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Die Verbrennung des Korans in den USA

Erstellt von Dune, 08.09.2010, 16:12 Uhr · 60 Antworten · 2.684 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Sammy33

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    strike
    Natuerlich ist die Verbrennung eines Buches voelliger Bloedsinn.
    Ja ist es.
    Und wenn die deutschen Medien es nicht so hochschaukeln würden, würde es kein ........ Interessieren !!!
    Oder habt ihr gesehen das die Franzosen das Stündlich in den Nachrichten bringen?
    Die haben andere sorgen !!!
    Aber unsere gesteuerten Medien wollen wiedereinmal von unseren Problemen ablenken !!
    Besser über Bücher Verbrennung reden , als über die Strom -lobbys !

    Sammy

    !

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Sammy33 Beitrag anzeigen
    ..... wenn die deutschen Medien es nicht so hochschaukeln würden, würde es kein ........ Interessieren !!!
    Oder habt ihr gesehen das die Franzosen das Stündlich in den Nachrichten bringen?
    Die haben andere sorgen !!!....
    Dies ging mir bei den Meldungen ueber die Ausweisung von Roma und Sinti (fuer die aelteren unter uns: Zigeuner) in Frankreich auch so durch den Kopf.
    Bislang hat die EU-Kommision Frankreich ja noch nicht zur Ordnung gerufen, was unseren Verniedlichungs- und Betroffenheitsfundamentalisten natuerlich arg aufstoesst.
    Umso wichtiger ist es, dass wir Deutschen - in dem Fall und wiedermal relativ weit weg vom eigentlichen Problem - Europa endlich den wahren Weg weisen.

    Roma-Abschiebungen: Die Kommission schweigt | Politik*- Frankfurter Rundschau

  4. #23
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von Sammy33 Beitrag anzeigen
    Aber unsere gesteuerten Medien wollen wiedereinmal von unseren Problemen ablenken !!
    Besser über Bücher Verbrennung reden , als über die Strom -lobbys !
    Sammy
    !
    Ich denke es ist an der Zeit Probleme ohne Tabus zu thematisieren. Benötigte Reformen oder Änderungen werden durch diese abgeblockt.

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Dies ging mir bei den Meldungen ueber die Ausweisung von Roma und Sinti (fuer die aelteren unter uns: Zigeuner) in Frankreich auch so durch den Kopf.
    Bislang hat die EU-Kommision Frankreich ja noch nicht zur Ordnung gerufen, was unseren Verniedlichungs- und Betroffenheitsfundamentalisten natuerlich arg aufstoesst.
    Ich kenne die Probleme mit den "Lagern" der Roma in Südfrankreich. Sie bekommen von den Kommunen einen Platz zugewiesen, an dem sie sich für eine gewisse Zeit aufhalten durften. Wenn diese dann dort lagerten wurden die Häuser besonders gut verschlossen und die Franzosen rieten uns zur erhöhten Achtsamkeit. Ob allerdings wie von den Einheimischen behauptet sich die Kriminalitätsrate in deren Gegenwart erhöhte kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls wurde jeder Diebstahl immer an die große Glocke gehängt.

    Nun sind einige Roma und Sinti Franzosen oder sie ziehen schon seit Generationen durch die französischen Lande. Dafür hat Sarkosy nun auch ein Patentrezept entwickelt.

    Sarkozy droht allen gewalttätigen Zuwanderern, die Staatsangehörigkeit abzuerkennen.

    In der Ära Sarkozy nahm die Gewalt gegen Personen nicht etwa ab, sondern zwischen 2003 und 2009 sogar um 16 Prozent zu. Auch dies trifft einen empfindlichen Nerv der Bürger: Immer mehr Ghettos entwickeln sich zu gesetzesfreien Räumen, in die verängstigte Polizisten und Feuerwehrleute keinen Fuß mehr setzen. Nun möchte der durch Skandale und Affären geschwächte Präsident wieder mit diesen Maßnahmen an Boden gewinnen.

    Frankreich: Sarkozy will gewalttägige Zuwanderer abstrafen - Nachrichten - DerWesten

    Diese Diskussion wird es bald auch in Deutschland geben. Und daß es diese gibt dafür haben auch einige Migranten selbst beigetragen.

