Seite 8 von 9 ErsteErste ... 6789 LetzteLetzte
Ergebnis 71 bis 80 von 90

Die Währungsreform kommt !

Erstellt von resci, 06.08.2011, 21:49 Uhr · 89 Antworten · 7.503 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    16.492
    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    ein sehr hörenswerter Beitrag von vor 4 Monaten von Michael Mross.
    Und es kam wie es kommen mußte.
    Das Schneeballsystem des Eurosozialismus geht weiter bis zur Hyperinflation.
    Keine Chance mehr dies zu stoppen.
    Am Ende werden wir alles verlieren.
    Unser Erspartes und unsere Renten vorneweg.
    Na wenn das so sicher ist, dann höre ich wohl besser auf das Darlehen für's Haus zu tilgen. Insofern stimmt dann deine Aussage nicht von wegen alles verloren.

  2.  
    Anzeige
  3. #72
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Na wenn das so sicher ist, dann höre ich wohl besser auf das Darlehen für's Haus zu tilgen. Insofern stimmt dann deine Aussage nicht von wegen alles verloren.
    Die Schulden werden nicht abgewertet

  4. #73
    Avatar von Carradine

    Registriert seit
    21.12.2010
    Beiträge
    596
    Wann faengt es den jetzt endlich an mit der Waehrungsreform? Hab naemlich die Hoffnung auf einen schoenen Thailandurlaub, wegen eines starken Aussenwertes der D-Mark noch nicht aufgegeben.

  5. #74
    woody
    Avatar von woody
    Man hätte damals die DM 1:1 in Ostmark umtauschen können, dann müsste man heute keine Gedanken machen.

  6. #75
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Carradine Beitrag anzeigen
    Wann faengt es den jetzt endlich an mit der Waehrungsreform? Hab naemlich die Hoffnung auf einen schoenen Thailandurlaub, wegen eines starken Aussenwertes der D-Mark noch nicht aufgegeben.
    Hab geduld !!! Die Jungs arbeiten noch dran.


  7. #76
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
    Beiträge
    16.492
    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Die Schulden werden nicht abgewertet
    Die Rede war von einer Hyperinflation.

  8. #77
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Die Schulden werden nicht abgewertet
    Genau, die werden aufgewertet bis es Päng macht.

  9. #78
    Avatar von Jarga

    Registriert seit
    21.08.2010
    Beiträge
    798

    WR verschoben

    Zitat Zitat von Carradine Beitrag anzeigen
    Wann faengt es den jetzt endlich an mit der Waehrungsreform?
    Kommt vorerst nicht. Wird verschoben. Zu viel Money ist noch abzugreifen, siehe nur das Sparvolumen des 'deutschen Wohlstands' auf den Konten.

    "Konflikt zwischen Kapitalismus und Demokratie"

    "Deutschland würde von Stabilität enorm profitieren"


    zitierter Auszug;

    EurActiv.de: Wie erklären Sie sich den massiven Widerstand von Union und FDP sowie zahlreicher namhafter Ökonomen gegen jegliche Form von Euro-Bonds (EurActiv.de vom 22. August 2011 und vom 17. August 2011)?

    STRAUBHAAR: Möglicherweise überschätzt man in Deutschland die Kosten von Euro-Bonds, auch im Vergleich zur derzeitigen Lösung des Rettungsschirms.
    Mit Euro-Bonds wird ein riesiger Markt für eine sehr sichere Anleihe geschaffen, mit höchstwahrscheinlich sehr geringen Zinsen.
    Die Finanzierung der Krisen-Staaten über Euro-Bonds würde möglicherweise schon deshalb günstig, weil allein die Existenz eines solchen Rettungsrings die Spekulationen auf einen Bankrott einzelner Euro-Länder endgültig beendet.

