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Die 68er - Fluch oder Segen?

Erstellt von strike, 12.01.2013, 18:10 Uhr · 236 Antworten · 11.488 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von eber

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    Hallo, habe damals Umwegen machen müssen wegen dem Häuptling der Steinewerfer von Frankfurt und der hätte bald ein Polizist umgebracht.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    was damals zu schnell ist heut zu langsam
    wohl eher stellenweise garnicht mehr ,mit dem kämpfe ich auch.
    ich denke an meine Wickel mit unserem Feuerwehrkommantanten zurück ,der meinte schulterlage Haare passten nicht zum Feuerwehrhelm.

    wenn ich die alten Filme sehe ,glaube ich heute zu wissen , was er meinte...

  4. #43
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Ich habe meine Massstäbe. Die kann ich für mich klar definieren.
    Leider bekommst Du es aber nicht hin diese Massstäbe hier so zu komunizieren, dass man dich versteht. Es sollte für einem solch gebildeten, weitgereisten, intelligenten, vielseitigen, ja gerade zu weisen Mann, wie dich, doch kein Problem sich so auszudrücken, dass man ihn versteht.

  5. #44
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Leider bekommst Du es aber nicht hin diese Massstäbe hier so zu komunizieren, dass man dich versteht. Es sollte für einem solch gebildeten, weitgereisten, intelligenten, vielseitigen, ja gerade zu weisen Mann, wie dich, doch kein Problem sich so auszudrücken, dass man ihn versteht.
    Danke für die vielen Blumen. Alleine das Wort "erfahrenen" hätte das alles beinhaltet. Alle anderen Attribute stehen mir nicht. Was die hier immer wieder zu Missverständnissen führende Ausdrucksweise betrifft, sehe ich dies zum einen als ein Kernproblem eines Internetforums.

    Der Verfasser eines Satzes schreibt ihn, wie er ihn empfindet. Ich überlege nicht, wie und ob das ein anderer versteht. Denn ich habe nun mal nur einen Kopf und wenn ich einen Satz unter Berücksichtigung, dass ihn auch der Dümmste versteht, verfasse, drückt er möglicherweise nicht mehr das aus, was ich ausdrücken möchte. Also rechne ich mit einem gewissen Prozentsatz an "Verständnisschwund".

    Andererseits eröffnet gerade das bewusste aber auch das unbewusste Missverstehen andere, neue Perspektiven in der Diskussion. Schon mehrmals kam ich auf diesem Weg zu Sichtweisen aus einer anderen Richtung.

  6. #45
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    So gesehen war auch ...... ein 68er.
    die ..... wussten auch nicht, was daran falsch sein sollte. die haben auch diesen gemacht, , wenn man sagte: das KZ ist nichts Gutes

  7. #46
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du warst also selbst ein Rebell, um dann heute genau die gegenteilige Meinung zu vertreten:
    Dito.

    War sicherlich in meiner Jugend in mancherlei Hinsicht ein schlimmer Finger und waere somit frueher oder spaeter in den Kerker gegangen. Nicht Wattebaeusche sondern Autoritaet konnten mich aber im Zaum halten. Die Furcht vor den Konsequenzen.

    Somit halte ich auch, wie schon oft erwaehnt, die autoritative Erziehung, den Mittelweg, fuer die einzig vernuenftige:

    Eltern schätzen den autonomen und eigenen Willen des Kindes und berücksichtigen seine Interessen, die elterliche Sichtweise hat jedoch Vorrang und es wird Gehorsam erwartet; um sich durchzusetzen, verwenden die Eltern sowohl Argumente als auch ihre Macht; elterliche Entscheidungen werden diskutiert

    Quelle: Erziehungsstil

    Offenes Ohr fuer die Rueckmeldung ("het pon" in thailaendischer Sprache) des Nachwuchses und alles ist diskutierbar. Kein "het pon" keine Diskussion sondern Gehorsampflicht.

    Besonders elementar fuer die Anfangszeit, wenn sich beim Kind die Charaktereigenschaften ausbilden und die Grenzen ausgetestet werden und dann auch natuerlich auch in der Hoelle der Pubertaet, wenn weise Worte im Regelfall auf absolut taube Ohren stossen.

    Kann absolut nicht nachvollziehen, was es da zu diskutieren gibt.

    Habe dem Nachwuchs jedoch in all den Jahren nur zweimal eine "geballert". Einmal als Kleinkind einen Hieb mit der flachen Hand auf den Hintern, dass ein Satz von ca. einem Meter nach vorne gemacht wurde, nachdem ich in einer Art Wutanfall zuerst geschlagen wurde und dann im Alter von 14 Jahren, als in einer Situation die Hormone aus den Ohren liefen und das Hirn temporaer absolut tot war und wieder eingeschaltet werden muesste.