    Auf diese Szenen hat ein Großteil der Bürger keine Lust mehr, wenn man den Umfragen Glauben schenken darf. Eine kriminelle arabische Großfamilie, die noch im Gerichtssaal den Staat verhöhnt. Angeblich haben die Verbrecher von den 242.000 Euro nur noch um die 4.000. Dass reicht anscheinend um die besten Berliner Rechtsanwälte zu ordern.

    http://www.bild.de/BILD/news/2010/06...r-gericht.html

  5. #24
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    ...und das rechfertigt jetzt, dass durch diese Verbrennung, Menschen getötet werden? Natürlich ist diese Verbrennug völlig schwachsinnig, aber viel mehr regt mich auf, dass warscheinlich da durch unschuldige Menschen sterben werden. Wer hätte dann an die Schuld, die Christliche Glaubensgemeinschaft, oder die jenigen die unschuldige Menschen wegen eines Buches töten? Wenn ein Buch(ob Bibel oder Koran) als Motiv zum Morden anerkannt wird, dann haben wir mittelalterliche Verhältnisse.

    So schwachsinnig wie das verbrennen von Fahnen, weil ein Staatsbueger 'n paar ulkige Bildchen uber den "Propheten" gemalt hat... oder weil sich jemand erlaubte einen kritischen Film zu drehen dafuer mt seinemleben bezahlen musste, oder ein kritisches Buch... oder einfach nur zu falschen Zeit amfalschen Ort war, viele von den Fanatikern bringen ja noch vorrangig, willkuerlich ihre Landsleute um... wie krank ist das...?

  6. #25
    Avatar von Conrad

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    Ich halte diese öffentliche Koran-Verbrennung in USA nicht für besonders verwerflich, schließlich wurden am 11.9.2001 von islamischen Fanatikern aus religiösen Gründen um die 3000 Menschen, die morgens nichtsahnend an ihrem Arbeitsplatz in den Twin Towers waren, ermordet. Die Wut vieler Amerikaner kann ich sehr gut nachvollziehen. Warum sollen sie diese Wut nicht öffentlich zeigen dürfen ? Angst vor Attentaten ist sicher kein guter Ratgeber. Die islamischen Staaten werden begreifen müssen, dass im Westen Meinungsfreiheit herrscht, schließlich können sich in islamischen Ländern auch Moslems über Buddha, Jesus, den Papst, die Bibel usw. lustig machen, ohne das ihnen von westlichen Staaten ein militärischer Angriff drohen würde.

    Hätte die Attentäter am 11.9. 2001 militärische Ziele angegriffen, wäre das vielleicht noch halbwegs verständlich gewesen, aber diese Menschen in New York einfach mit so einer völligen Irrsinnstat zu ermorden ist bis heute völlig unbegreiflich.

    In Deutschland wäre eine öffentliche Koranverbrennung sicher nicht möglich und würde verboten worden, wg. "Störung der öffentlichen Ordnung" oder ähnlichem.

    Es geht auch darum, den islamischen Staaten zu zeigen, das der Westen sich nicht erpressen läßt und nicht vor Islamisten kuscht.

  7. #26
    Avatar von strike

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    Schlimme Leute wollen öffentlich den Koran verbrennen.
    Blöde Aktion und völlig untauglich.
    Aber wenn nun mal ihre religiösen Gefühle verletzt sind.
    Vorlesen wäre wirkungsvoller.

    Darvins Illustrierte

  8. #27
    Avatar von Leopard

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    Wo war den da der Aufschrei der ganzen Gutmenschen und Berufsempörten welche sich jetzt wichtig machen?

    Bibel in Deutschland verbrannt: Der große Protest blieb aus - Deutschland&Welt - News - BGLand24.de

    Finanziert wurde das ganze offensichtlich von der GEZ Zwangsabgabe.

  9. #28
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Der irre Hass-Pastor Terry Jones: Er hielt seine Gemeindemitglieder wie Sklaven - Politik - Bild.de

    Der Hass-Pastor Terry Jones

    Er hielt seine Schützlinge wie Sklaven


    Ehemalige Mitglieder der Kirchengemeinde in Gainesville (Florida) packen jetzt aus, erzählen von den Zuständen beim Pastor, sprechen von „sklavenartigen Zuständen“ in der Pfarrgemeinde!

