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Eine Krise jagt die nächste !

Erstellt von Conrad, 27.04.2010, 09:10 Uhr · 441 Antworten · 13.795 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Conrad

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    So langsam werden die Defizite der Kanzlerin sichtbar. Sie kommt eben aus dem Sozialismus und handelt danach. Nur ist der Sozialismus seinem Wesen nach Asozial, denn das Handeln der PIIGS Staaten ist asozial. Es wird wissentlich auf Kosten anderer gewirtschaftet, in dem Wissen, dass die anderen ja für ihr Handeln aufkommen müssen.

    Auf sowas hätte Kohl sich sicher niemals eingelassen. Das ist nicht mehr zu leisten, das sieht man an den jetzt schon irrsinnigen Summen, die allein für Griechenland bezahlt werden müssen. Und Griechenland ist erst der Anfang.

    Diese Sache wird sich (anders als bei der "Finanzkrise") tatsächlich zu einer richtigen Krise auswachsen, die sich auf das Leben jedes einzelnen EU-Bürgers auswirken wird.

  2.  
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  3. #252
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von DisainaM",p="855237
    [highlight=yellow:7c4f44a726]das Hauptproblem liegt doch darin, dass Deutschland durch Milliardenbürgschaften in das Haushaltsrisiko der anderen EU Mitgliedsländer eingebunden wird, ohne ein wirksames Instrument zu besitzen, sich bei fortgesetzter Misswirtschaft im Partnerland, sich aus der Bürgschaftsverpflichtung zurück zu ziehen.[/highlight:7c4f44a726]

    Um wirksame Anker zu schaffen, wäre eine Abstimmung mit anderen Zahlungsländern erforderlich,
    doch die deutsche Aussenpolitik ist seit Westerwelle komathesiert.

    Nachdem die Kanzlerin in Brüssel den Bürgschaften ohne Regulationsabsicherung zugestimmt hatte,
    liess sich Schäuble in Brüssel ins Krankenhaus einliefern ...
    Richtig, ein kontrollierter Rückzug Deutschlands wird immer schwieriger/unwahrscheinlicher/unmöglicher!

  4. #253
    Avatar von Samuianer

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Kredit oder Buergschaft - das ist jetzt die Frage!

  5. #254
    Avatar von aalreuse

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von Samuianer",p="855262
    Kredit oder Buergschaft - das ist jetzt die Frage!
    Im Falle Griechenland beides. Den Kredit gibt die "KFW" die Kreditanstanlt für Wiederaufbau. Der "Staat", also wir alle, im Form des Bundesfinanzministeriums bürgt für den Kredit. Wenn alles gut geht, werden die Gelder niemals fällig.

    Beim Eurorettungsschirm ist es genauso wie beim Rettungsschirm der Banken und der Spareinlagen in Deutschland. Er besteht zum größten Teil aus Bürgschaften.

    Was jetzt schon häufiger kritisiert wurde und auch mir sauer aufstößt ist die pauschale Verteilung ohne Bedingungen mit der Gießkanne. Es soll viel zu wenig differenziert werden. Aber sowas kommt immer dabei heraus wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt und dann wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, schnell etwas mit der heißen Nadel zusammenstrickt....

  6. #255
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Gefährliche Euro-Rettung
    Willkommen in der Inflationsunion

    Ein Kommentar von Armin Mahler

    Der Euro ist vorerst gerettet, doch die Politiker haben mit ihrer beispiellosen Hilfsaktion alle Grundsätze einer stabilen Währung über Bord gekippt. Langfristig wird die Krise des europäischen Geldes nur noch gefährlicher. Die Milliardenschwemme wird früher oder später in Inflation enden.

    Hamburg - Attacke abgewehrt: Die Börse boomt, der Euro steigt. Der Rettungsschirm, den Europas Politiker praktisch über Nacht über ihre angeschlagene Einheitswährung gespannt haben, scheint zu halten.

    Europas Politiker können aufatmen. Vorerst zumindest. Solange nämlich, bis sich herausstellt, dass dieser vermeintliche Sieg bitter erkauft ist. Denn die europäischen Regierungen haben all ihre hehren Grundsätze und Versprechen geopfert, mit denen sie die Bürger in Sicherheit gewiegt haben: die formal strengen vertraglichen Grundlagen der Euro-Einführung und die Unabhängigkeit der Notenbank.

