Seite 184 von 244 ErsteErste ... 84134174182183184185186194234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.831 bis 1.840 von 2438

Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.437 Antworten · 173.929 Aufrufe

  1. #1831
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    nun Knarf mal was konkretes

    ein "Unternehmer" beschließt einen .... in seinem Privathaus in einem normalen Wohngebiet zu eröffnen, er wirbt aus dem Ostblock junge dumme Mädels an und vermietet diese für relativ billig Kohle Stichwort "flatratepuff" an einsame Männer die gerne mal billig einen wegstecken wollen.

    Die Mädels haben keinen Job im Ostblock, verdienen also selbst wenn sie nur wenig im .... bekommen doch ein büschen, der "Unternehmer" hat ne feine Idee und rennt nicht zum Amt um Stütze zu bekommen.

    Die Nachbarn finden diese Initiative des Nachbarn auch unterstützungswürdig, weil er somit den Sozialkassen nicht zur Last fällt

    Der "Unternehmer" verdient jetzt jeden Tag sehr gut und kauft sich ein dickes Auto und nebenbei die eine oder andere Immobilie, bringt also Geld unter die Leute, seine Mädels profitieren allerdings kaum, es reicht halt grad so zum Leben

    ist das jetzt Deine liberale Einstellung zum Markt?
    Ja!
    Du schreibst doch, dass jeder profitiert. Das ist doch schon mal positiv.
    Die Ostblock-Damen könnten sich ja die Mühe machen, selbst ein derartiges Unternehmen zu gründen. Dann würde die gesamte Kohle in ihre Tasche gehen. Anscheinend wollen sie sich die Mühe nicht machen oder haben nicht das nötige Know-How, so dass sie die Vermittlung als Dienstleistung in Anspruch nehmen (wie man z.B. einen Steuerberater nutzt, um nicht selbst die Steuererklärung machen zu müssen oder zu wollen). Oder auch die Leute, die sich bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben, weil sie nicht selbst die Klinken der großen Firmen putzen wollen.
    Auch hier gilt eben der natürliche Prozeß von Angebot und Nachfrage.

    Ich gönne daher dem geschickten Vermittler sein Einkommen, weil er die Nachfrage erkannt hat. Wenn die Ostblock-Damen nun aber schlau wären, würden sie sich nicht auf Dauer einkaufen, sondern sich nach einer Weile dann doch unabhängig machen, da sie dann langsam das Know-How haben und die Umgebung kennen. Dann wäre es ein Einstieg in einen topbezahlten Beruf.

    Also man kann immer irgendwo etwas Negatives finden und darüber jammern. Man kann andere auslachen, weil sie einen schlecht bezahlten Job haben. Aber das ist ein absoluter Fehlblick. Entscheidend ist doch das Gesamtkonstrukt. Das muss ganzheitlich, aber auch langfristig betrachtet werden. Nichts ist für die Ewigkeit. In jeder scheinbar schlechten Situation liegt eine große Chance. Man muss sie eben nur nutzen.

    Ein Beispiel dafür sind ja auch die Formen in Bangladesh. Da verdienen sich viele Leute in Deutschland eine goldene Nase dran. Warum? Weil es die Menschen so wollen. Die Deutschen wollen günstige Preise und die Leute in Bangladesh Arbeit und Geld.
    Ich habe gerade neulich gehört, dass Bangladesh einen enormen wirtschaftlichen Ausfschwung erlebt. Eben weil pfiffige Leute aus Europa die Arbeit dorthin ausgelagert haben.
    Die Lohnkosten erscheinen für uns minimal. Selbst für Bangladesh-Verhältnisse ist es nicht viel. Aber die Menschen wollen die Arbeit ja. Es kann eben nicht von heuet auf morgen von 1 EUR/h auf 5 EUR gehen. Das geht langsam, aber stetig. Und es zahlt sich für das Volk ja insgesamt aus.

    Nicht korrekt sind natürlich die Arbeitsbedingungen, die nun ja auch zum Einsturz führten. So schlimm das ist, aber es war wohl wichtig, um diesen Firmen dort, die nur den Profit sahen, zu zeigen, dass sie es übertrieben haben. Sie haben jetzt ja auch keinen Gewinn. Also werden dort auf Dauer die Arbeitsbedingungen besser werden. Nicht durch Gesetze, sondern durch erlebte Katastrophen.