    Gegenüber der Lokalzeitung „Gainesville sun“ erzählt etwa Shane Butcher, dass er bis zu 72 Stunden pro Woche arbeiten musste, dafür kein Geld bekam!

    Das System Terry Jones: Wer nicht gehorcht, wird bestraft!

    Jones' Sanktionen: Seine Gemeindemitglieder mussten entweder ein lebensgroßes Kreuz tragen oder das private Boot des Pfarrers putzen!

    Auch das deutsches Ehepaar Jennifer und Danile Engel erzählt von den seltsamen Machenschaften: „Wir mussten eine Karte mit der Aufschrift ‚Gesegnet sei, wer gehorsam ist‘ tragen“, so der „Daily Telegraph“.

    Die Kirche bestimmte das Leben des Paares, „maßregelte unser Leben, gab an, wen wir heiraten konnten oder nicht. Was wir tun durften und was nicht.“

    Sogar Emma, die Tochter des irren Hass-Pastors beschreibt die Kirche ihres Vaters mit sektenähnlichen Begriffen: „Sie benutzen mentale Gewalt. Unter dem Motto ‚Gott wird euch strafen, wenn ihr nicht pariert.“

  10. #29
    Avatar von Leopard

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    Hab einen ganz interresanten Aufsatz zu dem Thema gefunden und poste ihn mal:


    Überlegungen zu Pastor Terry Jones’ Burn-A-Koran-Day von Rechtsanwalt Michael C. Schneider, Frankfurt am Main

    Meinungsfreiheit – weltweit Grundlage aller Freiheit
    Kluge Menschen wissen, dass die Meinungsfreiheit unlimitiert sein muss, grenzenlos. Denn nur dann kann sie ihre zwei Aufgaben erfüllen, erstens, der Menschenwürde durch die Möglichkeit, die eigenen Gedanken und Auffassungen frei zu kommunizieren, soziale Substanz zu verleihen, und zweitens, die Demokratie durch einen herrschaftsfreien Diskurs zu ermöglichen, in dem keiner Angst haben muss, wegen seiner aufrichtig vorgebrachten Meinungen ausgegrenzt und beschädigt zu werden.
    Ideologen aller Farben wollen keine “Meinungsfreiheit – unlimited”, sondern nur eine schwache und eingeschränkte Meinungsfreiheit, die den Machthabern und Obrigkeiten eine Hintertür lässt, ihnen missliebige Meinungen zu verbieten. Dabei ist es letztlich ganz gleichgültig, welches Label rechtstechnisch auf die Hintertüre geklebt wird: Wenn ein Staat die Meinungsfreiheit überhaupt einschränken kann, wird er das über kurz oder lang auch tun und sie schrittweise ganz abschaffen.
    Die USA als die älteste noch existierende und erfolgreichste Demokratie der Welt waren sich dieser Tatsache stets bewusst und haben daher in das 1st Amendment geschrieben: “Congress shall make no law respecting the establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof, or abridging the freedom of speech, or of press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.” Mit der ohne jede Einschränkung garantierten “freedom of speech” erweist sich Amerika als echte und dauerhafte Demokratie.

    K(l)eine Meinungsfreiheit in Deutschland?
    Deutschland hingegen hat bereits in der Verfassungsurkunde selbst ein Problem mit der Meinungsfreiheit. Zwar ist in Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz garantiert: “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.” In Abs. 2 steht dann aber eine sehr weitgehende Einschränkung: “Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.”
    Eine solche “Meinungsfreiheit Ltd.” hat Folgen: § 185 StGB (Beleidigung) steht pauschal und ohne jede gesetzliche Bestimmtheit “Die Beleidigung” unter Strafe, § 130 StGB (Volksverhetzung), der alle paar Jahre verschärft wird, zahlreiche Handlungen, die geeignet sein könnten, Teile der Bevölkerung verächtlich zu machen, und § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen) die Kollektivbeleidigung von Kirchen, Synagogen, Moscheegemeinden etc.

