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Die Rente ist sicher!

Erstellt von Carradine, 20.09.2011, 15:13 Uhr · 586 Antworten · 25.907 Aufrufe

  1. #551
    Avatar von sombath

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    Vergleich mal die deutsche Industrie mit der franz. und dir gehen die Augen über .
    Wir haben seit vielen , vielen Jahren eine stetig steigende Wertschöpfung per Arbeitsstunde .
    Für einen VW Golf wurden vor 20 Jahren noch 51 Arbeitsstunden gebraucht , jetzt noch 34 .
    Der Preis hat sich inflationsbereinigt um 115% erhöht .
    Die Franzosen hängen meilenweit zurück und der Staat verschuldet sich immer mehr .
    War gerade im Supermarkt einkaufen . Vor mir an der Kasse 2 Roma-Familien , 4 Erwachsene und 7 Kinder .
    Die 2 Männer kenne ich vom sehen , die haben hier noch nie gearbeitet und die Kinder gehen offentsichtlich
    auch nicht zur Schule , denn es war 11:30 . Die Kinder lernen nicht lesen u. schreiben , denkst du die gehen
    irgendwann einer Beschäftigung nach ?
    Genau solche Kinder brauchen wir nicht .

    Sombath

    Sombath



    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo sombath



    Die Franzosen haben aber auch ca. 40% mehr "Jungvolk" eben weil sie seid Jahrzehnten mehr für Familien tun oder tun müssen da dies in ihrem Grundgesetz verankert ist ......

    ...... und dies sind dann eben auch 40% mehr junge Rentenknechte bzw. dann kann man auch mehr zahlen und eher gehen !


    Deutschland dagegen fährt seid Jahren seine Ausgaben für Familien , Kinder und Bildung Stück für Stück herunter damit die Kohle frei wird für die Alten !

    Was denkst du wird eine bessere Zukunft haben die jüngeren Franzosen oder "Deutschland einig Rentnerland" ?

  2.  
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  3. #552
    Avatar von sombath

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    Ist ja ganz toll Willi .
    Am 7. 11. 11 habe ich bereits damals Leipziger geschriebe , daß ich jetzt seit 3 Jahren Rentner bin
    und in diesen 3 Jahren eine Erhöhung von Netto 0,98 Euro erhalten habe .
    Das sind dann pro Jahr 0,33 ( aufgerundet ) .
    Ist doch toll , oder nicht .

    Sombath


    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Jetzt ist es amtlich.

    Eil +++ Rentenerhöhung: Im Osten 2,26 und im Westen 2,18 Prozent

    Die Renten steigen am 1. Juli deutlich - in Ost und West aber unterschiedlich stark: im Osten um 2,26 Prozent, im Westen um 2,18 Prozent. Das kündigte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in Hannover an. Im vergangenen Jahr hatte es für die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland einheitlich 0,99 Prozent mehr gegeben.

  4. #553
    Avatar von Leipziger

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    Hallo sombath

    Die Franzosen hängen meilenweit zurück und der Staat verschuldet sich immer mehr .
    Dies ist aber nur eher eine Momentaufnahme ......... wenn man wenig in Nachwuchs investiert hat man natürlich in dieser Zeit gesamtgesellschaftlich einen Vorteil .....

    Ist quasi wie bei einem deutschen Mittelstandsehepaar ohne Kinder , die glänzen finanziell in dieser Zeit auch in alle Richtungen .......

    Und man hat ja hier immer noch die starken Jahrgänge der Babybomer die fast alles am laufen halten .......

    Warte mal ab wenn die in einigen Jahren vom Bezahleonkel zum Leistungsempfänger mutieren dann dreht sich das Blatt zu Gunsten der Franzosen !

  5. #554
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Deutschland dagegen fährt seid Jahren seine Ausgaben für Familien , Kinder und Bildung Stück für Stück herunter damit die Kohle frei wird für die Alten !
    Das ist so ziemlich das blödsinnigste Argument, dass du dir in deinem (gespielten) Hass auf die Alten ausgedacht hast.
    Das liest sich so, als ob die Rentenalimentierung die einzigen Ausgaben von Vater Staat sind.

