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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 161.582 Aufrufe

  1. #511
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    [/I]Im Kapitalismus wuerde ein Pleiteunternehmen einfach ueber den Deister gehen oder wuerde zu einem Spottpreis uebernommen werden. Dies kann auch ein ganzes Land sein, wie z. B. Griechenland.
    Im Absolutismus oder in der Barock feudalen Ära wurden Länderreien und Staaten gekauft, getauscht. Auch Alaska ist noch so ein Beispiel. Hong Kong wurde einst auch gemietet, ... Fällt dir da was aus einer späteren Epoche ein? Saarland entschied sich aus freien Stücken für D und nicht für F.

    Pleitestaat aufgekauft? Wieso hat dies niemand mit D nach dem Weltkrieg Nr. 2 gemacht?

  2.  
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  3. #512
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Frage mich bitte nicht nach dem warum fuer Handlungsweisen von anderen, sondern immer nur nach den Hintergruenden meiner eigenen Aktionen. Diese und nur diese kann ich erlaeutern. Die von anderen bestenfalls interpretieren ohne mir aber dabei bezueglich der tatsaechlichen Triebfedern sicher sein zu koennen.

    Erlaeutere hier lediglich die Grundprinzipien des kapitalistischen Systems. Warum entstehen Pleiten, warum wird versagt? Nun ja, weil offensichtlich Fehler begangen wurden, hoehere Gewalt einmal ausgeschlossen.

  4. #513
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Pleitestaat aufgekauft? Wieso hat dies niemand mit D nach dem Weltkrieg Nr. 2 gemacht?
    Haben das nicht die Ami`s und Russen gemacht? Nur offiziell "Eingemeinden" wollten sie uns nicht. Wir Deutschen waren ihn wohl noch zu suspekt. Hatten wohl Angst davor, das wir uns in kürzestester Zeit wieder aufrappeln können und uns noch ein paar Ausreißer leisten.
    Offiziell befinden wir uns mit den Allierten noch im "Krieg". Da noch keine Friedensvertrag mit den Allierten geschlossen, sondern nur die Kapitulation unterzeichnet wurde.
    Hat sich aber wohl jetzt erledigt, sollange wir zahlen und hin und wieder Asche aufs Haupt schütten.

  5. #514
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wird gegen die elementaren Grundzuege des Kapitalismus verstossen...

    Die elementaren Grundzuege des Kapitalismus sorgen fuer Un-ruhe.

    Fressen und gefressen werden ...

    Wachstum um jeden Preis...


    Wozu

  6. #515
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Du redest von Extremismus und nicht Kapitalismus. Extremismus steht fuer Dummheit aber nicht fuer die Marktwirtschaft basierend auf Angebot und Nachfrage. Ein fundamentaler Fehler, der hier gemacht wird.

    Ein im Verhaeltnis zur Investition erzieltes gutes operatives Ergebnis ist das Ziel im echten Kapitalismus. Wachstum um JEDEN Preis ist deppert und hat meist lediglich etwas mit Akquitionsgeilheit von wirtschaftlichen Egozentrikern zu tun, die einem Unternehmen mehr schaden als ihm dienlich zu sein.

    Das was Du anfuehrst sind nur die Schreckensparolen von klein Fritzchen und Erna. Die Angst vor dem schwarzen Mann. Der Kapitalismus ist kein schwarzer Mann sondern ein Wirtschaftssystem. Nicht mehr und nicht weniger und meiner Meinung nach das einzige, was tatsaechlich funktionieren kann. Verstand, vorhandene Resourcen rein auf rationeller und niemals emotionaler Basis optimal einzusetzen.

    Ausbeutung des Proletariats ist keine kapitalistische Strategie sondern lediglich menschliche Dummheit weil Resourcen nicht optimal genutzt werden. GUTE Arbeitskraft ist eine wesentliche Komponente im Kapitalismus, wobei die Betonung auf gut liegt, aber auch nur eine Wirtschaftskomponente, die durch sozialistische Aspekte nicht kontraproduktiv verwaessert werden sollte. Gute Arbeit fuer gutes Geld und gutes Geld fuer gute Arbeit ist im Kapitalismus essentiell.

    Im Kapitalismus gibt es nichts zu verschenken. Wird er deswegen verdammt, speziell von den Nassauern? Eigentum verpflichtet und bla, bla. Bei der Feldarbeit will keiner der Erste sein, bei der Ernte aber schon.

  7. #516
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nope, sehe ich nicht so. Kapitalismus ist ein funktionierendes natuerliches System. SOZIALkapitalismus wie er aber von vielen sogenannten Sozialstaaten praktiziert wird, wie auch Deutschland, kann nicht funktionieren, da er gegen das eigentliche Prinzip des Marktes verstoesst. Angebot und Nachfrage sind die essentiellen Komponenten und nicht wie kann ich diese Aspekte manipulieren, um sie "menschlicher" zu machen.

    Eine wesentliche Passage aus dem Artikel, der auf diesen Sozialkapitalismus hindeutet: "Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“ Im Kapitalismus wuerde ein Pleiteunternehmen einfach ueber den Deister gehen oder wuerde zu einem Spottpreis uebernommen werden. Dies kann auch ein ganzes Land sein, wie z. B. Griechenland. Im Kapitalismus gibt es nichts umsonst sondern lediglich rein wirtschaftliche Komponenten entscheiden.
    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht @Tramaico.Aber: Ich versuche mich da grad mal reinzudenken. Bleiben wir mal bei den Banken. Eine Bank geht den Bach runter. Was passiert mit den Spareinlagen der Bürger ?
    Jetzt greift der Einlagensicherungsfonds. Das ist doch diese soziale Komponente ! Warum sollten aber jetzt ausgerechnet die Banken die sauber gearbeitet haben dafür haften ?
    Dem Bürger könnte man ja sagen, hast halt Pech gehabt, die Kohle is futsch. Das kanns doch aber auch nicht sein.