    Das Höllenfeuer im Koran und der Koran im Höllenfeuer
    Wer also eine theologische Selbstverständlichkeit ausspricht, wie jene, dass der Herr Jesus Christus wirklich göttlich war, weil er zu Liebe und Frieden aufgerufen hat (“Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist!” Matthäus 5,44-45) und dies durch seine Bereitschaft, einen gewaltsamen Tod zu erleiden, beglaubigte (“Als sie ihn aber gekreuzigt hatten …”, Matthäus 27,35), dass aber der falsche Prophet Mohammed wirklich teuflisch war, weil er zu Hass und Mord aufgerufen hat (“Und tötet sie, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch zu verführen ist schlimmer als Töten.” Sure 2, 193) und dies durch seine Bereitschaft, Mord und Krieg als Mittel der Ausbreitung seines Kults zu verwenden, beglaubigte, muss damit rechnen, dass er in Deutschland wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Beschimpfung des Islam ins Gefängnis kommt, womit auch der Verfasser stets rechnet, wenn er für PI wieder einen Beitrag veröffentlicht.
    In den USA sieht das ein wenig anders aus. Hier deckt die Meinungsfreiheit es auch ab, einen Burn-A-Koran-Day auszurufen, wie Pastor Terry Jones (Foto oben) aus Gainsville in Florida. Seine Logik ist dabei theologisch unangreifbar: Wenn Hass und Mord in die Hölle führen (und zwar wie am 11. September bereits in dieser Welt, und nach Gottes Ratschluss dann endgültig in der kommenden), dann muss es im Rahmen von “action art” auch erlaubt sein, in einer Performance ein satanistisches Buch zu verbrennen, das Hass und Mord predigt, zum Beispiel den Koran. (In Deutschland ist wegen der repressiv gehandhabten Strafgesetze, siehe oben, von einer solchen Performance abzuraten, da man im Gefängnis hauptsächlich der Klientel begegnen wird, die einen für diese Performance umbringen will und auch wird.)
    Die Homepages der Dove World Outreach Center Gemeinde in Florida und des Aufrufs zur Koranverbrennung sind schon seit einiger Zeit nicht mehr zu erreichen. Ob da etwa der Provider die Rolle der Staatsmacht übernommen und die kritische Stimme einfach kurzerhand abgeschaltet hat?