  6. #555
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Yogi

    Das liest sich so, als ob die Rentenalimentierung die einzigen Ausgaben von Vater Staat sind.
    Nun der Steuerzuschuß zur Rente beträgt mittlerweile fast das Dopplelte wie alle Ausgaben für Bildung und Schule , nur mal ein Beispiel !

    Insgesamt zahlt die deutsche Volkwirtschaft jährlich 370 Milliarden für die Alten ....... aber ok es gibt aber auch noch andere Posten völlig richtig z.B. 55 Milliarden für die Bildung , 35 Milliarden für Hartz4 oder 24 Milliarden für die Bundeswehr .......

  7. #556
    Avatar von Gert-Ku

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen

    Deutschland dagegen fährt seid Jahren seine Ausgaben für Familien , Kinder und Bildung Stück für Stück herunter damit die Kohle frei wird für die Alten !

    Was denkst du wird eine bessere Zukunft haben die jüngeren Franzosen oder "Deutschland einig Rentnerland" ?
    Das ist Unsinn, die Leistungen für Kinder sind keineswegs zurückgefahren. Sie werden aber falsch ausgegeben.Statt Kindergeld und Zuschüsse für Kinder zu erhöhen, sollte das Geld in Betreungseinrichtungen investiert werden. Dann sind die Frauen auch wieder bereit mehr Kinder zu bekommen. In Frankreich gibt es die Betreuungsmöglichkeiten, Ganztagskindergärten und -schulen. Ein anderes schönes Beispiel ist Norwegen. Dort wird Erziehungsurlaub in voller Höhe nur dann gezahlt, wenn beide Elternteile jeweils ihren vollen Anteil des Erziehungsurlaubs nehmen. Damit sind die Frauen bei ihren Berufschancen auch nicht benachteiligt.
    Was die Betreuungseinrichtungen in D. betrifft leidet unser Land leider am Förderalismus. Kindergärten und Schulen sind Länder- bzw. Gemeindesache. Es gibt auch Beispiele in Deutschland, wo Gemeinden gezielt in die Kinderbetreuung inverstiert haben, dort gibt es auch höhere Geburtenraten bei den jungen Familien.
    Und bei der Rente; wenn der Bund seinen Verpflichtungen, die nicht durch Beiträge gedeckten Leistungen zu zahlen, in voller Höhe nachkommen würde, hätte die Rentenkasse Milliardenüberschüsse. Aber da wird lieber die Versicherungswirtschaft mit Riester gepampert.

  8. #557
    Avatar von ChangLek

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ..........zahlt die deutsche Volkwirtschaft jährlich 370 Milliarden für die Alten.......

    ...........schon diejenigen, welche ihre berechtigten Ansprüche durch Jahre.-bzw jahrzehnte langes Einzahlen erworben haben, hier schon abgezogen...........

  9. #558
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Insgesamt zahlt die deutsche Volkwirtschaft jährlich 370 Milliarden für die Alten ....... aber ok es gibt aber auch noch andere Posten völlig richtig z.B. 55 Milliarden für die Bildung , 35 Milliarden für Hartz4 oder 24 Milliarden für die Bundeswehr .......
    Die Rentenkasse wird jedoch nicht ausschließlich über Beitragsgelder finanziert. Der aus Steuermitteln finanzierte Bundeszuschuss sorgt dafür, dass zusätzlich versicherungsfremde Leistungen der Rentenversicherung bezahlt werden können. Dazu zählen z.B. die Berücksichtigungs- oder Kindererziehungszeiten, Renten wegen Todes oder die Integration von Vertriebenen und Aussiedlern.
    Insgesamt liegt der Steuerzuschuss bei knapp 56 Milliarden Euro pro Jahr
    Rentenbeitrag im Jahr 2012

    Jetzt du wieder.

