chef...

    Wie sollte das denn gehen?

    Ich weiß schon, was von dir als nächstes kommt. Du machst dich selbständig und verleihst dich selber...

    Da brauchst du aber erst mal mindestens 2 Doofe, die dich da auch nehmen, denn 1 allein reicht dir nicht, weil du dann nämlich Scheinselbständig wärst. Und das ist in Deutschland verboten.

    Außerdem bräuchtest du als Selbständiger alleine auch einen etwas besseren Stundenlohn, da du dich selber versichern mußt, usw...

    Also, du kannst dir das alles so schon recht schön und einfach hinschreiben, aber mit der Realität hat das nichts zu tun. Oder glaubst du, ein Konzern wie z.B. BMW rechnet jedes Monat bei 10000 Leiharbeitern mit jedem Einzelnen ab...

  4. #363
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von Thaivaria",p="858285
    Ich weiß schon, was von dir als nächstes kommt. Du machst dich selbständig und verleihst dich selber...

    Da brauchst du aber erst mal mindestens 2 Doofe, die dich da auch nehmen, denn 1 allein reicht dir nicht, weil du dann nämlich Scheinselbständig wärst. Und das ist in Deutschland verboten.
    Es gibt verschiedene Lösungen, die ich auch schon bei Kollegen erlebt habe. Natürlich ist die "Selbstständigkeit" der einfachste Weg, um aus dem Tarifvertrag rauszukommen. Damit kann man einen höheren Lohn vereinbaren und kann auf Kündigungsschutz, Sozialleistungen usw. verzichten. Also praktisch auf die Hemmnisse, die die Firma ja dazu bewegen, Leiharbeiter zu nutzen. Mit dem höheren Lohn kann man sich dann selber effektiv versichern.

    Scheinselbstständigkeit ist gerade bei großen Firmen kein Problem. Denn die haben ja meist Subunternehmen oder Zweitfirmen. Man muss das halt geschickt aufteilen. Rechtlich wasserdicht. Und die meisten Chefs werden solche Deals besser finden als eine gewisse Abhängigkeit zu Zeitarbeitsfirmen (zumindest, wenn er deine Arbeit würdigt). Natürlich muss der Chef ein flexibler Freidenker sein und kein blinder Buchhalter.

    Zitat Zitat von Thaivaria",p="858285
    Oder glaubst du, ein Konzern wie z.B. BMW rechnet jedes Monat bei 10000 Leiharbeitern mit jedem Einzelnen ab...
    Ja, dafür gibt es wunderbare Software, die so etwas vollautomatisch übernehmen.

  5. #364
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von DisainaM",p="858284
    Griechische Rente ab 50, 100 % der Bezüge,
    jetzt werden nur noch 70 % ausgezahlt,
    Protest, dennoch geht es ihnen besser, als den meisten Deutschen, die die Zeche zahlen dürfen.
    was in letzter Konsequenz auch die Erhöhung der Arbeitslosenzahlen bedeutet.


    Zitat Zitat von DisainaM",p="858284
    Die USA oder einige Hedge Fonds greifen der Euro an, mit dem Ziel, dass am Ende der Euro an den Dollar gekoppelt wird,
    wär der Angriff nicht politisch gesteuert,
    sondern nur Profitorientiert, wär es schon längst zu einem Angriff auf das britische Pfund gekommen,
    aber nein, da besteht schliesslich ein Bündnissabkommen.

    Werden wir schon von den USA angegriffen, wozu dann noch aus Loyalität Kohle in Afgahnistan rausschmeissen,
    machen wir es wie die Holländer, und ziehen ab,
    spart Geld, was wir nicht mehr haben.
    Vor ca. zwei Wochen kam ein interessanter Bericht eines Wirtschaftlers im TV. Was zur Zeit passiert ist die bewusste Destabilisierung des Euro`s bis hin zur Vernichtung. Diese Aktionen sind in ihrer Konsequenz den meisten Bürgern hier nicht bewusst. Es werden Summen verbrannt, die ausserhalb jeglichen Vorstellungsvermögen liegen. Die Folgen bekommen wir aber noch zu spüren.