    Der handfeste Islamkritiker im Höllenfeuer der Weltpresse
    Bleibt noch die Frage, wie die Öffentlichkeit in den USA und weltweit mit dem Phänomen “Meinungsfreiheit” in einer extremen Ausprägung, die über die besinnlichen Essays und Bücher von Thilo S. weit hinausgeht, umgeht. Die Presse geifert, und zwar in einer Form, die für die Angriffe auf jeden, der den Islam kritisiert, kennzeichnend ist:
    Im Zentrum stehen Angriffe auf die Person mit platten Phrasen und unbelegten Werturteilen: SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010 nennt ihn “fundamentalistisch”, nicht “einflussreich”, FOCUS ONLINE v. 09.09.2010 einen “Kleinstadtprediger”, TAZ ONLINE v. 08.09.2010: “rechtsradikal”, NZZ ONLINE v. 09.09.2010 seine Aktion “schändlich”, NEW YORK TIMES ONLINE v. 25.08.2010 spricht vom “Obscure Pastor”. Eine Auseinandersetzung in der Sache findet nicht statt, weil die Beschäftigung mit der Person im Vordergrund steht. So werden die Ideale der Aufklärung von den Dunkelmännern der Mainstream-Presse verraten: Greife den Mann an, und niemand kümmert sich mehr um seine Gedanken.
    Für die Leser, die “es” immer noch nicht begriffen haben, werden die ethischen Urteile um ästhetische ergänzt. SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010: “Mit seinem altertümlichen Bart wirkt er wie dem 19. Jahrhundert entrissen.” NZZ ONLINE v. 08.09.2010 lässt die Schweizer wissen: “Ein vertrauenswürdiger Geistlicher sieht anders aus.” Er sei “schlecht rasiert und trägt einen wuchtigen Schnurrbart.” Der linke Schweizer traut also einem Muezzin mit Bombe im Turban, aber keinem Pastor mit Schnurrbart. Das sind die schlimmsten! Bereits die NEW YORK TIMES ONLINE v. 25.08.2010 hatte ihn als “former hotel manager with a red face and a white handlebar mustache” beschrieben und als “fringe figure” bezeichnet. Der Slogan könnte lauten: “Anti-Islamisten sind hässlich.”
    Und wenn der kombinierte ethisch-ästhetische Vernichtungsschlag (fundamentalistisch und dann auch noch ungepflegt!) nicht zum Ziel führt, helfen vielleicht Gerüchte nach, also strafbare Verleumdung und üble Nachrede. So in bester NS-Tradition NZZ ONLINE v. 08.09.2010: “Über den Pastor kursieren ferner Gerüchte über angeblichen Besitz von strafbarer ..........ie.”
    Neben der Person selbst werden ihre Motive hinterfragt: SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010 meldet “Hass”, andere Blätter sehen in dem Pastor einen Wichtigtuer, der sich und seine Splittergruppe aufwerten will, indem er weltweit für Unruhe sorgt.
    Die Angriffe auf die Person werden ergänzt um Angriffe auf die Gemeinde, deren numerische Bedeutungslosigkeit ihre geistige Bedeutungslosigkeit belegen soll, nach dem Kurzschluss: Wenige sind es, also haben sie unrecht: SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010 schreibt von einer “Winz-Gemeinde”, FOCUS ONLINE v. 09.09.2010 nennt “gerade mal 50 Mitglieder”, TAZ ONLINE v. 08.09.2010 spricht von einer “unbedeutende[n] Kirche mit 30 Mitgliedern”. Dass nach Schiller Verstand stets bei wenigen nur zu finden war und nach Kant das Volk aus Idioten besteht, das Credo der Aufklärung also, dass Einer gegen Millionen recht haben kann, ist vergessen: Wahrheit wird nicht argumentativ deduziert, sondern numerisch induziert. Da sich nur wenige trauen, gegen die veröffentlichte Meinung aufzubegehren, muss sie richtig sein.
    Die Aktion wird moralisch verurteilt: FOCUS ONLINE v. 09.09.2010 stellt allen Ernstes “Gotteslästerung” fest, TAZ ONLINE v. 08.09.2010 spricht nüchterner von “Respektlosigkeit gegenüber einer Religion”, NZZ v. 08.09.2010 trauert schon jetzt um die “heiligen Koranschriften” und NEW YORK TIMES ONLINE v. 25.08.2010 zitiert einen anderen Pastor, der, ganz politisch korrekt, die “validity of all sacred books” einfordert, und ergänzt: “Some pastors even plan to read from the Koran in their services”. Der weinerlich-dümmliche Synkretismus verstellt den Blick auf die Sache: Ein Buch ist nicht heilig, weil mehrere Milliarden Menschen es dafür halten, sondern weil seine Inhalte heilig sind. Auch wenn kein einziger Mensch das Gebot der universellen Menschenliebe aus dem Neuen Testament befolgt, bleibt es dennoch heilig, weil es zu dem Gebot der universellen Menschenliebe ethisch keine Alternative gibt. (Darum sind kluge Köpfe wie Kung-Tse und Kant ja auch zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen wie Jesus von Nazareth.) Hingegen bleibt der Koran ein satanisches Machwerk im klinischen Umfeld der Borderline-Störung, auch wenn irgendwann einmal 10.000.000.000 Muslime 0 “Ungläubigen” gegenüberstehen, weil der Aufruf zu Hass, Mord und Djihad das Gegenteil der universellen Menschenliebe ist, die Externalisierung der inneren Spaltung in äußerer Gewalt. In einer aufgeklärten Gesellschaft darf das gedacht, darf es gesagt werden, und darf der Koran als Leitfaden des Menschenhasses, der Unfreiheit und Unterdrückung natürlich verbrannt werden, weil jeder Koran weniger dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
    Und natürlich wird von den Mainstream-Medien geleugnet, dass die betreffende Haltungen von einem großen Teil der Bevölkerung geteilt werden, die Rede ist – SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010 – vom “radikalen Rand”. Nur, dass nach dem Umfragen zu Thilo S. für Deutschland feststeht, dass der radikale Rand in Deutschland 80 % der Bevölkerung umfasst, also alle, die weder Muslime noch Linke sind, und dass die Umfragen zum Moschee-Projekt gegenüber von Ground Zero für die USA das gleiche belegen. Wir haben also eine manipulierte Medienwelt, die eine Mehrheit repräsentiert, die es nicht gibt, und eine Mehrheit, die in der manipulierten Medienwelt nicht zu Wort kommt und verunglimpft wird.
    Neben der Verunglimpfung des Pastors und seiner Gemeinde stehen Ansätze zu einer utilitaristischen Ethik, die glaubt, die Meinungsfreiheit stets einschränken zu können, wenn sie unerwünschte Folgen hat. SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010 befürchtet, die Aktion könne “Muslime kränken”, “könnte amerikanische Soldaten gefährden”, es könne wieder “Unruhen” geben wie nach dem Gerücht des in einer Guantanamo-Toilette versenkten Koran, etc. Diese Gleichung: “Meinungsfreiheit – Sozialverträglichkeit = Null” kann in kurzer Zeit den Untergang der westlichen Demokratien bedeuten, wenn gekaufte Medien und rückgratlose Staatsanwälte und Richter den offenen, freiheitlichen und argumentativen Diskurs über die islamische Bedrohung durch geschlossene, erzwungene und ideologische Gebetsmühlen zugunsten des Islam ersetzen, wie es bei den Reaktionen auf die Idee der Koranverbrennung geschieht. Nicht ein einziges Blatt hat sich der Frage gewidmet, ob der Koran verbrannt gehört, weil er ein Buch ist, das zu Hass, Gewalt, Mord, Krieg und Wahnsinn aufruft.