  10. #559
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Yogi
    Jetzt du wieder.
    Ja ich wieder , mal etwas anderes wie Zahlen bzw. werfe mal zwei Fragen in den Raum :

    1. Warum hat die Volkswirtschaft mit den höchsten Ausgaben für die Alten gleichzeitig auch die meisten Kinderlosen und gehört zu der kinderärmsten der Welt ?

    2. Wusstest du dass die Mehrheit der sogenannten Babyboomer in Deutschland kein einziges (normal wären 4-5) Enkelkind haben wird ?

  11. #560
    Avatar von Gert-Ku

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Yogi

    Ja ich wieder , mal etwas anderes wie Zahlen bzw. werfe mal zwei Fragen in den Raum :

    1. Warum hat die Volkswirtschaft mit den höchsten Ausgaben für die Alten gleichzeitig auch die meisten Kinderlosen und gehört zu der kinderärmsten der Welt ?

    2. Wusstest du dass die Mehrheit der sogenannten Babyboomer in Deutschland kein einziges (normal wären 4-5) Enkelkind haben wird ?
    Ich bin zwar nicht Yogi, aber das ist eine interessante Frage. Ob D. die höchsten Ausgaben für die Alten hat möchte ich mal dahingestellt lassen. Es kommt darauf an, was man alles dazu zählt. Als Beispiel, wenn ein Pensionsfond auf Grund einer Finanzkrise einige hundert Millionen verliert, kann man das durchaus als mittelbare Ausgaben für die Alten sehen. Sowas kommt bei uns etwas seltener vor.
    Unser Sozialhaushalt soll bei 750 Milliarden liegen, darin sind solche Leistungen wie Steuerersparnis durch Ehegatten-Splitting enthalten, natürlich die Ausgaben der Renten- und Krankenkassen und da nicht nur die gesetzlichen sondern auch die Ausgaben der privaten, weiter natürlich die Leistungen für Kinder usf. Also was steckt alles in den Ausgaben für die Alten und wie vergleichen Sie? Und so nebenbei fließt von den Alten so einiges wieder nach unten zu den Enkeln. Oder auch wie hier in thailändisch Familien. Das sollte man dann aus den Leistungen für die Alten herausnehmen und als Entwicklungshilfe verbuchen.
    Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten in der EU. Nun kommt es auch hier darauf an wie man zählt. Vielfach wird die Zahl der Lebendgeborenen pro 1000 Einwohner gezählt. Das heißt zugleich, ein Land mit einer hohen Lebenserwartung hat automatisch eine niedriger Geburtenrate als ein Land mit einer geringen Lebenserwartung. Ebenso wird die Zahl verzerrt wenn es in Ländern wir China einen Männerüberschuß gibt. Nimmt man die Zahl der Kinder pro Frau dann ist die Geburtenrate in Deutschland in den letzten Jahren geringfügig gewachsen.
    Meiner Meinung nach gibt es für die geringe Geburtenrate im Wesentlichen zwei Faktoren. Die eine war das gesellschaftliche Klima in Deutschland. Es war und ist (noch) nicht kinderfreundlich. Dann auch die (typisch deutsch) überzogene Angst vor Umweltverschmutzung und Überbevölkerung, sprich: "In so einer dreckigen Welt darf man keine Kinder aufwachsen lassen." Das Klima scheint sich zu ändern.
    Der andere Faktor sind die schlechten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, zu wenige und zu teure Kindergärten, fehlende Ganztagsschulen. Dazu kommen noch die miesen Löhne in Deutschland. Das Ausland beschwert sich nicht umsonst über deutsche Dumpinglöhne. Dazu kann man auch noch die schlechten Zukunftsperspektiven auf dem Arbeitsmarkt zählen, dass könnte sich jetzt auch langsam ändern, wenn der Fachkräftemangel in höheren Löhnen und sicheren Arbeitsplätzen führen sollte.

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