  8. #517
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Warum sollten aber jetzt ausgerechnet die Banken die sauber gearbeitet haben dafür haften ?
    Dem Bürger könnte man ja sagen, hast halt Pech gehabt, die Kohle is futsch. Das kanns doch aber auch nicht sein.
    Ich lege doch Geld bei einer Bank an, weil sie mir Sicherheiten gibt. z.b. die VR Banken über ihren Genossenschaftsdachverband, die Sparkassen über die staatsähnliche Garantie für Verluste zu haften. Die anderen Banken ebenfalls da alle eine Versicherung haben. Ähnlich beim Auto.

  9. #518
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Ich lege doch Geld bei einer Bank an, weil sie mir Sicherheiten gibt. z.b. die VR Banken über ihren Genossenschaftsdachverband, die Sparkassen über die staatsähnliche Garantie für Verluste zu haften. Die anderen Banken ebenfalls da alle eine Versicherung haben. Ähnlich beim Auto.
    Das ist ja nicht die Antwort auf meine Frage @Franky_23. Tramaico schrieb :"SOZIALkapitalismus kann nicht funktionieren" !
    Jetzt kam ich mit : Der Einlagensicherungsfonds ist die Soziale Komponente der Banken.
    Warum müssen jetzt allso gesunde Banken einspringen um das Vermögen einer schlecht bewirtschaften Bank zu retten ? Wie gesagt Tramaico schrieb :"SOZIALkapitalismus kann nicht funktionieren" !

    Das gleiche wäre ja auch, ich nehme mir bei der Bank einen Kredit. Die Bank sagt OK aber nur mit einem Bürgen bekommen sie den.
    Ich sage zur Bank - OK, den Bürgen bekommen sie.
    Der Bürge ist für mich und die Bank die Soziale Garantie. Warum soll ich mir jetzt den Arsch aufreissen und den Kredit bezahlen ? Ich weiß doch, das ein Bürge hinter mir steht - meine soziale Garantie.

  10. #519
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Das was Du anfuehrst sind nur die Schreckensparolen von klein Fritzchen und Erna.


    Klein Fritzchen und Erna sagen du sollst Onkel Wolfgang zuhoeren ....





  11. #520
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht @Tramaico.Aber: Ich versuche mich da grad mal reinzudenken. Bleiben wir mal bei den Banken. Eine Bank geht den Bach runter. Was passiert mit den Spareinlagen der Bürger ?
    Jetzt greift der Einlagensicherungsfonds. Das ist doch diese soziale Komponente ! Warum sollten aber jetzt ausgerechnet die Banken die sauber gearbeitet haben dafür haften ?
    Dem Bürger könnte man ja sagen, hast halt Pech gehabt, die Kohle is futsch. Das kanns doch aber auch nicht sein.
    Nein, hier haben wir jetzt den Tatbestand eines kriminellen Delikts, im Rahmen von Veruntreuung bzw. Betrug, denn es handelt sich ja nicht um eigenes Vermoegen, sondern lediglich Geld von Buergern, das lediglich zur Aufbewahrung und nicht fuer riskaten Spekulationen zur Verfuegung gestellt wurde. Sagen wir im Fall einer Bankpleite Betrug und Veruntreuung in 5 Millionen Faellen x 1 Jahr pro Delikt, summasumarum 5 Millionen Jahre Gefaengnis. Mindestens 50% der Strafe muessen verbuesst werden. Die Position eines Bankdirektors ist ja gewoehnlich sehr hoch dotiert und entsprechend ist die Verantwortung, sonst stimmt die Verhaeltnismaessigkeit nicht mehr. Verhaeltnismaessigkeit ist von absolut wesentlicher Bedeutung im Kapitalismus.

    Der Gesetzgeber greift lediglich in einer Hinsicht ein. Er definiert die Regeln. In welcher Weise duerfen anvertraute Einlagen des Bankkunden verwendet werden? Schau, in D haben wir Krankenversicherungspflicht, Feuerversicherungspflicht fuer Hausbesitzer, Rentenversicherungspflicht, Pflegeversicherungsprlicht etc. etc. Der Buerger MUSS sich absichern, um nicht zur Last des Staates zu werden. So wird es jedenfalls verkauft.

    Nun geht es um das Bankgeschaeft und die Verwaltung von anvertrauten Geldern. Aehnliche Situation wie der Staat mit den Steuergeldern. Zustaendig ist hierfuer jetzt keine Sozialversicherungsgesetzgebung sondern die Strafgesetzgebung gepaart mit einem Bankengesetz/Investionengesetz. Nur DAS ist wesentlich. Rettung des Unternehmens, Sicherung von Bankarbeitsplaetzen etc. hat dagegen nicht's mit Kapitalismus zu tun sondern ist Sozialkapitalismus, der, wie schon erwaehnt, nicht funktionieren kann.


    Wie Hat er ja, es gibt ja das Strafgesetz. Verbrecherischer Bankrott und so und im Fall von Banken dann eben auch Betrug, Veruntreuung, Diebstahl etc. etc. Natuerlich darf es im Kapitalismus kein Sozialgesetzgebung geben. Die funktioniert genauso wenig wie Sozialkapitalismus. Lebenslaenglich ist nach meiner Ansicht LEBENSLAENGLICH und sollte nicht in Hundejahren bemessen werden.

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