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Die 68er - Fluch oder Segen?

Erstellt von strike, 12.01.2013, 18:10 Uhr · 236 Antworten · 11.459 Aufrufe

  1. #211
    Avatar von Panda

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Allen Kinder Kinder auf die Isaanschule ? Damit alle die Schuhe der Obrigkeit lecken ?

    Naja - so eine richtige Lösung gibts wohl nicht,
    schaun mer mal
    ok so gesehen besser nicht, aber welche Regierung will das nicht ? Denke ein Gutes Basis wissen dazu eine Portion Schlauheit und Neugier sollte man den Kindern vermitteln.

  2.  
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  3. #212
    Avatar von MadMac

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    Grundschule = Schule zu Kommunizieren
    Ausbildung = In der Welt zurecht kommen
    Knarf = Jehova

  4. #213
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Ok, Knarf, da bin ich dabei,
    Wie aber geht es weiter nach dem Kindergarten bzw. Grundschule?
    Mit eigenständig oder wahlweise (aber freiwillig) geführten Anhäufen von Wissen - individuell nach eigenen aktuellen und zukünftigen Interessen und Fähigkeiten.
    Soll z.B. heißen: wenn mir Chemie nicht liegt, schau ich mir zwar etwas Grundwissen an (sonst könnte ich ja nicht erkennen, dass mir Chemie nicht liegt), aber vertiefe es nicht.
    Dafür konzentriere ich mich lieber früher auf meine Interessen oder Fähigkeiten, z.B. Erdkunde, Musik, Informatik oder auch "Fächer", die bislang nicht auf den Stundenplänen stehen (z.B. Aktienmärkte, Werbestrategien über Social Network, Pflegestrategien für die ältere Bevölkerung, erneuerbare Energien, Bau von Flugautos....). Zur Auswahl steht die Eigenschulung über Internet, Medien, Literatur und/oder der Besuch von Fachkursen. Diese Kurse könnten im Prinzip unter einem Schuldach oragnisiert werden. Jedoch ohne Noten und Pflicht.
    Die Motivation ist das bessere spätere Leben, das dadurch zielgerichtet, effektiv, motivierend und interessant erreicht werden kann.
    Wenn man zeitgleich die soziale Hängematte abbaut, entfällt auch die Motivation, alternativ H4ler-zu werden.

    Es gibt niemanden, der keine eigenen Interessen und Fähigkeiten hat und diese in Geld ummünzen kann, wenn man ihn nicht durch ein jahreslanges Schulsystem wie jetzt daran hindern würde. Mein erdachtes System bietet jedem die bestmöglichen Chancen - und der Gesellschaft sowieso.

    Die Eltern müssen den Kindern nur klarmachen, dass es wichtig ist, selbst zu lernen. Aber ein bisschen können die Eltern ja auch mal tun und nachdenken, wie man das am besten erreicht.

  5. #214
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Panda Beitrag anzeigen
    aber besser man lernt was ueber Goethe als ueber irgendeinen Thaksin oder dem Pi im Dorf.
    Das sagst du aus deutscher Sicht. Warum sollte denn Goethe für einen Nicht-Deutschen so interessant sein? Natürlich ist für einen Thai ein Thaksin aktuell wesentlich wichtiger (auch wenn man ihn nicht mag) als ein Goethe. Was also "besser" ist, ist immer eine Frage des Standortes und des Zeitpunktes. Selbst ich weiß mittlerweile mehr über Thaksin als über Goethes Werke, die ich zwar hätte lesen müssen, aber es nie tat (schon damals konnte man eben das deutsche Schulsystem gut austricksen, in dem man sich die Zusammenfassung vom Mitschüler vor der Schule anhörte und ihm dafür bei den Matheaufgaben die Lösungen verriet).

  6. #215
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Zur Auswahl steht die Eigenschulung über Internet, Medien, Literatur und/oder der Besuch von Fachkursen. Diese Kurse könnten im Prinzip unter einem Schuldach oragnisiert werden. Jedoch ohne Noten und Pflicht.
    Diese reformpädagogischen Ansätze gibt es in D. Wenn die Schule eine anerkannte Ersatzschule ist, so ist sie auch nicht soo teuer.

    Die Motivation ist das bessere spätere Leben, das dadurch zielgerichtet, effektiv, motivierend und interessant erreicht werden kann.
    Das erklär mal einem 6-jährigen Schulabgänger!