    EurActiv.de: Es gibt auch die gegenteilige Einschätzung, der "sichere Hafen" der Euro-Bonds würde die Zinsen für die anderen, weniger sicheren, nationalen Staatsanleihen von Ländern wie Spanien und Italien in die Höhe treiben. Der Ökonom Ansgar Belke kommentiert zum Beispiel: "Neue Anleihen aus diesen Ländern würden dann zu Ladenhütern. Im Endeffekt wären diese Länder zur Finanzierung ihrer Nettokreditaufnahme vollständig auf Euro-Bonds angewiesen." Sehen Sie diese Gefahr nicht?

    STRAUBHAAR: Ich verstehe diesen Einwand. Aber dieses Problem gibt es nur, wenn erwartet würde, dass alle staatlichen Kredite der gesamten Euro-Zone mit Euro-Bonds abgewickelt werden. Aber wenn klar ist, dass alle Euro-Länder kreditwürdig sind, wenn sie ordentlich haushalten, dann werden die Risikoprämien zwar nicht Null sein, aber auch nicht extrem hoch, weil sonst in diesem Fall dann eben auf die Euro-Bonds ausgewichen werden kann. Bei kluger Ausgestaltung würde der Markt für die nationalen Staatsanleihen nicht völlig austrocknen. Und auch für Deutschland würde es nicht teurer, nationale Anleihen zu platzieren. Deutschland könnte seinen nationalen Kapitalbedarf immer noch zu absolut günstigen Konditionen auf dem privaten Kapitalmarkt aufnehmen. Andererseits würde man konjunkturell von der Stabilität der Krisen-Länder wie der Euro-Zone als Ganzes enorm profitieren.

    Ein Blick auf den Euro-Rettungsschirm (EFSF) zeigt übrigens: Seine Finanzierungskosten sind viel geringer ausgefallen als ursprünglich erwartet. Und trotz der Haftung für den Rettungsschirm haben sich auch für Deutschland die Finanzierungskosten nicht wesentlich erhöht. Bei zeitlich befristeten Euro-Bonds für einzelne Länder wird es ähnlich sein.
    "Es wird schwierig, teuer, riskant, eine echte Herausforderung"


    EurActiv.de: Noch einmal grundsätzlich: Derzeit müssen die hochverschuldeten Euroländer wie Griechenland, Italien und Spanien deutlich höhere Zinsen für ihre Kredite zahlen als Deutschland. Sie sollen gleichzeitig sparen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken oder diese überhaupt erst wieder herstellen. Sie sollen nationale Kompetenzen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik mehr oder weniger abgeben, als Gegenleistung für Euro-Bonds oder Hilfen aus dem Rettungschirm. Rechnen Sie nicht damit, dass die betroffenen Länder irgendwann sagen: 'Wir wollen diese Rosskur nicht, wir wollen uns nicht zu Tode sparen‚ wir verlassen freiwillig die Euro-Zone, und werden dank einer schwachen nationalen Währung wieder wettbewerbsfähig'?

    STRAUBHAAR: Das sind zwei Fragen. Ich stimme alle Kritikern zu, dass es für die betroffenen Länder ein sehr langer und sehr harter Weg wird. Harte und weitreichende Strukturreformen liegen vor ihnen. Das wird politisch, gesellschaftlich und ökonomisch schwer. Es wird Proteste und Widerstände geben. Wir sehen in Großbritannien, was ein harter Sanierungskurs bedeutet. Es wird schwierig, teuer, riskant, eine echte Herausforderung.

    Aber eine ganz andere Frage ist der Euro-Austritt. Die Länder können das schon rechtlich gar nicht so einfach, sie müssten gleichzeitig aus der EU austreten….
    _______________________________________________

    Überzeugende Argumentation...alles im Sinne der "Spinne"

    Sehe eigentlich auch keine andere 'Lösung'. Ansonsten kommt Chaos und Gewalt. Sollte sich keiner wünschen.
    Momentan wird medial und Wahlpolitisch dagegen getrotzt, ist aber eine abgemachte Sache. Ende des Jahres wissen wir mehr.