    Muss der Ketzer ins physische Höllenfeuer, oder reicht massiver Druck?
    Die Reaktionen, die politisch korrekt sind, werden den Lesern bereits in den Überschriften vorgeschrieben. Entsetzen wird eingefordert. FOCUS ONLINE v. 09.09.2010: “Ein Kleinstadtprediger entsetzt die Welt” und “weltweit wächst die Empörung”, Jones “lehrt die Welt das Fürchten”, TAZ ONLINE v. 08.09.2010 befiehlt: “Wegschauen ist die richtige Reaktion”, so der dortige Kommentar von Karim El-Gawhary, der an anderer Stelle erstaunliche Hellsichtigkeit beweist: “Es gibt im Westen wahrscheinlich weniger Koranzündler als in der islamischen Welt Bin Laden-Fans”.
    Widerstand wird angekündigt, vielleicht auch in der Hoffnung auf eine Self-Fulfilling-Prophecy: SPIEGEL ONLINE v. 07.09.2010: “Es wird Widerstand geben in Gainsville”, NZZ ONLINE v. 08.09.2010: Es habe sich “Widerstand gegen das Vorhaben am 11. September formiert”.
    Welche Intensität der Widerstand erreichen kann, wird befriedigt zur Kenntnis genommen. FOCUS ONLINE v. 09.09.2010: “Mittlerweile mehr als 100 Morddrohungen”, “eine Gewaltwelle” in der islamischen Welt stehe bevor, TAZ ONLINE v. 08.09.2010: Petraeus sehe “die Sicherheit seiner Truppe gefährdet”. Wenn Kritik am Islam solche Reaktionen erzeugt, dann ist der Islam eine Sache, die gefährlicher ist als eine Atombombe. Und wenn wir Atomwaffen abrüsten, sollten wir dann nicht auch den Koran abrüsten? Und was sonst will der Kleinstadtpastor denn tun, als den Koran abrüsten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Die persönlichen Kosten für Pastor und Gemeinde sind hoch. NEW YORK TIMES ONLINE v. 25.08.2010: “He said that his bank recently demanded immediate repayment of the $ 140.000 balance on the church mortgage; that his property insurance had been canceled [...] and that death threats now come in regularly.”

  11. #30
    Avatar von Phommel

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    Kann sich jemand daran erinnern, dass je auch mal so ein ........ gemacht wurde, wenn die Bibel in Muslimischen Ländern verbrannt wurde?

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