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in Deutschland werden Männer durch Frauenförderpläne benachteiligt

Erstellt von socky7, 19.05.2011, 23:16 Uhr · 45 Antworten · 4.524 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    in Deutschland werden Männer durch Frauenförderpläne benachteiligt

    jetzt kann ich das schwarz auf weiss nachlesen, was mir schon immer auffiel:

    Entlassene Gleichstellungsbeauftragte - "Männer werden benachteiligt" - Job & Karriere - sueddeutsche.de

    insbesondere im Öffentlichen Dienst ist das verstärkt zu beobachten:
    deutlich geringer qualifizierte Frauen werden meist aufgrund von Frauenförderplänen den Männern vorgezogen !

  2.  
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  3. #2
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    *
    Was in der Politik funktioniert, kann fuer den Oeffentlichen Dienst einfach nicht verkehrt sein.

  4. #3
    antibes
    Avatar von antibes
    Nur umgekehrt ist das nicht. Im sächsischen Schuldienst würde kein Mensch auf die Idee kommen den nahezu 95%-igen Anteil von Frauen in den Grundschulen zu verändern.

  5. #4
    Avatar von socky7

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    So wirkt sich ein Frauenförderplan in einer norddeutschen Kreisverwaltung aus:

    Wenn sich auf eine ausgeschriebene Planstelle drei Frauen und dreißig Männer bewerben, dann müssen ohne Rücksicht auf Eignung und Qualifikation alle drei Frauen zum Vorstellungsgespräch geladen werden, von den 30 Männern jedoch nur die drei besten Männer, d.h. 10 %.
    Wenn zwei gleiche Planstellen ausgeschrieben werden, muss mindestens eine von einer weiblichen Stellenbewerberin besetzt werden.

    Deutsche Männer haben bald keine Chancen mehr auf den Aufstieg in gehobene Positionen.
    Vermutlich werden bald in Deutschland - im Gegensatz zu Indien - die männlichen Embryonen abgetrieben, weil die sowieso später im Berufsleben chancenlos sind - wer weiß ?

  6. #5
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Deutsche Männer haben bald keine Chancen mehr auf den Aufstieg in gehobene Positionen.
    Kein Problem, heutzutage dürfen auch Männer weinen, also leg ungehemmt los:

    PS: Dass die Frauen während Jahrhunderten diskriminiert wurden und auch jetzt noch in vergleichbaren Positionen weniger verdienen als Männer hast du wohl schon vergessen?

  7. #6
    antibes
    Avatar von antibes
    Waltee,
    das mag ja sein.
    Aber es nützt nichts wenn man heute als männlicher Bewerber benachteiligt wird.

  8. #7
    Avatar von waltee

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    Hier in der Schweiz kennt man eine krasse Benachteiligung von männlichen Bewerbern nicht. Da gilt eher noch deren Bevorzugung aufgrund keine Schwangerschaft etc.:

    "...Die nachfolgenden statistischen Auswertungen belegen jedoch klar, dass die Frauen auch heute noch schlechter ins Erwerbsleben integriert sind als die Männer. Auf der anderen Seite bilden die Frauen in der Kategorie der Nichterwerbspersonen und hier insbesondere in der Kategorie "Hausfrauen/Hausmänner" eine überwiegende Mehrheit und leisten den Hauptteil der im Privaten geleisteten unbezahlten Arbeiten (mehr dazu in den Kapiteln "Unbezahlte Arbeit" sowie "Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit"). Dieses unausgewogene Geschlechterverhältnis in den Bereichen der bezahlten und unbezahlten Arbeiten hat seinen Grund in erster Linie im in der Schweiz nach wie vor gesellschaftlich stark verankerten bürgerlichen Familienmodell...."

    Statistik Schweiz - Gleichstellung von Frau und Mann

    "...Im Durchschnitt verdienten Frauen 19 Prozent weniger als Männer..."

    news.ch - Frauen prangern in Zürich Benachteiligung bei Löhnen an - Gesellschaft, Arbeitsmarkt, Inland

    "...Eklatante Benachteiligung von Frauen in der Reisebranche..."



    http://www.fairunterwegs.org/themen/...sebranche.html





    Ja ich weiss, es geht um Deutschland. Aber es ist idiotisch wenn socky7 vermutet dass "bald in Deutschland - im Gegensatz zu Indien - die männlichen Embryonen abgetrieben" werden.

  9. #8
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    ... Aber es nützt nichts wenn man heute als männlicher Bewerber benachteiligt wird.
    Zumal wenn man beruecksichtigt, dass die geringere Anzahl von Frauen bei den Bewerbungen vor allem damit zu tun haben, dass sich grundsaetzlich weniger Frauen als Maenner dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung stellen.

  10. #9
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Zumal wenn man beruecksichtigt, dass die geringere Anzahl von Frauen bei den Bewerbungen vor allem damit zu tun haben, dass sich grundsaetzlich weniger Frauen als Maenner dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung stellen.
    Nach den allgemeinen Menschenrechten und dem Grundgesetz sollen alle Menschen gleich sein.
    Das haben bestimmte Parteifunktionärinnen offenbar so verstanden, dass nach Jahrhunderten der Benachteiligung von Frauen jetzt die Männer benachteiligt werden sollen - oder sehe ich das falsch ?
    "Es gebe eine ideologische Auseinandersetzung zwischen denen, die Gleichstellungsarbeit als Frauenarbeit begriffen, und jenen, für die sie Arbeit für beide Geschlechter beinhalte."

    Entlassung in Goslar: Kaltgestellt statt gleichgestellt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

  11. #10
    Avatar von Hitori

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    Ja, wir wissen, dass die Spiegelmeldung tausende Männer zu Tränen gerührt hat. Am Besten gehst Du zurück ins Kämmerlein und heulst einen Runde, da Du Dich ja persönlich so benachteiligt fühlst.

    Noch ist es allerdings so, dass extrem wenig Frauen in gehobenen und Spitzenpositionen gibt, dass in der Regel Frauen wesentlich weniger verdienen und dass z. B. alleinerziehende Mütter mit das größte Armutsrisiko in D. tragen.
    Vielleicht hälst Du Dich einfach solange zurück, bis diese Probleme gelöst sind.

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