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Die Rente ist sicher!

Erstellt von Carradine, 20.09.2011, 15:13 Uhr · 586 Antworten · 25.923 Aufrufe

  1. #411
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Na zum Neuerfinden kamst du schon damals 50 Jahre zu spät. Ich dachte das du an den Verbesserungen schon einen Schritt weiter wärst.
    Praxis- und Alltagstauglichkeit wäre das Killerkriterium das die Anwendung Breitenwirksam macht.

    Du siehst etwas falsch. Ich habe nicht behauptet, dass ich etwas erfinde und auf den Markt bringe. Ich sehe nur Dinge voraus, die es praktisch zwangsläufig und logischerweise bald geben muss. Oder auch Dinge, die es bald nicht mehr gibt, weil sie halt überflüssig werden. Und ich halte es auch für wichtig, so etwas zu sehen, weil man sich auf Veränderungen vorbereiten sollte - zumindest rein tendenziell. Und die Praxis- und Alltagstauglichkeit wird sich wie bei allen im Laufe der Zeit ergeben. Das mache nicht ich, sondern diejenigen, die sich für die Arbeitsplätze der Zukunft entschlossen haben. So ein paar kluge Köpfe gibt es ja zum Glück. Der Rest kann ja noch schnell die letzten "normalen" Autos vom Fließband laufen lassen, bevor sie dann stempeln gehen müssen. So ging es den Herstellern von Schreibmaschinen und Plattenspielern auch mal. Es bleib nur noch ein trauriger Rest übrig.
    Und dabei dachte man doch, Plattenspieler-Hersteller wäre ein Job, der nie aussterben wird. Tja, so ist das halt, wenn man nicht weit genug denkt.

    Die Erde dreht sich und man sollte schon mitgehen.

  2.  
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  3. #412
    Avatar von ChangLek

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    ...........und wo bleibt jetzt meine sichere Rente.........

  4. #413
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von ChangLek Beitrag anzeigen
    ...........und wo bleibt jetzt meine sichere Rente.........
    Es gibt einen ganz simplen, völlig staatsunabhängigen Weg, um sich eine "Rente" zu sichern.
    Man verdiene so viel , bis man 1 Million EUR hat. Die lege man zu einem Zinssatz von rund 3% an. So erhält man sein Leben lang rund 25000 EUR Zinsen monatlich, mit denen man auch im Rentenalter gut leben kann.
    Natürlich gehört da wegen der Inflation etc. noch etwas Feinjustierung dazu. Also z.B. mal in einem Monat keine 2500 voll ausgeben, um den Sockelbetrag zu erhöhen. Oder eben mit etwas mehr als 1 Million starten oder zwischendurch mal etwas zuverdienen, wenn einem langweilig wird. Wem das zu unsicher oder langweilig ist, kann auch mit Gold spekulieren und von den Gewinnen leben.

    Also ein völlig simple Sache. Man braucht sich also nur noch Gedanken darüber zu machen, wie man möglichst schnell eine Million verdient. Und dafür gibt es ja heutzutage viele Möglichkeiten. Immerhin gibt es alleine in Deutschland eine knappe Million Menschen, die das geschafft haben. Anstatt diese Leute zu bekämpfen und auszunehmen, sollte man sie sich als Vorbild nehmen.

  5. #414
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es gibt einen ganz simplen, völlig staatsunabhängigen Weg, um sich eine "Rente" zu sichern.
    Man verdiene so viel , bis man 1 Million EUR hat. Die lege man zu einem Zinssatz von rund 3% an.
    Geile Idee! Noch besser wäre es 10 Millionen Euro anzusparen. Dann ist man auf einer noch sichereren Seite. Warum bin ich darauf eigentlich nicht gekommen? Knarfi, Du bist ein Genie!

  6. #415
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es gibt einen ganz simplen, völlig staatsunabhängigen Weg, um sich eine "Rente" zu sichern.
    Das ist auch ganz wichtig, dass es diese Möglichkeiten gibt. Der staatsabhängige Weg hat die unvorteilhafte Eigenschaft, dass die Vertragskonditionen nach Gutdünken verändert werden können, und auch werden, jedoch selten zum Vorteil des Einzahlers. Und das ohne irgendeiner auch nur irgendwie gearteten Möglichkeit dagegen angehen zu können.