    Man könnte natürlich jetzt fragen: muß es erst dazu kommen? Leider ja. Gesetze verändern ja nicht die Mentalität der Leute. Aber genau das ist notwendig, um langfristig etwas positiv zu verändern. Es mussten in Deutschland auch erst 2 Weltkriege her, damit man wenigstens ein wenig umdenkt. Ohne die Kriege hätten wir jetzt keine EU, sondern würden wohl mitten im 1. und letzten Weltkrieg stehen. Erfahrung macht klug und kein Gesetz!

  2.  
    Anzeige
  3. #1832
    Avatar von eyeQ

    Registriert seit
    31.12.2010
    Beiträge
    705
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    J
    Man könnte natürlich jetzt fragen: muß es erst dazu kommen? Leider ja. Gesetze verändern ja nicht die Mentalität der Leute. Aber genau das ist notwendig, um langfristig etwas positiv zu verändern. Es mussten in Deutschland auch erst 2 Weltkriege her, damit man wenigstens ein wenig umdenkt. Ohne die Kriege hätten wir jetzt keine EU, sondern würden wohl mitten im 1. und letzten Weltkrieg stehen. Erfahrung macht klug und kein Gesetz!
    Sehr traurig, aber es stimmt LEIDER 100%

  4. #1833
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    18.809
    knarfi


    das ist ja Darwinismus pur und "on the rocks"

    der Ansatz ist meiner Meinung nach richtig, nur Deine Schlussfolgerungen daraus sind irreführend und das ist das eigentlich verrückte bei Dir

    ein Sozialromantiker und Darwinist zugleich, das geht nicht zusammen

  5. #1834
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von nakmuay Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht welche Erfahrungen du mit Casinos gemacht hast, aber als ehemaliger Croupier und Diplompsychologe würde ich ganz stark davon abraten, dass jeder diese Entscheidung selbst treffen sollte. Ich habe genug Leute untergehen gesehen und bin froh, dass es hier Regulierungen gibt. Nicht jeder kommt mit einer derartigen Sucht klar.
    Ich kenne auch jemanden, der süchtig ist und der ständig sein Geld verzockt.
    TROTZ der vielen Gesetze.
    Wer heutzutage spielen will, kann es eh tun. Die zahlreichen Casinos auf Zypern, Gibraltar, Malta und in der Karibik sind nur einen Mausklick entfernt. Und wie man so hört sind Millionen Deutsche dort ständig unterwegs. Trotzdem halten sich die Pleiten in Grenzen.

    Ich sehe die Suchtgefahr durchaus und ich wünsche jedem, dass er sie nicht bekommt oder davon wegkommt. Doch ich meine, dass Gesetze und Vorschriften der völlig falsche Weg sind. Vor allem ist das ja auch gar nicht mehr umsetzbar. Wie gesagt, kann jeder jederzeit im Internet Roulette spielen. Ist zwar illegal, aber wer kann das kontrollieren? Gibt genügend "Tunnel"-Möglichkeiten.
    Es gibt auch genügend legale Spielmöglichkeiten. Ob in einem Bahnhofsviertel 1 oder 100 Casinos stehen... was macht da den Unterschied? In Las Vegas gibt es tausende. Ich war schon 2 mal da und habe so gut wie niemanden gesehen, der pleite am Bordstein saß oder sich vor dem Zug warf, weil er alles verspielt hatte.
    Woran liegt das? In Las Vegas kann man eben lernen, wie man spielt, wie man gewinnt und wie man mit Niederlagen umgeht und wann man aufhören sollte. Eben gerade wegen der Liberalität.

    Anders herum gibt es in Deutschland das staatliche Lotto, bei dem die Gewinnschancen im Vergleich extrem gering sind und Menschen jede Woche 50 EUR verspielen. Wo ist denn da die Suchtprävention? Nirgendwo, denn hier streicht ja der Staat die Hälfte ein.
    Das ist absolute Heuchelei!

    Mit Süchten kann man nur fertig werden, wenn man die Gründe dafür im Vorfeld beseitigt. Der Mensch muß eben lernen, Risiken abschätzen zu können. Wie weit kann ich gehen?
    Ich bin sicher, dass der Großteil der Menschen das kann, wenn man ihm die Freiheiten lässt.

