Umfrageergebnis anzeigen: Ehegattensplitting?

Teilnehmer
16. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ehegattensplitting wie gehabt.

    9 56,25%
  • Ehegattensplitting erweitern.

    3 18,75%
  • Ehegattensplitting abschaffen.

    4 25,00%
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Ergebnis 21 bis 30 von 50

Ehegattensplitting - Fuer und Wider.

Erstellt von strike, 17.08.2012, 08:25 Uhr · 49 Antworten · 2.732 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Aber was ist wenn es die anderen Leute Kinder dies nicht mehr bezahlen wollen ......... oder noch schlimmer gar nicht mehr bezahlen können ?
    Als ob jemand in D gefragt werden würde, für was er zahlen will und für was nicht. @Leipziger, stell Dir doch mal vor wie es wäre, wenn die Menschen zum größten Teil selbst darüber entscheiden dürften, was mit ihren Steuern und Abgaben bezahlt wird und was nicht.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Micha

    Als ob jemand in D gefragt werden würde, für was er zahlen will ......
    Ja will bzw. hatte auch geschrieben "nicht kann" ......... quasi wenn einer Horde kinderarmer und kinderloser Grauköpfe nur noch eine Handvoll Nachwuchs gegenübersteht ........

    Wer will dann Politik machen gegen jegliche Mathematik ......... bzw. dürfte doch interessant werden , oder ?

  4. #23
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Wer will dann Politik machen gegen jegliche Mathematik ......... bzw. dürfte doch interessant werden , oder ?
    Sicher wird es interessant wenn weniger Wohltaten verteilt werden, nicht nur aus Sicht der Grauköpfe.

  5. #24
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    @Leipziger,
    gerade von Dir hätte ich eigentlich erwartet, dass Du ein Kindersplitting dem Ehegattensplitting vorziehen würdest.
    Warum man allerdings nichtarbeitende Menschen im erwerbsfähigen Alter durch eine höhere Steuerlast subventionieren muss, hat bisher noch keiner erklärt.
    Da diejenigen, die am meisten vom Ehegattensplitting profitieren, ohnehin schon viel zu viel Steuern bezahlen, sehe ich nicht, wie du etwa meine Frau mitfinanzierst. Wenn dich das aber so stört, dann steht es dir doch frei auch zu heiraten.

  6. #25
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Da diejenigen, die am meisten vom Ehegattensplitting profitieren, ohnehin schon viel zu viel Steuern bezahlen, ....
    Das sind landläufig die Doppelverdiener ohne Kind. Erklär mal, weshalb die eh viel zu viel Steuern zahlen. Wir sind uns einig, dass viel zu viel eine individuelle Wertung ist.

  7. #26
    Avatar von Chak

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    Doppelverdiener profitieren doch eher weniger vom Splitting, je ähnlicher das Einkommen, desto weniger.

    Meine bestverdienenden Mandanten sind gerade keine DINKs, sondern eher Alleinverdiener (oder die Frau verdient relativ wenig nebenbei) mit im Durchschnitt zwei Kindern.

    Warum zu viel: Das oberste Dezil zahlt mehr als die Hälfte aller Einkommensteuer, hat aber nur einen Anteil von 25% am Einkommensvolumen.
    Einkommensteueranteile | bpb
    Warum das gerecht sein soll konnte mir noch keiner schlüssig erklären.

  8. #27
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Da diejenigen, die am meisten vom Ehegattensplitting profitieren, ohnehin schon viel zu viel Steuern bezahlen, sehe ich nicht, wie du etwa meine Frau mitfinanzierst. Wenn dich das aber so stört, dann steht es dir doch frei auch zu heiraten.
    Heist das, jene für die sich das Ehegattensplitting als vorteilhaft erweist, erzielen grundsätzlich ein deutlich höheres Einkommen als der Rest?
    Immerhin betrifft das Ehegattensplitting nicht nur Frau Chak, sondern viel eher ein paar Millionen Menschen.

  9. #28
    Avatar von Chak

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    Ja, weil durch die Steuerprogression der Vorteil durch das Ehegattensplitting höher ist je höher das steuerpflichtige Einkommen ist.

  10. #29
    Avatar von michael59

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    Eine Ehe kann man auch als eine GbR verstehen - 50/50- da versteuert auch jeder nur den Gewinn der auf seinen Eigentumsanteil fällt- haftet aber 100% auch für den anderen.

  11. #30
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ... Warum das gerecht sein soll konnte mir noch keiner schlüssig erklären.
    Gerecht?
    Hmmm, nur wer was hat, dem kann man etwas nehmen.

    Selbst schuld, wenn sie soviel verdienen.
    Koennten sich ja auch in eine Stadtverwaltung setzen oder auf H4 machen.

    Die Gier nach mehr Einkommen muss bestraft werden.
    Den Besserverdienenden muss der Spass vergehen, dass ist das Gebot der Stunde.
    Hoeherwertige Arbeit oder Verantwortung darf nicht extra belohnt werden.
    Das ist man auch den Geringverdienern und/oder Leistungsempfaengern einfach schuldig.
    Denn die fuehlen sich auf Dauer schlecht und das ist nicht gut fuer das Land.

    Ausserdem: die Kassen sind doch leer.
    Auch wenn die WELT uns in truegerische Sicherheit wiegen will.

    Absurd: Die Kassen sind voll
    Im Juli verbuchte das Finanzministerium ein Einnahmeplus von knapp zehn Prozent, und doch muss der Staat mehr Schulden aufnehmen.

    Als wäre diese Absurdität nicht absurd genug, lähmt eine Symphonie von Steuererhöhungsvorschlägen den Leistungswillen jenes Teils der Gesellschaft, dem im Zweifel die Rechnung für die wuchernden Etats präsentiert wird. Inflation, kalte Progression und die im internationalen Vergleich gute Konjunktur sorgen auf absehbare Zeit für weiter wachsende Einnahmen. Daher von "leeren Kassen" zu sprechen, kann nur jener guten Gewissens tun, den die Liebe zu Papa Staat blind und ein wenig meschugge gemacht hat.
    Steuern: Deutschland verkommt zur Kleptokratie - WELT ONLINE

    Also: weg mit dem Ehegattensplitting.
    Steuern - marsch!

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