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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 161.600 Aufrufe

  1. #681
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Sensationelle Wachstunsraten kann man in der Krise temporär auch so überbrücken.
    DasErste.de - Weltspiegel - China (09.10.2011)
    China: Eine lukrative Geisterstadt | meta.tagesschau.de

    Ich denke mal, in Zukunft werden noch große Dinge auf uns zukommen. Das mit Griechenland, wird dann nix weiter als ein Furz in der Weltgeschichte sein,

  2.  
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  3. #682
    Avatar von Micha L

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    Heute fanden world wide real Demos gegen Banken und Politik statt.

  4. #683
    antibes
    Avatar von antibes
    Eine verschwindend kleine Minderheit von Leuten. Habe mich gewundert dass das auf allen TV-Kanälen so hoch gepuscht wurde.

  5. #684
    Avatar von Micha L

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    Nicht verzagen. In Rom waren es 100.000 !

    In Leipzig schätze ich knapp 1000. Dabei wurde ein Schild 1989 2.0 gezeigt.

    ´89 paßten die Leute zunächst in die Nikolaikirche. Dann bewirkten bis zu 300.000 etwas.

    Gruß

    Micha

  6. #685
    Avatar von Jarga

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    wird Zweckentfremdet

    aus Rom

    Habe mich gewundert dass das auf allen TV-Kanälen so hoch gepuscht wurde.
    Nicht nur Du @antibes
    Bin seit Tagen in einem Blog in diskussionen engagiert ob dieser "Bewegung". Für mich hat dies seit geraumer Zeit alles ein 'geschmäckle', obwohl ich Anfangs die Idee dahinter noch durchdacht und mit Abstrichen auch begründet fand.
    Gerald Celente sprach vor Tagen dies auch aus;
    Revolutionen funktionieren nicht

    Jetzt wird der Verdacht zur Zweckentfremdung effektiv von mehren Seiten auch in Frage gestellt.

    Vor paar Stunden wurde in diesem besagten Blog auch ein Link eingestellt
    Occupy Wall Street: Die künstliche Opposition der Neuen Weltordnung

  7. #686
    Avatar von UweFFM

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Nicht verzagen. In Rom waren es 100.000 !
    Dabei wurde ein Schild 1989 2.0 gezeigt.
    Hier in der Bankenstadt Frankfurt immerhin ca. 2000
    Das Feeling war schon ähnlich, ganz unterschiedliche Leute vom spiessigen Häuslebauer den seine Bank übern Tisch gezogen hat bis zum Punk war ein bunter Mix an Leuten vertreten, geeint durch Unzufriedenheit der Bankpolitik.

    @Jarga
    Wenn es "ein Geschmäckle" hat, warum sorgst du durch deine Anwesenheit nicht dafür, das es besser läuft? Hier zumindest war direkte Demokratie angesagt und du hättest deine Meinung kundtun können. Durch dein Fernbleiben überlässt du das Feld anderen, aber jammern ist ja bequemer als kämpfen.

  8. #687
    Avatar von strike

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    Gauck nennt Proteste "unsäglich albern"
    Anti-Banken-Bewegung: Gauck nennt Proteste*"unsäglich albern" - SPIEGEL ONLINE

    Aha, Herr Gauck nennt die Proteste also unsaeglich albern.
    Empoerung allerortens garantiert.
    Wenn man sich dann aber mal die Muehe macht und die Quelle dieser Meldung zu lesen

    Joachim Gauck: Antikapitalismusdebatte ist unsaeglich albern - DIE ZEIT

    dann geht es um die Antikapitalismusdebatte.

    Joachim Gauck: Antikapitalismusdebatte ist unsäglich albern

    Hamburg (ots) - Joachim Gauck sagte bei der ZEIT MATINEE in den Hamburger Kammerspielen, dass er die Antikapitalismusdebatte für "unsäglich albern" halte: Der Pastor, Politiker und Publizist betonte bei der Veranstaltung der Wochenzeitung DIE ZEIT, dass der Traum von einer Welt, in der man sich der Bindung von Märkten entledigen könne, eine romantische Vorstellung sei. Zu glauben, dass wenn man das Kapital besiege, die Entfremdung vorbei und dann alles schön sei, sei ein Irrtum.

