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Die Währungsreform kommt !

Erstellt von resci, 06.08.2011, 21:49 Uhr · 89 Antworten · 7.513 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von resci

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    Die Währungsreform kommt !

    Und das ist es mir wert einen neuen Thread hier aufzumachen.

    Es wird jeden mit voller Wucht treffen! Wirklich jeden.

    Dagegen wird der Tauschverlusst wie wir ihn bei dem Umstieg von DM zur Chaoswährung Euro spürbar erlebt haben (ausser den Politikern) ein Klacks gewesen sein.

    Der Staat (und nicht nur unserer) wird sich dadurch mit einem Schlag der nicht zurückzahlbaren Schulden entledigen um den aufkommenden Unruhen vorzubeugen.
    Eine Währungsreform innerhalb der nächsten Jahre wird kommen, das ist sicher. Nur traut sich das kein Mensch momentan auszusprechen ausser ein paar wenigen kompetenten und mutigen Journalisten wie z.B. Michael Mross (früher N-TV).

    resci

    --------


    Der Anfang vom Ende
    06.08.2011


    Die USA verlieren ihr Toprating, Ausblick negativ. - Die letzte Woche an den Finanzmärkten war dramatisch. Doch es war möglicherweise nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird: die totale Erosion in das Vertrauen des Geldsystems. Der Crash an den Aktienmärkten als Vorbote des totalen Bankrotts aller westlichen Industrienationen. Eine Währungsreform wird immer wahrscheinlicher.


    von Michael Mross

    Die Rating-Agertur S&P wagt einen Tabu-Bruch und stuft die Schulden der größten Wirtschaftsnation herunter. Die USA verlieren ihr Toprating. Ausblick negativ. Die außerbörslichen Kurse am Wochenende schon wieder im freien Fall. Die nächsten Tage werden grausam sein an den Finanzmärkten.
    Man muss das Geldsystem nicht verstehen, um zu verstehen, dass die Situation derzeit außer Kontrolle gerät. Was die Menschen sehen: Überall Schulden und überall noch mehr Schulden. Langsam begreift es auch der Dümmste: Die Situation ist aussichtslos. Der Westen hat im wahrsten Sinne des Wortes jeden Kredit verloren. Das Vertrauen ist verspielt. Das Spiel ist aus.

    Das kann man nicht nur am plötzlichen Verfall der Aktienmärkte ablesen. Man sieht es am besten beim Goldpreis.

    Zweieinhalb Jahre haben Finanzexperten und Politiker rund um den Globus versucht, das „Problem“ zu lösen. Das Problem ist nur: man kann es nicht lösen. Schulden müssen in unserem System steigen, um die Zinsen zahlen zu können. Diese werden bekanntlich nur mit neuen Krediten=Geld bezahlt.

    Sparmaßnahmen führen unweigerlich zu Volksaufständen. Doch um dem Volk noch mehr Opium in Form von Schulden zu verabreichen, fehlt nun die Bonität. Das Geldsystem ist am Ende, Aufschuldung wird immer schwieriger bis unmöglich.

    Kein Wunder: wer glaubt denn noch an die Rückzahlungsillusion, wenn die USA ihren Schuldenrahmen um 2,5 Billionen erweitern? Das System beruht bekanntlich auf „Vertrauen“, damit das Ponzi-Schema noch eine Weile weiter laufen kann. Aber das wurde in den letzten Wochen gründlich verspielt. Weltweit wurde die US-Pleite diskutiert, bis es zu dem oberfaulen Schuldenkompromiss kam. Resultat: Wer glaubt allen ernstes noch daran? Wahrscheinlich kaum noch jemand. Und das ist der Grund, warum die Börsen kollabieren.

    Wall Street zeigt zwar mit dem Finger auf Europa. Auf CNBC ist eine regelrechte Europahetze auszumachen. Und in der Tat: Natürlich sind europäische Politiker unfähig. Aber genauso unfähig ist Washington.