    Das sieht man z.B. an Sendungen wie "Wer wird Millionär". Wenn das Volk so suchtanfällig wäre, würde jeder bis zur Million durchspielen wollen. Das machen aber die allerwenigsten. Gerade Deutsche sind traditionell ein sehr sicherheitsbedürftiges Volk. Daher nehmen sie eher ein bißchen mit, dafür sicher, als das große Geld mit einer geringen Wahrscheinlichkeit. Gerade das ist ja etwas, was ich so bemängele. Etwas mehr Risiko könnte dem deutschen Volk ja gar nicht schaden.
    Doch wie sollen sie es lernen? Sie wollen ja wie Tiere im Zoo behandelt werden. Hauptsache, sie bekommen ihr Futter. Nur muß es halt Kaviar sein.

  6. #1835
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    GLOBALISIERUNG funktioniert deswegen schon nicht....
    Richtig beobachtet. Das liegt aber daran, weil sich bei deinen genannten Modellen immer jemand über den anderen stellen wollte.
    Bestes Beispiel dafür ist ja Großbritannien. Die Schotten und Iren fühlen sich einfach von den Engländern ungebuttert.
    Ebenso wurde die DDR ja von der BRD eingenommen.
    In der UdSSR hatten einige Wenige in Rußland das Sagen, in Jugoslawien in Serbien usw....
    Daher funktioniert auch im Moment die EU nicht. Denn die Griechen etc. meinen, dass die EU praktisch von Deutschland und Frankreich regiert wird. Und damit haben sie ja auch im Grunde recht.
    Es gibt daher auch viele Gegner einer Weltregierung. Weil dann einige Wenige das Sagen über alle haben.

    Meine Form der Globalisierung würde aber ganz anders aussehen. Hier würde JEDER gleichberechtigt sein. Jeder Erdenbürger hätte eine Stimme. Natürlich würden dann zunächst mal die Chinesen und Russen dominieren. Da aber jeder überall wohnen und arbeiten könte, würden sich die Völker eh mehr vermischen - ebenso die Kulturen und Vorlieben. Dann kann man eben nicht mehr von DEM Chinesen sprechen, sondern einfach nur noch von dem Erdenbürger.

    Und so etwas hat es bislang noch nirgendwo gegeben. Daher sind Vergleiche nicht möglich. Nur die theoretische Logik besagt, dass diese Idee das Ideal wäre. Bis dahin ist es noch ein langer Weg.

  7. #1836
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    18.809
    falls in deiner Welt aber dann doch blöderweise fundamentale Gläubige (jedweder Coloure) die Oberhand gewinnen sollten, dann lieber nicht, ich glaube nicht an Deine neue Welt

  8. #1837
    Avatar von nakmuay

    Registriert seit
    01.01.2013
    Beiträge
    1.291
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    [...]Ob in einem Bahnhofsviertel 1 oder 100 Casinos stehen... was macht da den Unterschied? In Las Vegas gibt es tausende. Ich war schon 2 mal da und habe so gut wie niemanden gesehen, der pleite am Bordstein saß oder sich vor dem Zug warf, weil er alles verspielt hatte.
    Woran liegt das? In Las Vegas kann man eben lernen, wie man spielt, wie man gewinnt und wie man mit Niederlagen umgeht und wann man aufhören sollte. Eben gerade wegen der Liberalität.

    Anders herum gibt es in Deutschland das staatliche Lotto, bei dem die Gewinnschancen im Vergleich extrem gering sind und Menschen jede Woche 50 EUR verspielen. Wo ist denn da die Suchtprävention? Nirgendwo, denn hier streicht ja der Staat die Hälfte ein.
    Das ist absolute Heuchelei!

    Mit Süchten kann man nur fertig werden, wenn man die Gründe dafür im Vorfeld beseitigt. Der Mensch muß eben lernen, Risiken abschätzen zu können. Wie weit kann ich gehen?
    Ich bin sicher, dass der Großteil der Menschen das kann, wenn man ihm die Freiheiten lässt.

