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Deutschlands zusätzliche Verschuldung von 3,3 Billionen € durch Renten und Pensionen

Erstellt von socky7, 11.06.2012, 23:03 Uhr · 88 Antworten · 5.044 Aufrufe

  1. #41
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich bin ja auch der Meinung, dass Menschen, die das Sozialsystem schädigen und nicht ihren Pflichten nachkommen, mit Konsequenzen leben müssen. Aber hier spricht man von einer kleinen Minderheit. Die Mehrheit der ALG2-Empfänger haben doch ganz andere Probleme, wie Jobsuche, Familie, Ausbildung und diese triste Situation, die viele Partnerschaften scheitern lässt. Dieses sogenannte Jobwunder und die Reduzierung der Arbeitslosigkeit hat doch real nicht stattgefunden.
    Das wirkliche Ausmass der Arbeitslosigkeit wird nur verschleiert und schön aufbereitet, aber die wirklichen Probleme nicht angegangen.
    Wir haben im Jahr 2012 4,5 Millionen Hartz4-Empfänger. Im Jahr 2012 bezogen zudem durchschnittlich geschätzt rund 899.000 Personen Arbeitslosengeld I. Jeder zehnte Arbeitslose mit Arbeitslosengeld I kann von dieser Hilfe nicht leben und ist zusätzlich auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen – das traf zuletzt 82.000 Jobsucher. Im letzten November hatten wir über 500.000 Arbeitslose im Alter von 55- 64 Jahren. Aber jeder ältere Arbeitslose, der mehr als 12 Monate Hartz4 bezog und in dieser Zeit kein Jobangebot erhielt, fällt aus der Statistik raus. Auch die Überalterung der deutschen Gesellschaft trägt zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit bei, da die Zahl der nachwachsenden potentiellen Erwerbstätigen sinkt.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Leipziger

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    Hallo antibes

    Auch die Überalterung der deutschen Gesellschaft trägt zu einer abnehmenden Arbeitslosigkeit bei, da die Zahl der nachwachsenden potentiellen Erwerbstätigen sinkt.
    Dies ist ein Trugschluss der nicht von langer Dauer sein dürfte .......

    Es sinkt eben nicht nur die Zahl der Arbeitnehmer sondern dazu auch die Zahl der Arbeitgeber .......... ein unternehmerischer und innovationsfähiger Mensch startet seine Laufbahn in der Regel in einem Alter zwischen 30-35 .

    Mit über 50 reißt kaum noch einer mit neuen Ideen die Welt ein sondern spult nur noch seine Routine herunter Richtung Ruhestand ........

    Auch dürften die horrenden Alterslasten einer vergreisenden Gesellschaft mit ihrem immensen Abgabendruck auf die Einkommen der immer weniger werden jungen Leute volkwirtschaftlich , und damit eben auch für den Arbeitsmarkt , nicht gerade förderlich sein ........

  4. #43
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo antibes



    Entschuldige aber das kann ich mal nicht so stehen lassen !

    Fast der gesamte spätere Kindernutzen bleibt nicht bei den Eltern sondern davon profitiert die ganze Allgemeinheit !

    Die Schulausbildung ist also kein reiner Kostenfaktor im eigentlichen Sinn sondern ist eine notwendige Investition für den Staat bzw. die Gesellschaft !

    Recht und billig wäre daher wenn alle anfallenden Ausgaben wie z.B. auch Essgeld oder Klassenfahrten für die Eltern kostenfrei wären ......... z.B. so wie bei den Franzosen , oder ?
    Es gibt keinen Nutzen - je mehr Menschen auf dem Planeten leben desto schneller geht er kaputt. Recht und billig wäre wenn jeder selbst für seinen Nachwuchs aufkommt - diese ganzen Zuwendungen gehören ersatzlos gestrichen

  5. #44
    Avatar von Leipziger

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    Hallo RAR

    Recht und billig wäre wenn jeder selbst für seinen Nachwuchs aufkommt - diese ganzen Zuwendungen gehören ersatzlos gestrichen
    Entschuldige aber schreibst doch dummes Zeug ....

    ...... denn ca. 85% der Nachwuchskosten zahlen die Eltern in der Regel selbst !

    Recht und billig wäre daher auch wenn der spätere Gewinn aus diesem Nachwuchs zu 85% an diese Eltern zurück fliest und nicht an die Kinderlosen umverteilt würde , oder ?