    Ein wirtschaftlich und später politisch von der angloamerikanischen Achse unabhängiges Europa wäre ein Horrorszenario für diese. Es kann doch nicht sein dass von unseren eigenen Verbündeten und Freunden unsere Gemeinschaft so arglistig in die Krise manipuliert wird. Von wegen freie Marktwirtschaft.

    Als Erkenntnis dieser Politik sollten sich alle Europäer aus dem Irak und Afghanisten zurück ziehen.


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  6. #365
    Avatar von Conrad

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von antibes",p="858386

    Ein wirtschaftlich und später politisch von der angloamerikanischen Achse unabhängiges Europa wäre ein Horrorszenario für diese. [highlight=yellow:65c702b39b]Es kann doch nicht sein dass von unseren eigenen Verbündeten und Freunden unsere Gemeinschaft so arglistig in die Krise manipuliert wird. Von wegen freie Marktwirtschaft[/highlight:65c702b39b].

    Als Erkenntnis dieser Politik sollten sich alle Europäer aus dem Irak und Afghanisten zurück ziehen.
    Was hat denn eine "angloamerikanische Achse" damit zu tun, dass sich Griechenland, Spanien und andere EU-Staaten bis über die Halskrause verschulden ? Und was hat der Irak und Afghanistan damit zu tun ? Gehts noch ?

    Gegen den Verlust von ca. 500 Milliarden Euro, den wir den deutschen Landesbanken zu verdanken haben, ist die Bürgschaft für Griechenland pillepalle......Spielgeld.

    Nee, wir wurden von keiner "angloamerikanischen Achse" arglistig in eine Krise gewirtschaftet, daran, dass Deutschland bis an den Rand der Pleite verschuldet ist, ist Deutschland selber schuld.

  7. #366
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Sorry,
    das wäre doch zu einfach.

    Die Ursache für die dramatische Krise, die seit Anfang Januar den Euro auf Talfahrt geschickt und dem Dollar in gleichem Maße Aufwind verschafft hat, ist nicht einfach das Finanzproblem Griechenlands. Die Krise ist vielmehr das Resultat eines Komplotts und geheimer Absprachen zwischen einigen der mächtigsten Spekulanten an der Wall Street – zweifellos mit stillschweigender Rückendeckung durch das US-Finanzministerium. Das Ziel ist, den Dollar in dieser schwierigen Zeit dadurch zu retten, dass der Euro, die einzige Währung, die als alternative Reservewährung in Frage käme, geschwächt wird.

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  8. #367
    Avatar von Conrad

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von antibes",p="858411
    Sorry,
    das wäre doch zu einfach.

    Die Ursache für die dramatische Krise, die seit Anfang Januar den Euro auf Talfahrt geschickt und dem Dollar in gleichem Maße Aufwind verschafft hat, ist nicht einfach das Finanzproblem Griechenlands. Die Krise ist vielmehr das Resultat eines Komplotts und geheimer Absprachen zwischen einigen der mächtigsten Spekulanten an der Wall Street – zweifellos mit stillschweigender Rückendeckung durch das US-Finanzministerium. Das Ziel ist, den Dollar in dieser schwierigen Zeit dadurch zu retten, dass der Euro, die einzige Währung, die als alternative Reservewährung in Frage käme, geschwächt wird.


    Link
    Nee, ist klar, die "angloamerikanische Achse" ist schuld ... die sind schuld, das die halbe EU überschuldet ist.

    Der Euro ist gerade mal um ein paar Cents runter, da wird schon vom endgültigen Zusammenbruchs des Euro und Weltuntergang gefaselt, bei PDS-Anne Will ja gestern abend auch.

    Bloß, von wem wurden die USA so böswillig und arglistig in die Krise manipuliert ? Ob das auch die angloamerikanische Achse war ? Da steckt bestimmt Gordon Brown dahinter, als Rache, dass er die Wahl verloren hat. Nee, schuld ist "der Kapitalismus", das ist so ein einfaches und schönes Argument, das versteht sogar der Dümmste Depp....weil, es muß ja jemand anders schuld sein, wir könnens ja nicht gewesen sein......