    Das sieht man z.B. an Sendungen wie "Wer wird Millionär". Wenn das Volk so suchtanfällig wäre, würde jeder bis zur Million durchspielen wollen. Das machen aber die allerwenigsten. Gerade Deutsche sind traditionell ein sehr sicherheitsbedürftiges Volk. Daher nehmen sie eher ein bißchen mit, dafür sicher, als das große Geld mit einer geringen Wahrscheinlichkeit. Gerade das ist ja etwas, was ich so bemängele. Etwas mehr Risiko könnte dem deutschen Volk ja gar nicht schaden.
    Doch wie sollen sie es lernen? Sie wollen ja wie Tiere im Zoo behandelt werden. Hauptsache, sie bekommen ihr Futter. Nur muß es halt Kaviar sein.
    Alles klar. Fassen wir zusammen:
    In Las Vegas gibt es unter den vielen Spielsüchtigen keinen einzigen der pleite am Bordstein sitzt oder sich vor den Zug wirft. Warum? Wegen der Liberalität
    Und das weißt du, weil du 2 mal [Achtung ab hier eine reine Vermutung] kurz 1-2 Tage Urlaub in Vegas gemacht hast.

    Dass Vegas zufälligerweise die höchste Suizidrate in Amerika besitzt (2-3 mal so hoch), wird wohl reiner Zufall sein.

    Ich werde keine weitere Zeit mehr in diesem Thread verschwenden lol

  9. #1838
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von nakmuay Beitrag anzeigen
    Beispiel Handynetzanbieter.... du brauchst zuerst die Infrastruktur, bevor du irgendetwas machen kannst. Hier gibt es meistens eine Art natürliches Monopol oder Oligopol
    Das ist doch aber auch staatlich geregelt. Die Bundesnetzagentur vergibt doch nur so wenige Lizenzen zu horrenden Preisen. Absolut schädlich.

  10. #1839
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    Klar, war es eben NICHT besser MIT DER D_MARK arbeiten musste man dafür auch, allerdings wenn man dies VOLLZEIT tat, war das GELD auch genug, wenn beide Partner Arbeit hatten, konnte FAMILIE sich was leisten.
    Ich kenne nun aber einige.... die Arbeiten BEIDE..... aber bei Stundenlöhnen um 3,50 und 7,20 zusammen bischen über 10 Euro
    muss einen teil der Miete das Amt zahlen.
    Das hat aber nichts mit dem Euro zu tun, sondern wäre auch mit der D-Mark so gekommen.
    Damals war eben eine andere Zeit.
    Vergleich: du hast in einem Dorf die einzige Bäckerei. Der Verdienst in D-Mark ist sehr gut.
    10 Jahre später haben in dem Dorf 10 neue Bäckereien eröffnet. Wie ist nun wohl dein Gewinn in Euro?
    Die entscheidende Frage ist: liegt das am Euro oder vielleicht daran, dass die Kunden nun die Auswahl an 11 Bäckerein haben?

    Die Vielfalt ist aber nicht nur im Inland größer geworden (jedes winzige Dorf hat mittlerweile seinen Mega-Supermarkt, wie ich bei meinem letzten Besuch feststellen durfte), sondern im Ausland haben China, Indien, Brasilien, Rußland, Südafrika usw. den Anschluß nicht nur geschafft, sondern z.T. Deutschland überholt. Deutschland ist eben nicht mehr so schön begrenzt mit Mauer und Stacheldraht wie früher. Die Frage ist nur, was einem lieber ist: viel Geld oder Freiheit und nur etwas viel Geld. Ich präferiere klar das Zweite. Denn was soll ich im Gefängnis mit viel Geld?


    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    Globalisieren?
    Was genau ist der Vorteil ???
    Frag mal fast alle anderen Erdenbürger. Es ist eben ganz schön egoistisch, wenn man einen Vorteil nur aus seiner eigenen deutschen Sichtweise sieht. Die Deutschen profitieren eh schon immer durch Reichtum und Reisefreiheit. Das bleibt ja auch. Aber warum gönnst du den Mexikanern, Thais, Neuseeländern, Ägptern oder Bulgaren nicht auch mal, ein wenig mehr Geld zu erhalten und ein angenehmes Leben zu führen???? Es wird sich am Ende auch wieder für die Deutschen auswirken. Was meinst du, wie der Tourismus brummen wird, wenn sich z.B. die Somalier eine Reise nach Deutschland gönnen können. Oder auch nur mal einen neuen Mercedes.