    Nur der Vollständigkeit halber die Hitparade der Schuldenrekorde. Höchstverschuldete westliche Industrienationen:
    1. Japan
    2. USA
    3. Euro-Zone
    Erst auf Platz drei steht die Euro-Zone! Das sollte man wissen, wenn man im internationalen Währungskrieg mitreden will. Und gerade in Japan droht ein ähnliches Debakel wie vor einer Woche in den USA: Die Diskussion um eine Schuldenerhöhung und das bei einem Schuldenstand von 200%/BIP. Nun kann man zwar sagen, die Japaner schuften bis zum Umfallen. Doch auch hier droht zusätzlich noch die Demographie-Schere: Zu viele Alte. Auch wenn man Japan einen höheren Schuldenstand zubilligt als Griechenland, so sind am Ende die Konsequenzen doch die gleichen. Bei Griechenland ist bei 120% / BIP Schluss, bei Japan vielleicht bei 250%. Aber irgendwann ist immer Schluss!


    Währungsreform kommt

    Jeder schreit: Die Schuldenkrise muss gelöst werden. Aber wie? Wie kann man eine Schuldenkrise lösen, ohne zuzugeben, dass man bankrott ist? Und genau das haben die Märkte derzeit kapiert.

    Die Schuldenkrise ist ohne Pleite unlösbar. Damit wird eine Währungsreform immer wahrscheinlicher. Der Reset-Button muss gedrückt werden. Doch davor drückt sich jeder Verantwortliche – bedeutet es doch, den Menschen ihr Erspartes, ihre Lebensversicherungen, ihre Renten, Altersvorsorge wegzunehmen – sie zu enteignen. Es bedeutet aber noch mehr: Man nimmt den Menschen ihre Zukunft, ihre Visionen, ihre vermeintliche Sicherheit. Diese war zwar nur eine Illusion. Doch auch wenn eine Illusion platzt, kann sie Anarchie zur Folge haben.

    Die Krise geht in ihre letzte Phase. Noch einmal werden Notenbanken und Staaten versuchen, in einem letzten großen Verschuldungsakt das Rad um eine Drehung weiter zu drehen. Es wird die letzte Drehung sein.

    Zuvor werden alle wichtigen Banken verstaatlicht werden. Denn diese Überleben die Abschreibungen auf die Anleihen nicht. Das ist dann eine weiterer Schritt in Richtung Staatssozialismus und Überwachungsstaat.

    Doch zuvor wird auch Deutschland noch ein letztes Mal zur Kasse gebeten – auch wenn sich Merkel&Co. derzeit noch weigern. Die Ersparnisse der Deutschen sind schon längst verpfändet. Sie verschwinden im globalen Schulden-Nirwana des Geldsystems. Denn das, was wir auf den Konten haben, sind die Schulden der anderen. Das verstehen derzeit natürlich nur wenige. Aber die bittere Realität werden sie spätestens dann zu spüren bekommen, wenn die Konten gesperrt sind, wenn das Geld weg ist.

    Die Situation ist völlig aussichtslos. Es gibt kein Entrinnen. Die gesamte westliche Welt versinkt im Schuldensumpf, aus dem es keine Rettung gibt. Damit steht alles zur Disposition, was wir bisher kennen. Unser Gesellschaftssystem, der Kapitalismus, die Freie Marktwirtschaft – sofern sie nicht schon sowieso außer Kraft gesetzt worden ist.

    Ironie der Geschichte: der Westen wird an der gleichen Krankheit untergehen, wie seinerzeit der Sozialismus – Überschuldung, lautet das Todesurteil.

    Doch in den Geschichtsbüchern wird stehen, dass dies keineswegs unvorhersehbar war. Im Gegenteil: es war programmiert.

    Link: Der Anfang vom Ende

  2.  
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  3. #2
    Avatar von bigchang

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    ich glaub ja auch,das das eher früher als später passieren wird,wenn einem dann alles genommen wird,werden da auch die schulden erlassen,also man fängt bei null an?

  4. #3
    Avatar von resci

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    tja,
    gerade kommt im Spiegel, dass die Experten unserem Bundeshosenanzug davor abraten die eintausendachthundertmilliarden Schulden der Spaghettif.....r auch noch zu übernehmen.

    Die Reaktion von Berlusconi morgen wird sein:

    wasse erlauben Merkel? Iche habe fertig und Deutseland wolle nixe zahlen


    Euro-Krise: Merkels Experten lehnen Italien-Rettung ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    resci

  5. #4
    Avatar von beckham

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    wir werden sehen...

  6. #5
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    tja,
    gerade kommt im Spiegel, dass die Experten unserem Bundeshosenanzug davor abraten die eintausendachthundertmilliarden Schulden der Spaghettif.....r auch noch zu übernehmen.

