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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.427 Antworten · 157.617 Aufrufe

  1. #361
    Avatar von pumlakum

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    Warum jammern denn alle um den Euro? Ist doch kein Problem. Wenn er nicht mehr gehalten werden kann, überlegen sich unsere Politiker eben eine neue Währung und versprechen uns, daß diese dann noch stabiler als die alte DM und der Euro sei - alles ist dann gerettet. Der Euro wird dann, wie die DM zum Euro im Verhältnis von ca. 1:2 getauscht in die neue Währung getauscht und alles ist in Butter (für die Banken). Die vermeintlichen Schulden sind dann auch nicht mehr so hoch. Alles wird paletti - das Volk wirds schon schlucken.

  2.  
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  3. #362
    Avatar von strike

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    Euro-Rettung endet auf jeden Fall im Horrorszenario
    Weder die Aufstockung des Rettungsfonds noch eine Verkleinerung der Euro-Zone bedeuten eine glimpfliche Lösung für die EU.

    Es ist leider eine Situation erreicht, in der es nur noch zwei simple Handlungsoptionen gibt – wobei auch dann nicht sicher ist, dass sich die Krise tatsächlich dauerhaft lösen lässt. Option eins ist eine Aufstockung des Rettungsfonds, vermutlich eine Verdoppelung. Dabei geht es um eine Hoffnung: Wenn genug Geld bereitsteht, wird es nicht genutzt. Wie im Oktober 2008, als Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Garantie aller Spareinlagen verkündete und so einen drohenden Ansturm auf die Banken verhinderte.

    Das Problem dieser Lösung: Die Bundesregierung würde die finanzpolitische Zukunft des Landes in die Hände der europäischen Finanzpolitiker legen. Diese wiederum müssten ihre Kakofonie beenden und sich mit äußerster Disziplin an einen zuvor festgelegten, glaubwürdigen Fahrplan halten. Wer daran glaubt, möge sich bitte melden. Option zwei ist nicht minder radikal: Die Bundesregierung müsste umgehend den Stecker ziehen, Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und wohl auch Italien sich selbst überlassen.

    Für Deutschland würde das schon jetzt Kosten in zweistelliger, vermutlich aber dreistelliger Milliardenhöhe bedeuten, da die Banken wegen der gigantischen Verluste auf Staatsanleihen gleich mitgerettet werden müssten. Das Ende in diesem Szenario wäre eine kleine Euro-Zone, in der verlässlich wohl nur Österreich, die Niederlande und Finnland mit von der Partie wären.

    Die Wahl besteht also zwischen zwei Horrorszenarien. So weit hätte es nicht kommen dürfen. Ist es aber. Nur eins steht inzwischen fest: Weiter durchwurschteln wird die Kosten der Euro-Rettung Schritt für Schritt in noch gigantischere Höhen treiben.


    Währungskrise: Euro-Rettung endet auf jeden Fall im Horrorszenario - Nachrichten Debatte - Kommentare - WELT ONLINE

  4. #363
    Avatar von Ban Bagau

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    Das bei mit 750 Milliarden Euro bestückten Rettungspaket, den Garantierahmen auf 1,5 Billionen Euro auf zu stocken. Halte ich schon als vermessen. Von Aufstockung kann man bei 10 maximal 20 Prozent erhöhung sprechen. Aber dies ist schlicht weg verdopplung, oder anders gesagt, ein zweiter Versuch.

  5. #364
    Avatar von wingman

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    dann heuert die regierung schon mal ein paar 1 euro jobber an, die das geld mit schaufeln in den grossen euroofen schaufelt. der letzte schmeist ein zippo rein.........halleluja.

  6. #365
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    ... Von Aufstockung kann man bei 10 maximal 20 Prozent erhöhung sprechen. Aber dies ist schlicht weg verdopplung, oder anders gesagt, ein zweiter Versuch.
    Und dabei fing alles mal so klein und ueberschaubar an.
    Laecherliche 110 Milliarden Euro standen im Raum ....

    IMF Survey: Europe and IMF Agree €110 Billion Financing Plan With Greece

  7. #366
    Avatar von strike

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    Ein Gutes hat das ganze ja.
    Bei einem Dollar/Euro-Kurs unter 1,40 muss man nicht immer soviele Baht mit sich rumschleppen.
    Die Koffer sind schon schwer genug .....

    07:24 Uhr Kurs absolut in %

    DAX 7.230,25 -172,48 -2,33
    MDax 10.813,15 -255,77 -2,31
    TecDax 877,68 -21,19 -2,36
    E-Stoxx 2.709,14 -80,95 -2,90
    Dow 12.505,76 -151,44 -1,20
    Nasdaq 100 2.362,00 -43,89 -1,82
    Nikkei (late) 10.069,53 -68,20 -0,67
    € in $ 1,3957 -0,0093 -0,66
    € in £ 0,8800 -0,0030 -0,34
    € in sfr 1,1688 -0,0061 -0,52
    Öl ($) (late) 116,96 +5,44 4,88
    Gold ($) (late) 1.555,50 +14,00 0,91

  8. #367
    Avatar von Thaiman

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    DAX 7.037 na weiter so

  9. #368

  10. #369
    Avatar von strike

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    Wozu auch?
    Die Wiedervereinigung hat Herr Waigel ja auch aus der Portokasse bezahlt und jeden, der auch nur leise Kritik am finanziellen Dilettantismus formulierte und die Naivitaet der damaligen Regierung ruegte, wurde ja sofort als unpatriotisch und Egoist diffamiert.

    Durchgekommen sind die Politiker damit.
    Der Hauptverantwortliche - Helmut Kohl - wird sogar als bedeutenster Deutscher seit Ewigkeiten gefeiert.
    Warum also sollten sie irgendetwas aendern?

  11. #370
    Avatar von Dawan

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    "Vom manager magazin befragte Volkswirte halten es sogar für wahrscheinlich, dass Deutschland in den kommenden Jahren tatsächlich für die umfangreichen Verpflichtungen eintreten muss, die es auf EU-Ebene eingegangen ist. Woher das Geld dann zu nehmen sei, so die Experten, dafür gebe es in Berlin derzeit aber offenbar noch keinen Plan. "

    In Hua Hin hat doch einer von der Zukunftsliga (eine mir vorher unbekannte deutsche Partei) gesagt, wie er sich die Finanzierung nach dem Crash vorstellt:
    Beschlagnahme des Parteivermögens und des Stiftungsvermögens der Parteien, die den "Verpflichtungen" zugestimmt haben,
    wenn das nicht reicht hätten die Parteimitglieder von Frau Merkel bis zu Herrn Dorfvorsteher ja auch noch private Liegenschaften an die man sich halten kann.

    Ich finde, ein guter Vorschlag.
    Besser so als wenn es den kleinen Rentnern an die paar Mark geht.

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