  6. #45
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo RAR



    Entschuldige aber schreibst doch dummes Zeug ....

    ...... denn ca. 85% der Nachwuchskosten zahlen die Eltern in der Regel selbst !

    Recht und billig wäre daher auch wenn der spätere Gewinn aus diesem Nachwuchs zu 85% an diese Eltern zurück fliest und nicht an die Kinderlosen umverteilt würde , oder ?
    Wenn die Eltern ca 85 Prozent der Nachwuchskosten zahlen dann zahlen sie ca 15 Prozent zuwenig.
    Der Gewinn aus diesem Nachwuchs gehört dem Nachwuchs selbst - der Nachwuchs muss selbst überleben sowie die Eltern auch selbst überleben müssen.

  7. #46
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    Wenn die Eltern ca 85 Prozent der Nachwuchskosten zahlen dann zahlen sie ca 15 Prozent zuwenig.
    Der Gewinn aus diesem Nachwuchs gehört dem Nachwuchs selbst - der Nachwuchs muss selbst überleben sowie die Eltern auch selbst überleben müssen.
    Das ist das System, dem im "modernen" Westen geglaubt wird und das jaemmerlich versagt, wie wir ja taeglich bei der Rente sehen. Das (nicht nur) asiatische System, in dem die Familie als soziale Einheit tickt und fuer sich selbst mehr oder weniger autark sorgt, hat im Gegensatz dazu seine Funktion und Berechtigung ueber Jahrhunderte bewiesen.

  8. #47
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    hat im Gegensatz dazu seine Funktion und Berechtigung ueber Jahrhunderte bewiesen.
    das hängt vom Standpunkt ab. Selbst bei den Römern gab es Mindeststandards, es hab Brot und Spiele für alle!

    Ausserdem bauen europäische Systeme auf einem Weltbild der Fürsorge, der Nächstenliebe auf. Bereits zur Zeit der Neantetaler und Cro Magnon Typen gabe es Sippen und nicht nur die Familie als soziale Einheit. Das Genossenschaftsprinzip hat auch nichts mit der Konzentrierung auf die Familie zu tun.

    Du bist der Meinung, dass das kombinierte System 500 baht Rente und der Rest die Familie dem europäischen System überlegen sei? Priaten haben im Film immer so eine Augenklappe, aber nicht zusätzlich ein Milchglas im anderen. Die Funktion der Tempel übergehst du getrost? Frag mal die Älteren in Thailand wie das so mit dem Essen im Tempel ist, war . Dann denk mal ein bisschen weiter und überlege ob dies nicht auch eine soziale Alimentierung war und ist.

    Ab und an gibt es vom Königshaus auch z.B. Reis. Das war auch früher so. Die Versorgung der Alten war nie nur Teil der Familie auch nicht in Thailand. Doch sie war und ist nicht so auffällig, da das System nicht ausschließlich über eine monatliche Wertstellung auf einem Konto erfolgt.

  9. #48
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Du bist der Meinung, dass das kombinierte System 500 baht Rente und der Rest die Familie dem europäischen System überlegen sei?
    Nein, ich schrieb, dass das System der Familie (oder auch Sippe, nichts anderes) seine Funktion ueber eine lange Zeit bewiesen hat, waehrenddessen westliche Sozialsysteme, egal wohin man schaut, desolat sind und langfristig nicht funktionieren, wie sie konzipiert wurden.

  10. #49
    Avatar von franky_23

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    Gab es aus deiner Sicht noch keine Familien, Sippen, Stämme, ... die sich überlebten?

    Welchem System würdest du die Leibeigenschaft im feudalen System zuordnen, wo der "Herr" bestimmen konnte, wann wo und in welcher Form geheiratet wurde. Wer hatte da die Fürsorgepflicht?

    Wie war es bei den Großbauern selbst so um 1930?

    Im Mittelalter gab es für den normalen Mann im Grunde keine Familie, keine Ehe nach unserem heutigen Verständnis. Ein grober Blick in die mittelalterliche Geschichte würde da ab und an helfen.

    Weshalb kamen die Sozialgesetze? Da wäre ein kleiner Blick in die Industriegeschichte hilfreich.

  11. #50
    Avatar von MadMac

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    Franky, was soll die Diskussion und was willst Du beweisen? Ich hab gesagt das asiatische Familienkonzept funktioniert seit Jahrhunderten. Alles andere in der westlichen "Industriegeschichte" funktionierte nicht so gut. That's it.

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