    Die Reaktion von Berlusconi morgen wird sein:

    wasse erlauben Merkel? Iche habe fertig und Deutseland wolle nixe zahlen


    Euro-Krise: Merkels Experten lehnen Italien-Rettung ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    resci
    Die Korruption und der Trbut an das organisierte Verbrechen muß bezahlt werden. Sonst werden die Herren ziemlich sauer.
    Da hatte die olle Thatcher schon recht.

  7. #6
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von beckham Beitrag anzeigen
    wir werden sehen...
    ne, wir werdens spüren...

    http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/A...-Geheimnis.pdf

  8. #7
    Avatar von franky_23

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    Lieber resci,

    keiner kann mit tödlicher Sicherheit sagen was in Zukunft passieren wird. Doch lies mal den Beitrag deines Experten durch, denn da steht z.B.
    stuft die Schulden der größten Wirtschaftsnation herunter. Es wird die Kreditwürdigkeit heruntergestuft, was die Schulden und die evt. steigenden Zinsen zu einem größeren Problem machen. Was wird effektiv als nächstes passieren? Ich kenne die Leitlinien der amerikanischen Notenbank nicht. Die europäische könnte so weitermachen wie bisher, da ja noch 2 weitere die triple A Bonität haben.

    Was die Aktienmärkte betrifft, so gibt es auch viele, die mit diesem Mechanismus Geld machen. Wer Liquide ist und bei günstigen Kursen einsteigt hat die Chance auf große Gewinne. Die, die in Gold investierten können derzeit relativ schnell wieder umdisponieren. Der kleine Mann kommt erst auf den Goldwahn wenn die Sache gelaufen ist und die Großen schon längst wieder Kasse machen.

  9. #8
    Avatar von Micha L

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    Eine Währungsreform trifft m. E. weniger fortwährende Zahlungen zur Lebensführung, sondern vor allem angehäufte Vermögen.

    So lange die Besteuerung von Vermögen nicht in Erwägung gezogen wird, muß man sicherlich nicht mit einer Währungsreform rechnen, die auf eine Beschneidung der Vermögen hinausläuft.

    Konzerne schrumpfen sich gesund, indem sie unrentable Betriebe abstoßen - Länder, wie z. B. die Schweiz, fahren mit einer nationalen Währung bestens, fürchten zurecht Nachteile beim Beitritt zur gemeinsamen Währung.

    Deshalb kann ich nicht dem Argument folgen, daß der Ausschluß bankrotter Länder vom Euro schädlich sein soll.
    Kranke Gliedmaßen, welche den Körper vergiften, gehören amputiert. Anders als beim Menschen können diese "Gliedmaßen" bei Gesundung wieder angefügt werden.

  10. #9
    amb
    Avatar von amb

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    Also ich hab ja nicht viel Ahnung von der Weltwirtschaft, aber ich verstehe, daß unsere Regierung immer mehr Schulden macht. Sie sind ja nicht einmal in der Lage die Neuverschuldung zu senken, ganz zu schweigen von einem langsamen zurückzahlen der Schulden. Also kommt der Tag an dem alles über die Wupper geht und wir bei 0 anfangen.

    Welche Strategie bleibt da dem einfachen Mann/Frau?

    Selbst das Vermögen in Sachwerten anlegen und dann immer ein paar eigene Schulden vor sich herschieben, oder?

  11. #10
    Avatar von MiPuSa

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    Das kann einem einfach nur Angst machen. Als absoluter Laie in finanziellen Angelegenheiten kommt in mir gerade ein Gefühl der absoluten Hilflosigkeit hoch. Ich habe immer jegliches Risiko geschäut und für mein Erspartes lieber unter 1% Zins akzepiert, als die Gefahr von Verlusten bei Fonds oder anderen Anlageformen einzugehen. Jetzt soll das Ganze in naher Zukunft inklusive meiner Lebensversicherungen komplett zum Teufel sein? Ich mag das irgendwie noch nicht so recht glauben und möchte mir einreden, dass es immer irgendwelche Schwarzmaler gibt, die, wodurch auch immer getrieben, irgendwelche Worst-Case-Szenarien konstruieren. Okay, die Schuldenproblematik der Staaten ist real. Aber irgendwie wird es doch weitergehen...

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