    Die aktuellen Bürgerproteste gegen die Banken und das Finanzsystem würden sich nicht zu einer dauerhaften Protestbewegung entwickeln. "Das wird schnell verebben", so Gauck. "Ich habe in einem Land gelebt, in dem die Banken besetzt waren." Gauck fragte, ob es nicht zweifelhaft sei, zu glauben, dass unsere Einlagen sicherer wären, wenn die Politiker in der Finanzwirtschaft das Sagen hätten.
    Mit Blick auf die Proteste beim Bahnprojekt Stuttgart 21 warnte Gauck vor einer Protestkultur, "die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht". Die deutsche Neigung zu Hysterie und Angst nannte er "abscheulich".

    Im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Redakteur Jochen Bittner forderte Gauck von der Politik mehr Rationalität und eine stärkere Sachdebatte. Man könne wichtige politische Entscheidungen, wie etwa den Ausstieg aus der Kernkraft, nicht von der Gefühlslage der Nation abhängig machen. Genau das aber tue die Regierung Merkel, weil die Furcht vor der nächsten Wahlniederlage das politische Handeln dominiere. "Ich fürchte mich vor einem modernen Politikertyp, der völlig auf Inhalte verzichtet", so Gauck.


    Und ueber den Inhalt darf man ruhig mal nachdenken.
    Man muss seine Meinung ja nicht teilen.

    Schliesslich leben wir (noch) nicht im Sozialismus/Kommunismus.


  9. #688
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Bin seit Tagen in einem Blog in diskussionen engagiert ob dieser "Bewegung". Für mich hat dies seit geraumer Zeit alles ein 'geschmäckle', obwohl ich Anfangs die Idee dahinter noch durchdacht und mit Abstrichen auch begründet fand.
    Gerald Celente sprach vor Tagen dies auch aus;
    Revolutionen funktionieren nicht
    Steht in der Business Times (!).
    Besser als gar nichts finde ich solche Aktionen allemal. Ansonsten hätte es ´89 nie gegeben.

    Allerdings steht heute (realistisch betrachtet) kein gesellschaftlicher Umsturz auf der Tagesordnung. Es geht nicht um die Abschaffung der Bundesrepublik des Grundgesetzes.
    Eher geht es um eine Vollendung von ´89 (mehr Demokratie). So jedenfalls die erhobenen Forderungen.
    Nach der ersten Welle der Finanzkrise sprach die Politik bekanntlich von konsequenten Maßnahmen. Passiert ist nichts und die Finanzwelt machte mit fragwürdigen Praktiken weiter, als wäre nichts gewesen.
    Ein durchaus realistisches Ziel finde ich, Nachdruck zu machen zu Gesetzen usw., die man ja jetzt auf den Weg bringt - damit keine Reform herauskommt in der Art, die das Wort zum Unwort gemacht hat.

  10. #689
    Avatar von sombath

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    Hallo Micha L ,
    ich bin zwar ein WESI , aber ganz bei dir .
    Jedoch die Probleme beginnen bereits ganz unten .
    Wer ist denn " die Politik " ?
    Ich war einmal Mitglied in einer deutschen Partei und mußte feststellen , daß wir in einem Staat
    leben , der von Beamten beherrscht wird . Das beginnt leider schon unten in den Ortsverbänden
    der Parteien . Die Beamtenschaft versorgt sich durch Besoldung u. Pensionen bestens u. leider fallen
    auch unsere Richter unter diese Kategorie .
    Das Leben dieser Klasse ist ohne jegliches wirtschaftliches Risiko und kann die Probleme der normalen
    Menschen nicht mehr verstehen .
    Warum soll diese Klasse an dem bestehenden System etwas ändern ?
    Es ist doch gleich welche Partei ich wähle , ich wähle immer einen Beamten , oder einen " Gleichgestellten " .
    Es wird sich daher in den nächsten Jahren leider nichts verändern , denn die große Masse schaut " Bauer sucht Frau " .