    Die SPINNE



    Study shows powerful corporations really do control the world's finances

  10. #79
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.956
    die Mutter allen Übels spricht:


    -->> Theo Waigel spricht an der Universität Passau: Euro ist stabiler denn je!

    von Ralph Bärligea 16.09.11 08:00:00
    Wer an eine Währungsreform glaubt, braucht keinen Anlageberater, sondern einen Psychiater
    Auf Einladung des Lehrstuhls für Politikwissenschaft von Professor Winand Gellner sprach der ehemalige Finanzminister und „Vater des Euro“ am 21.07.2011 über die „Idee, Geschichte und Zukunft der europäischen Währungsunion“ in Bezug auf die „aktuelle Krise“.
    Theo Waigel fand während des Vortrags zustimmendes Gelächter, große Sympathie und abschließend langwährenden Applaus bei den Studenten, den Passauer Bürgern und dem akademischem Personal. Manch eine traute sich wohl auch nicht, dem so renommierten und charismatischen Waigel Kritik entgegenzubringen. ..
    - - -

    man lese auch den letzten Teil: Abschließende Bemerkungen

    resci

  11. #80
    Avatar von Jarga

    Registriert seit
    21.08.2010
    Beiträge
    798

    Wenn London und Washington sich hinter Athen verstecken. copy & paste schnipsel

    Theo Waigel spricht
    Eurokritische Zeitungen sind unverantwortlich

    Kein Verständnis zeigte Theo Waigel für die Massenmedien und die führenden Zeitungen des Landes. Selbst seriöse Zeitungen wie die „Süddeutsche“, die „Welt“ oder die „FAZ“ stellten den Euro auf verantwortungslose Weise in Frage und lassen unnötigerweise Euro-Kritiker zu Wort kommen, meinte Theo Waigel erbost. Die Medien seien eben einfach nur an Bad-News interessiert, weil sich diese gut verkaufen ließen.
    ___

    In diesem Teil der 57. Ausgabe des GEABs, der als Presseveröffentlichung allgemein zugänglich sein wird, wollen wir darstellen, wie die Meinungsmache (2) gegen den Euro unter Ausnutzung der Griechenlandkrise organisiert wurde, und dabei auch beschreiben, welche Verbindung zwischen dieser Manipulation der öffentlichen Meinung und der bevorstehenden Kernschmelze der globalen Finanzwerte besteht.
    (...)
    Zur Zeit, und wie wir schon seit mehreren Quartalen nicht müde werden zu betonen, ist die Medien- und Finanzhysterie wegen der Griechenlandkrise im wesentlichen Propaganda und Meinungsmache. Wer daran zweifelt, sollte sich doch einmal überlegen, ob die Lage in Griechenland sich im übrigen Euroland überhaupt bemerkbar machen würde, wenn die Medien nicht täglich darüber auf als Hauptnachricht berichteten. In den USA hingegen bedarf es keiner Berichterstattung, damit Millionen Amerikaner die Krise täglich aufs Schmerzlichste spüren.
    (...)
    Stellen Sie sich doch einmal die Frage, ob der Dollar oder das Pfund es hätten überleben können, wenn Medien und Experten einen vergleichbaren Schwall an Artikeln und Interviews über die Probleme der USA und Großbritanniens produziert hätten. Aus den eher moderaten Demonstrationen in Griechenland las man das Ende des gesellschaftlichen Konsenses in Griechenland heraus. Welche Schlussfolgerungen hätte man dann aus den unvergleichlich gewalttätigeren Aufständen in Großbritannien ziehen müssen?
    (...)
    Was an der Wall Street und der Londoner City Panik auslöst, sind die Lehren, die die Regierungen und die Menschen in Euroland aus drei Jahren Krise und den untauglichen Versuchen zu ihrer Bekämpfung ziehen. Euroland in seiner Struktur und seiner Diversität bietet ein Diskussionsforum, für das es bei den amerikanischen und britischen Eliten und in der angelsächsischen Öffentlichkeit keine Entsprechung gibt.
    (...)
    Es ist unabdingbar, dass die « Märkte », was nichts weiter ist als eine Umschreibung der großen Finanzinstitute von Wall Street und der City, für ihre Risiken einstehen und nicht weiter darauf vertrauen können, von den Regierungen gerettet zu werden.
    (...)
    Daher werden viele der Medien in Euroland bald beginnen, die Objektivität, ja gar die Ehrlichkeit der Journalisten, die als Relaisstellen dieser Kampagne fungieren und die fast ausschließlich in den USA oder Großbritannien ausgebildet wurden oder für die angelsächsischen Medien arbeiteten (die die Speerspitze der Agitation gegen den Euro bilden)
    ____

