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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 15:07 Uhr · 2.433 Antworten · 161.469 Aufrufe

  1. #1941
    Avatar von strike

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    Innovation durch Juncker:
    Juncker will Behörde für Bürokratie-Abbau errichten | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

    Das ist endlich mal eine gute Idee!
    War also im Nachhinein doch eine gute, die beste Wahl, der Mann.

  2.  
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  3. #1942
    Avatar von socky7

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    Noch eine EU - Behörde mehr mit extrem kostspieligen Beamten und Beamtinnen.

    "Zuletzt war in Brüssel Edmund Stoiber als Reformer gescheitert. Seine Rekord-Bilanz: Er konnte kein einziges Ergebnis vorlegen."

    Ich habe noch diesen Zeitungsartikel aus dem Jahre 2011 im Gedächtnis. Ich hatte da bereits meine Zweifel.

    EU-Bürokratieabbau: Der neue Stoiber | ZEIT ONLINE

    Bei Juncker habe ich überhaupt keine Zweifel, dass er seine Macht dazu nutzen wird für eine noch größere Umverteilung von Steuern aus Deutschland zu den Ländern, die noch weniger mit Geld umgehen können.
    Beispiel Griechenland - ein Artikel von heute :

    "Im Rahmen der beiden bisherigen Bailouts hat Griechenland von der EU und dem IWF bereits Kredite im Umfang von 240 Milliarden erhalten." Das sind pro Griechen 22.000 € und für eine griechische Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern 88.000 €. (Meine Frau und ich würden auch gern einen Kredit von 44.000 € erhalten, den wir nie zurückzahlen müssen.)

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-neue-kredite/

    "17.06.2014 - Das Bundesfinanzministerium hat errechnet, dass im Jahr 2014 bis zu einer monatlichen Rente von rund 1.225 € (14.705 € im Jahr) keine Steuer fällig wird." (1.225 € Bruttorente abzüglich Krankenkassenbeiträgen rd. 1.140 € Nettorente)

    Der deutsche Rentner mit 1.400 € Rente pro Monat - die er sich in seinem langen Arbeitsleben durch abgeführte Rentenbeiträge hart erarbeitet hat und der noch die Hälfte seiner Rente an Miete und anderen fixen Kosten aufwenden muss - weiß jetzt wenigstens, warum auch er Steuern zahlen muss und warum er sich keine Reise nach Griechenland mehr leisten kann :

    Europa ist uns lieb und teuer !

    Eine sehr freundlich formulierte E-Mail -Anfrage von mir an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aus dem Jahre 2013 wurde bis heute nicht beantwortet :
    "Herr Schäuble, halten Sie es für gerecht, dass ein deutscher Rentner mit einer Rente von 1.400 €, der zur Miete wohnt, Einkommensteuer zahlen muss und ein griechischer Rentner mit 1.400 € Rente, der ein Haus mit Meerblick besitzt, vom griechischen Fiskus verschont wird (abgesehen von max. 5 € / qm Grundsteuer) ? Gibt es Ansätze zu mehr Steuergerechtigkeit im Euro-Raum ?"

  4. #1943
    Willi
    Avatar von Willi
    Am 4. Juli trat Spaniens Vizeministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaria vor die Presse und verkündete das Inkrafttreten eines Gesetzes von erheblicher Tragweite: Alle Sparguthaben in Spanien werden mit einer Steuer von 0,03 Prozent belegt. Um mögliche Kapitalflucht auszuschließen, gelte die Abgabe rückwirkend zum 1. Januar 2014. Im Gegensatz zur bisherigen Handhabe, Kleinsparer von einer Zwangsabgabe auszuklammern, gilt die Steuer bereits ab dem ersten Cent auf dem Bankkonto.

    Von den insgesamt 2057 Teilnehmern, die an der Befragung mitwirkten, erwarten insgesamt 64,80 Prozent die Einführung einer Sparersteuer auch in Deutschland. Dabei gehen 12,49 Prozent davon aus, dass diese innerhalb eines Jahres Realität werden könnte. 29,07 Prozent erwarten eine Sparersteuer spätestens bei der nächsten Bankenkrise und 23,24 Prozent halten eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben generell für mittelfristig unausweichlich. 35,20 Prozent sind der Meinung, die deutschen Staatsfinanzen seien solide und die Politik könne auf eine solche Steuer längerfristig verzichten.

    Schauen wir mal auf den ersten Testballon: Im August 2013 sollten alle Sparer in Zypern mit einer einmaligen Abgabe auf ihr Vermögen zur Sanierung des Bankensystems herangezogen werden. Massive Proteste verhinderten jedoch, dass Kleinsparer zur Kasse gebeten wurden. Die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen von 20 Prozent griff erst ab einer Summe von 100.000 Euro. Folgt nun mit Spanien der zweite Testballon?

    Sparersteuer: 65 Prozent erwarten Zwangsabgabe auf Sparguthaben auch in Deutschland (24. Juli 2014, 10:44 Uhr)

  5. #1944
    Avatar von strike

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    Wo ist das Problem?
    Wer nichts hat, dem kann auch nichts weggenommen werden.




  6. #1945
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem?
    Wer nichts hat, dem kann auch nichts weggenommen werden.
    Na dann lass mal schön deine Tausende von Euros in Thailand. Von deinem 1 € hier werden dann lediglich 3 cent abgeführt

  7. #1946
    Avatar von alhash

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Von deinem 1 € hier werden dann lediglich 3 cent abgeführt
    Wie kommst Du denn jetzt auf eine Abgabe von 3 %?