    Sombath


    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Steht in der Business Times (!).
    Besser als gar nichts finde ich solche Aktionen allemal. Ansonsten hätte es ´89 nie gegeben.

    Allerdings steht heute (realistisch betrachtet) kein gesellschaftlicher Umsturz auf der Tagesordnung. Es geht nicht um die Abschaffung der Bundesrepublik des Grundgesetzes.
    Eher geht es um eine Vollendung von ´89 (mehr Demokratie). So jedenfalls die erhobenen Forderungen.
    Nach der ersten Welle der Finanzkrise sprach die Politik bekanntlich von konsequenten Maßnahmen. Passiert ist nichts und die Finanzwelt machte mit fragwürdigen Praktiken weiter, als wäre nichts gewesen.
    Ein durchaus realistisches Ziel finde ich, Nachdruck zu machen zu Gesetzen usw., die man ja jetzt auf den Weg bringt - damit keine Reform herauskommt in der Art, die das Wort zum Unwort gemacht hat.

  11. #690
    Avatar von Pitmacli

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    Wie Vergangenheit und Gegenwart deutlich aufzeigt - alles ist vergänglich...

    Ich teile die Meinung nicht, dass Revolutionen nicht funktionieren. Das sind Falschaussagen aus welchen Gründen auch immer...
    Warum die Anliegen, Wünsche und Erwartungen, welche zu Revolutionen führten, jedoch beinahe schneller verpufft sind wie die Revolutionen selber zu Ende sind, liegt am Individuum.
    Und das lässt sich nun tatsächlich beinahe in allen Ländern beweisen, ohne dass ein besonders hoher Bildungsgrad vorhanden sein muss. Auch ohne vorausgehende Revolution.
    Welche Köpfe bestimmen eigentlich über das Volk, wer regiert die Geschicke eines Landes, am liebsten über die Köpfe der Bevölkerung hinweg, weil das Volk ohnehin keine Sachkenntnisse besitzt, zu blöd ist, um die gesamten Zusammenhänge zu erfassen und auch nur bremsende Funktionen hätte bei der Umsetzung von Visionen wie auch notwendiger Strukturveränderungen.
    Keine Massenverdammung - es gab und gibt tatsächlich politische Grössen, die sehr wohl alles daran setzten, ihre eingegangene moralische Verpflichtung umzusetzen und zum Wohle der Gemeinschaft alle Kräfte einzusetzen. Nur, sehr lange werden die zum einen von oben nicht geduldet und rennen gegen Mauern.
    Sie kaltzustellen, dafür werden die Mittel immer raffinierter und perfider.
    Nach oben schwemmt es mehr oder weniger immer dieselben Charaktertypen - welche aus sich heraus angetrieben werden von Machtgier, Geldgier, Egoismus, Narzismus und Unsterblichkeit. Erste Voraussetzung dafür besteht mal grundsätzlich aus mehr Bildung, um gar nicht erst Zweifel aufkommen zu lassen, dass sie der Masse überlegen sind. Mehr Bildung muss nicht heissen, effektiv mehr Wissen zu besitzen, sondern daraus, sie mit mehr Glaubwürdigkeit verkaufen zu können. Handelt sich aber um einen seit jahrhundertelang praktizierte und bewährte Methodik, welche nur selten widerlegt werden kann - Regeln mit Ausnahmen hat auch schon gegeben.
    Erwiesen ist, dass ein Grossteil Studierender aus sehr guten bis sehr guten Verhältnissen abstammen. Viele Vermögen sind keineswegs aus ehrlicher Arbeit zusammengerafft worden, entsprechend die Arroganz und und Geisteshaltung auch dahinter. Nachkommen aus reichem Elternhaus erreichen in der Regel weitaus höhere Stellungen und Geltungen, als ihr geistiges Potenzial es zulassen dürfte.
    Nun also, warum kam es soweit, dass Deutschland Gefahr läuft, in ein Armenhaus verwandelt zu werden (sofern es sich nicht bereits darin befindet - Schulden beginnen sich ja bekanntlich nur langsam auszuwirken)?