    Die "angloamerikanische Achse"......waren das nicht auch die, die Dresden bombardiert haben ?

  9. #368
    Avatar von DisainaM

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Naja, wären die Hedge Fonds nicht von der politischen Ebene gesteuert,
    würde die Spekulation gegen das britische Pfund längst stattgefunden haben,
    auch die Briten haben eine katastrophale Verschuldung, und das Pfund wär viel einfacher zu knacken.

  10. #369
    Avatar von wingman

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Das britische Pfund befindet sich allerdingst ebenso im feien Fall wie der Euro.
    Und wenn schon wirklich gespart werden möchte so bieten sich viele völlig unnütze Posten an. Kriegspielen zum Beispiel anstatt an Schulen und Kindergärten sparen zu wollen.

  11. #370
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Wirtschaftserholung trotz Euro-Krise

    Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz der Euro- und Schuldenkrise nach Ansicht des IW-Instituts auf Erholungskurs. Die Unternehmen profitierten vor allem vom Aufschwung in den Schwellenländern, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Montag. Für die aktuelle Umfrage des IW-Instituts wurden mehr als 2000 Firmen befragt.

    HB BERLIN. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht Deutschland auf einem „anhaltenden Erholungskurs“. „Das Herausrobben aus dem Tal geschieht [highlight=yellow:27aef583ea]schneller als erwartet[/highlight:27aef583ea]“, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin. Für 2010 erwarte er 1,75 Prozent Wachstum, für 2011 sogar gut zwei Prozent. 47 Prozent der vom IW im Frühjahr befragten Unternehmen rechnen 2010 mit einer höheren Produktion, nur knapp 18 Prozent mit niedrigerer.

    Der Auftrieb für Deutschland komme maßgeblich vom Außenhandel und damit über die Industrie, fügte Hüther hinzu. Das sei das „klassische Muster“ für Deutschland. Das Land sei „[highlight=yellow:27aef583ea]hervorragend aufgestellt[/highlight:27aef583ea]“ für die globale Nachfrage. Preisbereinigt würden die deutschen Exporte 2010 um 7,25 Prozent und 2011 um sechs Prozent zulegen. Der Welthandel werde 2010 um acht Prozent steigen, das weltweite Wachstum werde vier Prozent betragen. Das sei die „[highlight=yellow:27aef583ea]Dynamik wie vor der Krise“[/highlight:27aef583ea], sagte Hüther.

    Die Arbeitslosigkeit wird Hüther zufolge nur noch geringfügig steigen auf knapp 3,4 Mio. im Schnitt 2010 und gut 3,4 Mio. im Schnitt 2011. Zu keinem Zeitpunkt werde aber die Marke von vier Mio. Arbeitslosen überschritten.

    [highlight=yellow:27aef583ea]Ein Euro-Kurs von zum Beispiel 1,22 zum Dollar sei kein Problem für die deutsche Wirtschaft, er begünstige sogar die Exporte[/highlight:27aef583ea], fügte Hüther hinzu. Sorge bereite höchstens das Tempo der Abwärtsbewegung. Im übrigen sehe er überhaupt keinen Grund für eine Aufwertung des Pfundes. Auch die USA hätten Strukturprobleme wie die Verschuldung des privaten Haushalte

    [highlight=yellow:27aef583ea]Gründe für Inflationserwartungen sehe er auch nicht[/highlight:27aef583ea], sagt Hüther weiter. Er rechne für 2010 und 2011 mit nur etwa [highlight=yellow:27aef583ea]einem Prozent[/highlight:27aef583ea]. Wer große Inflationsszenarien aufmache, der traue der Europäischen Zentralbank offenbar keine Inflationsbekämpfung zu. Sie könne aber die Geldmenge eindämmen, ohne zur „Zinskeule“ zu greifen, und dies über das Auslaufen von Stützungsmaßnahmen regeln.
    http://www.handelsblatt.com/politik/...-krise;2582247

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