    Sonst reichten/reichen ruhige aber scharfe Worte und die Stimme musste nur aeusserst selten auf lautere Tonlage gebracht werden. Somit richtungsweisende Autoritaet im eigenen Interesse des Nachwuchses um den durch dessen Unbedachtheit von Schaden zu bewahren, speziell in den Kindesjahren. In der Pubertaet, sagen wir ma mit 16 Jahren, aber kein Extremzwang sondern die Freiheit auch durchaus selbst entscheiden zu koennen. Soll das Leben partout versaut werden, schoen so sei es dann sein. Ist jemand absolut nicht in der Lage die "Hausordnung" einzuhalten, nun ja, dann kann er nicht mehr im Haus wohnen. Die Hausordnung ist simpel. Die Ausbildung durchziehen, PUENKTLICH abends zu Hause sein und natuerlich nicht gegen das geltende Gesetz verstossen (Drogen, Klauen, Gang-Racing, Alkohol etc.) Der Nachwuchs hat genauso Rechten und Pflichten, so wie auch eben die Eltern. Ohne Pflichten keine Rechte ohne Reche keine Pflichten. Punkt.

  8. #47
    Avatar von Socrates010160

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    Wir hatten wohl eine ähnliche Erziehung genossen... Du schreibst exakt, wie ich meine Kids erzogen habe. Mit allen Konsequenzen... Hausordnung...das war auch mein Werkzeug...wer mehr als 1 Kind hat oder so wie ich 3, wird sehr schnell feststellen, wo seine Grenzen liegen. Entweder es werden Regeln eingeführt, an die sich alle zu halten haben, oder das Chaos bricht aus.

    Glaubt dann ein Kind, die Regeln gelten nur für die anderen, beginnt ein Kampf der sich gewaschen hat. Denn es geht darum, die anderen, meist jüngeren Kinder davor zu schützen, dass sie die gleichen Fehler begehen...

    Ich wünsche das niemandem: 1 Jahr schlaflose Nächte und Ängste, dass dem eigenen Kind was zustossen könnte oder es von der Schule fliegt, Drogen konsumiert, weil es die falschen Freunde hat...und man sucht nach Wegen...Luxus-Internat oder Verwandte oder Wohnsitzwechsel, weit weg von diesen Freunden..und es gibt noch mehr Zoff, wenn man diesen Vorschlag macht.

    @ Chak

    und erst dann erinnert man sich zurück an die eigene Jugendzeit und weiss nun, welche Ängste die eigenen Eltern damals hatten. Bei mir führte es dazu, dass ich mich mit 48 Jahren bei meinem 72-jährigen Vater entschuldigte, für das, was ich ihm damals angetan hatte....

    und dann brach es aus ihm heraus...was meine Jugendzeit betraf.

    Doch was das ganze ad absurdum führte war, dass mein Vater plötzlich für mein Sorgenkind (Tochter) Verständnis entwickelte...erst als meine Schwester ihm vor Augen führte, wie seine Reaktionen damals waren, lenkte er wieder ein.. Mit dem Alter wird man wohl duldsamer...oder man kann es sein, weil es einen ja nicht mehr direkt selbst betrifft, weil man einen gewissen Abstand hat.

  9. #48
    Avatar von Chak

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    Ich kann nachvollziehen, dass man seine Meinung ändert, aber es ist schon interessant, dass ihr euren Kindern nicht gönnt die gleichen Erfahrungen zu machen wie ihr selbst. Selber alle Freiheiten nehmen, aber den Kindern später dann strenge Regeln setzen.

  10. #49
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich kann nachvollziehen, dass man seine Meinung ändert, aber es ist schon interessant, dass ihr euren Kindern nicht gönnt die gleichen Erfahrungen zu machen wie ihr selbst. Selber alle Freiheiten nehmen, aber den Kindern später dann strenge Regeln setzen.
    Die gleichen Erfahrungen werden sie nicht machen können, da sich mittlerweile alles, zumindest vieles verändert hat. Vieles wofür wir damals nächtelang diskutiert und gekämpft haben, ist heute selbstverständlich.

    Sie haben neue Themen und werden neue Veränderungen auf den Weg bringen...

    Ob ich strenger war, als mein Vater/ Grossvater bezweifle ich stark, da dort noch der Hosengurt als Argument galt.

    Du kannst mir glauben, dass meine Kids sich schon ihre Lücken gesucht und ihre Freiheiten genommen haben. Das kommt aber erst im Laufe der späteren Jahre auf den Tisch und ich war völlig von den Socken, als ich von Ihnen Dinge erfuhr, die mir völlig unbekannt waren...

    Auch wir setzten uns in den 68ern und folgende über Verbote hinweg... und genau das ist der richtige Weg um Veränderungen in die Wege zu leiten.

  11. #50
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Auch wir setzten uns in den 68ern und folgende über Verbote hinweg... und genau das ist der richtige Weg um Veränderungen in die Wege zu leiten.
    Ach so, das waren gute Rebellionen, aber deine Kinder und Auszubildenden sollen gefälligst Regeln folgen?

    Du kannst den Eindruck nicht ausräumen, du legst dir das immer nach deinem Gusto zurecht. Das wirkt nicht gerade gradlinig und konsequent.

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