    Deutschlands Wohlstand wurde von verschiedenen Interessengruppen schamlos ausgenutzt für Machtstreben und Machtbefriedigungen, aber auch aus Raffgier und Nimmersatt - immer weitergetrieben aus Angst, Erreichtes könnte sich verringern... Die politischen Volksvertreter haben, wie die sehr junge Vergangenheit über alle möglichen Kürzungen und Streichungen nachgedacht - über Kürzungen von Sitzungsgeldern, eigener Saläre, Vergünstigungen und sonstigen Vorteilen, Abfindungen und eigener späterer Pensionen - da hört dann der Spass auf. Auch ist sehr rasch erklärt, warum aus der eigentlich nicht schlechten Idee einer EU-Gemeinschaft ein derart verkrüppeltes und praktisch hoffnungsloses Geknäuel wurde, muss man nicht nachdenken, wenn man deren Entwicklung verfolgt hat. Die Machtgier hat sich längst nach Brüssel gerichtet, von wo aus ja auch die Mitgliedstaaten nach und nach entmündigt werden sollen. Und nicht wenige der deutschen "Volksvertreter" schielen längst nach allfällig freien Sesseln im sich durchaus noch mehr aufblähbaren Machtapparat dort stehen oder noch Platz fänden.
    Setzten ja auch sämtliche Volksmittel für dieses Monstrum ein - die genügten allerdings nicht - dafür gibt es ja Banken, welche sehr gerne Hand boten für Kredite, die garantiert wurden von jedem einzelnen Bürger eines Landes, welches wirtschaftlich und politisch derart stramm dastand. Und Betonung auf dastand. Es gibt einige, die versuchen, mit Rechenbeispielen darzustellen, dass die Schuld pro Kopf im Gegensatz zur USA usw. eigentlich nicht mal der Rede wert sei. Nun aber ist ja das Spiel noch nicht zu Ende und hat eigentlich erst begonnen - nur haben sich die Spielregeln verändert. Statt froher Botschaften aus aller Welt und Schulterklopfen, weil es ja immer aufwärtsgeht - Sünden rasch verziehen werden, die Menschen schnell vergessen - tauchen plötzlich böse Gestalten auf, welche fordern statt fördern. Die vielen frohen Verkündigungen des eigentlichen Initiators und grössten Gläubigers wie Schuldner der EU beim Wort genommen haben. Emsiges Suchen und Auftreiben neuer Mittel über Volksgarantie - stärkere Einbindung der ebenfalls praktizierter Geldvernichtungsmaschinerie zahlreicher Banken, jedoch natürlich nicht, bevor sie vorher nicht reichlich mit Darlehen der Bevölkerung gut versorgt worden zu sein, sollen das fantastische Machwerk zur Vollendung bringen.
    Mag ja sein - vielen Deutschen geht es heute noch sehr gut. Mag sein, dass ein grosser Teil sich etwas angespart hat. Empfohlenes Rezept von einigen Koryphäen besteht nun darin, dass die erstmals Erspartes in den Rachen der Wirtschaft mit Käufen alles Möglichen tätigen, damit der Motor nach Aussen wenigstens noch brummbar zu hören ist.
    Einige Wochen aufziehender Krise kann das durchaus überdecken.
    Es gibt zur Zeit zwei Realitäten in Deutschland. Steigendes Elend - nicht der Rede wert. Kann allerdings nicht mehr allzulange zugedeckt werden mit dem Abwiegeln auf wenige Prozente. Wenn wenige Prozente, die allerdings zunehmen, mehrere Millionen Menschen betreffen, kann das, würde man sie aneinanderreihen, eine stattliche Zahl von Einzelschicksalen sichtbar erkenntlich machen.

    Leider musste ich, wer liest schon gerne nicht mehr endend wollende Artikel, sehr viel weglassen und kürzen - reicht jedoch aus - um aus verschiedenen Blickwinkeln ganz andere Ansichten zu vertreten oder bestehende besser zum Ausdruck zu bringen...

    Ohne eigentlichen Verbissenheit, jedoch auch ohne Illusionen Pit

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