    Es gibt niemanden, der keine eigenen Interessen und Fähigkeiten hat und diese in Geld ummünzen kann, wenn man ihn nicht durch ein jahreslanges Schulsystem wie jetzt daran hindern würde. Mein erdachtes System bietet jedem die bestmöglichen Chancen - und der Gesellschaft sowieso.

    Die Eltern müssen den Kindern nur klarmachen, dass es wichtig ist, selbst zu lernen. Aber ein bisschen können die Eltern ja auch mal tun und nachdenken, wie man das am besten erreicht.
    Deshalb sind auch die Staaten ohne koordiniertes Bildungssystem so erfolgreich.

    Gerade bei den HarzIV lern klingt es sehr autentisch, wenn die Eltern den Kindern erklären wie wichtig es ist selbst zu lernen.

    Ich würde auch einiges am Schulsystem ändern, doch gerade in D mit dem relativ späten Einschulen und dem Halbtagsschulsystem wird dies ja häufig gemacht.

  7. #216
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Da die 68er Generation sich über einen längeren Zeitraum erstreckte gerieten auch noch spätere Jahrgänge in deren Sog. Ich hab noch genug davon mit bekommen. Vor allem konnte ich durch sie den Mut finden, in jungen Jahren meinen eigenen Weg zu gehen. .
    du bist also ein 68-iger ,der zur der Zeit nicht aktiv war ,weil zu jung ,also ein "Revoluzzer" ,der die Sharia und den Rohrstock gut heisst und seine Kinder erzkonservativ streng erzogen hat.
    Anderseits das Gymnasium in der 10. Klasse verlassen (und trotzdem den Lateiner gibt..) , um KFZ-Meister zu werden und als Tankstellenpächter mehr Geld zu verdienen als sein Vater als Bankdirektor.
    Frage , wieviele Klassen hat das Gymnasium in Deutschland?

  8. #217
    Avatar von franky_23

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    das war die Zeit des Urmanta (Manta A)

  9. #218
    Avatar von Franky53

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    hatte ich keinen ,ich glaube auch unser Philosoph nicht..
    aber diesen hier....
    opelgt-7414.jpg

  10. #219
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wie wahr.
    Traurige Realitaet.


    Genau das meinte ich....

    würde in Thailand ein Kind seine Eltern verklagen wollen, fände es kein Gericht, das diese Klage annimmt... auch die überwiegend vorhandene soziale Kompetenz den Eltern gegenüber sind die für mich wesentlichen Unterschiede...

    in D können Dich Deine Kinder auf Unterhalt verklagen und wenn Du im Alter Hilfe benötigst scheren sie sich einen feuchten ... um einen. Erlebe ähnliches sehr oft in meinem Kunden- und Bekanntenkreis.

  11. #220
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    du bist also ein 68-iger ,der zur der Zeit nicht aktiv war ,weil zu jung ,also ein "Revoluzzer" ,der die Sharia und den Rohrstock gut heisst und seine Kinder erzkonservativ streng erzogen hat.
    Anderseits das Gymnasium in der 10. Klasse verlassen (und trotzdem den Lateiner gibt..) , um KFZ-Meister zu werden und als Tankstellenpächter mehr Geld zu verdienen als sein Vater als Bankdirektor.
    Frage , wieviele Klassen hat das Gymnasium in Deutschland?
    Du könntest der Zwillingsbruder von Chak sein. Ihr seid beide Meister im Verdrehen der Worte und Sinne:

    Du hast aber relativ gut aufgepasst... Muss ich Dir lassen. Aber eben nur relativ. Ich habe meine Erziehung meiner 3 Kinder nicht als erzkonservativ bezeichnet, sondern als autoritär. Das macht dann doch einen kleinen Unterschied. Ich habe weiterhin nicht die Sharia gut geheissen, sondern die Bestrafung eines ..............s in Saudi Arabien nach Sharia als zu milde. Ich weiss nicht welche Altersgruppe Du zu den 68ern zählst. Ich fühlte mich in den 70ern mit damals 16 Jahren mittendrin und wenn man fast 5 Jahre Latein hatte, bleibt schon was hängen... war übrigens neben Geschichte mein Lieblingsfach.

    Zuletzt: mit einer Tankstelle alleine verdienst Du noch nicht mal ein Viertel eines Bankdirektors. Du hast es wohl überlesen.

    Anfang der 90er Jahre hatte ich 5 Firmen. Das Betriebsergebnis dieser 5 Firmen zusammen ergaben ein höheres Einkommen als das eines Bankdirektors....

    und das ohne abgeschlossene Schulausbildung....

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