    Natürlich geschah alles in bester Absicht, Gefahr war in Verzug: Es galt, einen Angriff der Spekulanten abzuwehren, jener finsteren angloamerikanischen Mächte, die nur darauf warten, den Euro zu zerstören - und die daran auch noch kräftig verdienen wollen. Die Politiker Europas, so wollen sie uns Glauben machen, handelten in einer Art Notstand. Es galt, den totalen Zusammenbruch der europäischen Einheitswährung zu verhindern. Da darf man nicht zimperlich sein. So weit die Propaganda.

    [highlight=yellow:b444017eb7]Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus[/highlight:b444017eb7]: Tatsächlich hatte sich die Situation auf den Finanzmärkten in der vergangenen Woche zugespitzt. Der Euro fiel, die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus südlichen Euro-Ländern stiegen, die Börsen taumelten - obwohl sich die Politiker am vorvergangenen Wochenende auf ein Rettungspaket für Griechenland geeinigt hatten.

    Ein einmalig gefährliches Rettungsprogramm

    Natürlich spielten da auch Spekulanten ihr Spiel. Aber die großen Hedgefonds machen nicht den Trend, sie verstärken ihn nur. Entscheidend ist die Masse der Anleger: große und kleine Investoren, Versicherungen, Banken und Fonds. Wenn sie glauben, dass die Kurse weiter fallen, steigen sie aus. Wenn sie glauben, dass der Euro-Raum seine Probleme nicht lösen kann, verkaufen sie Aktien und Euros. Sie verhalten sich nicht spekulativ, sondern rational.

    Der Ausverkauf an der Börsen war kein Angriff von Spekulanten, sondern ein Misstrauensvotum der Anleger gegenüber dem Euro und dem Krisenmanagement der Europäer. Aber wenn alle zugleich zum Ausgang rennen, breitet sich Panik aus. Das war die Situation am vergangenen Freitag. Die Politiker fürchteten die Reaktion der Märkte - und gerieten ihrerseits in Panik. Und so verabschiedeten sie ein Rettungsprogramm, das in die Wirtschaftsgeschichte eingehen wird: Es ist einmalig.

    Und einmalig gefährlich. 750 Milliarden Euro wollen Europäer und Weltwährungsfonds notfalls in die Hand nehmen, um strauchelnde Euro-Staaten zu stützen. Dass solche Hilfen in den Europa-Verträgen nicht vorgesehen sind, stört sie nicht. Die No-Bailout-Klausel, nach der kein Mitgliedsland für die Schulden eines anderen aufkommen soll, war schließlich schon bei der Griechen-Hilfe ignoriert worden.

    Versprechen werden gebrochen

    Aber das war den Euro-Rettern noch nicht genug, sie wollten ein Zeichen setzen, dass sie es wirklich ernst meinten. Und so opferten sie die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) - und ebneten den Weg in die Europäische Inflationsgemeinschaft.

    Künftig soll die EZB im Notfall europäische Staatsanleihen aufkaufen. Das ist bislang nicht nur verboten, es widerspricht auch dem obersten Ziel der Zentralbank: den Geldwert stabil zu halten. Fällt dieses Tabu, erodiert das Fundament des Euro. Die Europäische Gemeinschaftswährung, so hatten es die deutschen Politiker einmal versprochen, sollte so hart werden wie die Mark.

    Deshalb drängten sie auf strenge Regeln für die Verschuldung der Mitgliedsländer und die Unabhängigkeit der Notenbank. [highlight=yellow:b444017eb7]Nur mit diesen Versprechen war die Aufgabe der Mark politisch durchsetzbar. Nun werden beide gebrochen. Der Eingriff ist so fundamental, dass er sich nur schwer erklären lässt. Deshalb brauchen die Politiker das Feindbild vom bösen Spekulanten.


    Sonst bliebe ihnen nichts anderes übrig als zu sagen: Wir sind selbst schuld.[/highlight:b444017eb7] Wir haben den Euro als politisches Projekt begriffen und dabei die ökonomischen Notwendigkeiten ignoriert. Wir hätten Stabilitätskriterien nicht nur aufschreiben, sondern auch deren Einhaltung kontrollieren und erzwingen müssen. Wir hätten die ausufernden Staatsschulden in ganz Europa viel früher stoppen müssen. Und wir hätten uns, als das Desaster nicht mehr zu übersehen war, schnell auf Konsequenzen einigen müssen.