    Gleiches gilt für Arbeitslosenversicherungen. Unfall- und Krankenversicherungen sind privat natürlich auch besser, da man sie auf die individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Als Beispiel... warum sollte jemand, der über ausreichend Geld verfügt, an einer Versicherungsgemeinschaft teilnehmen, bei der jeder Schnupfen, oder jeder Arztbesuch versichert ist. Oder jede Behandlung, die weniger als zb. 5.000€ kostet.
    Warum sollte jemand an einer Arbeitslosenversicherung teilnehmen, wenn er ausreichend Geld hat um im Falle eines Arbeitsplatzverlustes selber für sich sorgen zu können? Da ist man doch lieber Privatier als Arbeitsloser, oder?

  7. #416
    Avatar von Pitmacli

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    Thaimax, das wären wohl die meisten am liebsten... Privatier darf sich ja auch jeder Arbeitslose nennen, wenn es ihm sein Dasein erleichtet...
    Das System ist verfault und wird durch die EU noch fauler... Ja, mit Abzocken auf Kosten der Allgemeinhat brachten es viele zum Millionär oder mehrfachen Millionär - ob sie mit diesem Vermögen die Rente sichergestellt haben oder ein ruhiges Leben nach der Pension? Die meisten Vermögen entstanden nicht durch grosse Eigenleistungen - sondern durch raffinierte Schachzüge. Mag man bewundern - dafür jedoch bezahlten andere den Preis und stiegen einen Stock weiter nach unten. Die Zahnräder knirrschen jetzt deutlich hörbarer und man kann sich ausrechen, wann das Getriebe zum Stehen kommt. Ob leise oder krachend wird sich noch weisen... Kommt keine gute Zeit auf sehr viele Menschen zu - die masslose Gier zeitigt ihre Folgen - gab es aber schon einige Male in der Weltgeschichte...

  8. #417
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Pitmacli Beitrag anzeigen
    .. Ja, mit Abzocken auf Kosten der Allgemeinhat brachten es viele zum Millionär oder mehrfachen Millionär...
    Ich muss zugeben, dass das so falsch nicht ist, allerdings würde ich nicht den Ausdruck "Abzocken" verwenden. Letztlich macht man sich ja nur das System zunutze. Sei es dadurch, dass man nahezu Gratis-Arbeitskräfte von der ARGE vermittelt bekommt, oder gar dafür bezahlt bekommt, dass man deren Arbeitsleistung in Anspruch bekommt, oder sei es dadurch, dass bei Firmen mit hohen Gewinnen niedrige Löhne bezahlt werden, was zur Folge hat, dass der Binnenkonsum darunter leidet, oder gar von der Allgemeinheit diese Löhne aufgebessert werden müssen.

    Aber man sollte nicht den Fehler begehen und mit dem Finger auf jene zeigen, die diese staatlichen Angebote/Förderungen wahrnehmen(die wären ja absolut dumm und müssten entmündigt werden, wenn sie das nicht täten), sondern das Übel bei den Wurzeln packen, also die Verursacher dafür verantwortlich machen.

    In einer Demokratie wäre das mal der Bürger selber, so aber sind es die politischen Machthaber, die diese Möglichkeiten schaffen...

  9. #418
    Avatar von Pitmacli

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    Ich weiss, Thaimax, so denken viele. Wieso soll ich die Dummheit und Fehlentscheidungen einer politischen Riege, die längst das Weite suchen müsste, nicht ausnützen... Schliesslich lebt es ja die Spitze in einer Art und Weise, die an Ignoranz nicht mehr zu überbieten ist. In Italien läuft in dieser Richtung gerade das grösste Trauerspiel. Das Parlament und alle Volksvertreten verordnen dem Volk mehr oder weniger Hungerdiät, sie selber sind aber keinesfalls bereit, auch nur einen Euro selber dazu beizusteuern... Effektiv könnte man das Schwert zücken und die politischen "Volksvertreter" allesamt in die Wüste treiben...
    Logisch nutzen jene, welche von solch menschenverachtenden Angeboten profitieren können, diese ebenso schamlos aus. Moralisch lässt es sich nicht vertreten, denn so sinkt die Armut in immer tiefere Abgründe.
    Der Bürger hat kein eigentliches Sprachrohr und der einzelne ist zu schwach. Nur ist zu befürchten, erwachen jetzt nicht auch langsam Profiteure - egal wie man das auch durchaus rechtfertigen kann - und lässt man die Politik auf ihren abgehobenen Schienen gewähren - nützen dann die Profite auch nicht mehr viel...