    Ganz einfach gesagt: je größer der Markt wird desto höher sind Möglichkeiten zur Geldschöpfung. Und zwar nicht nur für Firmen, sondern für jede Einzelperson auch (man denke nur mal an globale Geschäfte mit Ebay).

    Nebenbei entfallen Kriegskosten wegen der Verringerung der Kriegsgefahr, die Kulturen verstehen sich besser und man die Entwicklung der Welt gemeinsam fortführen anstatt gegenseitig die Kosten hochzujagen (wie z.B. beim Mondlandeprojekt).


    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    Demokratisch gewählt??? Von uns?
    Mit deinen Ausführungen zur sogenannten Demokratie hast du vollkommen recht. Wie schon mal gesagt haben wir in Deutschland eine gewählte Diktatur, sonst nichts. Dennoch hat die Diktatorin in Sachen Euro das Richtige gemacht. Auch Diktatoren tun ja manchmal etwas Gutes, auch wenn es mir lieber gewesen wäre, das Volk hätte die Entscheidung treffen dürfen. Entweder mit Vernunft pro Euro oder mit Dummheit dagegen, wobei dann der Lernprozess eingesetzt hätte. Nach einigen Jahren Dürre wären die Deutschen dann ja eh wieder zum Euro reumütig zurückgekehrt.

  11. #1840
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von nakmuay Beitrag anzeigen
    Alles klar. Fassen wir zusammen:
    In Las Vegas gibt es unter den vielen Spielsüchtigen keinen einzigen der pleite am Bordstein sitzt oder sich vor den Zug wirft. Warum? Wegen der Liberalität
    Und das weißt du, weil du 2 mal [Achtung ab hier eine reine Vermutung] kurz 1-2 Tage Urlaub in Vegas gemacht hast.

    Dass Vegas zufälligerweise die höchste Suizidrate in Amerika besitzt (2-3 mal so hoch), wird wohl reiner Zufall sein.

    Ich werde keine weitere Zeit mehr in diesem Thread verschwenden lol
    Das ist zu kurz gedacht. Wenn ich kurze Zeit da war und niemanden pleite sah, heißt es nicht, dass es gar keine gibt. Soweit richtig und ich habe ja auch nichts anderes behauptet.
    das Entscheidende an meiner Aussage fasst du aber selbst wunderbar zusammen:

    Dass Vegas zufälligerweise die höchste Suizidrate in Amerika besitzt (2-3 mal so hoch),

    Jetzt jetze mal diese Zahl 2-3 im Vergleich zu den Casinohallen in ganz USA. In Las Vegas gibt es zigtausende. Also müsste die Zahl der Suizidrate um ein Vielfaches höher liegen als "nur" 2-3.
    Es ist ja auch unmöglich, jeden Menschen suchtfrei zu halten. Nur muss man das eben ins Verhältnis setzen.
    Man verbietet ja auch nicht das Autofahren, weile s täglich weltweit Tausende Todesopfer gibt. Der Vorteil wiegt hier eben höher.
    Und so sehe ich es im Casino. Wobei ich jetzt nicht unbedingt den Vorteile des Spielens sehe, sondern eben an der Reife, ein Risiko abschätzen zu können und zwischen Sicherheit und Risiko besser selbstverantwortlich abschätzen zu können.
    Wenn es nach mir gehen würde, würde ich sogar Poker offiziell an Schulen spielen lassen. Denn man lernt daraus unheimlich viel für sein Leben.

    Jeder, der damit nicht klar kommt, ist bedauerlich. Aber genau diese Rate will ich ja mit dem Prinzip verringern.

Ähnliche Themen

  1. Ticket Deutschland - Thailand bei 1000 Euro
    Von MenM im Forum Touristik
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 15.12.12, 00:03
  2. Baht in Euro in Deutschland umtauschen?
    Von JayNonthaburi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.09.12, 00:28
  3. Deutschland - raus dem Euro?
    Von strike im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 179
    Letzter Beitrag: 10.08.12, 15:38
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.05.09, 10:45