    AlHash

  8. #1947
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von alhash Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du denn jetzt auf eine Abgabe von 3 %?

    AlHash
    Sorry.War ein Denkfehler. 0,03 % müssen es ja sein nach dem Spanischen Muster.
    Falls das hier in D kommen sollte dann brauchen wir uns wegen so ein Pilepalle nicht aufregen.

  9. #1948
    Avatar von socky7

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    Die Bankenunion ist vermutlich rechtswidrig. Jedenfalls ist eine neue Verfassungsklage anhängig.

    "Die Karlsruher Richter hatten den Regierungen der Euro-Länder bereits im Frühjahr mit ihrem kritischen Urteil zum Staatsanleihen-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) Kopfzerbrechen bereitet. Nun geht es erneut um die Frage, ob die Europäischen Verträge um der Euro-Rettung willen zu weit gedehnt wurden. Die Regeln zur gemeinsamen Bankenaufsicht "entbehren jeglicher Ermächtigungsgrundlage", kritisiert Kerber, "und stellen den ersten Schritt zu einer bisher nicht da gewesenen Haftung des deutschen Steuerzahlers für Banken außerhalb der nationalen Bankenaufsicht dar".

    http://www.welt.de/wirtschaft/articl...gspolitik.html

    Die neue Verfassungsklage hat m.E. große Aussicht auf Erfolg. Es kann jedoch sein, dass das Urteil so lange verzögert wird, bis es zu spät ist und die deutschen Steuerzahler richtig zur Kasse gebeten werden. Schuld haben die etablierten Parteien in Deutschland.

  10. #1949
    Avatar von sombath

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    Ja socky , die Hoffnung stirbt zuletzt .
    Nach meiner Meinung haben wir von diesem Verfassungsgericht nichts Gutes zu erwarten .
    Schnell entscheiden die nur , wenn es um Beamte u. Ausländer geht .
    Die Richter sind doch überwiegend abgehalfterte Politiker der Altparteien .
    Leider funktioniert die Gewaltenteilung nicht mehr .
    Die Exekutive , Legislative u. Judikative ist ein Klüngel ! !
    Ich habe leider keine Hoffnung .

    Sombath



    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Die Bankenunion ist vermutlich rechtswidrig. Jedenfalls ist eine neue Verfassungsklage anhängig.

    "Die Karlsruher Richter hatten den Regierungen der Euro-Länder bereits im Frühjahr mit ihrem kritischen Urteil zum Staatsanleihen-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) Kopfzerbrechen bereitet. Nun geht es erneut um die Frage, ob die Europäischen Verträge um der Euro-Rettung willen zu weit gedehnt wurden. Die Regeln zur gemeinsamen Bankenaufsicht "entbehren jeglicher Ermächtigungsgrundlage", kritisiert Kerber, "und stellen den ersten Schritt zu einer bisher nicht da gewesenen Haftung des deutschen Steuerzahlers für Banken außerhalb der nationalen Bankenaufsicht dar".

    EU-Finanzpolitik : Neue Verfassungsklage gegen Euro-Rettungspolitik - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

    Die neue Verfassungsklage hat m.E. große Aussicht auf Erfolg. Es kann jedoch sein, dass das Urteil so lange verzögert wird, bis es zu spät ist und die deutschen Steuerzahler richtig zur Kasse gebeten werden. Schuld haben die etablierten Parteien in Deutschland.

  11. #1950
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem?
    Wer nichts hat, dem kann auch nichts weggenommen werden.
    Die Anleger sollten einen Blick auf diesen Artikel werfen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Crash ist hoch :

    Geldflut und mächtige Banken: Crash-Propheten warnen: ?Anleger werden 90 Prozent ihres Vermögens verlieren? - Der Crash wird kommen - FOCUS Online - Nachrichten

    Das steht auch noch in diesem Artikel auf Seite 2 :
    "Weik:
    Unser Kernthema ist Vermögenssicherung. Streuen Sie Ihr Vermögen. Viele Menschen stecken 60, 70 Prozent ihres Vermögens oder sogar mehr in ihre Immobilie. Das kann niemals gut gehen. Weise Anleger stecken nie mehr als 30 Prozent in eine Anlageklasse. Am besten investiert man in Sachwerte, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben: Immobilien, Ländereien wie Ackerland und Wald und direkte Unternehmensbeteiligungen. Und Edelmetalle.
    (Anm. socky7 : bei direkten Unternehmensbeteiligungen bin ich persönlich sehr skeptisch !)
    Friedrich:
    Unsere Empfehlung ist ganz klar: Raus aus Papierwerten, rein in Sachwerte. Und keine Schulden machen!
    FOCUS Online:Immobilien ohne Kredit zu kaufen können sich die meisten Menschen nicht leisten.
    (Anm. socky7 : beim Immobilienkauf sollte man heutzutage 50 % Eigenkapital besitzen und einen sicheren Job haben !)
    Friedrich:
    Wenn ich es mir nicht leisten kann, dass lasse ich es. Ganz einfach.
    Weik:
    Das wichtigste ist: keine neuen Schulden. Das höchste Gut ist die Gesundheit und dann kommt die Freiheit. Und wer Schulden hat, ist niemals frei."

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