    Das alles haben sie nicht getan. Deshalb sind sie - und nicht die Finanzmärkte - Schuld am Niedergang des Euro. Und deshalb werden sie auch verantwortlich sein, wenn der Euro zerbricht, weil der Rettungsschirm am Ende doch nicht wirkt. Ein Ziel haben die Politiker aber auf alle Fälle erreicht: Staatspleiten im Euro-Raum wird es auch künftig nicht geben. Wie auch? Im Zweifel kauft eben die EZB alle Staatsanleihen auf. Und der kann das Geld gar nicht ausgehen, sie druckt es schließlich selbst. Die amerikanische und die britische Zentralbank handeln schon heute so.

    Das macht die Sache aber nicht besser, sondern schlimmer. [highlight=yellow:b444017eb7]Eine solche Geldschwemme kann nicht ohne Folgen bleiben, sie wird die Stabilität der Währung aushöhlen und früher oder später in einer Inflation enden. Europa bleibt nur die Hoffnung, dass das jetzt beschlossene Rettungspaket beruhigend auf die Märkte wirkt. Und dass die Politiker die so gewonnene Zeit nutzen, ernsthaft das Schuldenproblem des Euro-Raums zu lösen. Wenn das nicht gelingt, werden auch die Rettungspläne vom vergangenen Wochenende nicht helfen. Im Gegenteil: Sie werden das Problem vergrößern.[/highlight:b444017eb7]

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...694110,00.html

  7. #256
    Avatar von messma2008

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Europa hat Schulden und Amerika???

    Guckst du hier:

    Haushaltsmisere im Vergleich
    Amerika schlittert in die Schulden-Katastrophe

    Europa kämpft mit Milliarden gegen die Schuldenkrise - dabei sind die Finanzprobleme der Euro-Länder geradezu harmlos im Vergleich zur Lage in den USA. Auf fast 13 Billionen Dollar summiert sich Amerikas Staatsverschuldung. Wenn sie nicht bald reduziert wird, droht der Kollaps.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...694153,00.html

    meine Meinung: Über uns kreist schon ein ganz grosser kackvogel, und bald scheixxt der uns richtig zu. oh oh

  8. #257
    Avatar von symp

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    90

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Hier noch ein nettes Gimmick dazu...

    http://www.usdebtclock.org/


  9. #258
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Zitat Zitat von messma2008",p="855292
    meine Meinung: Über uns kreist schon ein ganz grosser kackvogel, und bald scheixxt der uns richtig zu. oh oh
    Mit Garantie! Er wurde ja auch seitens der unzähligen, völlig verblendeten Ignoranten jahrzehntelang angefüttert.

    Frühe Warner wie Lafontaine wurden dämonisiert und Globalisierungskritiker als Chaoten abgestempelt.

    Die Quittung kommt sicher. Bedauerlicherweise wird es wieder mal die unteren Schichten am härtesten treffen. Eben die, die daran nicht mitgewirkt haben. Verkehrte Welt!

  10. #259
    Avatar von wingman

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    ich nehme an ihr meint den grossen kackvogel mit der weissen halskrause :-).
    obwohl fast alle staaten eigentlich pleite sind erstaunt es mich wie da mit zig milliarden gebürgt und um sich geworfen werden kann.
    es sei denn es werden 500 euro scheine im accord und im 3 schicht betrieb gedruckt..............

    würde ich daheim so wirtschaften würden die gerichtsvollzieher uns hier im liniendienst besuchen .

  11. #260
    Avatar von messma2008

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    Re: Eine Krise jagt die nächste !

    Ick bin mir sicher DIE DA OBEN bringen ihre Barreserven schon in sichere Häfen!
    Und irgendwann ganz überraschend wird der Euro offiziell abgewertet um 30%.
    Den Fred-Beitrag hier muss ich mir merken, wenns soweit ist, hole ich den Post hier wieder hervor. Und kann sagen, ick habs gewusst.
    Wie der Post vom November09, dass Hertha absteigt

    Man wie ick Zapalott und knarfi beneide, denen jeht dit Drama hier am Alerwertesten vorbei

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