    Wenn London und Washington sich hinter Athen verstecken

    ...dass aus Großbritannien und den USA eine Kampagne gesteuert wird, mit der das Vertrauen in den Euro zerstört werden soll. Daher gehen wir davon aus, dass im kommenden Jahr die Vertrauenswürdigkeit der Journalisten und Experten, die über die Krise schreiben und reden, auf den Prüfstand gestellt wird.
    (...)
    Wall Street, die City und ihre Relaisstellen in den Medien sträuben sich natürlich verzweifelt dagegen, dass diese Ideen von einer Verantwortung des Kapitals sich durchsetzen und setzen viel daran, die Diskussion zu ersticken. Sie schüren Panik wegen des bevorstehenden Ende des Euros, indem sie Experten vorschicken, die den Bürgerinnen und Bürgern wieder und wieder versichern, dass die einzige Möglichkeit zur Rettung der Wirtschaft und damit auch ihrer Arbeitsplätze sei, die Banken mit neuem Kapital auszustatten, sie mit Liquidität zu überschwemmen (26)..., wie es schließlich auch London und Washington machen. Aber das sind ja auch die beiden Ländern, in denen die Banken die Regierungen am Gängelband führen.
    (...)
    Aber diese Kampagne war ein Pyrrhus-Sieg für die angelsächsische Finanzwelt. Zum einen motivierte sie Euroland zu einem institutionellen Putsch, mit dem Großbritannien aus den Entscheidungen Eurolands hinausgedrängt wurde und Euroland einen großen Sprung in Richtung seiner Souveränität gemacht hat, und sich jeden Tage ein wenig mehr mit den notwendigen Mitteln und Governance austattet, um die Finanzkrise meistern zu können. Zum anderen hat sich das brutale Sparprogramm der britischen Regierung, auch wenn es von ihrem Premierminister in hohle Phrasen von einer „grand society“ gehüllt wurde, sozial, wirtschaftlich und haushälterisch als großer Reinfall entpuppt. Dass im ersten Quartal 2011 Griechenland, das von der angelsächsischen Presse als einzige Katastrophe beschrieben wird, ein größeres Wachstum verzeichnen konnte als Großbritannien, sollte doch eigentlich den Zeitungen ein paar Schlagzeilen Wert sein.


    dies obige sind nur kleine Auszüge aus zwei Folgeartikeln.

Seite 8 von 9 ErsteErste ... 6789 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 208
    Letzter Beitrag: 12.06.13, 10:31
  2. Eurokollaps - Währungsreform vom 02.10 zum 03.10.2011??
    Von J-M-F im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 03.10.11, 10:57
  3. Endlich ist der Termin bekannt - Eilmeldung: Währungsreform zum 1.4.2011
    Von K98 im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 07.03.11, 10:27
  4. Er kommt, der
    Von E.Phinarak im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 121
    Letzter Beitrag: 16.02.05, 13:01
  5. Tor kommt
    Von phimax im Forum Essen & Musik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.06.04, 22:34