  10. #419
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Pitmacli Beitrag anzeigen
    Ich weiss, Thaimax, so denken viele. Wieso soll ich die Dummheit und Fehlentscheidungen einer politischen Riege, die längst das Weite suchen müsste, nicht ausnützen...
    Du siehst ja das Problem imho vollkommen richtig, allerdings die Ursache nicht, oder?

    Ich kann doch keinen Unternehmer dafür verantwortlich machen, dass er gesetzliche Lücken ausmacht, und diese auch nutzt. Nutzt! nicht Ausnutzt!.

    Man ist als Unternehmer gar nicht in der Lage Lücken "auszunutzen", sondern steht unter dem Zwang diese schlicht und einfach zu nutzen. Nutzt man sie selber nicht, dann ist man weg vom Fenster, weil man den Kostenvorteil des Mitbewerbers, der diese Möglichkeiten nicht nutzt, einfach nicht für sich in Anspruch nehmen kann.

    Gab und gibt da immer wieder Diskussionen über ein Forenmitglied hier(?) oder im BBG, weil der ja Förderungen vom Staat bekommt. Geht, soweit ich das nebenbei mitbekommen habe, um einen Neot. - Wenn der mit seiner Firma staatliche Förderungen bekommt, dann wird er sie auch annehmen müssen, weil in seinem Segment(soweit vorhanden) alle anderen dies auch bekommen. Nimmt er sie nicht... zusperren... So einfach ist einfach. Und das trifft auf jede andere Firma auch zu, die förderungsberechtigt ist. Sie MUSS annehmen. Nimmt sie nicht an.. zusperren... So einfach ist einfach.

    Sorry... aber mich stört nur, dass immer nur wir Selbständigen an allem Übel Schuld haben sollen. Das ist einfach nicht so. Punkt.

  11. #420
    Avatar von Pitmacli

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    Die Ursache, Thaimax sehe ich sehr klar. Es handelt sich mal vornehmlich um eine seit einigen Jahren immer drastisch zugenommenen Unverfrorenheit ausbeuterischer Handlungsweisen. Totaler Egoismus, Selbstüberschätzungen, Skrupellosigkeit sind am Überborden.
    Neue Generationen haben die Ruder übernommen - Generationen, welche grösstteils nicht selber aufbauten, sich nicht die Hände schmutzig machten, nun aber mit einer Dreistigkeit das Volksvermögen verscherbelten, welche kaum mehr überboten werden kann.
    Nein, ganz sicher sind daran nicht kleinere Betriebe und Handels- und Handwerksunternehmen schuld. Das sind ja die, von welchen die grössten Steuereinnahmen generiert werden. Und die, welche unter den Grossunternehmen eh am meisten leiden. Haben normalerweise keine Chance, wenn Grosse mitofferieren, auch wenn im Nachhinein die Grossen in den Offerten noch einiges nachverrechnen und schlussendlich auf ähnliche Endsummen kommen. Die haben ja auch Füchse in ihren Abteilungen Offertwesen, während die kleinen Betrieben der Patron abends meist noch einige Stunden Offerten hir(n)zimmern muss.
    War in der Schweiz viele Jahre selbständig und wage am Rande meine Meinung abzugeben.
    Will eigentlich mehr zum Ausdruck bringen, dass Veränderungen von irgendwoher angestrebt werden müssen. Auch im eigenen Interesse. Die Geschäftsbedingungen für das Kleinhandwerk führen je länger je mehr in den Ruin. Ausgelöst durch Arroganz, Abgehobenheit, Fehlentscheidungen und Verbandelungen mit den Grosskonzernen einer Politikerklasse - die Riesenschäden angerichtet haben.
    Der einzelne Bürger, der heute von Staates wegen auf Fremdschulden hockt, die er in keiner Art und Weise verursacht hat - im Gegenteil - er wurde von Jahr zu Jahr mehr beraubt, muss am Schluss dafür haften. Und was das dann heisst, wissen die meisten noch gar nicht. Von unten sind Veränderungen kaum möglich, es sei denn, es kommt ein neuer Führer und sammelt alle Unzufriedenen ein. Ja, und dann wissen wir ja, wohin das führt.
    Veränderungen müssen vom Mittelstand aus kommen, die haben (noch) ein bisschen Potenzial, welches jedoch nach und nach ebenfalls verloren geht...

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