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Die 68er - Fluch oder Segen?

Erstellt von strike, 12.01.2013, 18:10 Uhr · 236 Antworten · 11.452 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von J-M-F

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    die Öko-Diktatur ist den 68 zuzuordnen

  2.  
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  3. #12
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    die Öko-Diktatur ist den 68 zuzuordnen
    So gesehen war auch ...... ein 68er.

  4. #13
    Avatar von Joerg_N

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    Kopfschmerzmusik, Kotteletten, ueble Klamotten und Drogen

    Vermisse nix

  5. #14
    Avatar von strike

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    Es gibt sogar den Begriff des Oekofaschismus.

    In der politischen Auseinandersetzung wird der Begriff insbesondere seitens der Linken auch als politisches Schlagwort und als polemischer Kampfbegriff genutzt. Das Schlagwort fand Verwendung als Vorwurf gegenüber der ÖDP in den 1980er Jahren aufgrund der Verbindungen von Herbert Gruhl zum Weltbund zum Schutz des Lebens. Dem Politikwissenschaftler Andreas Schulze zufolge bezeichnete die Ökologische Linke aufbauend auf Jutta Ditfurth „nahezu alle anderen ökologischen Richtungen, vor allem den Veganismus“, als Ökofaschismus.
    Verschiedene Quellen nennen den finnischen Tiefenökologen Pentti Linkola einen Ökofaschisten. In geringem Umfang wird der Begriff auch innerhalb der Neuen Rechten verwendet.
    Vielleicht kein Wunder, warum manche auch die Spaet-68er/GRUENEN irgendwo dort ansiedeln.

    ..... hin zu einer radikalen und zur insgeheimen Apokalyptik neigenden Ökologie- und Technikkritik - die Grünen wurden "geboren".
    Wobei die gruenen, leitenden Jungs und Maedels - wie in den anderen Parteien auch - nun wohl auch eher satt sind, sich auf die kommenden Beamten- und Politikerpensionen freuen und lieber andere fuer sich und die Sache "kaempfen" lassen.

    Ein Freund von mir, ueberzeugter 68er, hat sich vor ein paar Jahren auch innerhalb der GRUENEN landespolitisch eingebracht.
    Nach kurzer Zeit hat er sein Mandat abgegeben und sich dort komplett zurueckgezogen.
    Nichts war uebrig geblieben von den Illusionen ....... nur mehr verstaendnisloses Kopfschuetteln ueber die Intrigen, den politischen Opportunismus und die schamlose Ausnutzung des guten Glaubens, der Zeit und Geld der Glaeubigen.




    Ökofaschismus

  6. #15
    Avatar von resci

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    1968 wir ich 12 und spielte im örtlichen Musikverein Trompete. Gammler, Hippies oder Demonstranten waren Schimpfworte.
    Aber schon ein Jahr später hatte ich Haare bis zum Hintern, trug Boots und hautenge rote Cordhosen mit kurzer schwarzer Lederjacke und rauchte meine ersten Joints bei den Partys.
    Mein damaliger Physiklehrer, ein richtiger schmalbrüstiger Spießer aber mit starkem Hang zum Ohrfeigen und Kopfnussen, musste sich von mir mal wegen einer 6 in einer Arbeit das Wort Arschl.ch gefallen lassen und nachdem er versuchte mir daraufhin wieder eine Watsche auszuteilen gabs in einem Anfall von Wut gleich eine mit der geballten Faust zurück ans Kinn. Das hatte sich bis dahin noch nie jemand in meiner Klasse getraut. Nur durch viel Diplomatie auf Eltern-Rektorenebene konnte der Schulrausschmiss verhindert werden. Ein halbes Jahr auf Probe ohne jegliche Verfehlung war der Kompromiss um weiter die Realschule zu besuchen. Aber Ohrfeigen und Kopfnüsse teilte er daraufhin keine mehr aus. Eines hab ich daraus gelernt, wenn man aufmuckt und etwas erreichen will dann richtig ansonsten lässt man es besser bleiben.

    resci

  7. #16
    Avatar von Socrates010160

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    Ich habe Gewalt schon damals abgelehnt und lehne sie noch heute ab. Auch die Friedensbewegung hatte Ihren Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft. Wer erinnert sich nicht an ähnliche Sprüche: "lieber ne Pershing im Garten, als ne SS 20 aufm Dach" und die damals aufkommenden weissen Tauben auf hellblauen Fahnen.

    Man kann auch gewaltfrei zu seiner Überzeugung stehen und versuchen etwas zu verändern. Siehe Mauerfall. Es reichte nur die Mobilisierung und der Mut, gepaart mit der Überzeugung: "wir sind das Volk"...und damit werden Worte zu Waffen, ohne dass jemand verletzt wird.

    Wir hatten in den 70er Jahren auch Problemlehrer. Bei uns war es der Lateinlehrer. Eben einer, der im 2. Weltkrieg an der Front verschüttet wurde und über Nacht vor Panik schlohweisse Haare bekam. Wir wussten, er kann für seinen Unterrichtsstil nichts, weil er seine Kriegsangst nie in den Griff bekommen hatte. Dennoch mussten wir reagieren, weil die halbe Klasse zwischen 5 und 6 stand. Doch wir haben gewusst, dass Gewalt keine Lösung ist und die Möglichkeit des Sitzstreiks/ Sitzblockaden von den um einige Jahre älteren Demonstranten im TV übernommen...und sind so lange vor dem Klassenzimmer gehockt, bis der Direx kam und wir die Probleme besprechen konnten. Der alte Lateinlehrer erhielt einen jungen Referenten zur Seite und war froh, dass er sich in die letzte Reihe setzen konnte.

  8. #17
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Welt.

    Kommen mir persoenlich oftmals zu traeumerisch und zu unrealistisch mit ihren Ideologien herueber.

  9. #18
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Ich habe Gewalt schon damals abgelehnt und lehne sie noch heute ab.
    Das passt irgendwie nicht zu deiner Aussage, dass der Rohrstock noch niemandem geschadet hat. Und auch die von dir geforderte Scharia, für .............., ist ja nicht gewaltfrei. Unter, "Ich habe schon damals Gewalt abgelehnt und lehne sie noch heute ab", verstehe ich etwas anderes.

  10. #19
    Avatar von Franky53

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    du tuts so ,als wenn sich unser Philosoph noch nie widersprochen hätte.Er muß hat auch schnell auf den gewaltfreien Zug aufspringen.
    ist halt schwer den Überblick zu behalten ,wenn man sich soviele Dinge aus den Fingern saugt.

  11. #20
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    1968 wir ich 12 und spielte im örtlichen Musikverein Trompete. Gammler, Hippies oder Demonstranten waren Schimpfworte.
    Aber schon ein Jahr später hatte ich Haare bis zum Hintern.... ..
    bei euch müßen die Haare aber schnell wachsen.......

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